Robin Dutt

Stimmt, in der letzten Saison war es phasenweise umgekehrt. Da kann ich mich an einige Aussagen von TS vom Schlage "Die ersten zehn Minuten waren aber gut" erinnern. Aber es hat sich bis heute nicht geändert, dass ich regelrecht Angst vor den ersten 10 Minuten nach der Halbzeitpause habe. Es kommt viel zu selten vor, dass die Truppe einfach mal hochkonzentriert, entschlossen und überlegen in die zweite Halbzeit geht.

Stimmt nicht einige Sachen haben sich unter RD grundlegend geändert .
Unter TS ist Wer der spätestens nach einen 2 Tore Rückstand in sich zusammen gebrochen, hat sich auf den Rücken gelegt wie ein Hund und alle viere nach oben gestreckt . Das ist unter RD absolut anders , die Mannschaft kämpft und kommt zurück .
Die Moral der Truppe ist absolut in takt .
Auch die Ein und Auswechslungen sind viel besser geworden , was allerdings keine Kunst ist , hätte "Oma Erna" auch geschafft.
Außdem haben seine Aussagen Hand und Fuß , " nicht die Schallplatte " Wir haben nicht genug Angeboten " wo man sich wenn man nur halbwegs Intelligent ist wirklich nur Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vor kam .

Und von einigen Usern hier geforderte Stammformation nicht gefunden zu haben , ist lächerlich , die gibt es im Modernen Fußball gar nicht mehr , und wäre in unsere Situation völlig fehl am Platze, und die Mannschaft muß auf den Gegner eingestellt werden , und das auch mit stätigen Personal wechsel, was RD gut hin bekommt.
Finde auch die Kritik völlig überzogen nach dem Spiel , unter TS hätte es geheißen " Erlebnis Fußball pur in Hoffenheim ".
 
Bezüglich der Entscheidung in Sachen Mielitz, eine zu langfristige Pause. Ein Spiel, ok, aber so wird das ein schlechter Jahresauklang für eine der wichtigsten Positionen auf dem Feld.

Petersen zu bringen war vortrefflich. An Elia so zu arbeiten, er macht seine vierte Bude, sehr gut.

Baustelle auf unbestimmte Zeit: Abwehr, ohne hier etwas zu bewirken, wird es schwerlich machbare Punkte für Werder geben und ein Punkt vs. Hoffe ist zu wenig, wenn Werder hier schon 4 Dinger macht, dann wäre durchaus mehr möglich gewesen. Das sagt schon die 4 im Ergebnis aus.

Ekici wirkt mir nicht wirklich einsichtig, seiner Einstellung.

Der Gisdol, (*gelöscht) was der anschließend über das Spiel raushaut...
Meine Sicht: Ohne diese Schirientscheidungen wäre sein Team untergegangen wie ein Stein, wie er das verdrängt, hat schon was vom Größenwahn.

Fazit:
Das widerliche Gefühl, nach diesem Ausgleichstreffer wie ein Sieger zu feiern - ich will mich da nicht ausnehmen - bleibt einfach bei genauerer Betrachtung zu unbefriedigend.
Die Jungs haben nur einen Punkt geholt, sich selbst um etwas betrogen.

Was natürlich der Trainer - und das kann man bei zwei solchen Rückständen auch vermuten - einer guten charakterlichen Einstellung zuschreibt. Der Freifahrtschein hat immer Gültigkeit: Wir haben das immer gesagt: es wird Erfolge geben (wohl gestern) und Rückschläge...

# Laut WK: er will die Defensivarbeit jetzt intern ansprechen. (doch schon jetzt?)
 
Ein Satz ist mir gestern extrem auf gefallen bei der PK nach dem Spiel.

Bei der Frage zur Moral der Mannschaft sagt RD sinngemäss:

"Wenn die Mannschaft keine Moral hätte, hätter ein riesen Problem..."

Ich hab nochmal ein Nacht drüber geschlafen und mir Gedanken gemacht, wie der Trainer diesen Satz wohl meinte und ich komme für mich zu dem Schluss, dass RD die Stärke seiner Mannschaft realistisch einschätz.

