Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Und genau DIESE Einstellung ist es, die dafür sorgt, dass unsere Gesellschaft so unpolitisch ist, wie seit Jahrzehnten nicht mehr....
Tut mir leid, aber da wird miur übel!
""Ich kann eh nichts ändern, sind doch alle gleich, da nhem ich es lieber einfach hin, ist auch viel bequemer...."
Auf der Makroebene betrachtet möchte ich gar nicht denken, wohin solches Verhalten ein Volk einst (wieder) führen kann.....Angeblich sind wir so informiert und vernetzt wie nie zuvor, in der Realität sehe ich jeden Tag ein anderes Bild: die Menschen sind uninteressierter und abgestumpfter denn je...

Sorry, wollte dass jetzt nicht alles auf Dir abladen, aber ich finde soclhe Sätze wirklich beängstigend...
:tnx::tnx::tnx:
 
Sorry, wollte dass jetzt nicht alles auf Dir abladen, aber ich finde soclhe Sätze wirklich beängstigend...

Und wie willst du als anscheinend ja interessierter, unabgestumpfter Mensch an der ganzen Sache was ändern? Indem du im Internet ein bisschen pöbelst und dir einen Anti-WH Button an die Mütze hängst? Reicht das für ein gutes Gewissen und moralische Überlegenheit?
 
@ FatTony & Lutscher

Solche Zustände sind möglich, weil Lobbyisten massiv Einfluss auf Politik und Entscheidungsträger nehmen, ein großer Teil der Bevölkerung von diesen nicht gehört, belogen und durch sozialen wie finanziellen Dauerdruck in künstliche Abhängigkeiten gebracht wird, die sowohl zusätzliches Engagement als auch den Kauf höherwertiger Produkte verhindern.
Verkaufen lassen sich derartige Produkte auch nur durch aggressiven Preiskampf (Stichwörter: Personalpolitik/Tierhaltung/Abhängigkeiten), massive Bewerbung & Desinformation.
Das Sklaven in der Historie komplett & überall entrechtet waren, und keinerlei Entlohnung für ihre Arbeit erhielten, ist so auch nicht richtig.
Bevor Ihr also belehrend werdet & den Zeigefinger erhebt ("Ja ja, das ist unsere Demokratie, alle vier Jahre als Urnen-Pöbel die Stimme abgeben und dann meinen damit sei es getan und in der Zwischenzeit kann man in Foren stänkern und andere werden es schon richten. *gähn*" & "Wer sich über den Sponsor aufregen will, möge dies gerne tut, aber diesen belehrenden Touch könnt "ihr" euch sparen. Intoleranz ist immer unschön und dumm... ") solltet Ihr euch vielleicht an die eigene Nase fassen. Vorurteile, Gleichgültigkeit, Intoleranz & Unwissen....

Ja genau. Die bösen Lobbyisten mal wieder...wen belehre ich hier denn bitte. Ich kann es auch deutlich machen. Mir sind Wiesenhof und PETA völlig egal. Massentierhaltung dito...wenn Du das anders siehst und Dein Leben den Kampf gegen eben diese ausrichtest, dann mach das. Das macht Dich aber zu keinen besseren Menschen oder sonst was. Du siehst doch, was Du unterstellst...das ist eben an Intoleranz kaum zu überbieten. Ja, die Masse der Leuten interessiert sich nicht für Deine Interessen und ich in meinen Fall auch nicht. Komm damit klar. Kauf doch Deine Hähnchen von einem Dir angenehmen Bauernhof....
 
Und wie willst du als anscheinend ja interessierter, unabgestumpfter Mensch an der ganzen Sache was ändern? Indem du im Internet ein bisschen pöbelst und dir einen Anti-WH Button an die Mütze hängst? Reicht das für ein gutes Gewissen und moralische Überlegenheit?

