Robin Dutt

Schmelzer kommt aus Magdeburg und Jonas Hofmann von der TSG Hoffenheim.
Es sind nicht so viele Nachwuchsspieler aus DO wie gemeinhin angenommen wird.

Dennoch wurden sie durch jahrelanges Heranführen in den U-Mannschaften auf höhere Aufgaben vorbereitet. Gut eingekauft, gut gefördert. Schmelzer kam übrigens auch nicht als LV nach Lüdenscheid.

Wenn man dann vergleicht, was aus Werders jugendlichen "Hoffnungsträgern" bzw. Einkäufen junger Spieler geworden ist... Husejinovic, Lagerblom, Vuorinen, Stefanovic mal 2, Futacs usw. usf.!
 
Tja, da heult Dutti. Vielleicht zuviel indischer (=DFB) Einfluss?

Wenn er im Kicker "fehlende Grundtugenden " anmahnt, kann man ihm nur den Rat geben, mal 11 Deutsche auflaufen zu lassen. Die meisten Spieler, die dazu geholt wurden, sind Ausländer. Das hat er nun davon. Das mit den 11 war nicht ernst gemeint, aber ich möchte zum x-ten Male erinnern, dass das, was Tugenden angeht, beim 1:1 gegen Barca mit 9 Deutschen und 2 Brasis in der Star(t)elf nichts zu wünschen übrig ließ. Es heißt nicht umsonst "Deutsche Tugenden" im Fußball, wenn es darum geht, sich durchzusetzen und das nicht nur beim Elfmeterschießen. Das Kind hat einen Namen.
Wie er aus diesem Kader eine "ELF" zusammen schustern will, die brennt, die ALLES giebt, die zeigt, dass jeder jederzeit bereit ist, sich anzubieten, die durch Laufbereitschaft freie Räume findet, die keinen Schlafwagenfußball spielt, die den schnellen Rückpass spielt statt eines sinnlosen Dribblings ohne Aussicht auf Erfolg, kann ich mir sehr sehr schwer vorstellen.
Wenn das so weiter geht, besteht die Gefahr, dass ein gewisser Trainer aus Bochum bei uns anfangen wird.
 
Der Kicker fragt schon nicht ganz zu unrecht, ob Robin Dutt der richtige für Werder ist. Der vorher genannte aus Bochum, wäre aber die Katastrophe! Robin Dutt hat erheblichen Einfluss auf die Mentalität der Mannschaft und trägt die Verantwortung.

Zumindest kann er Spielern wie Ekici, Mielitz, dem abgewanderten Trybull und anderen dauerhaften Bankdrückern keine Schuld an der augenblicklichen Situation geben.

Robin Dutt wirkt ratlos und versteckt sich hinter der Mannschaft. Ein guter Trainer übernimmt Verantwortung.

Das Publikum unterstützt die Mannschaft, doch der Trainer....

Ich hätte mich gern geirrt. Ich war bei Robin Dutt von Anfang an mehr als skeptisch, ob Robin Dutt und Werder gemeinsam funktionieren.
 

Bin froh das ich das noch einmal gelesen habe, denn im Vergleich zum angeblichen Bild Interview klingt das doch deutlich angenehmer. Aber trotzdem wird das Interview an sich recht patzig aber hier muss man auch aufpassen das man dieses richtig liest. Wenn ich schon mit negativer Meinung ans lesen ran gehe, dann wirkt das Gelesene auch ganz anders.

Ich persönlich bin der Meinung das er es hier eventuell nicht schaffen wird, auch wenn ich es ihm wünschen würde. Mit Kritik also Forderung auf Entlassung halte ich mich zurück, denn ich habe bei der TS Entlassung für mich beschlossen dem neuen Trainer Zeit zu geben und zwar 2 Jahre, sofern Fortschritte erkennbar sind. Dazu kommt das ich diese Saison leider kaum ein Spiel schauen konnte und da werde ich den Teufel tun und die Klappe aufmachen. ;)

Ich kann nur sagen das in den Spielen die ich gesehen habe der Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen kann aber ansonsten habe ich keinerlei Verbesserungen gesehen. Aber aufgrund von paar Spielen kann ich mir da kaum eine Meinung bilden.

