G
gelöscht
Guest
Wenn er es nicht kann, warum weiß ein Hund denn, dass eine bestimme Frequenz in der Stimme die ist, die ihm eine Sache verbietet, was er vorher aber noch nicht wusste?
Weil dies durch ständiges Widerholen "verknüpft" wird. Quasi ein Automatismus der beim Hund ensteht. Vielleicht ein Beispiel für einen Blindenhund:
Im laufe einer Ausbildung zum Blindenführhund ist es zwingend nowendig für den Hund in der Lage zu sein ein Kommando zu verweigern, wenn die Ausführung des Kommandos den Blinden körperlich schaden könnte. Wie zb das überqueren einer Straße.
Blinder steht mit Hund am Bürgersteig und will die Straßenseite wechseln, und gibt dem Hund das Kommando "Vorran". Der Blinde sieht und hört jedoch nicht das sich ein Auto nähert. Der Hund, da er ja sehen kann verweigert die Ausführung des Befehls und bleibt stehen. Warum macht er das?
Jetzt könnte man meinen, Der Hund bleibt stehen weil er ja net doof ist, er will ja net überfahren werden, und da ist es piep was der Blinde am Ende des Fürgeschirrs für Kommandos erteilt.
Dem ist mitnichten so. Diese Situation wird wochenlang mit dem Hund geübt, und zwar immer gleich. Trainer gibt Kommando Vorran ein anderer Trainer sitzt im Auto und fährt vor, wobei der natürlich vor den beiden in die Bremsen geht und dabei ein bischen Lärm macht. Diese Situation brennt sich quasi ins Gehirn des Hundes ein, wenn sie immer wieder widerholt wird. Solange bis die Verknüpfung der Gefahr des Autos quasi stabiler ist als das Kommando Vorran. Auch hier handelt der Hund durch einen eingebrannten Vorgang, der und das is das entscheidende, wenn er nicht wiederholt wird irgendwann verblasst. Könnte er denken, oder sich errinnern wäre das nicht der Fall. Wenn ein Hund einmal das Kommando "Sitz" erlernt hat "vergisst" er es erstmal nicht. Wenn er dieses Kommando 1 Jahr lang nicht mehr bekommt kann es sein das er nicht weiß was du gerade von ihm willst. Sprich du musst von vorne Anfangen
...ich glaube kaum...
