Robin Dutt

Ich fand, dass wir gerade in Stuttgart Mielitz den Punkt zu verdanken haben. Dass wir da solche Probleme hatten, lag daran, dass ohne Übertreibung in der zweiten Halbzeit jeder zweite Ball beim Gegner war. Dafür reicht auch der Gehaltsetat von Viktoria Pilsen aus. Für solchen Fußball brauche ich keine Hunts, Elias, Ekicis, Garcias, di Santos etc.

Garcia wurde neu für die Defensive geholt, di Santo ist noch gar nicht zu bewerten. Gerade in den von dir aufgeführten Beispielen liegt tatsächlich Einsparpotential und ich gehe auch davon aus, dass der Etat für die Spielergehälter noch weiter sinkt. Aber nur bei Hunt wird dieses eben relativ kurzfristig frei, bei den beiden anderen muss man dann sehen, wie es weitergeht. Weitere Kandidaten haben darüber hinaus leider noch Vertrag bis 2015 bzw. Klauseln, die diese Verträge dahingehend verlängern könnten. Da kann ein Eichin keine Wunderdinge vollbringen. Ebensowenig wie Dutt mit dem, was vom glorreichen, spektakulär - waghalsig Offensivfußball anbietendem SV Werder übrig geblieben ist.
 
Garcia wurde neu für die Defensive geholt, di Santo ist noch gar nicht zu bewerten. Gerade in den von dir aufgeführten Beispielen liegt tatsächlich Einsparpotential und ich gehe auch davon aus, dass der Etat für die Spielergehälter noch weiter sinkt. Aber nur bei Hunt wird dieses eben relativ kurzfristig frei, bei den beiden anderen muss man dann sehen, wie es weitergeht. Weitere Kandidaten haben darüber hinaus leider noch Vertrag bis 2015 bzw. Klauseln, die diese Verträge dahingehend verlängern könnten. Da kann ein Eichin keine Wunderdinge vollbringen. Ebensowenig wie Dutt mit dem, was vom glorreichen, spektakulär - waghalsig Offensivfußball anbietendem SV Werder übrig geblieben ist.

Ich glaube nicht, dass das Gehaltsniveau noch wesentlich sinkt. Hunt wird weniger Geld verdienen, so er bleiben möchte (ansonsten spart man natürlich ein). Aber von dem 21er Kader (habe mal Yildirim, Kroos mit drin), werden noch so 2-3 gestandene Spieler gehen. So wie Iggy, Bargfrede, Schmitz, Mateo (so man ihn so sieht (billig isser sicher nicht)), Luki....aber in der Stammelf wird man nicht weiter runter können. Eher im Gegenteil. Ziel ist der internationale Fußball...da kommt man nicht ohne ein gewissen Gehaltsvolumen nicht mehr hin...

Der offensive Fußball hat uns zweimal in drei jahren fast in Liga 2 gebracht. Dutts Mannschaft ist die wohl Schwächste seit Jahren....10 Jahren? Dutt hat den freien Fall gestoppt. Defensiv ist es inzwischen solide; offensiv ist man auch bemüht und es ist ja auch absolut nicht so, dass sich Werder nur reinstellt. Alles gut bisher...
 
Weder war Schaaf letzte Saison das Problem noch ist es Dutt diese Saison. Das Problem ist die grausame Transferpolitik der letzten Jahre und die damit verbundene individuelle Qualität. Wir haben keinen Spieler mehr, der den Unterschied ausmacht.

Natürlich fehlt uns Tempo im Spiel. Um Tempofußball spielen zu können brauchst du aber Yacht Tempospieler und davon hat Werder kaum welche. Aus einen Traber wie Ekici kann auch Dutt keinen Galopper machen.
Um Tempofußball spielen zu können, brauchst du in erster Linie Schnelligkeit in der Handlung, sowohl des Passgebers, als auch in der der Mitspieler. Zudem der Laufweg des Adressaten, ebenso wichtig. "Yacht Tempospieler" sind dagegen eher eine Nebensächlichkeit, entscheidend ist, wie Tempofussball gestaltet wird. Ekici scheitert nicht, weil er "trabt", sondern weil ihm Umsicht und Handlungsschnelligkeit abgehen.