Grüße

Ps. Dutt wäre auch gut beraten manche Aussagen eher nicht auszuplaudern. Wenn man als Fan liest: Ich konnte im Trainingslager im Winter alles umsetzen, die Mannschaft hat gut mitgearbeitet usw., dann steigt die erwartungshaltung und erwartet natürlich auch deutliche Verbesserungen. Wenn diese Ausbleiben hat man doch ein Problem oder? ;)

Wie dem auch sei. Ich hoffe Team+TE/RD schaffen das gemeinsam.
 
Ich glaube man hat Dutt hier zu viel zugetraut. Das man eine qualitativ schlechte Mannschaft hat, wusste man. Man dachte sich aber vermutlich in der Führungsetage, dass ein Mann, der eng mit dem DFB zusammenarbeitet und bereits einen großen Verein wie Leverkusen geleitet hat, eben wieder ein modernes Spiel auf den Rasen im Weserstadion zaubert.

Ich glaube wenn er in der Lage dazu wäre, würden sich Fortschritte früher einstellen, denn taktische Systeme lernen Mannschaften eigentlich schneller - sofern sie es eben können. Es ist schwer zu glauben, dass man dazu mehr als ein Jahr braucht und gleichzeitig überhaupt keine Fortschritte, evtl. sogar Rückschritte erkennt, während andere Mannschaften durchaus den Dreh finden. Gutes Beispiel sind Mainz in den letzten Jahren oder aktuell Augsburg. Auch Hannover hat die letzten zwei Spiele einen guten Ball gespielt nach dem Trainerwechsel. Gleichzeitig wächst natürlich der Druck auf Robin Dutt und die Mannschaft - die Rückendeckung schwindet hingegen seitens der Fans. Ich glaube auch nicht, dass viele eine enge Bindung zu RD aufgebaut haben. Für mich wirkt das Verhältnis noch ein wenig kalt - aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. So würde ich das bei vielen Fans einschätzen. Dadurch hat er weniger Credit.

Jetzt kommen zwei Spiele, wo die Zeichen auf Niederlage stehen - man klammert sich an der Mentalität und Obraniak fest. Geht das auf Dauer auch in die Hose, sind wohl alle Argumente aufgebraucht. Ein denkbares Scenario wäre dann vielleicht ein Trainerwechsel in akuter Abstiegsnot in 1-2 Monaten. Nun ist ein kritischer Punkt erreicht. Schafft er nun die Wende, könnte er noch was erreichen. Passiert das aber nicht in unmittelbarer Zukunft, wird es schwer für ihn hier seine Arbeit weiter zu verrichten.
 
Bin froh das ich das noch einmal gelesen habe, denn im Vergleich zum angeblichen Bild Interview klingt das doch deutlich angenehmer. Aber trotzdem wird das Interview an sich recht patzig aber hier muss man auch aufpassen das man dieses richtig liest. Wenn ich schon mit negativer Meinung ans lesen ran gehe, dann wirkt das Gelesene auch ganz anders.

Ich persönlich bin der Meinung das er es hier eventuell nicht schaffen wird, auch wenn ich es ihm wünschen würde. Mit Kritik also Forderung auf Entlassung halte ich mich zurück, denn ich habe bei der TS Entlassung für mich beschlossen dem neuen Trainer Zeit zu geben und zwar 2 Jahre, sofern Fortschritte erkennbar sind. Dazu kommt das ich diese Saison leider kaum ein Spiel schauen konnte und da werde ich den Teufel tun und die Klappe aufmachen. ;)

Ich kann nur sagen das in den Spielen die ich gesehen habe der Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen kann aber ansonsten habe ich keinerlei Verbesserungen gesehen. Aber aufgrund von paar Spielen kann ich mir da kaum eine Meinung bilden.

