Dass die Bremer Presse nicht erst in den letzten Wochen massiv Stimmung gegen Schaaf gemacht hat, die mit sachlicher Kritik nichts mehr zu tun hatte, lässt sich nicht abstreiten. Auch Hönerbach hat das ja zurecht kritisiert.
Eichin wurde ja von den Bremer Presseleuten schon in seiner ersten Arbeitswoche massiv unter Druck gesetzt, doch endlich den Trainer zu entlassen. Nachdem er das nicht tat, wurde er als Frühstücksdirektor dargestellt, der nicht den Mumm habe, sich durchzusetzen. Es wurde dann so dargestellt, dass Schaaf sich nur selbst entlassen könne und Werder die Saison nicht aus Überzeugung mit Schaaf zu Ende spiele, sondern weil Schaaf eine Institution sei oder Eichin ihn gar nicht entlassen dürfe. Allein das war schon eine Riesen Respektlosigkeit gegenüber Schaaf.
Bei den Medienleuten (nicht nur bei der BILD) herrscht nun mal die Denkweise: "Entweder du arbeitest mit uns zusammen oder wir vernichten dich medial."
Wenn die Journalisten von Schaaf eine Führung durchs Hotel im Trainingslager gibt, geben sie Ruhe und Schaaf bekommt positive Presse. Aber sobald Schaaf mal wieder auf stur schaltet und mit den Journalisten nur noch auf Pressekonferenzen redet, wird das als Kriegserklärung aufgefasst. Das ist nicht nur in Bremen so, nur ist es ein Märchen, dass die Medien in Bremen zurückhaltender wären als anderswo.
Schaaf ist ein Rehhagel-Schüler. Der sieht die Journalisten als Feinde, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Das hat die Sache nicht leichter gemacht.
Wenn Fischer aber die Trennung von Schaaf mit der Medienberichterstattung begründet bzw. rechtfertigt, dann hat er ganz klar seinen Job verfehlt. Die Geschäftsführung darf sich niemals von der Presse unter Druck setzen, sondern muss die Entscheidungen treffen, die sie für richtig hält. Ich gehe auch davon aus, dass das auch der Fall war und Fischers Erklärung nur vorgeschoben ist. Wenn nicht, wäre das sehr bedenklich und keine seriöse Leitung eines Bundesligavereins.
Eichin wurde ja von den Bremer Presseleuten schon in seiner ersten Arbeitswoche massiv unter Druck gesetzt, doch endlich den Trainer zu entlassen. Nachdem er das nicht tat, wurde er als Frühstücksdirektor dargestellt, der nicht den Mumm habe, sich durchzusetzen. Es wurde dann so dargestellt, dass Schaaf sich nur selbst entlassen könne und Werder die Saison nicht aus Überzeugung mit Schaaf zu Ende spiele, sondern weil Schaaf eine Institution sei oder Eichin ihn gar nicht entlassen dürfe. Allein das war schon eine Riesen Respektlosigkeit gegenüber Schaaf.
Bei den Medienleuten (nicht nur bei der BILD) herrscht nun mal die Denkweise: "Entweder du arbeitest mit uns zusammen oder wir vernichten dich medial."
Wenn die Journalisten von Schaaf eine Führung durchs Hotel im Trainingslager gibt, geben sie Ruhe und Schaaf bekommt positive Presse. Aber sobald Schaaf mal wieder auf stur schaltet und mit den Journalisten nur noch auf Pressekonferenzen redet, wird das als Kriegserklärung aufgefasst. Das ist nicht nur in Bremen so, nur ist es ein Märchen, dass die Medien in Bremen zurückhaltender wären als anderswo.
Schaaf ist ein Rehhagel-Schüler. Der sieht die Journalisten als Feinde, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Das hat die Sache nicht leichter gemacht.
Wenn Fischer aber die Trennung von Schaaf mit der Medienberichterstattung begründet bzw. rechtfertigt, dann hat er ganz klar seinen Job verfehlt. Die Geschäftsführung darf sich niemals von der Presse unter Druck setzen, sondern muss die Entscheidungen treffen, die sie für richtig hält. Ich gehe auch davon aus, dass das auch der Fall war und Fischers Erklärung nur vorgeschoben ist. Wenn nicht, wäre das sehr bedenklich und keine seriöse Leitung eines Bundesligavereins.
Das ist sowas von nicht-Werder-like und das hätte es zu Klaus Allofs' Zeiten nicht gegeben.