Und würdest Du dich in irgendeiner Form kritisch mit der Arbeit des Trainers auseinandersetzen, würdest Du wohl kaum ernsthaft erzählen, es hätte unter Schaaf nur an der Transferpolitik gelegen.
Ich kann auf die eine Art irgendwo verstehen, dass Fans TS nachhängen. Mir ging es eine zeitlang - so zwei, drei Jahre nach der Meisterschaft - genauso, man hat sich versucht einzureden, dass das, was dort immer wieder zu beobachten war, nichts mit dem Trainer zu tun hatte. Weil Schaaf eine Institution im Verein und sympathisch ist. Doch immer, wenn man die Geschehnisse auf dem Rasen in den Zusammenhängen als Ganzes vorbei paradieren ließ, waren die Symptome zu erdrückend und vor allem gab`s nichts vergleichbares, was hätte entkräften können. Leider. Doch sogar noch heute zu behaupten, es wäre anders, hat schon was von Brettern vor dem Kopf und auch nur noch wenig mit Werder-Fan, denn TS-Fan zu tun..

Ich denke auch, dass es Gründe gibt, warum der eine Trainer mal hier gut und dort wieder nicht funktioniert, dass manch vorzeitige Entlassung unsinnig wirkt. Das hat aber nichts mit der Situation zu tun, wie sie sich bei Werder darstellte. Selten war der Anteil eines Trainergespanns am Niedergang so offenkundig wie der von Schaaf/ Rolff/ Hönerbach/ Kraft.

Schaaf hat enorm von Micoud profitiert. Und Micoud mit seiner schwer umgänglichen Art davon, dass TS ihn einfach machen ließ. Kaum anderswo hätte JM diese Freiheiten bekommen, dadurch schwang er sich zum "spielenden Trainer" auf dem Platz auf, der uns an der Seitenlinie ein Stück weit fehlte. Es passte in der Konstellation einfach super zusammen. Wie groß der Anteil Schaaf`s tatsächlich war, haben wir dann nach Micoud gesehen - taktisch, spielerisch usw.. Besonders im Nachhinein stellt sich zudem das Erreichen des zweiten Platzes 2007/2008 als nicht förderlich dar, den wir trotz spielerischer Armut, fehlendem Tempo und taktischen Defiziten aufgrund der Schwäche der Liga erreichten. Dadurch fehlte erneut der Effekt konstruktiver Selbstkritik aller Beteiligten. Im Erfolg, speziell in Scheinerfolgen wie diesen, werden eben oft die schwersten Fehler begangen, die noch lange danach wirken. Wir haben ein paar Jahre nach Micoud von der durch die CL-Einnahmen angehäuften individuellen Qualität im Kader profitiert. Und damals viele Spiele durch individuelle Klasse, nicht aber über Teamtaktik oder mannschaftliche Geschlossenheit gewonnen. Nur irgendwann reicht das eben nicht mehr, zuerst in der CL, danach in der Liga (spätestens sobald andere wieder besser arbeiten).

Ich sehe es deshalb genau andersherum - vor allem die gute Transferpolitik früherer Jahre hat Schaaf zu einem der überschätztesten Trainer der Liga gemacht. Ein Platz unter den ersten Drei hätten wir meiner Ansicht nach nicht halten können, unabhängig von TS und unabhängig von den vielen Fehleinkäufen (:tnx:). Trotzdem, die Schwäche im Trainerstab hat diesen Prozeß beschleunigt und verschlimmert.

Was mir an der derzeitigen Situation missfällt ist, dass wir so selten ein organisiertes Pressing hinbekommen, im Umschaltverhalten noch zu schwach sind. Klar fehlt im Mf die Mischung, zu viele Spieler für ähnliche Positionen, dafür keine oder kaum welche, die geeignet sind für strategisch wichtige Aufgaben in spielgestaltenden Zonen. Nur, so schlecht sind die Spieler auch wieder nicht. Nach vier Monaten müsste da mMn mehr möglich, mehr Linie erkennbar sein.
Kein Grund zur Panikmache, aber ein Kritikansatz, dem sich RD nicht entziehen kann. Und es auch nicht tut, wie zu hören ist.
 
Um Tempofußball spielen zu können, brauchst du in erster Linie Schnelligkeit in der Handlung, sowohl des Passgebers, als auch in der der Mitspieler. Zudem der Laufweg des Adressaten, ebenso wichtig. "Yacht Tempospieler" sind dagegen eher eine Nebensächlichkeit, entscheidend ist, wie Tempofussball gestaltet wird. Ekici scheitert nicht, weil er "trabt", sondern weil ihm Umsicht und Handlungsschnelligkeit abgehen.

