Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Ist müßig diese Diskussion zu führen da eh nur Haarspalterei. Werder hatte und hat ausreichend liquide Mittel. Schon allein darüber diskutieren zu müssen zeugt davon auf welche Art diskutiert wird. Nebelkerzen bis man Recht behält. Also lass ihn recht haben ;)

Werder hatte am 30.06.11 8,8 Mio liquide Mittel. Das ist Fakt und keine Haarspalterei.

AKTIVA

Anlagevermögen
Immaterielles Vermögen 29.280 27.915 1.365
Sachanlagen 5.857 4.433 1.424
Finanzanlagen 919 1.293 -374
Anlagevermögen 36.056 33.641 2.415
Langfristige Forderungen 4.818 5.000 -182
Langfristig gebundenes Vermögen 40.874 38.641 2.233
Vorräte 530 250 280
Liefer- und Leistungsforderungen 16.160 14.426 1.734
Sonstige Vermögensgegenstände 4.927 4.939 -12
Liquide Mittel 8.835 7.011 1.824
Kurzfristig gebundenes Vermögen 30.452 26.626 3.826
71.326 65.267 6.059

Und schau mal lieber in den Spiegel. Wer tobt denn hier mit sinnloser Polemik seit gestern durchs Forum?
 
Wie gesagt, Konzernabschluss gibt die knapp 12 Millionen in der Kasse an, Jahresabschluss 8,8 Millionen. In beiden Berichten gibt es schnell verfügbares Geld in Höhe von über 30 Millionen.
 
Komisch, bei mir steht im Konzernabschluss zum 30.06.2011

Wir sprechen aber von den Möglichkeiten bei der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA also dem Jahresabschluß eben dieser.

Es macht übrigens auch keinen Sinn Forderungen als "hohe Kante" zu sehen. Auch wenn die kurzfristigen Forderungen hoher sind als die kurzfristigen Verbindlichkeiten/Rückstellungen kann man nicht sagen, dass Werder das Geld auf dieser ominösen Kante hatte.

Man wird erst in der nächsten Bilanz sehen, was sich getan hat. Aber klar ist, dass die Vermögenswerte (die eben nicht nur liquide Mittel, sondern eben auch Spielerwerte etc. darstellen) gesunken sind und eben auch die Fremdmittel im Verhältnis zum Eigenkapitel stark gestiegen sind.
 
Wie gesagt, Konzernabschluss gibt die knapp 12 Millionen in der Kasse an, Jahresabschluss 8,8 Millionen. In beiden Berichten gibt es schnell verfügbares Geld in Höhe von über 30 Millionen.

Da reden wir jetzt vom letzten veröffentlichten Jahresabschluss. Es gibt aber ja noch ein paar mehr. Und da waren es schon noch ein wenig mehr Mittel. Müßig, das Geld ist jetzt erst mal eh weg und muss neu verdient werden. Gut für uns dass die TV-Vermarktung rauf geht und unsere laufenden Kosten (erst mal) runter.
 
Wir sprechen aber von den Möglichkeiten bei der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA also dem Jahresabschluß eben dieser.

Es macht übrigens auch keinen Sinn Forderungen als "hohe Kante" zu sehen. Auch wenn die kurzfristigen Forderungen hoher sind als die kurzfristigen Verbindlichkeiten/Rückstellungen kann man nicht sagen, dass Werder das Geld auf dieser ominösen Kante hatte. [...]

Doch na klar, weil eben dieses Geld schnell aktiviert werden kann, wenn es denn gebraucht werden würde.
 
Wie gesagt, Konzernabschluss gibt die knapp 12 Millionen in der Kasse an, Jahresabschluss 8,8 Millionen. In beiden Berichten gibt es schnell verfügbares Geld in Höhe von über 30 Millionen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten sind keine liquiden Mittel (in der Bilanz).

Dazu muss man eben auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten (die hat Werder natürlich auch) sehen. Die Liquidität 2. Grades liegt bei nur 125 %. Wo siehst Du da auch nur einen Ansatz von 30 Mio auf der hohen Kante.
 
Da reden wir jetzt vom letzten veröffentlichten Jahresabschluss. Es gibt aber ja noch ein paar mehr. Und da waren es schon noch ein wenig mehr Mittel. Müßig, das Geld ist jetzt erst mal eh weg und muss neu verdient werden. Gut für uns dass die TV-Vermarktung rauf geht und unsere laufenden Kosten (erst mal) runter.

Die 30 Mio waren niemals da. Wie gesagt. Man hatte 8,8 Mio auf der Bank und hatte seine kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit den Mitteln auf der Bank (Liquidität 1. Grades) nur zu 37 % kompensiert. Erst mit den kurzfristigen Forderungen hat man die mit 125 % knapp überkompensiert. Da sind keine 30 Mio auf der hohen Kante.
 
