Allgemeiner Politik Thread

Wenn die AfD rechtzeitig ans Laufen kommt, dann können es bis September locker 5 % werden - liegt alles nur an einem selber. Ich kenne hingegen eine ganze Reihe Menschen, die auf solch eine Partei gewartet haben und der EUDSSR ein schnelles Ende wünschen - ich gehöre dazu.

Verunglimpfungen haben selten dazu geführt, dass man als Diskussionspartner ernst genommen wird. Insbesondere dann nicht, wenn die Vergleiche absolut unangebracht sind. Sicherlich ist die EU keine perfekte Lösung, dennoch sind viele Themen in einer solchen Institution besser aufgehoben als im Nationalstaat. Und da wird hier Merkel Populismus vorgeworfen :lol:

Die AfD wird wahrscheinlich ein bisschen Zulauf bekommen, aber was allen diesen europakritischen Parteien fehlt ist eine wirkliche Perspektive. Damit meine ich insbesondere realistische Vorschläge wie unsere Welt ohne die EU funktioniert. Gegen etwas sein kann jeder, doch nur mit konkreten Alternativen wird man langfristig Erfolg haben können. Im Endeffekt ist das nur billiger Stimmenfang wie man auch bei Herrn Grillo sehen kann, der jegliche politische Positionierung seiner Abgeordneten schon im Keim erstickt.
 
Wären die Grünen bei mir nicht ohnehin schon disqualifiziert, hätten sie es spätestens hiermit. Die wollen uns eben lieber an den "gesunden", Steuereinnahmen bringenden, Glimmstengeln halten. :lol:

So siehts wohl aus. Ich frage mich und das ist der "Urwitz" an der Sache: Was hat die TabakVerordnung mit den Liquids zu tun??? Also ich verwende für meine Liquids keinen Tabak? Wie auch??
 
Hier http://www.alternativefuer.de/ kannst Du dann dieser Partei beitreten. Sollte die Partei auf 5% kommen hoffe ich dass die der CDU die Prozente wegnehmen, damit die Merkel abgewählt wird!

Man sollte aber schon wissen, dass es keine reine Euro-Skeptiker-Partei ist. Sondern sie auch sonst am rechtspopulistischen Rand fischt. Sieht man, wenn man deren "Integrationspolitik" ansieht.

Bildungspoltisch wollen sie sich offenbar an der elitären Auslese wie in Bayern orientieren.

Ihr Geschlechterverständnis ist "klassisch". ("Deutschland muss mutterfreundlicher werden.")


Nur weil die ein oder andere skeptische Postion zum Euro und zur EU unterstützenswert erscheint, braucht man diesen Bauernfängern trotzdem nicht auf den Leim zu gehen.
 
Nur weil die ein oder andere skeptische Postion zum Euro und zur EU unterstützenswert erscheint, braucht man diesen Bauernfängern trotzdem nicht auf den Leim zu gehen.

Solchen Rattenfängern, egal ob von rechts oder links, gehen leider zu viele auf dem Leim; entweder, weil diesen Menschen der Verstand dazu fehlt, die Rattenfängermethoden zu erkennen, oder aus Protest, weil das Vertrauen in die etablierten Parteien fehlt.
 
Man sollte aber schon wissen, dass es keine reine Euro-Skeptiker-Partei ist. Sondern sie auch sonst am rechtspopulistischen Rand fischt. Sieht man, wenn man deren "Integrationspolitik" ansieht.

Bildungspoltisch wollen sie sich offenbar an der elitären Auslese wie in Bayern orientieren.

Ihr Geschlechterverständnis ist "klassisch". ("Deutschland muss mutterfreundlicher werden.")

Und genau deswegen bewegt sich die Partei v.a. in rechtskonservativen Kreisen. Aber auch da findet man schon (auch international) Parteien, die bereits eurokritisch eingestellt sind. Nur unterscheidet sich die innerparteiliche Schwerpunktsetzung - ist hier der euroausstieg Hauptanliegen, kommt das woanders hinter Themen, die hier nur in Schriftgröße 14 statt 22 angepriesen werden.
Deswegen: Jau. Nicht darauf reinfallen. Die Partei unterscheidet sich aktuell nicht viel von bestehenden Spektren. Andere verfügen nur über weniger akademische Grade bei ihren Mitgliedern. Umso schlimmer, dass die (mit welcher Legitimation auch immer) so genannte Bildungselite sich dazu hinreißen lässt.



Solchen Rattenfängern, egal ob von rechts oder links, gehen leider zu viele auf dem Leim; entweder, weil diesen Menschen der Verstand dazu fehlt, die Rattenfängermethoden zu erkennen, oder aus Protest, weil das Vertrauen in die etablierten Parteien fehlt.

Wobei es hoffentlich auch noch genug Menschen gibt, die den etablierten Parteien zwar nicht mehr bzw. nur noch eingeschränklt vertrauen, aber trotzdem nicht in den Aktionismus verfallen, nur deswegen irgendwelche Parteien zu stärken, die fernab ihres sehr emotional aufgeladenem Politikverständnisses die "Zustände " (schönes Stammtischwort :)) gewiss nicht verbessern.
 
Wobei es hoffentlich auch noch genug Menschen gibt, die den etablierten Parteien zwar nicht mehr bzw. nur noch eingeschränklt vertrauen, aber trotzdem nicht in den Aktionismus verfallen, nur deswegen irgendwelche Parteien zu stärken, die fernab ihres sehr emotional aufgeladenem Politikverständnisses die "Zustände " (schönes Stammtischwort :)) gewiss nicht verbessern.

Bei den Wahlergebnissen für die Parteien am rechten oder linken Rand oder auch für Eintagsfliegen wie den Piraten oder vor einigen Jahren in Bremen der AFB habe ich diese Hoffnung schon längst begraben.
 
Grundsätzlich ja, aber dafür steht ja bereits die Euro-Skeptiker-Partei in den Startlöchern, um deren Nachfolge anzutreten.
 
Ob die "Piraten" so verschwinden wie z.B. die "Schill-Partei", das bleibt abzuwarten.

Ich glaube, dass es in Deutschland für eine euroskeptische PArtei keinen Raum gibt, denn Deutschland lebt von seiner Exportindustrie. Für die wäre die Rückkehr der "harten" D-Mark und ein massives Schrumpfen der südeuropäischen Wirtschaft eine Katastrophe. Ich sehe allerhöchstens, wenn ab Herbst in der Opposition, ein gewissen Euro-skeptisches Potential bei der FDP, mit dem sie 2017 der CDU wieder ein paar Wähler abgraben könnte.
 
M. Illner 07.03.13 Europroblematik

Mal ne gelunge Sendung von der Illner zum Themo Euro, da ausnahmsweise überwiegend inhaltsreiche Redebeiträge zu vernehmen waren und die Teilnehmer häufig ausreden durften. Sehr lobenswert.
Es wird in einfachen Worten verständlich gemacht, warum die Einführung und das Festhalten an dem Konstrukt "Euro", in seiner gegenwärtigen Form, ein sehr gefährlicher Mumpitz war und ist.
Alternativen/Lösungen werden ebenfalls angeboten.
 
Verunglimpfungen haben selten dazu geführt, dass man als Diskussionspartner ernst genommen wird. Insbesondere dann nicht, wenn die Vergleiche absolut unangebracht sind. Sicherlich ist die EU keine perfekte Lösung, dennoch sind viele Themen in einer solchen Institution besser aufgehoben als im Nationalstaat. Und da wird hier Merkel Populismus vorgeworfen :lol:
QUOTE]

Wenn Du keine Ahnung von der Materie hast - informiere Dich doch einfach. Die EU ist undemokratisch, mischt sich in Themen ein die durch das Subsidiaritätsprinzip geregelt sein sollten. Warum denkst Du, wurde über die EU nur in ganz wenigen Ländern abgestimmt und wenn das Ergebnis nicht so war wie erwünscht, wieder neu vorgelegt ? Was bitte regelt die EU denn einheitlich - Aussenpolitik, Wirtschafts- und Fiskalpolitik, alles nicht vorhanden, aber Du kannst Dir gerne einbilden, dass die Verstösse gegen geltendes EU-Recht ganz normal und demokratisch sind... :ugly:
 
Hier wird auch etwas dazu gesagt, wie die Kosten zustande kommen.

Ich glaube, ich habe es schon mal gefragt:

1. Ist das wirklich rechtens, wenn im GG steht "Forschung und Lehre (etc.) sind frei?" Mit welcher Begründung (denn die bisherigen halten ja keiner Prüfung stand) bekommen die das durch?

2. Versuchen die Schulen nicht zumindest, sich dagegen zu wehren? Wie kann man das im Ernstfall einfach hinnehmen?
 
Zu 1.: Theoretisch bleiben Forschung und Lehre ja frei. Die neue Landesregierung streicht nur - wie der Herr Minister im verlinkten Beitrag ausführt - die Mittel für das Projekt, die nicht aus dem Etat des Kultusministeriums kommen.

Zu 2.: Doch, die Schulen wehren sich dagegen. Auf den Facebookseite der Grünen gab es dazu vor einigen Tagen viele Kommentare, die mit dem Verweis auf die sogenannte Studie abgebügelt wurden, und mittlerweile kann man eine Online-Petition dafür unterzeichnen, dass sich der neue Ministerpräsident die Einrichtung wenigstens einmal von innen ansieht, bevor sie geschlossen wird. Ob das allerdings ausreicht, ist die Frage.
 
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