Grüße

Ps. Dutt wäre auch gut beraten manche Aussagen eher nicht auszuplaudern. Wenn man als Fan liest: Ich konnte im Trainingslager im Winter alles umsetzen, die Mannschaft hat gut mitgearbeitet usw., dann steigt die erwartungshaltung und erwartet natürlich auch deutliche Verbesserungen. Wenn diese Ausbleiben hat man doch ein Problem oder? ;)

Wie dem auch sei. Ich hoffe Team+TE/RD schaffen das gemeinsam.

Sei froh das du so wenige Spiele gesehen hast.Fast alle Mannschaften sind uns in den Bereichen Passen und Abwehrverhalten weit voraus.
 
Als TS demissioniert worden ist, war der Verein gezwungen, einen Nachfolger mit Erfahrung zu präsentieren. Einen Novizen in dieses Amt zu setzen, der mit einer Mannschaft zusammenarbeiten muss, die 13 Spiele in Folge sieglos war, wäre eine extrem schwere und angreifbare Entscheidung geworden.
Außer den üblichen Verdächtigen wie Babbel waren nicht viele auf dem Markt. Insofern war die Verpflichtung eines RD, der schon andernorts teilweise erfolgreich nachgewiesen hat, dass er etwas aufbauen kann, absolut nachvollziehbar. Sein Scheitern in Lev ist diesbezüglich zwar ein Grund, aber nicht zwingend an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.
Nach 20 Spieltagen werden wir wahrscheinlich die Bilanz von 5-5-10 aufweisen?!
Erst die kommenden drei Spieltage werden klar aufzeigen, wohin die Reise geht. Wenn die alle verloren gehen, dann wird auch Werder nicht umhin kommen, die üblichen Marktmechanismen zu ergreifen.
 
Erst die kommenden drei Spieltage werden klar aufzeigen, wohin die Reise geht. Wenn die alle verloren gehen, dann wird auch Werder nicht umhin kommen, die üblichen Marktmechanismen zu ergreifen.

Naja, mal sehen.. gegen Gladbach wird hart.. dann auswärts in Frankfurt.. da kann man schon fast mit einem Punkt zufrieden sein. Zu Hause dann gegen Hamburg, da sollten dann schon 3 Punkte her. Die 3 Spiele danach find ich fast entscheidender. Gegen Nürnberg(A), Stuttgart(H) und Freiburg(A) sind 6 Punkte dann fast schon Pflicht.
 
Erst die kommenden drei Spieltage werden klar aufzeigen, wohin die Reise geht. Wenn die alle verloren gehen, dann wird auch Werder nicht umhin kommen, die üblichen Marktmechanismen zu ergreifen.
Das würde ich so nicht unterschreiben wollen.

Aus den Heimspielen gegen Dortmund und Gladbach darf man nicht mehr als maximal einen Punkt erwarten (wenn alles normal läuft). In Frankfurt dürfte auch maximal ein Punkt (eher keiner) zu holen sein, auch wenn die sich diese Saison recht schwer tun.
Erst danach gilt es dann wirklich - dann kommen ein paar Mannschaften, wo es zumindest nicht von vornherein aussichtslos erscheint, zu punkten (vielleicht ja sogar mal ein "verdienter" Sieg). Der HSV steht da natürlich ganz vorn in der Liste der verbleibenden Gegner, gegen die unbedingt gewonnen werden muss (die Liste, auf der auch Braunschweig stand ...).

"Wohin die Reise (tendenziell) geht", hat man ja schon hinlänglich beobachten können (Richtung Liga 2). Ab der Partie gegen den HSV wird sich dann zeigen, ob die Reiseroute ggf. doch noch ein wenig geändert werden kann. An den nächsten drei Spielen würde ich das nur bedingt festmachen (z.B. welche "Mentalität" zeigen die Spieler da oder welche Entscheidungen trifft der Trainer in Bezug auf Aufstellung und Ausrichtung ?). Gewonnen wird da schon nichts, dafür spricht jedenfalls so gar nichts im Moment. Vielleicht kann man diese Partien aber ja zum "Einspielen" nutzen, was die spannendste Saisonphase angeht. In der Endphase der Saison sollte man jedenfalls nicht noch dringend Punkte benötigen. Sonst war es das wohl.
 
