Weisheitszähne

Du kannst nur kühlen. Leg dir ein paar Kühlakkus an damit du immer wieder wechseln kannst.
Und das Zähneputzen nicht vernachlässigen ;) Benutz am besten noch eine Mundspülung, damit sich die Wunden nicht entzünden.
 
von einer mundspülung würde ich abraten, wasser reicht da vollkommen, aber du solltest wirklich nach jedem essen die wunde mit wasser etwas auspülen, damit sich keine essensreste reinsetzen
 
Ich hatte damals richtig Glück. Mir wurden 2 Zähne auf einmal gezogen und dann einige Wochen später, die anderen 2. Ich hatte aber keine Probleme, weder mit einer geschwollenen Backe noch mit Schmerzen (klar am ersten Tag bei Nachlassen der Betäubung, aber sonst nicht). Und geschwollen war bei mir auch nichts, habe halt die ersten 1-2 Tage gekühlt. Habe allerdings eine Woche nur Joghurt, Pudding und Hühnersuppe gegessen. Dadurch 2 Kilo abgenommen und die erste Portion Pommes nach 1 Woche schmeckte herrlich :D
 
Meine backen sind heut immer noch so dick:( und heut nachts hab ich 3 mal grosse blutmengen gespuckt. Morgen sollen irgendwelche Gummischlaufen gezogen werden, die der Chirurg im Mund befestigt hat, ich hab angst davor, dass ich meinen Mund beim Zahnarzt nicht so weit aufmachen kann:( Hoffentlich wird das schnell wieder besser:(
 
Beklag dich nicht. Bei mir ist nach einem Tag die Naht geplatzt und ich saß mit Blut im Maul 3h! im Wartezimmer beim Zahnarzt, obwohl mir schon schwindlig wurde und vor allem schlecht vom ganzen Blut im Maul.
 
Ich hab damals alle vier auf einmal rausbekommen und das ist so angeschwollen... ich hatte nen Gesicht wie Helmut Kohl. Die OP fand ich damals nicht so schlimm bis auf das Knacken der Zähne das ist echt nen ekliges Geräusch.
 
Beim Zahnarzt finde ich das noch erträglich. Schlimm sind Kieferchirurgen. Da merkt man zwar rein gar nichts, aber man sieht und hört wie der in deinem Mund rumbricht und rumzerrt wie nen Irrer.^^
 
Beim Zahnarzt finde ich das noch erträglich. Schlimm sind Kieferchirurgen. Da merkt man zwar rein gar nichts, aber man sieht und hört wie der in deinem Mund rumbricht und rumzerrt wie nen Irrer.^^

Ja ich war auch beim Kieferchirurgen und das kann ich so nur unterschreiben. Ich hatte als Kind leider häufiger mit denen zutun aufgrund einer äußerst komplizierten Zahnfehlstellung. Ich glaube ich kenne im Universitätsklinikum - Münster jeden persönlich. Gott sei dank ist das vorbei.
 
Beim Zahnarzt finde ich das noch erträglich. Schlimm sind Kieferchirurgen. Da merkt man zwar rein gar nichts, aber man sieht und hört wie der in deinem Mund rumbricht und rumzerrt wie nen Irrer.^^

Da haste danach wenigstens was zu erzählen! Ich fand's im Nachhinein geil! :D
Bei mir wurden übrigens die Zähne seitlich durchbohrt, dann mit gings mit nem Metallstab rein durch's Bohrloch und dann schön rausziehen!:lol: Hab ich erst danach gecheckt, als ich die Löcher in den Zähnen gesehen hab, als sie vor mir lagen!:lol:
So, ich hoffe jetzt hat jeder noch nicht "Vergzogene" Angst! :D
 
*hochhol*

Mir kommt grade der Weisheitszahn links unten... Seit drei Tagen habe ich im Abstand von 6-8 Stunden Schmerzen, die dann eine 1/2 Stunde bis 2 Stunden bleiben... Ekelhaft wie sich dieser Schmerz den Kiefer langzieht und bis zum Ohr reicht...