Und würdest Du dich in irgendeiner Form kritisch mit der Arbeit des Trainers auseinandersetzen, würdest Du wohl kaum ernsthaft erzählen, es hätte unter Schaaf nur an der Transferpolitik gelegen.
Ich kann auf die eine Art irgendwo verstehen, dass Fans TS nachhängen. Mir ging es eine zeitlang - so zwei, drei Jahre nach der Meisterschaft - genauso, man hat sich versucht einzureden, dass das, was dort immer wieder zu beobachten war, nichts mit dem Trainer zu tun hatte. Weil Schaaf eine Institution im Verein und sympathisch ist. Doch immer, wenn man die Geschehnisse auf dem Rasen in den Zusammenhängen als Ganzes vorbei paradieren ließ, waren die Symptome zu erdrückend und vor allem gab`s nichts vergleichbares, was hätte entkräften können. Leider. Doch sogar noch heute zu behaupten, es wäre anders, hat schon was von Brettern vor dem Kopf und auch nur noch wenig mit Werder-Fan, denn TS-Fan zu tun..

Ich denke auch, dass es Gründe gibt, warum der eine Trainer mal hier gut und dort wieder nicht funktioniert, dass manch vorzeitige Entlassung unsinnig wirkt. Das hat aber nichts mit der Situation zu tun, wie sie sich bei Werder darstellte. Selten war der Anteil eines Trainergespanns am Niedergang so offenkundig wie der von Schaaf/ Rolff/ Hönerbach/ Kraft.

Schaaf hat enorm von Micoud profitiert. Und Micoud mit seiner schwer umgänglichen Art davon, dass TS ihn einfach machen ließ. Kaum anderswo hätte JM diese Freiheiten bekommen, dadurch schwang er sich zum "spielenden Trainer" auf dem Platz auf, der uns an der Seitenlinie ein Stück weit fehlte. Es passte in der Konstellation einfach super zusammen. Wie groß der Anteil Schaaf`s tatsächlich war, haben wir dann nach Micoud gesehen - taktisch, spielerisch usw.. Besonders im Nachhinein stellt sich zudem das Erreichen des zweiten Platzes 2007/2008 als nicht förderlich dar, den wir trotz spielerischer Armut, fehlendem Tempo und taktischen Defiziten aufgrund der Schwäche der Liga erreichten. Dadurch fehlte erneut der Effekt konstruktiver Selbstkritik aller Beteiligten. Im Erfolg, speziell in Scheinerfolgen wie diesen, werden eben oft die schwersten Fehler begangen, die noch lange danach wirken. Wir haben ein paar Jahre nach Micoud von der durch die CL-Einnahmen angehäuften individuellen Qualität im Kader profitiert. Und damals viele Spiele durch individuelle Klasse, nicht aber über Teamtaktik oder mannschaftliche Geschlossenheit gewonnen. Nur irgendwann reicht das eben nicht mehr, zuerst in der CL, danach in der Liga (spätestens sobald andere wieder besser arbeiten).

Ich sehe es deshalb genau andersherum - vor allem die gute Transferpolitik früherer Jahre hat Schaaf zu einem der überschätztesten Trainer der Liga gemacht. Ein Platz unter den ersten Drei hätten wir meiner Ansicht nach nicht halten können, unabhängig von TS und unabhängig von den vielen Fehleinkäufen (:tnx:). Trotzdem, die Schwäche im Trainerstab hat diesen Prozeß beschleunigt und verschlimmert.

Was mir an der derzeitigen Situation missfällt ist, dass wir so selten ein organisiertes Pressing hinbekommen, im Umschaltverhalten noch zu schwach sind. Klar fehlt im Mf die Mischung, zu viele Spieler für ähnliche Positionen, dafür keine oder kaum welche, die geeignet sind für strategisch wichtige Aufgaben in spielgestaltenden Zonen. Nur, so schlecht sind die Spieler auch wieder nicht. Nach vier Monaten müsste da mMn mehr möglich, mehr Linie erkennbar sein.
Kein Grund zur Panikmache, aber ein Kritikansatz, dem sich RD nicht entziehen kann. Und es auch nicht tut, wie zu hören ist.

Sehr guter Beitrag. Große Zustimmung.
 
Zitat von [SVW]Andi;2842094:
:zzz: Ich fass mal kurz den Roman zusammen: das übliche Geschwätz: spielt die Mannschaft gut, lag es nicht an TS, sondern natürlich an den Spielern. Bei Misserfolg war es aber selbstverständlich die Schuld des Trainers... . :face:

Was für ein dummer Kommentar von dir. Schreibe doch auch mal einen Beitrag anstatt die Meinungen von anderen Usern immer anzugreifen.
Aber die treuen TS-Soldaten können mit Kritik an ihrem Liebling immer noch nicht umgehen.
 
