Ich ignoriere die Spieler in keinster Weise. Aber der Trainer ist nunmal dafür verantwortlich, was die Spieler auf dem Platz zeigen. Und wenn die an einfachsten Aufgaben scheitern, dann muss die Frage erlaubt sein, warum der Trainer es nicht schafft ihnen ein stabiles System zu vermitteln, in dem sie sich zumindest so sicher fühlen, dass sie die Basics wieder umsetzen und darauf dann aufbauen können. Zumal es im zweiten Jahr hintereinander passiert, dass man derart einbricht.
TS hat zu spät auf den Einbruch gegen Ende der Vorrunde reagiert bzw. die falsche Entscheidung getroffen. Er wollte weiterhin nach vorne spielen und seine offensive Spielidee mit aller Gewalt durchpressen. Das war zu Anfang der Saison richtig und ich stand voll dahinter, aber dann wurde der Punkt verpasst, dies zu ändern. Dabei ist es doch gerade für eine unerfahrene Mannschaft wichtig, dass man sie in der Krise an die Hand nimmt, ihr ein festes System und Laufwege vorgibt um sie so wieder auf Kurs zu bringen. Die sichere Defensive muss dann das Fundament sein, auf dem man neue offensive Akzente setzen kann. Das Umdenken hat jedoch zu spät eingesetzt, bzw. erst, als Eichin kam. Der sagte dann, dass man erst den Schritt zurück machen muss, um wieder nach vorne zu kommen, was schon ne klare Kritik an der Philosophie von TS war. Und die Umsetzung des defensiveren Konzeptes ist trotz aller Anstrengungen von TS nicht gelungen.
Gewagte These, die ich jetzt in den Raum werfe und so auch schon im Worum diskutiert wurde.
Man hat in der Winterpause den Fehler gemacht, die Defensive zu stärken, dabei wäre es sinnvoller gewesen, weiter an der Offensive zu arbeiten.