Denn spielerisch und taktisch sind wir schwach aufgestellt.

Ich finde die Einschätzung krass und in der heutigen Fussballwelt, habe ich selten solch eine harte Kritik von einem Trainer an seine Mannschaft gehört alla "Wenn wir keine Moral hätten, bliebe uns nix mehr..."
 
Du hast offenbar die vielen, vielen Spiele vergessen, die wir noch "umgebogen" haben. Werder war über mehrere jahre lang dafür berüchtigt, Spiele bis zur letzten Minute noch für sich entscheiden zu können. Gerade wenn man vor dem Hintergrund der gestrigen Partie an das "legendäre" 5:4 gegen zuhause gegen Hoppelheim denkt, muss man Deine Aussagen sehr stark hinterfragen! ;)

Was hat das 5:4 Hopp€nh€im mit meiner Äußerungen über bzw. generell mit dem Aufholen von Rückständen zu tun? :confused:

Abgesehen davon, daß diese Partie fünf Jahre her ist und sogar dir bewußt sein sollte, daß der Werder-Kader seinerzeit qualitativ deutlich höherwertiger war als heute oder in den 2 Jahren davor: in dieser Partie ist Werder nie in Rückstand geraten, ganz im Gegenteil, unsere Truppe hat es sich in der Partie unnötig selbst schwer gemacht, weil man nach 30 Minuten bereits 4:1 führte. ;)

Ging es dir etwa, wie du es in meine Richtung formuliertest, etwa nur ums Schwadornieren? Du weißt ja, wenn man mit dem Finger auf jemand anderen zeigt, sind drei Finger auf einen selbst gerichtet... :wink:
 
Ein Satz ist mir gestern extrem auf gefallen bei der PK nach dem Spiel.

Bei der Frage zur Moral der Mannschaft sagt RD sinngemäss:

"Wenn die Mannschaft keine Moral hätte, hätter ein riesen Problem..."

Ich hab nochmal ein Nacht drüber geschlafen und mir Gedanken gemacht, wie der Trainer diesen Satz wohl meinte und ich komme für mich zu dem Schluss, dass RD die Stärke seiner Mannschaft realistisch einschätz.

Denn spielerisch und taktisch sind wir schwach aufgestellt.

Ich finde die Einschätzung krass und in der heutigen Fussballwelt, habe ich selten solch eine harte Kritik von einem Trainer an seine Mannschaft gehört alla "Wenn wir keine Moral hätten, bliebe uns nix mehr..."

Was ist daran denn verkehrt? Wenn einer Mannschaft die spielerischen und taktischen Mittel fehlen, dann ist die einzige Möglichkeit, die ihr zu einem (Teil-)erfolg noch bleibt, Moral zu zeigen und sich in das Spiel zurück zu kämpfen.

Mal ganz abgesehen davon, daß auch eine spielstarke Mannschaft über Moral verfügen muß.
 
Was ist daran denn verkehrt? Wenn einer Mannschaft die spielerischen und taktischen Mittel fehlen, dann ist die einzige Möglichkeit, die ihr zu einem (Teil-)erfolg noch bleibt, Moral zu zeigen und sich in das Spiel zurück zu kämpfen.

Mal ganz abgesehen davon, daß auch eine spielstarke Mannschaft über Moral verfügen muß.

Genauso!

Das war die Doppeldeutigkeit, die ich für mich in der Aussage erst einmal rausfiltern und die PK nochmal anschauen musste.

Aber wie er es gesagt hat...

Meinte eher, wir haben wenig spielklasse und schwaches taktisches Vertsändniss UND wenn wir keine Moral hätten, würden wir kein Spiel gewinnen...

Klang und wirkte entäuscht. Und die Zusatz Info, er werde mit der Mannschaft intern, hart ins Gericht gehen, lässt darauf schliessen, das er krassse Veränderung in der näheren Zukunft verlangt oder es in der näheren Zukunft krasse Veränderungen geben wird.
 
