Viel Spekulatius momentan - da werden wohl schon viele Säue durchs Dorf getrieben... Ehrlich gesagt kann ich mir Mehmet Scholl nicht vorstellen und schon gar nicht bei Werder!
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Den Eindruck hatte ich die letzten Jahre auch. Planlos drauflos.
Wenn TS bleibt, dann muss grundsätzliches verändert werden.
Aber wenn dann ein Trainer wie Ralph Hasenhüttel im Gespräch sind, dann machen wirs exakt wie vor Schaafs Amtszeit.

Er hat natürlich das Training analysiert und mit Spielern gesprochen, weil er ja entscheiden musste, ob man diese Saison, sprich den Abstiegskampf mit TS durchzieht odernicht. Ich denke, dass dies nicht unbedingt die gleichen Analysen sind, die darüber entscheiden, ob TS Trainer bleibt. Da geht es dann noch eher darum, ob man ihm das zutraut, was TE als Zukunftsrichtung für Werder ausgegeben hat. Wie du sagst, hat man die Ausrichtung vorgegeben, was aber nicht bedeutet, dass dies automatisch ohne TS geschehen muss.
Natürlich wird man auch keinen Spieler explizit fragen, ob er mit TS weitermachen will oder nicht. Aber etwas mehr ins Detail gehen, warum es jetzt nicht lief, wird man auch mit den Spielern nochmals gehen. Hoffe ich mal.
Man analysiert es nicht nochmal, sondern TE analysiert mit anderen Schwerpunkten. Es geht nicht mehr darum, was das Beste für Werder im Abstiegskampf ist, sondern darum, was das Beste für Werder für den erneuten Umbruch, die Neuausrichtung ist. Wo sprach ich davon, Wochen zu warten? KDF sagte ja, wie man sehen kann, dass es heute losgeht. Und deshalb erwarte ich zeitnah eine Entscheidung.
Ich kann mir alles vorstellen außer Thomas Schaaf. Von mir aus könnse meinen toten Hamster wieder ausbuddeln und auffe Bank setzen. Hauptsache Werder verabschiedet sich von diesem lähmenden selbst auferlegten Ewigkeitsschwur zu Thomas Schaaf.
Zitat von Hägar;2697960:Was machen de Mos, W. Sidka und D. Dörner, die sollten frei sein.
Aber nur als Co-Trainergespann unter der Leitung von Felix Magath.
Aber nur als Co-Trainergespann unter der Leitung von Felix Magath.
Zitat von Hägar;2697973:Völlig korrekt, Quälix hatte ich völlig vergessen. Dann kommt aich Ailton zurück, das wird klasse.
Zitat von Hägar;2697960:Was machen de Mos, W. Sidka und D. Dörner, die sollten frei sein.


So Abstieg verhindert.
Jetzt will ich Rekorde!!!!
Der einzig noch mögliche ist aber die schlechteste Defensive der Liga.
Das wäre bei genauerem Überlegen im Verbund mit dem Nichtabstieg,
doch schon fast erfreulich, wenn nicht gar sensationell
Müsst man mal googlen, ob es das schonmal gab in der Historie
Blöd nur, dass Hoffenheim in Dortmund spielt.
Da wird es auch rappeln...
Den Rekord der meisten Gegentore in einer Saison wird Werder diese Saison nicht mehr aufstellen können. Den hält Tasmania Berlin inne mit 108 Toren.

Den Rekord der meisten Gegentore in einer Saison wird Werder diese Saison nicht mehr aufstellen können. Den hält Tasmania Berlin inne mit 108 Toren.
Hab heute morgen gelesen, dass bisher kein Verein es geschafft hat, mit 12 Spielen ohne Sieg den Klassenerhalt zu erreichen.
Was hältst Du denn für "belastbar", Norge?
Nur das, was in den letzten 3 Jahren passiert ist?
Selbst wenn die Argumente der Kritiker in den letzten 3 Jahren belastbarer sein sollten:
Wer ist warum die Alternative? Sollte man nur etwas ändern, um etwas zu ändern? Werden dafür andere Bedingungen (Umbruch, Budget-Reduzierung, Allofs-Abschied) ausgeklammert?
Was gibt Dir die Sicherheit, dass ein neuer Trainer unter gleichen Bedingungen hier erfolgreicher arbeiten würde?
Er meint ja auch den Rekord, dass eine Mannschaft mit den meisten Gegentoren bisher immer abgestiegen ist (vermutlich?) und wir dann die erste wären, die den Klassenerhalt schafft.
Drei Jahre sind in der Bundesliga eine verdammt lange Zeit. Man darf natürlich die Zeit davor nicht völlig aus den Augen verlieren, aber drei Jahre, in denen alle selbst gesteckten Ziele weit verfehlt wurden, in denen aus teuren Kader Mannschaften geformt worden, denen es oft an elementaren "Dingen" fehlte, in denen mehrere Negativrekorde aus 50 Jahren Bundesliga über- bzw. unterboten wurden, zählen da schon sehr sehr viel und sind mMn sehr belastbare Argumente dafür, dass bei Werder im sportlichen Bereich sehr viel schief gegangen ist und wohl auch falsch gemacht wurde.
Erstmal geht es darum, ob man eine Alternative im sportlichen Bereich (also hauptsächlich der Cheftrainer, aber auch Co- und Nachwuchstrainer plus andere Bereiche) benötigt. Wenn die Antwort ja lautet, dann muss man sich über das Anforderungsprofil von Alternativen Gedanken machen und dementsprechend auf die Suche gehen. Die Antwort auf die Frage nach nötigen Veränderungen von der Verfügbarkeit von Alternativen abhängig machen, wäre das Pferd von hinten aufzäumen.
Zu den "anderen Bedingungen": der Umbruch und die Budgetreduzierungen sind ja keine primären Ursachen, sondern bereits Folgen aus dem sportlichen Misserfolg der letzten Jahre. Aber unabhängig davon wurden ja auch die Ziele den jeweils neuen Rahmenbedingungen angepasst - und trotzdem grandios verpasst. Und der Allofs-Abgang hat mMn kaum Auswirkungen auf den Verlauf der aktuellen Saison gehabt, weil die Probleme, die zu den schlechten Ergebnissen führten, schon vorher vorhanden waren und sich nur durch die ausbleibenden Erfolgserlebnisse verstärkt haben.
Der Denkfehler ist, dass man annimmt, dass ein neuer Trainer hier gleiche Bedingungen hätte. TS ist eine so zentrale Figur im sportlichen Bereich Werders, dass sich die Bedingungen schon alleine dadurch ändern würden, dass er nicht mehr da wäre. Ein neuer Trainer würde zusammen mit Eichin unheimlich viel Platz für neue Ideen und Konzepte vorfinden und hätte die Möglichkeit hier wirklich etwas Neues aufzubauen. Dafür muss man dann halt auch den richtigen Mann (oder Frau?) finden, der (die) zusammen mit TE bereit ist, diese Aufgabe vor dem Hintergrund einer angespannteren Finanzlage mit Elan, Geschick und innovativen Ideen anzugehen. Das kann schief gehen, keine Frage, aber es wäre definitiv kein Scheitern unter gleichen Bedingungen. Auch ein TS würde für den Fall einer Fortsetzung der Zusammenarbeit nicht die gleichen Bedingungen vorfinden, sondern es würde auch von ihm erwartet werden, viele Dinge zusammen mit TE völlig neu anzugehen.
