Das würde ich aber nur bedingt am Gegner festmachen.
Wir stellen sicher immer wieder fest, dass ein Großteil der Bundesliga-Teams gegen uns mit einer Konter-Taktik aufläuft, was uns immer wieder vor Probleme stellt.
Die Meisten Teams aus dem oberen Drittel hingegen hegen gegen uns den Anspruch, selbst das Spiel zu machen. (Auch) deshalb sehen wir gegen vermeintlich stärkere Gegner oft auch sehr gut aus, weil sie uns die Räume anbieten, die wir für unser Spiel benötigen.
Nun kommt mit Stuttgart ein Team, das mit dem für uns ohnehin schon kritischen Konterspiel antritt - nur dass dies auf einem wesentlich höherem Niveau stattfindet als es gegen Cottbus oder Bielefeld der Fall ist. Wenn wir mit unserem Offensivspiel dagegenhalten, kommt es halt gern mal zu torreichen Spielen.
Ergo: wir haben m.E. kein Stuttgart-Problem, sondern ein ganz allgemeines Problem mit tiefstehenden Abwehrriegeln. Dass hier Lernresistenz des Trainers der Grund ist, ist mir eigentlich zu einfach.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens, wir versuchen trotzdem wieder unser Offensivspiel aufzuziehen. Entweder führen uns gelungene Einzelleistungen zum Sieg, oder wir werden wieder ausgekontert, weil Stuttgart die Konter effektiver setzen kann als ein Abstiegskandidat.
Oder wir warten selbst ab - und erleben zum Beispiel ein Spiel wie auf Schalke, wo es zumindest in der ersten Halbzeit überhaupt keine zwingende Torchance gab.
Da wir durch saublöde Situationen immer für ein Gegentor gut sind, sehe ich die zweite Alternative zumindest nicht als wesentlich besser an.
Lernresistenz in der Hinsicht, dass man speziell gegen Stuttgart anders auftreten sollte, ist deshalb für mich nicht ganz richtig ausgedrückt. Das Problem reicht weiter und ist m.E. das selbe, das wir schon seit längerem auch gegen schwächere Gegner haben: unsere spielerische und taktische Qualität müsste in jedem Fall ausreichen, auch einen tiefstehenden Abwehrriegel zu knacken. Darüber hinaus müssen natürlich auch die wiederkehrenden, haarsträubenden Fehler in der Defensive weniger werden. Dann können wir es nämlich nicht nur gegen Stuttgart besser machen, sondern sehen auch wieder gegen die "kleinen" gut aus.
Dazu gehört nicht nur, dass der Coach das Team richtig einstellt, sondern auch die passende Zusammensetzung des Kaders. man braucht Spieler
- auf dem nötigen Niveau
- mit kompromissloser Einsatzbereitschaft gegen jeden Gegner
- Spieler mit taktischem Verständnis
- Spieler mit Teamgeist, keine Einzelgänger
- Spieler mit Identifikation, um nachhaltig den Erfolg zu sichern
...und natürlich auch entsprechende Alternativen die man bringen kann, wenn zu viele der o.g. Dinge von jemandem mal nicht gezeigt werden.
An all dem können wir im Sommer arbeiten, deshalb wird das eine der interessantesten Sommerpausen der letzten Jahre.
Wir stellen sicher immer wieder fest, dass ein Großteil der Bundesliga-Teams gegen uns mit einer Konter-Taktik aufläuft, was uns immer wieder vor Probleme stellt.
Die Meisten Teams aus dem oberen Drittel hingegen hegen gegen uns den Anspruch, selbst das Spiel zu machen. (Auch) deshalb sehen wir gegen vermeintlich stärkere Gegner oft auch sehr gut aus, weil sie uns die Räume anbieten, die wir für unser Spiel benötigen.
Nun kommt mit Stuttgart ein Team, das mit dem für uns ohnehin schon kritischen Konterspiel antritt - nur dass dies auf einem wesentlich höherem Niveau stattfindet als es gegen Cottbus oder Bielefeld der Fall ist. Wenn wir mit unserem Offensivspiel dagegenhalten, kommt es halt gern mal zu torreichen Spielen.
Ergo: wir haben m.E. kein Stuttgart-Problem, sondern ein ganz allgemeines Problem mit tiefstehenden Abwehrriegeln. Dass hier Lernresistenz des Trainers der Grund ist, ist mir eigentlich zu einfach.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens, wir versuchen trotzdem wieder unser Offensivspiel aufzuziehen. Entweder führen uns gelungene Einzelleistungen zum Sieg, oder wir werden wieder ausgekontert, weil Stuttgart die Konter effektiver setzen kann als ein Abstiegskandidat.
Oder wir warten selbst ab - und erleben zum Beispiel ein Spiel wie auf Schalke, wo es zumindest in der ersten Halbzeit überhaupt keine zwingende Torchance gab.
Da wir durch saublöde Situationen immer für ein Gegentor gut sind, sehe ich die zweite Alternative zumindest nicht als wesentlich besser an.
Lernresistenz in der Hinsicht, dass man speziell gegen Stuttgart anders auftreten sollte, ist deshalb für mich nicht ganz richtig ausgedrückt. Das Problem reicht weiter und ist m.E. das selbe, das wir schon seit längerem auch gegen schwächere Gegner haben: unsere spielerische und taktische Qualität müsste in jedem Fall ausreichen, auch einen tiefstehenden Abwehrriegel zu knacken. Darüber hinaus müssen natürlich auch die wiederkehrenden, haarsträubenden Fehler in der Defensive weniger werden. Dann können wir es nämlich nicht nur gegen Stuttgart besser machen, sondern sehen auch wieder gegen die "kleinen" gut aus.
Dazu gehört nicht nur, dass der Coach das Team richtig einstellt, sondern auch die passende Zusammensetzung des Kaders. man braucht Spieler
- auf dem nötigen Niveau
- mit kompromissloser Einsatzbereitschaft gegen jeden Gegner
- Spieler mit taktischem Verständnis
- Spieler mit Teamgeist, keine Einzelgänger
- Spieler mit Identifikation, um nachhaltig den Erfolg zu sichern
...und natürlich auch entsprechende Alternativen die man bringen kann, wenn zu viele der o.g. Dinge von jemandem mal nicht gezeigt werden.
An all dem können wir im Sommer arbeiten, deshalb wird das eine der interessantesten Sommerpausen der letzten Jahre.