Kurzfristige Verbindlichkeiten sind keine liquiden Mittel (in der Bilanz).

Dazu muss man eben auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten (die hat Werder natürlich auch) sehen. Die Liquidität 2. Grades liegt bei nur 125 %. Wo siehst Du da auch nur einen Ansatz von 30 Mio auf der hohen Kante.

Wir reden doch von der Handlungsfähigkeit. Und Werder ist handlungsfähig, weil wir eine gute EKQ haben. Das wir das über Verlust mach(t)en, das steht doch gar nicht zur Debatte, sondern eben, dass wir schnell Mittel in relativ hoher Ausprägung z.Vfg. haben können. Und eben, wie gesagt wurde, das man Verluste mit Eigenmitteln kompensieren kann, sprich Kredite bekommt und andere ablösen kann.

Und kurzfristige Verbindlichkeiten müssen nicht kurzfristig bedient werden?

34 Millionen minus 9 Millionen sind immer noch 25 Millionen. Da bleibt immer noch ein sattes Plus an Handlungsmöglichkeiten (30.06.2011). Und das hat man ja auch genutzt.

[...] Die Liquidität 2. Grades liegt bei nur 125 %. Wo siehst Du da auch nur einen Ansatz von 30 Mio auf der hohen Kante.

Komisch, ich habe gelernt, dass alles über 120% als sehr gut bezeichnet werden kann.
 
... Ein neuer Trainer würde zusammen mit Eichin unheimlich viel Platz für neue Ideen und Konzepte vorfinden und hätte die Möglichkeit hier wirklich etwas Neues aufzubauen. Dafür muss man dann halt auch den richtigen Mann (oder Frau?) finden, der (die) zusammen mit TE bereit ist, diese Aufgabe vor dem Hintergrund einer angespannteren Finanzlage mit Elan, Geschick und innovativen Ideen anzugehen. ...

Find ich gut :daumen:
 
Wir reden doch von der Handlungsfähigkeit. Und Werder ist handlungsfähig, weil wir eine gute EKQ haben. Das wir das über Verlust mach(t)en, das steht doch gar nicht zur Debatte, sondern eben, dass wir schnell Mittel in relativ hoher Ausprägung z.Vfg. haben können. Und eben, wie gesagt wurde, das man Verluste mit Eigenmitteln kompensieren kann, sprich Kredite bekommt und andere ablösen kann.



34 Millionen minus 9 Millionen sind immer noch 25 Millionen.

Eine kleine Randnotiz zu eurer Diskussion, Werder hat sogar nach dem Basel 2 Rating eine höhere Einstufung in der Kreditwürdigkeit als Bayern München, zwar liegt das vorallem an der Stadionfinanzierung bei Bayern, aber trotzdem ist das schon eine amüsante Randnotiz :D
 
Wir reden doch von der Handlungsfähigkeit. Und Werder ist handlungsfähig, weil wir eine gute EKQ haben. Das wir das über Verlust mach(t)en, das steht doch gar nicht zur Debatte, sondern eben, dass wir schnell Mittel in relativ hoher Ausprägung z.Vfg. haben können. Und eben, wie gesagt wurde, das man Verluste mit Eigenmitteln kompensieren kann, sprich Kredite bekommt und andere ablösen kann.



34 Millionen minus 9 Millionen sind immer noch 25 Millionen. Da bleibt immer noch ein sattes Plus an Handlungsmöglichkeiten (30.06.2011). Und das hat man ja auch genutzt.

Das habe ich auch nicht bestritten. Im Gegenteil. Da Du ja meine postings aufmerksam verfolgst, bin ich jemand, der die gute Arbeit im wirtschaftlichen Bereich und die Handlungsfähigkeit immer betont hat. Es ist aber eben nicht so, dass Werder die Schulden mal eben aus der Kriegstasche bezahlt hat, sondern offenbar eben "über" die EKQ. Und man hat dieses Geld eben nicht "übrig" und hätte noch mehr in den Kader bzw. teurere Spieler investieren sollen/können, wie von FatTony gefordert. Dann sähe es jetzt nämlich düster aus.

Und in der Jahresbilanz sind es 11 Mio bis zu einem Jahr und 13,5 Mio bis zu 5 Jahren Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen musst Du auch noch bedienen können.

Die Liquiditätsgrade sind doch dargestellt.

Zur Beurteilung der Liquidität zum Bilanzstichtag haben wir die nachfolgend aufgeführten Kennzahlen ermittelt:
Liquidität ersten Grades 37,98 %
Liquidität zweiten Grades 128,64 %
Liquidität dritten Grades 130,92 %

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch die vorhandene Barliquidität zu 37,98% gedeckt. Unter zusätzlicher Einbeziehung der Realisierung kurzfristiger Forderungen (Liquidität 2. Grades) sowie der Vorräte (Liquidität 3. Grades) liegt die Deckung zum Stichtag jeweils deutlich über 100%.
 