Um Tempofußball spielen zu können, brauchst du in erster Linie Schnelligkeit in der Handlung, sowohl des Passgebers, als auch in der der Mitspieler. Zudem der Laufweg des Adressaten, ebenso wichtig. "Yacht Tempospieler" sind dagegen eher eine Nebensächlichkeit, entscheidend ist, wie Tempofussball gestaltet wird. Ekici scheitert nicht, weil er "trabt", sondern weil ihm Umsicht und Handlungsschnelligkeit abgehen.

Und würdest Du dich in irgendeiner Form kritisch mit der Arbeit des Trainers auseinandersetzen, würdest Du wohl kaum ernsthaft erzählen, es hätte unter Schaaf nur an der Transferpolitik gelegen.
Ich kann auf die eine Art irgendwo verstehen, dass Fans TS nachhängen. Mir ging es eine zeitlang - so zwei, drei Jahre nach der Meisterschaft - genauso, man hat sich versucht einzureden, dass das, was dort immer wieder zu beobachten war, nichts mit dem Trainer zu tun hatte. Weil Schaaf eine Institution im Verein und sympathisch ist. Doch immer, wenn man die Geschehnisse auf dem Rasen in den Zusammenhängen als Ganzes vorbei paradieren ließ, waren die Symptome zu erdrückend und vor allem gab`s nichts vergleichbares, was hätte entkräften können. Leider. Doch sogar noch heute zu behaupten, es wäre anders, hat schon was von Brettern vor dem Kopf und auch nur noch wenig mit Werder-Fan, denn TS-Fan zu tun..

Ich denke auch, dass es Gründe gibt, warum der eine Trainer mal hier gut und dort wieder nicht funktioniert, dass manch vorzeitige Entlassung unsinnig wirkt. Das hat aber nichts mit der Situation zu tun, wie sie sich bei Werder darstellte. Selten war der Anteil eines Trainergespanns am Niedergang so offenkundig wie der von Schaaf/ Rolff/ Hönerbach/ Kraft.

Schaaf hat enorm von Micoud profitiert. Und Micoud mit seiner schwer umgänglichen Art davon, dass TS ihn einfach machen ließ. Kaum anderswo hätte JM diese Freiheiten bekommen, dadurch schwang er sich zum "spielenden Trainer" auf dem Platz auf, der uns an der Seitenlinie ein Stück weit fehlte. Es passte in der Konstellation einfach super zusammen. Wie groß der Anteil Schaaf`s tatsächlich war, haben wir dann nach Micoud gesehen - taktisch, spielerisch usw.. Besonders im Nachhinein stellt sich zudem das Erreichen des zweiten Platzes 2007/2008 als nicht förderlich dar, den wir trotz spielerischer Armut, fehlendem Tempo und taktischen Defiziten aufgrund der Schwäche der Liga erreichten. Dadurch fehlte erneut der Effekt konstruktiver Selbstkritik aller Beteiligten. Im Erfolg, speziell in Scheinerfolgen wie diesen, werden eben oft die schwersten Fehler begangen, die noch lange danach wirken. Wir haben ein paar Jahre nach Micoud von der durch die CL-Einnahmen angehäuften individuellen Qualität im Kader profitiert. Und damals viele Spiele durch individuelle Klasse, nicht aber über Teamtaktik oder mannschaftliche Geschlossenheit gewonnen. Nur irgendwann reicht das eben nicht mehr, zuerst in der CL, danach in der Liga (spätestens sobald andere wieder besser arbeiten).

Ich sehe es deshalb genau andersherum - vor allem die gute Transferpolitik früherer Jahre hat Schaaf zu einem der überschätztesten Trainer der Liga gemacht. Ein Platz unter den ersten Drei hätten wir meiner Ansicht nach nicht halten können, unabhängig von TS und unabhängig von den vielen Fehleinkäufen (:tnx:). Trotzdem, die Schwäche im Trainerstab hat diesen Prozeß beschleunigt und verschlimmert.

Falscher Thread, falsche Person tausendfach gelesen, Deine Meinung aber Geschichte. Hilft uns jetzt nix mehr.

Was mir an der derzeitigen Situation missfällt ist, dass wir so selten ein organisiertes Pressing hinbekommen, im Umschaltverhalten noch zu schwach sind. Klar fehlt im Mf die Mischung, zu viele Spieler für ähnliche Positionen, dafür keine oder kaum welche, die geeignet sind für strategisch wichtige Aufgaben in spielgestaltenden Zonen. Nur, so schlecht sind die Spieler auch wieder nicht. Nach vier Monaten müsste da mMn mehr möglich, mehr Linie erkennbar sein.
Kein Grund zur Panikmache, aber ein Kritikansatz, dem sich RD nicht entziehen kann. Und es auch nicht tut, wie zu hören ist.

