Olympische Spiele + Paralympics

Auf der Normalchance führt nach dem ersten Durchgang Carina Vogt. Die anderen deutschen Mädels unterschlagen wir aber lieber...

:tnx: Wenn sie die Nerven behält, ist Silber drin. Gold sollte aber selbst bei einem einwandfreien Sprung nach Nippon gehen. Schwer vorstellbar, dass die Japanerin sich nicht noch steigert.

Aber vielleicht kommt jetzt ein fieser Föhn? :D


Olympia könnte auch Gelder generieren. Hier wurde ja darüber diskutiert, warum solche Spiele nach z.B. Russland gelegt werden. Wenn anderswo die Spiele breite Ablehnung aus dem Volk erhalten, dann geht's halt nach Peking, nach Sochi, nach Rio.

Mich stört die aktuelle Sportförderung auch. Aber ich würde eher mehr Geld in diese Sportarten stecken als weniger. Wenn du den BiathletInnen jetzt die Teilnahme an Olympia verwehrst ("dabei sein ist alles"), dann flüchten dir die JuniorInnen schneller als du gucken kannst. Dann haben die Jungs und Mädels noch die Wahl zwischen Handwerk und Spritze. Mit Wintersport kannst du kaum Geld verdienen, außer die Bravo macht dich zum Popstar.

Die Thematik mit den Polizeieinsätzen ist sehr kompliziert, ich weiß. Das wollte ich auch nicht zu sehr vertiefen. Ich wollte nur auf folgendes hinaus: Der Fußball wird mit Geld zugepfiffen, während so ziemlich alle anderen jede Mark dreimal umdrehen müssen. Das ist die Mentalität in der Deutschen Sportwelt:

"Wie kann man die WM nach Katar vergeben? Gebt sie lieber Fußball-Ländern wie Deutschland."

"Wie kann man Olympia nach Russland vergeben? Gibt's denn keine Alternativen? - Außer uns natürlich..."
 

Ich will ja gar nicht die Sportförderung streichen. Mir geht es mehr darum, dass es entweder irgendwie mit dem vorhandenen Geld effektiver wird oder eben dann tatsächlich mehr Geld reingepumpt wird. Dann müssen aber eben auch die Ergebnisse passen, sodass auch noch mehr Geld aus der Wirtschaft generiert werden kann.

Was die Kritik an Russland oder Katar angeht, kann ich nur bedingt verstehen. In der F1 ist man da ja schon länger deutlich weiter. Und gerade vor dem Hintergrund, dass die Deutschen ja nicht bereit zu sein scheien olympische Spiele auszurichten, sollte man sich mit Kritik an der Auswahl der Ausrichter deutlich zurückhalten.
 
Ich will ja gar nicht die Sportförderung streichen. Mir geht es mehr darum, dass es entweder irgendwie mit dem vorhandenen Geld effektiver wird oder eben dann tatsächlich mehr Geld reingepumpt wird. Dann müssen aber eben auch die Ergebnisse passen, sodass auch noch mehr Geld aus der Wirtschaft generiert werden kann.

Was die Kritik an Russland oder Katar angeht, kann ich nur bedingt verstehen. In der F1 ist man da ja schon länger deutlich weiter. Und gerade vor dem Hintergrund, dass die Deutschen ja nicht bereit zu sein scheien olympische Spiele auszurichten, sollte man sich mit Kritik an der Auswahl der Ausrichter deutlich zurückhalten.

ist das tatsächlich so? Kann man von der Münchener Region auf ganz Deutschland schließen?
 
Wenn man sich anschaut wie mit dem Thema Großprojekte in Deutschland in den letzten Jahren im ganz allgemeinen umgegangen worden ist und man dann in einer Region, die zu einem großen Teil auch von Wintersport lebt, eine solche Ablehnung sieht, dann würde ich sagen: JA!

Stuttgart21 und der BER, um nur zwei Beispiele zu nennen, haben auch wenig Vertrauen geweckt in der Bevölkerung ;)
Aber generell finde ich es gut, dass die Bürger hier noch ein Mitspracherecht haben und nicht enteignet und vertrieben werden, um solch ein Event ausrichten zu können.
 
Wenn man sich anschaut wie mit dem Thema Großprojekte in Deutschland in den letzten Jahren im ganz allgemeinen umgegangen worden ist und man dann in einer Region, die zu einem großen Teil auch von Wintersport lebt, eine solche Ablehnung sieht, dann würde ich sagen: JA!

München hatte sich doch in den letzten Jahren schon um olympische Spiele beworben. Und auch um olympische Sommerspiele hat man sich doch beworben.

btw. ist hier im Osten wohl ne Initative im Gange das man sich um olympische Winterspiele bewerben will.
 