War heute beim ZA und der meinte, er könne das Zahnfleisch darüber aufschneiden, dass könnte aber bis zu 3 Tage(!) bluten und schmerzen... Hab erstmal dankend abgelehnt, vielleicht morgen...
 
passt ja, ich wollte den auch mal die Tage hochholen...

Beim letzten Zahnarzt-Termin wurde mir angeraten, dass man jetzt so langsam doch mal was bei meinen Weisheitszähnen machen sollte (einer wächst genau so, dass der nicht nach oben durchbricht, sondern gegen die anderen Zähne drückt). War jetzt beim behandelnden Kieferorthopäden, der mir die Wahl zwischen Vollnarkose und sofortiger Extraktion aller 4 oder örtlicher Betäubung mit jeweils 2 entfernten Zähnen ließ.

Obwohl die Kasse die Vollnarkose nicht übernimmt, hab ich mich für ersteres entschieden. Ich kann a) sowas einfach nicht miterleben, und b) will ich dass dann auch alles in einem Rutsch erledigt haben, und nicht 2x so einen Mist erleben.

Was ich wissen wollte:
Wie sind die Erfahrungen hinterher? Nicht bezüglich Schmerzen oder Bluten oder so, das werd ich schon irgendwie überleben. Viel mehr: Was "essen", was trinken?
 
Gute Entscheidung, sag ich mal.Ich habe vor zwei Monaten einen toten Zahn gezogen bekommen.Es war so entzündet, dass die Betäubung, die ich vorher bekommen habe, rein garnichts gebracht hat und so waren es die schmerzhaftesten Minuten meines Lebens.Der Zahn zerbrach in alle Einzelteile, sodass die Wurzeln hinterher einzeln gezogen werden mussten.Für den nächsten Tag wurde ich krank geschrieben, ich konnte auch noch Tage danach kaum essen und das Blut floss in strömen.Dir wird es dann ähnlich danach ergehen, also kannst du erstmal nur Suppe essen, oder Milchbrötchen vorsichtig kauen.So habe ich es jedenfall gemacht.Getrunken habe ich nur Wasser.
 
*hochhol*

Mir kommt grade der Weisheitszahn links unten... Seit drei Tagen habe ich im Abstand von 6-8 Stunden Schmerzen, die dann eine 1/2 Stunde bis 2 Stunden bleiben... Ekelhaft wie sich dieser Schmerz den Kiefer langzieht und bis zum Ohr reicht...

War heute beim ZA und der meinte, er könne das Zahnfleisch darüber aufschneiden, dass könnte aber bis zu 3 Tage(!) bluten und schmerzen... Hab erstmal dankend abgelehnt, vielleicht morgen...

ich würde da gar nix machen, solange der Zahnarzt sagt, dass das Teil gerade rauskommt und genügend Platz hat.

Der wird jetzt immer mal Phasen haben, dass der sich durchs Zahnfleisch drückt, das kann noch einige Zeit dauern.

Wenn die Schmerzen kommen, mit hochprozentigem Wodka an der betreffenden Stelle gurgeln, betäubt etwas. Werden die Schmerzen stärker, einfach ne Ibu nehmen, dann lässt sich das aushalten (natürlich nicht an die Ibus gewöhnen, ist klar :D)

Aber wenn keine Not besteht, würde ich da nix aufschneiden lassen. Bekannter von mir hatte das auch machen lassen, weil er keine Geduld hatte... die Schmerzen die er durchs Aufschneiden, inklusive der nachfolgenden Entzündung und Vereiterung hatte waren dreimal so schlimm als die Schmerzen des Herauswachsens.

Es war so entzündet, dass die Betäubung, die ich vorher bekommen habe, rein garnichts gebracht hat und so waren es die schmerzhaftesten Minuten meines Lebens.Der Zahn zerbrach in alle Einzelteile, sodass die Wurzeln hinterher einzeln gezogen werden mussten.


Mir wird grad ganz anders... ich danke Gott, dass meine Weisheitszähne alle gerade und mit genügend Platz gekommen sind.
 
