Na und? Wir haben auch schon oft genug Heimspiele gegen Abstiegskandidaten verloren, egal ob wir auch "unten drin saßen" oder in der CL spielten.
Du warst es, der das Beispiel Freiburg anbrachte, um deine Sichtweise zu untermauern. Jetzt müssen wieder andere Beispiele herhalten.
U.a. deshalb, weil der HSV einen nominell stärkern Kader hat als wir. Aber solch einen "Feuerwehrmann-Effekt", wie man ihn derzeit beim HSV beobachten kann, hat häufig die Folge, daß der Verein nach 1 oder 2 Jahren wieder dort stand, wo er übernommen wurde. Diese Strohfeuer-Mentalität paßt aber nicht nur nicht zu Werder Bremen, sondern sie ist auch hinderlich für einen kontinuierlichen Aufbau, denn nur mit dem kann man als finanziell benachteiligter Club erfolgreich sein.
Bert van Marwijk, ehemals Trainer der holländischen Nationalmannschaft soll ein Feuerwehrmann sein? Seltsame Sichtweise.

Hatten wir denn unter Dutt am Anfang der Saison auch einen Feuerwehrmann-Effekt oder lässt man sich von langfristigen Zukunfts-Gerede nur blenden? Entscheidend ist wohl immer noch die Tat und nicht das Wort. Merkwürdig, wie Du die Vergangenheit auch beim HSV auf die Zukunft projezieren willst, ist das etwa bei dir Normalität?

Das Modell Dortmund mit den Flachen Hierarchien ist aber äußerst selten und läßt daher nun einmal nicht 1:1 auf andere übertragen?
Wenn das so selten vorkommt, dann nenn' doch mal Beispiele in der Bundesliga, wo die Hierarchie so deutlich ins Auge springt und einen starken Einfluss hat? Deine Behauptung ist nicht belegbar und lässt eher den Anschein erwecken, dass Du sämtliche Scheinargumente anführen möchtest, nur um die augenscheinlichen Probleme unseres Spiels nur nicht zu sehr in Verbindung mit dem AKTUELLEN Trainer zu bringen.
Selbsatverständlich bildet die Motivation des Trainers die Grundlage dafür. Aber gerade bei einer Mannschaft, bei denen die gegenseite Motivation keine Eigendynamik bildet, ist ein bzw. mehrere verlängerte Arme des Trainers auf dem Platz unerläßlich, an dem/ sich der/die Kollegen moralisch aufrichten können und je nach Situation beruhigend, motivierend und wenn es die Sitution erfordert, auch mal mit einem verbalten Tritt in den Hintern einwirken können. Aber es spricht ja schon Bände, wenn unser Kapitän nach einem Rückstand die Schultern hängen läßt...
Die Motivation oder die Motivationsfähigkeit?
Es ist tatsächlich demotivierend, wenn Spieler auf dem Platz hilflos, planlos und konzeptlos wirken und ihnen offensichtlich nicht das Notwendige vom Hauptverantwortlichen mit auf den Weg gegeben wurde. Man kann ihnen schon entrinnen, nur ist es vermessen zu erwarten, daß bei den Dingen, die über Jahre falsch gelaufen sind, in 4 Monaten eine komplette Kehrtwendung um 180° zu erwarten.
Von einer Kehrtwendung um 180° hast nur Du gesprochen, wahrscheinlich um mir in den Mund zu legen, ich würde Unmögliches fordern. Ein bißchen dürftig, wie ich meine, aber Du wirst schon deine Gründe haben.
Nebenbei ist es ziemlich vermessen in so einer Diskussion mit so schwachen Argumenten von Vermessenheit zu sprechen. 