[...] Und man hat dieses Geld eben nicht "übrig" und hätte noch mehr in den Kader bzw. teurere Spieler investieren sollen/können, wie von FatTony gefordert. Dann sähe es jetzt nämlich düster aus.

Das hat er aber nicht gemeint, weil er davon ausgeht, dass teurere Spieler vermutlich zu einem größeren (konstanteren) Erfolg geführt hätten und eben nicht "halbgare Risikotransfers", durch die erst recht Geld verbrannt wurde.


[...]Zur Beurteilung der Liquidität zum Bilanzstichtag haben wir die nachfolgend aufgeführten Kennzahlen ermittelt:
Liquidität ersten Grades 37,98 %
Liquidität zweiten Grades 128,64 %
Liquidität dritten Grades 130,92 %

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch die vorhandene Barliquidität zu 37,98% gedeckt. Unter zusätzlicher Einbeziehung der Realisierung kurzfristiger Forderungen (Liquidität 2. Grades) sowie der Vorräte (Liquidität 3. Grades) liegt die Deckung zum Stichtag jeweils deutlich über 100%.

Ja und? Das sind doch gute Werte soweit, auch wenn die Liquidität dritten Grades ruhig etwas besser sein dürfte, allerdings ja schon die Liquidität 1. Grades darauf hinweist, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten wohl nicht kurzfristig bedient werden müssen.
 
Das hat er aber nicht gemeint, weil er davon ausgeht, dass teurere Spieler vermutlich zu einem größeren (konstanteren) Erfolg geführt hätten und eben nicht "halbgare Risikotransfers", durch die erst recht Geld verbrannt wurde.

Halbgare Risikotransfers. Wen denn so? Pizarro? Den hat man z. B. für viel Geld geholt. Boro? Silvestre? Oder besser Huntelaar oder vdV? Das ist alles schön und schnell gesagt. Gerade sein Beispiel Mandzukic. Nur weil es bei ihm geklappt hat, wäre es kein Risikotransfer gewesen. Und dazu auch nicht machbar, weil Mamic ihn nicht gehen lasse wollte.

Wenn Du wirklich Planungssicherheit haben willst, dann musst Du in erfahrene Spieler investieren, die dann aber richtig Gehalt wollen. Eben z. B. Pizza oder vdV. Nur wer kommt denn da wirklich in Frage?Und gerade das Gehalt hat doch so reingehauen.




Ja und? Das sind doch gute Werte soweit, auch wenn die Liquidität dritten Grades ruhig etwas besser sein dürfte, allerdings ja schon die Liquidität 1. Grades darauf hinweist, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten wohl nicht kurzfristig bedient werden müssen.

Was ja und? Wo sind denn da 30 Mio auf der hohen Kante? Die gibt es eben nicht.

Die Liquidität 1. Grades ist genau die Kohle auf der Bank. Und wie gesagt, die kurzfristigen Forderungen kompensieren die Verbindlichkeiten nur um 25 %. Knapp 6 Mio. gehören übrigens zu Forderungen aus Transfers, die länger als ein Jahr laufen.
 
Zurück zum Thema Schaaf: was spricht zurzeit dafür, dass er wirklich den Verein verlässt? Außer Gerüchten, Deutungen, Interpretationen gibt es wirklich nichts Konkretes. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Werder tatsächlich mit Schaaf unter neuen Bedingungen (Eichin, neue Eichin-Transfers) weitermachen möchte. Vielleicht ist man in der Chef-Etage ja der Meinung, nicht Schaaf sondern Allofs war die "faule" Nuss. Mal sehen was passiert, die nächsten zwei, drei Wochen werden sicher sehr spannend werden.Und wenn Schaaf dann tatsächlich Trainer bleiben sollte?
 
Zurück zum Thema Schaaf: was spricht zurzeit dafür, dass er wirklich den Verein verlässt? Außer Gerüchten, Deutungen, Interpretationen gibt es wirklich nichts Konkretes. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Werder tatsächlich mit Schaaf unter neuen Bedingungen (Eichin, neue Eichin-Transfers) weitermachen möchte. Vielleicht ist man in der Chef-Etage ja der Meinung, nicht Schaaf sondern Allofs war die "faule" Nuss. Mal sehen was passiert, die nächsten zwei, drei Wochen werden sicher sehr spannend werden.Und wenn Schaaf dann tatsächlich Trainer bleiben sollte?

Dann hätte ich keinerlei Problem damit und würde mich auf die neue Saison freuen. Möchte sehen, was TETS (oder - finde ich besser: SchEich) gemeinsam auf die Beine stellen.
 
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