RB Leipzig

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Rangnick holt sich Korb von Marco Kurz

Trainerwechsel bei Leipziger Roten Bullen immer wahrscheinlicher / Kommt jetzt Alexander Zorniger?

Leipzig. Die Fußballspieler von RB Leipzig bereiten sich eisern auf den Punktspielstart vor, gehen natürlich als Topfavorit in die Regionalliga-Runde, die besetzungstechnisch Züge einer DDR-Oberliga hat. Die Beliebtheitswerte der Roten Bullen sind in Zwickau, Jena und Probstheida, nun ja, ausbaufähig, aber aktuell nur Nebenkriegsschauplatz. Viel wichtiger ist die Beantwortung der Frage: Was hat der neue Red-Bull-Fußball-Gott Ralf Rangnick, 54, mit dem Ableger Leipzig, Cheftrainer Peter Pacult, 52, und Sportdirektor Wolfgang Loos, 56, vor?
Rangnick hat bislang nicht die Zeit gefunden, einen der beiden Herren anzurufen. Das ist für keinen der beiden Herren ein gutes Zeichen, könnte aber auch daran liegen, dass RR justament in Salzburg unabkömmlich ist, weil er die nahe RB-Qualifikation zur Champions League vorbereitet.
Fast alles spricht aber dafür, dass Rangnick wie schon bei RB Salzburg auch in Leipzig einen neuen, jungen und vor allem deutschen Trainer installiert. Einer, der zu Rangnick aufschaut. Der den Projektleiter mit auf die Bank und sich im Zweifel die Aufstellung flüstern lässt. In Salzburg ist das der Ex-Paderborner Zweitliga-Trainer Roger Schmidt, 45, der den unter skandalösen Bedingungen zurückgetretenen Holländer Ricardo Moniz beerbte.
Auch in Leipzig dürfte in Kürze etwas passieren. Nach Informationen dieser Zeitung hat Rangnick beim ehemaligen Kaiserslautern-Trainer Marco Kurz vorgesprochen, ist aber beim 43-Jährigen abgeblitzt. Einen Tag nach der Absage trat ein gewisser Alexander Zorniger beim Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach zurück. Der 44-Jährige sprach von "zwei attraktiven Angeboten" und einer "Entscheidung, die mir unheimlich schwergefallen ist". Zorniger: "Die Optionen kamen überraschend, sind aber überaus reizvoll, um für mich persönlich den nächsten Schritt zu machen." Nach Leipzig? Ins Anforderungsprofil von Rangnick passt der Mann. Jung, dynamisch, deutsch - und Primus beim jüngsten Fußball-Lehrer-Lehrgang.
Personalien: RB-Profi Tom Geißler wechselte zu Carl-Zeiss Jena. Max Watzka absolviert ein Probetraining beim Regionalligisten SV Elversberg. Stefan Kutschkes Chancen auf einen Wechsel nach Wolfsburg sind derweil gesunken, die Verhandlungen liegen wegen der neuen Machtverhältnisse bei RB auf Eis.
 
wurde heute bestätigt das Zorniger neuer Trainer wird, an dem war wohl auch Paderborn dran.
 
Bei RB haben sie es wohl geschnallt wie es besser laufen kann. Der trainer ist der richtige, die Altstars werden aussortiert und ein paar talentierte junge werden geholt.

Ist zwar nicht schön aber diese Saison packen sie es mit richtig viel Vorsprung!
 
Diese Antipathien sind ja nichts neues. Aber sowas ist doch mal total daneben. Bei nem Verein der sich wahrscheinlich nicht mal eben nen neuen Rasen kaufen kann, da fragt mich sich doch obs noch richtig tickt!
 
Rangnick wird sich freuen, der kann sich jetzt so austoben, wie er will, und wie er das gern auch auf Schalke gehabt hätte und in Hoffenheim bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auch konnte.

Für mich ein Unsympath vor dem Herren (dem ich es natürlich trotzdem gönne, dass er wieder gesund geworden ist nach seinem Burnout), der genau zu RB passt.
 
Frag mich nur, warum er solche Freiheiten bekommt? Die Ikone im Fußballsport war er und wird er nie werden. Was hat er schon vorzuweisen, dass er in einer derartigen Art und Weise dort "arbeitet"?

In aller erster Linie hat er wohl vorzuweisen, dass er eben Hoffenheim nach oben "gebracht" hat. War allerdings ja auch nicht mehr so schwer, denn damit musste er ja immerhin nicht die Hürde nehmen, die RBL jetzt hat, mit der Regionalliga und nur einem Aufstiegsplatz. Er war nur zur richtigen Zeit für Hoffenheim verfügbar.

Ganz interessant fand ich da letztens noch, als unser werter sympathischer Ex-Hockey-Trainer Herr Peters auf die Frage, ob er Sammer-Nachfolger beim DFB werden wolle, mit nein antwortete, schließlich würde ihm die Arbeit bei Hoffe Spaß bereiten und er hätte da noch einiges vor. Trotzdem würd mich's irgendwie nicht wundern, wenn er bald plötzlich bei seinem alten Freund Rolf Rangnick auftauchen würde... :kaffee:
 
Frag mich nur, warum er solche Freiheiten bekommt? Die Ikone im Fußballsport war er und wird er nie werden. Was hat er schon vorzuweisen, dass er in einer derartigen Art und Weise dort "arbeiten" darf?

weil dort sonst keiner Ahnung von Fußball hat vielleicht!

Ich hab mich auch schon gefragt was die Ösi Connection in Leipzig sollte! Das hatte eher was von Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, denn von dem wirklichen Plan aufzusteigen:p
 
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