Das ist die typische Reaktion, die man bekommt. Es ist einfach am bequemsten, den anderen Gutmenschentun vorzuwerfen und ihnen zu unterstellen, sie würden ja selbst nichts tun. Scheint irgendwie das Gewissen zu beruhigen.
Zu Deiner Frage: ich verhalte mich wie die meisten Menschen in der westlichen Welt in vielerlei Hinsicht unmoralisch und bin ebenso vom Kapitalismus geprägt und eingenommen wie die meisetn. Das hindert mich aber nicht daran, Dinge kritisch zu hinterfragen und mein Handeln teilweise zu ändern. Dazu gehört unter anderem, dass ich tatsächlich auf Wiesenhof Produkte verzichte, dass ich bei der Wahl meines Kaffees darauf achte, Fair-Trade Produkte zu bevorzugen, dass ich versuche, Dienstleister zu meiden, die zu Dumpinglöhnen arbeiten lassen. Ich unterstütze politische Initiativen und setze mich kritisch mit entsprechenden Themen, zum Beispiel Mindestlöhnen auseinander (wobei ich nicht zu denen gehören, die Mindestlöhne für das Allheilmittel halten).
Und ich versuche im kleinen die Augen offen zu halten und nicht zu schweigen, wenn mir entsprechende Ungerechtigkeiten im Alltag begegnen.
Dennoch besitze ich mehrere Nike Trikots, bin verrückt nach Müllermilch und übernachte in Hotels, in denen Zimmermädchen für Hungerlöhne im Akkord arbeiten. Ich lebe nicht in der Wildnis, pflanze mir mein Essen nicht selbst an und verzichte nicht auf allen Besitz.
Und nichts destotrotz halte ich mein Verhalten für sinnvoller, als das vieler anderer, die sagen "Ich kann eh nichts ändern, alle sind gleich schlimm, darum muss ich mir gar keine Gedanken machen". Das führt nämlich a) zu nichts und ist b) so auch nicht richtig. Es gibt durchaus Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und einen sehr progressiven Umgang mit ihren Mitarbeitern haben, zum Beispiel DM, Deichmann und Co. Die Augen zu verschliessen und zu sagen "Alle doof, bringt eh nichts" ist sicher der falsche Weg.
Und dass selbst Menschen, die sich wirklich engagieren, dafür nicht mehr bewundert, sondern belächelt werden, ist leider eine traurige Wahrheit unserer Zeit. Ich bin nur froh, dass sich diese Menschen davon nicht beirren lassen.
 
Und woher weisst Du, dass Wiesenhof Gewinn oder Verlust macht? Ich habe hierzu keine öffentlichen Zahlen gefunden?

Die PHW Gruppe macht grundsätzlich keine Angaben zu Gewinnen. Sicher um eine Preistreiberei bei den Zulieferern zu verhindern.

Die Familie Wesjohann rangiert in den einschlägigen Listen der reichsten Deutschen meistens um den Rang 100 herum mit einem zugeschriebenen Vermögen von ca. 850 Mio. EUR. (Quelle)

Es gibt durchaus Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und einen sehr progressiven Umgang mit ihren Mitarbeitern haben, zum Beispiel DM, Deichmann und Co. Die Augen zu verschliessen und zu sagen "Alle doof, bringt eh nichts" ist sicher der falsche Weg.

Oh, das mit Deichmann hauen die ersten dir gleich bestimmt um die Ohren!
:D
 
Trotzdem bleibe ich dabei: zu sagen, ich kann eh NICHTS ändern, darum denk ich gar nicht drüber nach, ist große Scheiße.

Sorry, aber das ist, bei aller Sympathie für so eifrigen Idealismus, eine unsinnige Aussage. Denn Du hast ja ganz richtig gesagt, dass wir nichts ändern können und demgegenüber hilft eine Einstellung nach dem Motto "Es kann nicht sein was nicht sein darf" überhaupt niemandem.
 
Sorry, aber das ist, bei aller Sympathie für so eifrigen Idealismus, eine unsinnige Aussage. Denn Du hast ja ganz richtig gesagt, dass wir nichts ändern können und demgegenüber hilft eine Einstellung nach dem Motto "Es kann nicht sein was nicht sein darf" überhaupt niemandem.

DAS habe ich nicht gesagt. Wir können nicht das große Ganze verändern, aber im Kleinen durchaus eine Menge...
 
