G
gelöscht
Guest
Na ja, wir werden wohl kaum auf einen Nenner kommen. Meine Einstellung ist, dass ein Bundesligaspieler sich immer Herausforderungen stellen muss.
Ein Profispieler spielt vielleicht 10 Jahre auf hohem Niveau. In dieser zeit muss er viele grundlegende Entscheidungen treffen.
Wenn ein Angebot eines großen Vereins kommt, kommt das vielleicht nur einmal in der Kariere. Was in ein oder zwei Jahren ist, weiß man nie. Verletzt man sich schwer, kann es mit der Kariere vorbei sein.
Dann denkt man sich, wenn ich jetzt ein Jahr bei einem großen Verein spiele verdiene ich soviel wie in drei Jahren bei einem mittelgroßen Verein. Dann weiß man, dass man in zwei Jahren ausgesorgt hat und das Geld für immer ausreicht wenn man keine blöden Dinge macht wie Ailton seinerzeit.
Ich kann deshalb jeden Spieler verstehen, der bei einem guten Angebot eines großen Vereins Werder verlassen will. Als Profi muss man den Ups, ich muss meine Wortwahl ändernin der Hose haben, sich Herausforderungen zu stellen. Das macht das Leben aus und ist das Salz in der Suppe.
Nur auf die Kohle zu achten bedeutet also, sich einer Herausforderung stellen

Vielleicht ist es ja die auch die größere sportlicheHerausforderung mit einem mittelgroßen Verein was Großes zu leisten als mit einem großen Verein

in der Hose haben, sich Herausforderungen zu stellen. Das macht das Leben aus und ist das Salz in der Suppe.



klasse typ! :daumen: