Der KINO-Thread

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Ich kenne Django Unchained nicht aber als Retrofan kann ich jedem raten sich mal das Original von Sergio Corbucci mit Franco Nero (dem einzig wahren Django) anzugucken.
 
Ob Tarantino der Beste ist, mag ich nicht beurteilen, aber auf jeden Fall sehr innovativ durch das Kreieren einer eigenen Stilistik, die oftmals kopiert, aber nie erreicht wurde.

Er hat mir seinen Regie- und Drehbucharbeiten Filmgeschichte geschrieben und schon jetzt seinen Platz in der Referenzklasse der Filmschaffenden sicher.

btw werde ich mir Django Unchained demnächst im Kino anschauen und bin mir sicher, dass ich trotz meiner hohen Erwartungen nicht enttäuscht werde.
 
Ich kenne Django Unchained nicht aber als Retrofan kann ich jedem raten sich mal das Original von Sergio Corbucci mit Franco Nero (dem einzig wahren Django) anzugucken.

:tnx: großer klassiker. zu recht.

Ob Tarantino der Beste ist, mag ich nicht beurteilen, aber auf jeden Fall sehr innovativ durch das Kreieren einer eigenen Stilistik, die oftmals kopiert, aber nie erreicht wurde.

mir kommt es sogar so vor als würde tarantino sich mittlerweile auch gerne einfach selbst kopieren und sich dabei ebenfalls nicht mehr erreichen.
 
Django ist ein echt guter Film und der erste von Tarantinbo der mir gefallen hat.

Waltz und Foxx fand ich beide sehr authentisch.
 
Djago Unchained ist ein typischer Tarrantino der neueren Zeit: Guter Beginn, man freut sich auf den weiteren Verlauf, einige sehr heitere Szenen und je länger der Film dauert, desto größer wird der Trash. Dann nervt bei Tarrantino seine Deutschenbegeistertheit, Wagner, Walkürenritt, Leni Riefenstahl, Niebelungensage und am Ende gibt es eine Endlösung. Für mich ist Tarrantino eine Art Riefenstahl der heutigen Zeit.

Nein, dieser Film ist fürchterlich misslungen und spätestens nach dem Tod von Dr. Schultz sollte man das Kino verlassen, wenn man Filme mag, denn danach kommt praktisch nichts sinnvolles mehr. Der Film ist vollkommen nutzlos in die Länge gezogen und wo früher Gewalt bei Tarantino ein gelungenes Stilmittel war (Reservoir Dogs, Pulp Fiction) ist es heute nur noch Selbstzweck. Hauptsache am Ende alles umbringen.

Fazit: Dem Film würde ich auf einer Scala von 1 bis 10 3-4 Punkte geben, weil Waltz zwar beileibe nicht der beste Schauspieler der Welt ist, aber weil Waltz, di Caprio und insbesondere Samuel L. Jackson alles geben, um den Kackfilm zu retten.
 
@Maddin: witzig, dass du ihn mit Leni Riefenstahl vergleichst.
Darf ich also davon ausgehen, dass du du ihr Werk Olympia kennst?

Ich bin nämlich tatsächlich in den Genuss gekommen ....
 
Djago Unchained ist ein typischer Tarrantino der neueren Zeit: Guter Beginn, man freut sich auf den weiteren Verlauf, einige sehr heitere Szenen und je länger der Film dauert, desto größer wird der Trash. Dann nervt bei Tarrantino seine Deutschenbegeistertheit, Wagner, Walkürenritt, Leni Riefenstahl, Niebelungensage und am Ende gibt es eine Endlösung. Für mich ist Tarrantino eine Art Riefenstahl der heutigen Zeit.

Nein, dieser Film ist fürchterlich misslungen und spätestens nach dem Tod von Dr. Schultz sollte man das Kino verlassen, wenn man Filme mag, denn danach kommt praktisch nichts sinnvolles mehr. Der Film ist vollkommen nutzlos in die Länge gezogen und wo früher Gewalt bei Tarantino ein gelungenes Stilmittel war (Reservoir Dogs, Pulp Fiction) ist es heute nur noch Selbstzweck. Hauptsache am Ende alles umbringen.

Fazit: Dem Film würde ich auf einer Scala von 1 bis 10 3-4 Punkte geben, weil Waltz zwar beileibe nicht der beste Schauspieler der Welt ist, aber weil Waltz, di Caprio und insbesondere Samuel L. Jackson alles geben, um den Kackfilm zu retten.

:unfassbar:
Naja, natürlich kann man über Tarantino geteilter Meinung sein, aber in seinen Werken eine Naziideologie hineinzuinterpretieren ist schon ziemlich harter Tobak und schießt weit über das Ziel hinaus.
 
