Fischers Aussage, Werder wäre von den Medien zu einem Trainerwechsel gedrängt worden(sinngemäß), ist an Lächerlichkeit in meinen Augen nicht zu überbieten und schädigt dem Bild Werders in der Öffentlichkeit natürlich enorm.
Mir kann niemand erzählen, dass sich ein höhstprofessionell geführter Club wie Werder Bremen von den Medien zu einem Trainerwechsel drängen lässt. Ersteinmal sollte in der Geschäftsführung die Fähigkeit, über den Entscheidungen zu stehen und auch (medialen) Druck auszuhalten, gegeben sein und außerdem hält dieser mediale Druck, wenn auch nur phasenweise, nun schon gut drei Jahre an, der Trainerwechsel hätte Fischers Argumentation zur Folge also schon um einiges früher erfolgen müssen, bspw. sei hier die 6:0 Niederlage in Stuttgart im November 2010 genannt.
Diese Aussage beweist in meinen Augen ganz einfach wieder einmal, dass in der Geschäftsführung, abgesehen von Herrn Eichin, der meiner Ansicht nach bis hierhin hervorragende Arbeit leistet, niemand den Charackter mitbringt, über bedeutenden und auch weniger bedeutenden Entscheidungen als Verantwortlicher Werder Bremens zu stehen, niemand in der Lage ist, Entscheidungen zu verteidigen, sondern viel mehr versucht wird, die heile Werder-Welt, zumindest in der Außendarstellung, zu bewahren. Und das ist zum Teil nur noch lächerlich, beginnt aber auch auf die Nerven zu gehen.