Eigentlich hatte ich mir ja Wilhelmshaven als Erstrundengegner gewünscht, denn diese sind zum einen nicht allzu stark einzuschätzen, zum anderen hätte ich die Partie auf Grund der Nähe live verfolgen können.
Mit Saarbrücken haben wir nun allerdings wieder einen Drittligisten, einen recht ambitionierten Drittligisten, erwischt, was mit Sicherheit nicht das einfachste Los ist. Wegen der Erstrundenniederlagen in den vergangenen zwei Spiezeiten, verspüre ich schon jetzt eine gewisse Nervosität, Angst davor, sich erneut zu blamieren und frühzeitig gegen ein unterklassiges Team auszuscheiden. Dennoch wird Werder natürlich die Favoritenrolle innehaben und ich bin trotz dieses miesen Bauchgefühls davon überzeugt, dass man dieser Rolle gerecht werden wird.
Ich vertraue diesbezüglich voll und -ganz auf Robin Dutt und Thomas Eichin. Ich vertraue darauf, dass sie in der Lage sind, das Team optimal einzustellen. Denn die fehlerhafte Einstellung war in meinen Augen jeweils der Grund dafür, warum Werder sowohl gegen Heidenheim als auch gegen Münster ausgeschieden ist. Beide Teams wurden unterschätzt und das wird uns in diesem Jahr nicht passieren. TERD wird schon für genügend Motivation und entsprechende Konzentration sorgen können, schließlich wird diese Pokalbegegnung auch für sie von Bedeutung sein.
Außerdem steht eigentlich ohnehin außer Frage, ob wir Saarbrücken schlagen werden, denn: 1994, 1999, 2004 und 2009 haben wir den Pott geholt, 2014 sind wir wieder dran! Wenn wir fest daran glauben, wird es auch gelingen, den Pott zu holen. Und ich glaube daran.
Also: Saarbrücken schlagen, in die nächste Pokalrunde einziehen, durchmarschieren und im Finale von Berlin den Gegner bezwingen, ehe der Pott in den Nachthimmel der Hauptstadt emporgestreckt wird. Und immer daran denken: "Even the longest journey begins with a single step."