@Maddin: witzig, dass du ihn mit Leni Riefenstahl vergleichst.
Darf ich also davon ausgehen, dass du du ihr Werk Olympia kennst?

Ich bin nämlich tatsächlich in den Genuss gekommen ....

Eigentlich kommt das von ihm selbst, er kriegt sich kaum ein vor Begeisterung über Riefenstahl. Ich kenne Olympia, Triumph des Willens aus dem Geschichts-LK. Ist ne Weile her, aber man merkt diesen Einfluss finde ich doch relativ stark.
 
Djago Unchained ist ein typischer Tarrantino der neueren Zeit: Guter Beginn, man freut sich auf den weiteren Verlauf, einige sehr heitere Szenen und je länger der Film dauert, desto größer wird der Trash. Dann nervt bei Tarrantino seine Deutschenbegeistertheit, Wagner, Walkürenritt, Leni Riefenstahl, Niebelungensage und am Ende gibt es eine Endlösung. Für mich ist Tarrantino eine Art Riefenstahl der heutigen Zeit.

Nein, dieser Film ist fürchterlich misslungen und spätestens nach dem Tod von Dr. Schultz sollte man das Kino verlassen, wenn man Filme mag, denn danach kommt praktisch nichts sinnvolles mehr. Der Film ist vollkommen nutzlos in die Länge gezogen und wo früher Gewalt bei Tarantino ein gelungenes Stilmittel war (Reservoir Dogs, Pulp Fiction) ist es heute nur noch Selbstzweck. Hauptsache am Ende alles umbringen.

Fazit: Dem Film würde ich auf einer Scala von 1 bis 10 3-4 Punkte geben, weil Waltz zwar beileibe nicht der beste Schauspieler der Welt ist, aber weil Waltz, di Caprio und insbesondere Samuel L. Jackson alles geben, um den Kackfilm zu retten.

Danke, den Spoiler-Tag gibts hier nicht umsonst. ;) :(
 
Zu Filmen hat doch auch jeder seine eigene Meinung und seine eigene Einschätzung, weil sich ja auch jeder mit einer anderen Erwartungshaltung, mit anderen Ansprüchen, mit einer anderen Stimmung oder auch mit anderen Bedürfnissen einen Film anschaut. Und das ist auch gut so.
Jeder hat es doch schon oft erlebt, dass einem ein Film gefallen hat, der von den Freunden, Bekannten oder auch den Medien zerrissen wurde und das einen Filme enttäuscht haben, die alle Anderen so toll fanden.
Deshalb sollte man sich da doch immer ne eigene Meinung bilden und möglichst unvoreingenommen rangehen.

Ich werde mir Django Unchained auch auf jeden Fall noch anschauen und auch nicht rausgehen während dem Film ;)
Aber ich erwarte auch keinen Film auf dem Niveau von Pulp Fiction, aber schon über Death Proof.


Achja. Und auch das Gerede bezüglich "dem besten Schauspieler der Welt" ist doch Käse. Es gibt tolle schauspielerische Leistungen, die man bewerten kann, aber bei der persönlichen Hitliste der besten Schauspieler spielen doch auch viele andere subjektive Dinge eine Rolle und bei solch einem Thema wird man doch nie zu einem Konsens kommen.
 
und ich sage,schaut ihn euch an.

tolle dialoge,interessante story und absolut geniale schauspieler :daumen:

wer den film käse findet,hat ihn entweder nicht verstanden oder hat eine abneigung gegen tarantino.
 
Achja. Und auch das Gerede bezüglich "dem besten Schauspieler der Welt" ist doch Käse. Es gibt tolle schauspielerische Leistungen, die man bewerten kann, aber bei der persönlichen Hitliste der besten Schauspieler spielen doch auch viele andere subjektive Dinge eine Rolle und bei solch einem Thema wird man doch nie zu einem Konsens kommen.

klar ist das eine subjektive einschätzung und weshalb sollte man da überhaupt zu einem konsens kommen müssen? wenn man nun keine subjektiven betrachtungsweisen mehr äußern soll, dann wirds ein schweigsames leben.
 
Trotzdem ist es meiner Ansicht nach zielführender, die schauspielerische Leistung in einem konkreten Fall zu loben, als sich in nutzlosen Hitlisten und Titeln zu ergehen.
 
klar ist das eine subjektive einschätzung und weshalb sollte man da überhaupt zu einem konsens kommen müssen? wenn man nun keine subjektiven betrachtungsweisen mehr äußern soll, dann wirds ein schweigsames leben.

Ich fand nur den Wortlaut: "der ist der beste Schauspieler der Welt" Käse. Das ist aber auch nur meine subjektive Betrachtungsweise ;)

Über gute Schauspieler und schauspielerische Leistungen zu diskutieren finde ich im Gegenteil sehr interessant.
 
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