Stuttgart21 und der BER, um nur zwei Beispiele zu nennen, haben auch wenig Vertrauen geweckt in der Bevölkerung ;)
Aber generell finde ich es gut, dass die Bürger hier noch ein Mitspracherecht haben und nicht enteignet und vertrieben werden, um solch ein Event ausrichten zu können.

Es sollte aber niemand enteignet oder vertrieben werden. Und Enteignungen sind in Deutschland ansonsten sogar vorgesehen. Auch wenn dann natürlich entsprechend Ausgleich gezahlt werden muss.
BER und S21 kann man in meinen Augen nicht wirklich vergleichen. Aber sind ja eigene Themen. S21 ist ja von der Bevölkerung sogar gewollt.

@Peggy

Gabs ja auch keine Volksabstimmung. ;)
 
Ich will ja gar nicht die Sportförderung streichen. Mir geht es mehr darum, dass es entweder irgendwie mit dem vorhandenen Geld effektiver wird oder eben dann tatsächlich mehr Geld reingepumpt wird. Dann müssen aber eben auch die Ergebnisse passen, sodass auch noch mehr Geld aus der Wirtschaft generiert werden kann.

:tnx:

Wenn man sich anschaut wie mit dem Thema Großprojekte in Deutschland in den letzten Jahren im ganz allgemeinen umgegangen worden ist und man dann in einer Region, die zu einem großen Teil auch von Wintersport lebt, eine solche Ablehnung sieht, dann würde ich sagen: JA!

Sehe ich auch so. Bayern ist DAS Wintersportland der Republik. Vielleicht wäre ja auch denkbar, dass man sich die Sportstätten teilweise mit den Österreichern teilt. Sowas hat's bei Olympia noch nicht häufig gegeben, aber ein Modell wäre das. Das muss nicht heißen, dass es anderswo keinen Bedarf an Hochklasse-Wintersport gibt. Aber wenn Bayern das nicht gebacken kriegt, dann heißt das schon was. München hätte das organisatorisch geschafft. Leipzig ist gescheitert.
 
Zitat von Fliegenfänger;2905496:
Doch. Gibt ne Unterschriftensammlung.

Und außerdem braucht's auch keine Abstimmung, weil in den Regionen dort sehr sehr viele von der Idee begeistert sind.

also was das Projekt jetzt hier im Osten angeht, ist die Akzeptanz sehr groß und eine Volksabstimmung würde wohl nicht so enden wie in München. Daher verstehe ich den Verweis auf ganz Deutschland nicht. Das ist ja scheinbar von Region zu Region unterschiedlich.
 
Und was hat das mit dem generellen Willen zu tun Olympia nach Deutschland zu holen:confused:

btw. hier in LE hatte wohl kaum einer was gegen die Olympiabewerbung wenn ich mich an die Zeit richtig erinnere :p

Die Zeiten haben sich da generell deutlich verändert. Ich würde Deutschland da zwiegespalten sehen. Allerdings sind wir in vielen Bereichen zu einer "Neim-Sager-Republik" geworden. Ich weiss nicht, was eine Volksabstimmung, mit eben entsprechenden Wahlkampfmaßnahmen, am Ende erbringen würde. Ich war über die Entscheidung bezgl. München schon ziemlich schockiert.
 
Die Zeiten haben sich da generell deutlich verändert. Ich würde Deutschland da zwiegespalten sehen. Allerdings sind wir in vielen Bereichen zu einer "Neim-Sager-Republik" geworden. Ich weiss nicht, was eine Volksabstimmung, mit eben entsprechenden Wahlkampfmaßnahmen, am Ende erbringen würde. Ich war über die Entscheidung bezgl. München schon ziemlich schockiert.

siehe den Post von Fliegenfänger, die Akzeptanz für das geplante Projekt hier im Osten ist sehr groß und damit was in München passiert ist, schwer zu vergleichen. Daher für mich der Verweis auf ganz Deutschland recht gewagt.
 
Die Zeiten haben sich da generell deutlich verändert. Ich würde Deutschland da zwiegespalten sehen. Allerdings sind wir in vielen Bereichen zu einer "Neim-Sager-Republik" geworden. Ich weiss nicht, was eine Volksabstimmung, mit eben entsprechenden Wahlkampfmaßnahmen, am Ende erbringen würde. Ich war über die Entscheidung bezgl. München schon ziemlich schockiert.

Dann guck die mal die Wahlbeteiligung in München dazu an.

DAS ist erschreckend.

Teilweise nur 30% sind zur Urne gegangen.
Und aus den 30% willst du auf ganz Deutschland schließen?
 
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