Verletzungspech trotz Minderbelastung, wie oft konnte eine Stammelf auflaufen?! bisher wohl gar nicht?! Abgesehen von gewissen Rotationen.
Die Sperre von Di Sandro, dazu seine Verletzung. Es läuft noch lange nicht stabil genug. Alleine eine gesunde Truppe im Training würde wahnsinnig helfen eine Routine reinzubringen.

und zu Ekici, er hat doch zwei Augen im Kopf und so lange kann man gar nicht wegsehen um eine Schuld bei anderen Spielern zu rechtfertigen. Wenn er erfolgreich spielen will, dann schaft er es auch, aber leider zu wenig springt er über seinen Schatten. Hängt alles in seiner Auffassung, daran kann der Trainer arbeiten, aber wenn der Spieler das nicht verstehen will... ich sehe derzeit (diese Saison) keine Möglichkeit irgendwas auf ihn zu bauen, es sei denn er nimmt es wie es kommt und ballert ein paar fernschüsse ins Netz und arbeitet in die Defensive und zwar erfolgreich mit.
 
Um Tempofußball spielen zu können, brauchst du in erster Linie Schnelligkeit in der Handlung, sowohl des Passgebers, als auch in der der Mitspieler. Zudem der Laufweg des Adressaten, ebenso wichtig. "Yacht Tempospieler" sind dagegen eher eine Nebensächlichkeit, entscheidend ist, wie Tempofussball gestaltet wird. Ekici scheitert nicht, weil er "trabt", sondern weil ihm Umsicht und Handlungsschnelligkeit abgehen.

Soweit unterstreiche ich Deinen Post! Leider haben wir unter Dutt bisher kaum Tempofußball gesehen. Hoffen wir, dass es bald besser wird. Die Aussagen des Leverkusener Users "MarkusLEV" lassen da eher anderes vermuten. :(

Und würdest Du dich in irgendeiner Form kritisch mit der Arbeit des Trainers auseinandersetzen, würdest Du wohl kaum ernsthaft erzählen, es hätte unter Schaaf nur an der Transferpolitik gelegen.
Ich kann auf die eine Art irgendwo verstehen, dass Fans TS nachhängen. Mir ging es eine zeitlang - so zwei, drei Jahre nach der Meisterschaft - genauso, man hat sich versucht einzureden, dass das, was dort immer wieder zu beobachten war, nichts mit dem Trainer zu tun hatte. Weil Schaaf eine Institution im Verein und sympathisch ist. Doch immer, wenn man die Geschehnisse auf dem Rasen in den Zusammenhängen als Ganzes vorbei paradieren ließ, waren die Symptome zu erdrückend und vor allem gab`s nichts vergleichbares, was hätte entkräften können. Leider. Doch sogar noch heute zu behaupten, es wäre anders, hat schon was von Brettern vor dem Kopf und auch nur noch wenig mit Werder-Fan, denn TS-Fan zu tun..

Würdest Du Dich in irgendeiner Form kritisch mit Sport an sich, mit Bundesliga-Fußball im Besonderen und dem Verein SV Werder Bremen, seiner Struktur, seiner Philosophie und seinen Möglichkeiten im Speziellen auseinandersetzen, würdest Du kaum behaupten, dass Schaaf ein schlechter Trainer sei, der Absturz Werders nur bzw. hauptsächlich an seiner fehlenden Kompetenz festzumachen ist! ;) Das dennoch dauerhaft zu tun, hat schon etwas von "Brett vorm Kopf"!

Was hätte man vor 2009 kritisieren, welche erdrückenden Symptome entkräften sollen? Titel? CL-Qualifikationen? One-touch-Fußball? EL-Final-Teilnahmen? Spitzenplatzierungen in der Bundesliga? :face:


Ich denke auch, dass es Gründe gibt, warum der eine Trainer mal hier gut und dort wieder nicht funktioniert, dass manch vorzeitige Entlassung unsinnig wirkt. Das hat aber nichts mit der Situation zu tun, wie sie sich bei Werder darstellte. Selten war der Anteil eines Trainergespanns am Niedergang so offenkundig wie der von Schaaf/ Rolff/ Hönerbach/ Kraft.


Kaum irgendwo anders in der Bundesliga hat ein Trainergespann so gut zum Verein, zu dessen Philosophie gepasst wie das Gespann Schaaf und Co. bei Werder. Kaum irgendwo haben Trainer und Manager so harmonisch und erfolgreich zusammengearbeitet wie KATS bei Werder. Sie galten über viele Jahre in der Bundesliga als eine Art "Traumduo" einer sportlichen Führung. Aufgrund der erzielten Erfolge, verglichen mit dem vorhandenen Potenzial des Vereins, völlig zu recht! Daran gibt es bei Fußball-Freunden, Bundesliga-Experten, Fans kaum Zweifel, außer natürlich bei den "Möchtegern-Experten" hier im Forum! :O Schaaf war, was Erfolge anbelangt, der zweiterfolgreichste Trainer Werders nach Rehhagel. Wenn irgendwer hier irgendwann mal wieder in die Nähe kommen sollte, wird ihm vermutlich von vielen ähnlich gehuldigt. Zu recht. Es geht um Werder Bremen, nicht um irgendwelche Personen. Dass hier immer noch der Name Schaaf diskutiert wird, immerwieder, immerfort, dazu noch im thread seines Nachfolgers, deutet eher auf eine Paranoia seiner Gegner hin als auf übertriebenen Personenkult seiner Anhänger! Irgendwann sollte es auch bei Dir mal gut sein! :roll:

Schaaf hat enorm von Micoud profitiert. Und Micoud mit seiner schwer umgänglichen Art davon, dass TS ihn einfach machen ließ. Kaum anderswo hätte JM diese Freiheiten bekommen, dadurch schwang er sich zum "spielenden Trainer" auf dem Platz auf, der uns an der Seitenlinie ein Stück weit fehlte. Es passte in der Konstellation einfach super zusammen. Wie groß der Anteil Schaaf`s tatsächlich war, haben wir dann nach Micoud gesehen - taktisch, spielerisch usw.. Besonders im Nachhinein stellt sich zudem das Erreichen des zweiten Platzes 2007/2008 als nicht förderlich dar, den wir trotz spielerischer Armut, fehlendem Tempo und taktischen Defiziten aufgrund der Schwäche der Liga erreichten. Dadurch fehlte erneut der Effekt konstruktiver Selbstkritik aller Beteiligten. Im Erfolg, speziell in Scheinerfolgen wie diesen, werden eben oft die schwersten Fehler begangen, die noch lange danach wirken. Wir haben ein paar Jahre nach Micoud von der durch die CL-Einnahmen angehäuften individuellen Qualität im Kader profitiert. Und damals viele Spiele durch individuelle Klasse, nicht aber über Teamtaktik oder mannschaftliche Geschlossenheit gewonnen. Nur irgendwann reicht das eben nicht mehr, zuerst in der CL, danach in der Liga (spätestens sobald andere wieder besser arbeiten).

Du profitierst offensichtlich stark von Schaafs Misserfolgen der letzten Saisons, sonst hättest Du kaum etwas Sinnvolles mehr beitzutragen. Schade, Deine Berichte von den Trainingseindrücken, Deine Spielsituationsbeschreibungen sind eigentlich immer sehr lesenswert. Deine Schlussfolgerungen werden mMn immer durchsichtiger, einfältiger!

Werder hat schon in "erfolgreichen Jahren" häufig Rückstände durch enorme mannschaftliche Geschlossenheit, durch Willenskraft "umgebogen". Auch in diesen erfolgreichen Jahren hatte Werder zwar eine gut besetzte TOP-Elf, war in der Breite für ein Team mit der Ambition, in drei Wettbewerben langfristig dabei zu sein, aber relativ dünn besetzt. Der Verschleiß, die Belastung war nach mehreren Jahren permanenter Dreifach-Belastung irgendwann deutlich zu spüren. Das lag mMN eben auch daran, dass stets die gesamte Mannschaft gefordert war, nicht nur Einzelspieler, bzw. Top-Stars. Dass Werder insgesamt von denen (Micoud, Diego, Özil, Klose etc.) profitiert hat, ist ja völlig klar, soll auch nicht bestritten werden. Dass ein Spieler allein, sei er noch so gut, in der Bundesliga kein Spiel gewinnen kann, sollte gerade Dir als "Fußball-Trainer (?) bekannt sein!

Dass Werder irgendwann dieser Belastung Tribut zollen würde, war abzusehen und hatte keinesfalls mit böigem Wind oder zu hohem Rasen zu tun, wie hier vermutlich gleich einer der um die Ecke kommenden "Möchtegern-Experten" zynisch behaupten wird! :face:!

Ich sehe es deshalb genau andersherum - vor allem die gute Transferpolitik früherer Jahre hat Schaaf zu einem der überschätztesten Trainer der Liga gemacht. Ein Platz unter den ersten Drei hätten wir meiner Ansicht nach nicht halten können, unabhängig von TS und unabhängig von den vielen Fehleinkäufen (:tnx:). Trotzdem, die Schwäche im Trainerstab hat diesen Prozeß beschleunigt und verschlimmert.