Jetzt kommen zwei Spiele, wo die Zeichen auf Niederlage stehen

Ohne Lucky Punch wird es dann heißen: 1 Punkt aus 4 Spielen in der Rückrunde. Ansonsten hast du vollkommen recht: Zu glauben man brauche bei Bundesliga-Profis über ein Jahr um ansatzweise Fortschritte erkennen zu können ist...schwierig. So wird sich Dutt weiter, es wurde hier bereits völlig korrekt angesprochen, hinter der Mannschaft verstecken. Ist ja auch toll wenn einem immer abgenommen wird das es 2~3 Jahre dauert bis Fortschritte erkennbar sind. So ist man bis zur Kündigung nie in der Bringschuld.
 
Gegen Nürnberg(A), Stuttgart(H) und Freiburg(A) sind 6 Punkte dann fast schon Pflicht.

Mathematisch, oder wie meinst du das? Denn alle drei genannten Mannschaften sind uns in jeder Hinsicht überlegen. Gerade Nürnberg hat ja nun auch sein Hinrunden-Pech abgelegt und zeigt das man zu unrecht da unten steht, bei Freiburg war das eh schon klar und Stuttgart, nun, die gehören eh irgendwo ins gesicherte Mittelfeld. Der einzige Hoffnungsschimmer ist unser neuer Franzose...das ist aber leider unabhängig vom Trainer....
 
Mathematisch, oder wie meinst du das? Denn alle drei genannten Mannschaften sind uns in jeder Hinsicht überlegen. Gerade Nürnberg hat ja nun auch sein Hinrunden-Pech abgelegt und zeigt das man zu unrecht da unten steht, bei Freiburg war das eh schon klar und Stuttgart, nun, die gehören eh irgendwo ins gesicherte Mittelfeld. Der einzige Hoffnungsschimmer ist unser neuer Franzose...das ist aber leider unabhängig vom Trainer....

Ja, im Grunde mathematisch. :) Man muss eben schauen, dass man am Ende die nötigen Punkte hat und wenn man sich anschaut, was für Spiele da noch auf uns zukommen und wie die Gegner jeweils so drauf sind, dann ergibt das sowas wie ne wahrscheinlichkeitsbasierte Erwartete-Punkte-Liste.
 
Richtig ist, dass Dutt weitestgehend eine Mannschaft übernommen hat und bei deren Zusammenstellung nicht beteiligt war. Insofern könnte man ihn auch als eine Art "Konkursverwalter" betiteln, der aus den gegebenen Mitteln (bei sehr wenig Geld für Neuzugänge, die gleichzeitig auch Verstärkungen sind), das Beste herausholen muss und von dem (möglichst kurzfristig) Erfolge erwartet werden. Regel des Geschäfts: Kein Erfolg=nächster Trainer=selbe Mannschaft+ -keine oder billige punktuelle Verstärkung die in 80 % der Fälle kaum einschlägt=ausbleibender sportlicher Erfolg=nächster Trainer usw. usw. Eine Konstellation, die man in Stellingen seit Jahren kennt und bei der sehr viel Geld verbrannt wurde....Es wäre sicherlich nicht zu viel verlangt, RD die Zeit zu geben, die ein Trainer in einer derartigen Übergangsphase mit einer derartigen Mannschaft benötigt. Das verlangt Zeit und Geduld und Frustrationstoleranz (fehlt mir auch oft) bis der neue Trainer sukzessive eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen bauen kann und vor allem Nervenstärke (weil die Leistungen über längere Zeit schlecht sind und ein Abstieg drohen kann, wovor ich mich auch fürchte). Wenn man über Jahre aber keine Zeit und Geduld aufbringen kann (aus welchen Gründen auch immer), dann geben sich die Trainer die Klinke in die Hand, man verbrennt in Strohfeuern Unmengen von Geld, und steht am Ende da wie die Stellinger.......
 
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