Doch im Gegensatz zu einst, wo man nach einem Rückstand eine Partie oft "hergeschenkt" hat, wehrt die Mannschaft sich neuerdings öfters mit der alten, aber immer noch gültigen Fußballweißheit "über Kampf ins Spiel finden" gegen drohende Niederlagen, selbst wenn man mit zwei oder mehr Toren in Rückstand geraten ist. Hier ist schon eine Handschrift von RD erkennbar, die um so mehr wiegt, wenn man bedenkt, daß die Truppe über keine funktionierenden Führungsspieler verfügt. Und wenn es RD und der Mannschaft es gelingt, diese Tugend zu konsvervieren, dann hat man von den vielen fehlenden Puzzleteilen - zu denen selbstverständlich auch das konzentrierte Auftreten über dem gesamten Spielverlauf gehört - zumindest schon mal eines gefunden. Doch weitere Teile von heute auf morgen zu finden, wird, wie Campino es schon schrieb, nicht funktioniern.

Gerade in der vergangenen Saison wurde eine große Anzahl an Spielen umgebogen... . Auch dort hat sich die Mannschaft gewehrt.
 
Zitat von [SVW]Andi;2862929:
Gerade in der vergangenen Saison wurde eine große Anzahl an Spielen umgebogen... . Auch dort hat sich die Mannschaft gewehrt.

Umgebogen wurden nur zwei Partien: beim 2:1 in Freiburg sowie beim 2:1 zu Hause gegen Düsseldorf. ;)

In anderen Partien (u.a. in Hannover, wo man nach einem 0:2 zu einem zwischenzeitlichen 2:2 ausgleichen konnte) war eine Gegenwehr erkennbar, aber leider gab es zu viele Spiele, in denen das erforderliche Maß an Gegenwehr ausblieb.
 
Meinte eher, wir haben wenig spielklasse und schwaches taktisches Vertsändniss UND wenn wir keine Moral hätten, würden wir kein Spiel gewinnen...

Das ist genau der springende Punkt. Wenn eine Mannschaft nicht bereit bzw. nicht in der Lage ist, ihre spielerischen und taktischen Defizite mit Moral zumindest teilweise zu kompensieren, dann kann man gleich "einpacken".


Klang und wirkte entäuscht. Und die Zusatz Info, er werde mit der Mannschaft intern, hart ins Gericht gehen, lässt darauf schliessen, das er krassse Veränderung in der näheren Zukunft verlangt oder es in der näheren Zukunft krasse Veränderungen geben wird.

Wäre schlimm, wenn RD nach 3 sieglosen Spielen in Folge und vor allem wegen der Art und Weise des Zustandekommens nicht enttäuscht wäre. Für den Zuschauer ist ein 4:4 schön anzusehen, aber für die Trainer der beiden Mannschaften birgt ein solches Spiel einen Schreckensmoment nach dem anderen.
 
Klang und wirkte entäuscht. Und die Zusatz Info, er werde mit der Mannschaft intern, hart ins Gericht gehen, lässt darauf schliessen, das er krassse Veränderung in der näheren Zukunft verlangt oder es in der näheren Zukunft krasse Veränderungen geben wird.

:tnx: Hab ich auch so verstanden. Er nimmt sich nicht aus der Verantwortung, sagt aber auch durch die Blume, dass es mit dem vorhandenen Personal schwierig werden könnte.
 
Die Aussage von Dutt, die Gegentore nehme er auf seine Kappe, diese ist doch etwas irritierend. Nahe zu jeder Angriff der Gegner wird gefährlich, dies habe er noch nicht im Griff. Ob dieser Aussagen, wenn sie denn so gemacht wurden, kann man sich schon mal die Fragen stellen, ob Dutt es der Mannschaft nicht vermitteln kann, ihm die Mannschaft nicht zu hört oder ob die Mannschaft einfach nicht intelligent genug ist das hoffentlich trainierte auch anzuwenden. Den das gestrige Spiel war zwar für den neutralen Zuschauer sehr unterhaltsam, und die Moral der Truppe stimmt auch, aber eine Defensive existierte gestern nicht. Kein zusammenspiel im Defensivverbund, das meiste nur auf Zufall aufgebaut. Und dies alles nach mehr als einem Drittel der Saison, nach einer kompletten Vorbereitung und nur Spielen in der Bundesliga. Langsam wird es Zeit, dass sich endlich mal auch Lichtblicke am Horizont auftun.
 