Moin erstmal. :bier:

Beim letzten Zahnarzt-Termin wurde mir angeraten, dass man jetzt so langsam doch mal was bei meinen Weisheitszähnen machen sollte (einer wächst genau so, dass der nicht nach oben durchbricht, sondern gegen die anderen Zähne drückt). War jetzt beim behandelnden Kieferorthopäden, der mir die Wahl zwischen Vollnarkose und sofortiger Extraktion aller 4 oder örtlicher Betäubung mit jeweils 2 entfernten Zähnen ließ.

Meine Weisheitszähne sind alle bereits ein Weilchen raus, aber ich hatte mich damals für die Variante 2x2 entschieden. Aber auch, weil die beiden oberen relativ gerade standen und daher einfach zu ziehen waren, das hat mein Zahnarzt auch gleich selbst erledigt. Aber die unteren lagen ähnlich wie bei dir, fast waagerecht und hatten sich schon leicht unter den anderen Zähnen verkeilt. Damit musste ich zum Kieferchirurgen, der musste die Weisheitszähne dann stückeln um sie raus zu bekommen. Ich hab aber beide Male nur örtliche Betäubung genommen, mir ist es lieber, mitzubekommen, was so ein Arzt mit einem veranstaltet. :ugly:

Btw. die unteren Weisheitszähne sind ohnehin die schwieriger zu entfernenden, denn im Unterkiefer verlaufen zwei sehr wichtige Nervenstränge dicht an den Zahnwurzeln entlang, ein weiterer Grund, weshalb ich mit den unteren zum Chirurgen musste.



Was ich wissen wollte:
Wie sind die Erfahrungen hinterher? Nicht bezüglich Schmerzen oder Bluten oder so, das werd ich schon irgendwie überleben. Viel mehr: Was "essen", was trinken?

Also zum Essen wurde ja schon gesagt, anfangs, also am ersten Tag, Suppe, Brei oder ähnlich weiche Kost. Danach kannst du eigentlich wieder alles ganz normal essen. In die Löcher bekommst du ja ne Tamponade und es bildet sich auch ziemlich schnell ein Blutpfropfen, der die Löcher dann verschließt, du brauchst also keine Angst zu haben, dass sich dort Essensreste o.ä. drin sammeln. Festere Sachen kannst du ja je nach Schmerzempfinden anfangs weiter vorne kauen.
 
Die Kasse übernimmt die Vollnarkose ja aus gutem Grund nicht mehr, denn solange die ganze Sache nicht total entzündet ist, wirkt die Lokalanästhesie sogar besser, denn dadurch hat man später weniger Schmerzen.
Außerdem ist es nicht "mal eben so" eine Vollnarkose, denn diese birgt immer Risiken und ist eine massive Belastung für den Körper...und man muss damit rechnen, dass der operierende Arzt dann etwas gröber vorgeht ;)
Ich hab mir alle 4 auf einmal mit Lokaler entfernen lassen und würde es immer wieder so machen.

Und ich würde immer zum Kieferchirurgen gehen, da der einfach noch deutlich mehr Erfahrung hat als ein Zahnarzt oder gar ein Kieferorthopäde.
Ich hab vor meiner OP mein Röntgenbild bissl unter ehemaligen Mitstudenten rumgereicht...der Zahnarzt wollte sie in 40min rauskriegen, der Kieferorthopäde in max. 1h...beim Kieferchirurg hat es letztendlich 15min gedauert. :lol:

Gegessen habe ich leckere Süppchen, Kartoffelbrei, italienisches Risotto und Milchreis...das war so lecker, hätte ich auch noch weiter so gegessen
Wenn die Schmerzen kommen, mit hochprozentigem Wodka an der betreffenden Stelle gurgeln, betäubt etwas. Werden die Schmerzen stärker, einfach ne Ibu nehmen, dann lässt sich das aushalten (natürlich nicht an die Ibus gewöhnen, ist klar :D)

Das mit dem Wodka würde ich aber nicht so oft machen, denn der geht so schneller ins Blut als beim trinken :lol:
Genauso die Ibus...die haben dem guten Herrn Klasnic auch nicht wohlgetan ;)
 
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