Auf und davon sind auch die zwei Pächter des Hühnerzuchtbetriebes der Firma Wiesenhof. Sie kündigten ihr Vertragsverhältnis, nachdem sie PeTA nach eigener Aussage monatelang in ihrem Stall Tierquälereien mit versteckter Kamera filmen ließen.
Wie glaubhaft ist deren Geschichte und wie glaubhaft sind die Aufnahmen?
Da zoomt und schwenkt eine angeblich versteckte Kamera plötzlich ganz nah heran, um besonders Verwerfliches zu dokumentieren. Künstliche Intelligenz ist zwar im Kommen, aber woher diese Kamera weiß, daß es jetzt ganz besonders grausam wird, erklärt auch der technische Fortschritt nicht. Diese Kamera wird von Hand gesteuert und derjenige, der das tut, weiß was der Tierquäler vor hat. Trifft den rechten Arm zur spektakulären Großaufnahme zur rechten Zeit:
www.youtube.com/watch?v=g2Fj06hEJgE
Und hier weiß der Installateur der versteckten Kamera genau wo im großen Stall einer besonders grausam Hühner einpacken wird und installiert das Ding ganz nah auf Brusthöhe:
www.youtube.com/watch?v=HkBqOq9-HDo
Ab Minute 4:49 sind es sogar gleich zwei Kameras, die diese Szene in verschiedenen Winkeln filmen:
Die ARD sendet mehrfach diese Bilder. Das letzte Mal im Herbst unter dem Titel Das System Wiesenhof. Davor in der Sendung Report. Eigene Bilder aus den Ställen von Wiesenhof besitzt die ARD nicht. Bei den Aufnahmen aus den Ställen verläßt sie sich voll und ganz auf Peta.
Die ehemalige Pächterin gibt derweil auf allerlei Kanälen Interviews und kann trotz gewaltiger Heulnummer nicht erklären,
- weshalb sie als zartbesaitete Friseurin überhaupt Pächterin eines konventionellen Hühnerbetriebes wurde.
- weshalb sie die toten Vögel im Stall nicht ordnungsgemäß aussortiert hat.
- weshalb sie nicht eingeschritten ist, wenns doch so schlimm war. Zur Not per Polizei.
- weshalb sie statt dessen PeTA einschaltet und Monate zusieht, damit PeTA in Ruhe filmen kann.
Und so mimt sie die Hilflose, die doch Alles außer Stall aufräumen und Einschreiten getan habe. Es wird nicht mal klar, was sie überhaupt auf diesem Hof gearbeitet hat. Wenn man ihr so zuhört, drängt sich der Eindruck auf: Nichts. Sie verliert nicht ein Wort darüber, was denn nun eigentlich ihre Aufgabe war, wenn diese nicht aus der Versorgung der Hühner bestand.
Sie und ihr Partner hätten den Hof gepachtet, weil sie es besser machen wollten. Tote Hühner wegräumen scheint nicht zum besser machen gehört zu haben. Statt Tierpflege fand Tierkadaverfilmen mit PeTA statt.
Die Firma Wiesenhof läßt kurz nach der ersten Ausstrahlung verlauten, es dränge sich der Verdacht auf, die zwei seien von PeTA instrumentalisiert worden. Das ist nett gesagt. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, die zwei haben das gepachtet um in Ruhe Tierquälerfilme für PeTA drehen zu können.