Das liest sich schon ein wenig anders. Gerade vor dem Hintergrund, dass auch Du städnig auf die Punktausbeute der desaströsen letzten Rückserien hingewiesen hast. Dann würde eine Aussage, 16 Punkte würden reichen, nicht wirklich passen. ;)

Die Punkte der beiden letzten Rückrunden haben übrigens vor dem Hintergrund der in den Vorrunden gesammelten Punkte und der jeweiligen Leistungen der Konkurrenz auch jeweils gereicht! Im Laufe der Zeit relativiert sich vieles, gelle? ;)

Jein. 16 Punkte (und erst recht 12 oder 13!!!) in einer Halbserie sind eigentlich klar zu wenig und nur mit der Hoffnung auf Besserung kann ich in diesen doch sehr sauren Apfel beißen. Für die RR würden dann nochmal geholte 16 P. wahrscheinlich für den Nichtabstieg reichen, weil sich ganz unten Teams wie Nürnberg, Braunschweig, Freiburg und aktuell auch Frankfurt tummeln, die weniger als einen Punkt pro Spieltag holen. Die Mission Nichtabstieg wäre also erfüllt und nur darum kann es in dieser Saison gehen, das habe ich inzwischen auch eingesehen. Sollten dann aber in der kommenden Saison 14/15 ähnliche Ergebnisse und weniger als das absolute Minimum 20 Punkte pro Halbserie stehen, dann ist Dutt gescheitert, denn er hätte Werder in der gegebenen Zeit nicht vorangebracht.
 
:confused:

Sie wurden doch, nach Aussagen Eichins, auch gerade deswegen geholt, weil sie schon Erfahrung in Europas Topligen gesammelt haben. Also, hat er, genau nach solchen Spielern Ausschau gehalten und solche geholt, die zuletzt gefehlt haben.

Da bin ich dann aber nicht bei Eichin oder nur sehr begrenzt. "Erfahrungen gesammelt" und wirklich "erfahren sein" ist ein himmelweiter Unterschied.
 
Was hat das 5:4 Hopp€nh€im mit meiner Äußerungen über bzw. generell mit dem Aufholen von Rückständen zu tun? :confused:

Abgesehen davon, daß diese Partie fünf Jahre her ist und sogar dir bewußt sein sollte, daß der Werder-Kader seinerzeit qualitativ deutlich höherwertiger war als heute oder in den 2 Jahren davor: in dieser Partie ist Werder nie in Rückstand geraten, ganz im Gegenteil, unsere Truppe hat es sich in der Partie unnötig selbst schwer gemacht, weil man nach 30 Minuten bereits 4:1 führte. ;)

Ging es dir etwa, wie du es in meine Richtung formuliertest, etwa nur ums Schwadornieren? Du weißt ja, wenn man mit dem Finger auf jemand anderen zeigt, sind drei Finger auf einen selbst gerichtet... :wink:

Das 5:4 gegen Hoppelheim bot sich als Beispiel an, weil es gestern ein ähnliches Ergebnis gegen den gleichen Gegner gab.

Wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, wird Dir aber aufgefallen sein, dass ich von diversen Spielen in mehreren Jahren sprach (die jetzt rauszuschen und hier einzeln aufzuführen, spare ich mir jetzt mal.) Dass Du zu meinen Fragen an Dich nicht einen Antwortversuch unternommen hast, dass Du zu den Aussagen, dass Werder jahrelang dafür berüchtigt war, Spiele für sich zu entscheiden, häufig auch in letzten Minuten eines Spiels, häufig auch nach eigenen Rückständen, ist sicher kein Zufall. ;) :zweifeln:

Wenn Du mit Deiner Aussage ausdrücken wolltest, dass es eine besondere "Handschrift" Dutts sei, mit seiner Mannschaft Rückstände noch aufholen zu können, umzuzdrehen, gleichzeitig den Eindruck erweckst, als habe es das unter dem Vorgänger nicht gegeben, ist das einfach falsch. ;)
 
Die Aussage von Dutt, die Gegentore nehme er auf seine Kappe, diese ist doch etwas irritierend. Nahe zu jeder Angriff der Gegner wird gefährlich, dies habe er noch nicht im Griff. Ob dieser Aussagen, wenn sie denn so gemacht wurden, kann man sich schon mal die Fragen stellen, ob Dutt es der Mannschaft nicht vermitteln kann, ihm die Mannschaft nicht zu hört oder ob die Mannschaft einfach nicht intelligent genug ist das hoffentlich trainierte auch anzuwenden.

Genau diese Diskussion haben wir doch in der Rückrunde schon bis zu Erbrechen geführt. Kapiert die Mannschaft nicht, was TS ihr sagt, vergisst sie im Spiel alles, wenn sie unter Druck gesetzt wird, ist sie nicht dazu in der Lage es umzusetzen oder kann TS es nicht vermitteln.
Jetzt gibt es diesbezüglich die gleichen Fragen. Also sind beide Trainer unfähig Defensive zu vermitteln oder ist die Mannschaft nicht dazu in der Lage? Beides eigentlich irgendwie schwer zu glauben. Also bleibt diesbezüglich, zumindest bei mir die Ratlosigkeit.
 
Dutt kann man vorwerfen, noch keine echte Stammformation gefunden zu haben, zulange an Spielern wie Fritz oder Makiadi festzuhalten und laut Momentaufnahme evtl. einige Punkte zu wenig geholt zu haben.

Momentan mache ich ihm nicht mal das zum Vorwurf. Wen soll er denn aufstellen? Ok, beim Thema Fritz könnte Iggy vielleicht aushelfen, sowohl als RV oder auch im DM. Ob Dutt nun mit diesem Spieler gar nicht klar kommt, ist schwer einzuschätzen. Aber wer ist denn die Alternative zu Makiadi? Ich hatte mir von diesem Spieler eigentlich auch deutlich mehr versprochen, andererseits muss man sich mal überlegen, wie der Kader aussah, als Dutt hier übernommen hat: Auf dem Papier standen für das DM Trybull, Bargfrede, Iggy, Stevanovic und Kroos zur Verfügung. Die ersten beiden verletzten sich in der Vorbereitung langwierig, Iggy hatte bislang meistens nur Einsätze auf den Außen oder sogar in der vergangenen Saisonhälfte im OM, Stevanovic und Kroos fehlte die Erfahrung. Der einzige Spieler, der vergangene Saison regelmäßig im DM zum Einsatz kam, ist eigentlich ein OM. Vielleicht sah Dutt ihn auch eher auf so einer Position. Das zeigt in meinen Augen eines der Hauptprobleme dieses Kaders: Viele Spieler zur Auswahl fürs DM, aber kein echter Sechser, dazu noch viel Talent aber ebenso viele Fragezeichen mangels Einsätzen und Erfahrung. Einen auf dem Papier echten DM hatten wir seit Trybull nicht mehr verpflichtet. Da kann man verstehen, dass Dutt sich erst mal einen Spieler fürs DM holt, den er erstens kennt und der zweitens über Erfahrung verfügt. Möglicherweise wurden dann Aussagen von Dutt über den Spieler auch missverstanden bzw. falsch wiedergegeben. Dass er der Heilsbringer fürs DM sein sollte, das hat wohl von den Verantwortlichen keiner gedacht. Dass er mehr zeigen kann als das, was er momentan zeigt, das wissen wir auch aus seiner Freiburger Zeit. Aber mit einem Transfer schafft man es halt nicht, die beschriebenen Probleme der Kaderzusammenstellung mit einem Schwung zu beheben. Ich hoffe darauf, dass Trybull und Bargfrede die Winterpause verletzungsfrei überstehen und die komplette Vorbereitung auf die Rückrunde durchziehen können. Vielleicht ergeben sich dort einige neue Möglichkeiten, die dann auch automatisch einen Einsatz von Fritz überflüssig machen.
 