Das war, ist und bleibt Unsinn. Schaaf hat nach erfolgreich abgewendetem Abstieg 1999 bereits in den nachfolgenden Saisons, mit eher schwachen Kadern, einen 9., 7. und 6. Platz geholt. Mit übrigens stets positivem Torverhältnis! Er und Allofs haben das Team verjüngt, gezielt verstärkt.

Übruigens: Wenn in diversen anderen Posts häufig angemahnt wird, Schaaf sei auch für die Fehleinkäufe zu 50% verantwortlich, müsste er nach gleicher Logik auch für die Top-Einkäufe mitverantwortlich sein, oder? Deine Darstellung war ist und bleibt unausgewogen und einseitig!

Was mir an der derzeitigen Situation missfällt ist, dass wir so selten ein organisiertes Pressing hinbekommen, im Umschaltverhalten noch zu schwach sind. Klar fehlt im Mf die Mischung, zu viele Spieler für ähnliche Positionen, dafür keine oder kaum welche, die geeignet sind für strategisch wichtige Aufgaben in spielgestaltenden Zonen. Nur, so schlecht sind die Spieler auch wieder nicht. Nach vier Monaten müsste da mMn mehr möglich, mehr Linie erkennbar sein.
Kein Grund zur Panikmache, aber ein Kritikansatz, dem sich RD nicht entziehen kann. Und es auch nicht tut, wie zu hören ist.

:D

Klar, es steht ja auch nicht mehr Schaaf an der Linie! :face:

Ich finde übrigens, dass Dutt als Typ einen sehr guten Eindruck macht. Jetzt muss er eben auvh sportlich überzeugen. Ich denke, dass er nach außen bescheiden, aber bestimmt auftritt, dass er Werder gut verkauft. Seine Maxime der "kleinen Schritte" finde ich gut. Ich galube, dass Werder nicht zufällig einen charakterlich ruhigen, sachlichen, gefassten Trainer engagiert hat. Was mir derzeit noch nicht gefällt, ist die mMn viel zu defensive Spielweise. Aber, das wird sich, nach Meinung der vielen "Experten" hier ja schon bald ändern. Also darf man gespannt sein, ob die Erfahrung Leverkusener Beobachter oder der Wunsch der Bremer sich am Ende bestätigen werden. Ich hoffe auf Zweites! ;) :daumen:
 
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:face: :roll:


Aber die treuen TS-Soldaten können mit Kritik an ihrem Liebling immer noch nicht umgehen.

So viele Fehler in einem Satz! :confused:

- Was sind Schaaf-Soldaten? Wie wird man das?

- Was verstehst Du unter "treu"? Dass man nachträglich unsachliche Kritik klarstellt?

- Was weißt Du über "Lieblinge"? Offensichtlich wenig, was mir für Dich Leid täte! ;) Wenn Du so argumentierst, was ist Schaaf dann eigentlich für Dich? Ein "Feind"?

- Die Situation hier stellt sich eher so dar, dass Schaafs Gegner offensichtlich immer noch irgendein Trauma zu überwinden haben.



Zu Dutt: Drücken wir ihm für heute Abend die Daumen und überhaupt dafür, dass ihm hier im Forum ein Schicksal wie das seines Vorgängers erspart bleibt, oder? ;) :daumen:
 
Es ist doch unbestritten, dass die Erfolge 2004-2009 eindeutig die Handschrift von KA & TS tragen. Wer nun wie viel Anteil daran hat, bleibt im Auge des Betrachters.
Selbst 2009/10 als man noch Dritter geworden ist, war die Gesamtentwicklung in puncto Spielauffassung und Defensivverhalten negativ. Mit dem Abgang von Özil dann ging es rapide bergab.
Dutts derzeitiges Problem ist, dass immer noch Spieler im Kader sind, wie Fritz, Prödl und Hunt, die die guten Zeiten mitgemacht haben und den Kampf bis heute nicht gelernt haben. Mit den Wundertüten Ekici, Elia und MA (heute Stoke) hat man das falsche Signal gesetzt. Dazu noch Avdic und Akpala haben den Gesamteindruck abgerundet.
Dutt sollte nur mit seinen Aussagen bezüglich Übergangssaison aufpassen. Bei der Gemengelage Finanzen + sportliche Qualität des KADERS muss man eher realistisch von mehreren Saisons ausgehen, bis Werder wieder unter die Top 6-8 kommen wird. Die Frage ist, ob ein TE ihm diese Geduld und Langmut gegenüber aufbringt und den langwierigen, beschwerlichen Weg vorbehaltlos mit seinem Weggefährten mitgeht. Da habe ich so meine Zweifel.
 
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Aber die treuen TS-Soldaten können mit Kritik an ihrem Liebling immer noch nicht umgehen.