@Lutscher_81

Den Textausschnitt, in dem Du belehrend wirst, habe ich doch mitgeliefert?!?
Noch ein Beispiel, in dem Du nebenbei noch herablassend wirst, und dich als Fürsprecher einer Gesamtheit aufspielst, die es so nicht gibt: "Das macht Dich aber zu keinen besseren Menschen oder sonst was. Du siehst doch, was Du unterstellst...das ist eben an Intoleranz kaum zu überbieten. Ja, die Masse der Leuten interessiert sich nicht für Deine Interessen und ich in meinen Fall auch nicht. Komm damit klar. Kauf doch Deine Hähnchen von einem Dir angenehmen Bauernhof.... "
Auch wenn ich das Fleisch den Händlern lasse, stelle ich nirgendwo die Behauptung auf, hierdurch ein besserer Mensch zu sein, während Du versuchst Andersdenkenden einen abwertenden Stempel aufzudrücken. Mein Fleischverzicht hält mich z.B. nicht davon ab, mit meiner fleisch-konsumierenden Partnerin an einem Tisch zu speisen, sie zu respektieren, zu lieben & zu küssen.
Intolerant ist es, eine von der eigenen Haltung abweichende Meinung nicht zulassen zu können, und Andersdenkenden den Mund verbieten zu wollen; diesen Versuch unternimmst Du mit jedem deiner Beiträge, zu diesem Thema. Was Du als Unterstellungen betitelst sind Fakten, die durch unabhängige Quellen belegt sind...wo liegt die Grundlage deiner Argumentation?
Dein zur Schau getragenes, angebliches Desinteresse, und deine vermeintliche Gleichgültigkeit, führen deine Argumentation ad absurdum, und disqualifizieren dich eigentlich, für jede weitere Auseinandersetzung zu diesem Thema.
 

zu einer teilweisen positiven Veränderung, wenn auch auf sehr kleinem Niveau und dem Bewusstsein, mir meinen kritischen Menschenverstand zu bewahren, anstatt den "Augen zu, ich kann eh nichts ändern" Weg zu wählen, nur weil es bequemer ist.
Ich will jetzt hier nicht pathetisch klingen, aber als der erste schwarze Südafrikaner meinte, lass uns etwas gegen die Apartheid unternehmen, haben die meisten um ihn rum auch gesagt, was willste denn machen, bringt doch eh nichts. Natürlich ist diese Verlagerung auf die Makroebene etwas weit hergeholt, aber letztendlich geht es auch hier nur darum, ob man das bestehende vorbehaltslos hinnimmt oder es kritisch hinterfragt.
 
@DiegoDiez

Und was ist die Alternative zu Massentierhaltung? Vegetarismus für alle?
 
Was mich hier immer besonders schockt sind diese unreflektierten Aussagen a la "Glaubst Du andere Hersteller sind besser?", "Dann dürftest Du auch das und das nicht mehr machen etc."

Es ist vollkommen klar, dass das kapitalistische System pervers ist und sich diese Perversität nicht auf einige Firmen beschränkt. ABER: erschreckenderweise führt diese Erkenntnis für viele Euch zu der Einstellung "Es sind alle gleich schlimm, also is doch egal...." und darauf wird sich dann ausgeruht.