Genau diese Diskussion haben wir doch in der Rückrunde schon bis zu Erbrechen geführt. Kapiert die Mannschaft nicht, was TS ihr sagt, vergisst sie im Spiel alles, wenn sie unter Druck gesetzt wird, ist sie nicht dazu in der Lage es umzusetzen oder kann TS es nicht vermitteln.
Jetzt gibt es diesbezüglich die gleichen Fragen. Also sind beide Trainer unfähig Defensive zu vermitteln oder ist die Mannschaft nicht dazu in der Lage? Beides eigentlich irgendwie schwer zu glauben. Also bleibt diesbezüglich, zumindest bei mir die Ratlosigkeit.

Ich glaube, dass der markierte Aspekt der wesentliche ist! ;)

Im letzten Jahr war die Mannschaft extrem jung. Viele Spieler waren es nicht gewohnt, Verantwortiung für ihre Position, für die Mannschaft, im Abstiegskampf mit zunehmendem Druck gar für den gesamten Verein, zu übernehmen. Wenn die wenigen erfahrenen Spieler auch noch "schwächeln", wird es für eine Mannschaft ganz schwierig, dem steigenden Druck standzuhalten.

In dieser Saison ist es geringfügig besser. Dafür hat die Qualität insgesamt, allein durch den Abgang de Bruynes, ein wenig gelitten. Die durch viele Misserfolge in der Vorsaison eingehandelte Verunsicherung ist bei nahezu allen, die letztes Jahr dabei waren, noch greifbar. Immer wenn die Mannschaft unter Druck gerät, taumelt sie. Deshalb sollte Dutt mMn unbedingten Wert drauf legen, die Abwehr öfter zu entlasten, mehr nach vorn zu spielen. Wenn gleichzeitig die individuellen Fehler verringert werden können, sieht die Sache schon vielversprechender aus!
 
ich erschrecke gerade bei dem Fakt, dass wir 6 Punkte aus den ersten beiden Saisonspielen geholt haben. Danach bis heute nur noch 10? Das klingt schon fast schlecht.Sprich aus 12 Spieltagen 10 Punkte und die Bayern plus Lev kommen noch. Oha, liest und denkt sich schon ernüchternd. Hatte mir doch nen Überraschungseffekt erhofft. Gott sind dat Antipöler.
 
Das 5:4 gegen Hoppelheim bot sich als Beispiel an, weil es gestern ein ähnliches Ergebnis gegen den gleichen Gegner gab.

Und nen komplett anderen Spielverlauf sowie ein anderes Jahrzehnt.

Wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, wird Dir aber aufgefallen sein, dass ich von diversen Spielen in mehreren Jahren sprach (die jetzt rauszuschen und hier einzeln aufzuführen, spare ich mir jetzt mal.)

Ja nee, ist klar...

Wenn Du mit Deiner Aussage ausdrücken wolltest, dass es eine besondere "Handschrift" Dutts sei, mit seiner Mannschaft Rückstände noch aufholen zu können, umzudrehen, gleichzeitig den Eindruck erweckst, als habe es das unter dem Vorgänger nicht gegeben, ist das einfach falsch. ;)

Ist schon ne Leistung, mit dem damaligen Kader Rückstände gegen Übertruppen á la Köln gedreht zu haben. Nach nem Zweitorerückstand kam man letzte Saison übrigens nicht ein einziges Mal zurück. Dass man immerhin 2x ein Spiel drehte und 6x noch einfach punktete, könnte auch daran liegen, dass Werder gerade zu Beginn dieser Saison eher selten in Rückstand geriet oder wie gegen Freiburg gleich torlos spielte.
 
Back
Top