Was für ein dummer Kommentar von dir. Schreibe doch auch mal einen Beitrag anstatt die Meinungen von anderen Usern immer anzugreifen.
Aber die TS-Häter können mit Lob an ihrem Hassobjekt immer noch nicht umgehen.
 
Ich dachte es gibt was neues zu unseren Trainer zu lesen, als ich gerade on gegangen bin, aber nein. Hier wird u.a. mal wieder über TS diskutiert. Diese Diskussionen hatten wir doch schon tausendfach...
:roll:
 
Der User mabo hatte damit angefangen, das ist alles.

Was hätte man vor 2009 kritisieren, welche erdrückenden Symptome entkräften sollen?
Nach 2006?
- individuelle Spielerentwicklung (besonders wichtig in einem Verein, der sich als Ausbildungsverein bezeichnet)
- taktische Entwicklung
- spielerische Entwicklung
Null komma ....? ... nicht viel.

Du kannst doch unschwer übersehen, dass die letzten drei Jahre eine Folge der vier Jahre davor waren. Das meine ich mit kritisch auseinandersetzen. Du bist noch nicht lange in Werder-Foren, sonst wüsstest Du, dass obige "Dinge" sehr wohl schon vor 6 Jahren diskutiert wurden, vollkommen zu Recht, und dass eine Entwicklung wie zuletzt eine nachvollziehbare Folge sein könnte, wenn kein Umdenken erfolgt. So kam es dann eben auch.

Würdest Du Dich in irgendeiner Form kritisch mit Sport an sich, mit Bundesliga-Fußball im Besonderen und dem Verein SV Werder Bremen, seiner Struktur, seiner Philosophie und seinen Möglichkeiten im Speziellen auseinandersetzen, würdest Du kaum behaupten, dass Schaaf ein schlechter Trainer sei, der Absturz Werders nur bzw. hauptsächlich an seiner fehlenden Kompetenz festzumachen ist! ;)
Behaupte ich nicht. Es sind lediglich Vermutungen, die sich auf seine Arbeit bei Werder beziehen, in einem für Trainer sehr langen Zeitraum. Weil er solange Trainer hier war? 6 x CL-Teilnahme, in denen nach Mocoud die Vorrunden immer peinlicher wurden und eben genau deswegen einen Fingerzeig auf die Liga- Stärke gaben (mal abgesehen davon, dass heute keiner mehr mit einigen Heimpleiten, u. a. gegen Absteiger, Zweiter wird)? Das Schlaraffenland, bei vollkommener Aushebelung des Leistungsprinzips, ist da eben kein guter Maßstab.

Das kann nur die Zukunft zeigen. Zum Beispiel wenn er 2-3 Jahre Nürnberg in der BL etabliert, fussballerisch nachhaltig prägt. Oder Hannover in die EL-Ränge führt, spielerisch prägt.
Dazu müsste sich Schaaf allerdings um 120Grad drehen. Mindestens. Bei Werder hat er sich nicht mal um 30 gedreht.
 
Was soll ich im "richtigen" Thread? Der interessiert mich kaum. Sollen sich die entsprechenden Anhänger dort was vormachen. Meinetwegen. Die Diskussion ist hier richtig, wenn solche Querverweise kommen, die so hanebüchen sind wie nur was...

Das wäre dann sicherlich angebracht, beide miteinander zu vergleichen. Ich denke, das ist derzeit schwer möglich.
Herr Dutt macht sich nicht die Mühe über die Vergangenheit nachzudenken - ich als TS-Fan auch nicht.
Man muß mal loslassen können und wie die Einzelarbeit mit den Spielern gut ankommt bisher, entgeht auch keinem TS-Fan.
Egal was man kritisieren möchte, es ist Geschichte und jetzt läuft der Beginn einer neuen Entwicklung.

So, kann die HZ 1 nicht sehen, habe noch einen Termin.

In diesem Sinne.

Lebenslang Grün-Weiss. Wir doch alle!
 
9 Tore in 10 Spielen. Das ist offensiv einfach erschreckend und wenn da nicht nochmal nachgelegt wird, geht es in die 2. Liga. Nur Braunschweig hat weniger Tore geschossen. Aber Hauptsache mal 3 Mio. für Makiadi raushauen, was soll das bitte für eine Transferpolitik sein? :roll: Man kann eigentlich nur noch den Kopf schütteln, was hier die letzten Jahre abgeht...
Und was vor allem nervt: Diese weiten sinnlosen Bälle nach vorne - irgendwann sollte auch mal der Letzte begriffen haben, dass wir vorne keinen Lewandowski haben.
 
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