Mir ist es lieber, jemand ändert zumindest einen Teil seines Verhaltens, in dem er zum Beispiel nur noch Eier beim Bauern um die Ecke kauft, oder vernünftig zertifizierten Fair-Trade Kaffee trinkt.
Wenn er dann dennoch weiterhin Nike Produkte kauft oder bei H&M shoppen geht, hat das nichts mit Doppelmoral oder Scheinheiligkeit zu tun.
Es ist mir doch allemal lieber, er verhält sich zumindest in Teilen moralisch korrekt, als überhaupt nicht. Dieses ganze "Ganz oder Gar nicht" hier nervt mich.
So gut wie niemand lebt 100% konform mit moralischen Idealen, erstens kann sich das leider Gottes so gut wie niemand leisten, zweitens sind wir halt doch alle konditioniert und unmenschliche Bedingungen etc. in der Regel ganz weit weg. Trotzdem bleibe ich dabei: zu sagen, ich kann eh NICHTS ändern, darum denk ich gar nicht drüber nach, ist große Scheiße.
Um das mal ganz platt und plakativ an einem Beispiel zu verdeutlichen: Ganz nüchtern betrachtet hat jemand der in Nike-Schuhen einen fair gehandelten Kaffee trinkt sich moralisch gesehen nur halb so falsch verhalten, wie jemand der in Nike-Schuhen einen Discounter-Kaffee trinkt, dessen Hersteller südamerikanische Bauern ausbeutet. Die Wohlfahrtsbilanz ist hier unterm Strich höher, Peng! Darum bleibe ich dabei: auch wenn man nur partiell moralisch handelt, ist das besser, als wenn man es nie tut.
Egal aus welchem Winkel man das betrachtet,man landet stets in einem Gestrüpp fataler menschlicher Widersprüche!
Was dem einen bewußt ist,ist dem anderen unbewußt.Während man bemüht ist Unbewußtes ins Bewußtsein zu holen,hat sich bereits die nächste Grauzone aufgebaut,über die man moralisch den Stab bricht.It's a never ending Story!
Ich kann mich noch bestens an meine Diskussionen mit Maddin erinnern,in denen es darum ging,ob der Humanismus den Schutz von Tieren gegen Tierquälereien impliziert.Für mich ganz klar,für ihn dummes Zeug!
Und das war kein Bauernlümmelniveau,auf dem wir uns ausgetauscht hatten.
Wenn schon zwei vernunftbegabte Menschen darüber keine Einigung erzielen können,dann sagt das eigentlich schon alles über die Unmöglichkeit einen gesellschaftlichen Konsens darüber zu finden,was geht und was nicht geht.
Im Grunde müßte man den Menschen abschaffen,wollte man moralische Probleme lösen!
Geht aber nicht,denn allein mein Selbsterhaltungstrieb verbietet das!
 
zu einer teilweisen positiven Veränderung, wenn auch auf sehr kleinem Niveau und dem Bewusstsein, mir meinen kritischen Menschenverstand zu bewahren, anstatt den "Augen zu, ich kann eh nichts ändern" Weg zu wählen, nur weil es bequemer ist.

Sorry, aber was änderst sich denn genau, wenn du als Einzelperson beispielsweise keine Wiesenhof-Produkte mehr kaufst? Damit sowas eine Wirkung hat, müssten doch alle mitziehen und das wird nicht funktionieren, weil es ja anscheinend einen großen Bedarf an Wiesenhof-Produkten bzw. billigem Fleisch allgemein gibt.

Und bequemer als der Augen zu-Weg ist es, sich einfach über ein paar Sachen zu empören und sich damit ein gutes Gewissen zu verschaffen.
 
Sorry, aber was änderst sich denn genau, wenn du als Einzelperson beispielsweise keine Wiesenhof-Produkte mehr kaufst? Damit sowas eine Wirkung hat, müssten doch alle mitziehen und das wird nicht funktionieren, weil es ja anscheinend einen großen Bedarf an Wiesenhof-Produkten bzw. billigem Fleisch allgemein gibt.

Ja. Da müsste sich jeder einmal selbst reflektieren und sich fragen, ob der Bedarf denn tatsächlich so groß ist bzw. worauf er beruht.
 
:wink:
Und was haben die letzten Beiträge mit Werders Hauptsponsor zu tun?
Es gibt hier irgendwo im Forum einen Thread da kann man über die Massentierhaltung diskutieren (bin zu faul den zu suchen).
 
@maddin & barrie

Es gibt doch schon viele Alternativen am Markt?!? Damit sich diese dort auch durchsetzen können, halte ich das Eindämmen von Korruption, stärkere Kontrollen & eine Umverteilung von Wirtschaftsgütern für notwendig.
Da vorgelebte Ideale meist' nur Einfluss auf das direkte Umfeld nehmen, ist ein Umdenk-Prozess innerhalb einer Gesellschaft oft sehr langwierig, und wirkt sich erst auf kommende Generationen spürbar aus.
 
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