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Ich bin weiterhin überzeugt, dass er auch die 10 spielen kann.
Sehr vorbildlich. :thumb: :svw_applaus:
lol, das ist sein job... ich hoffe er zeigt nächste saison, dass er die kohle wert war.

Ein 10er steht grundsätzlich oft im engsten Raum des Feldes. Das kann er auf zweierlei weisen lösen. Entweder ist er selber so durchsetzungsstark und/oder dribbelstark, dass er Situationen, in denen er eng gedeckt wird, selber bewältigen kann (z.T. Diego). Oder er braucht Mitspieler, die so neue Räume reißen, dass er Platz hat, diese mit Pässen zu bedienen. Das ist quasi eine Wechselbeziehung.
(Oder: Man kombiniert zwei solcher Spieler miteinander - Diego und Özil).
Insofern unterschreibe ich, dass Ekicis Leistungen auf der 10 auch vom restlichen Mittelfeld unmittelbar abhängen.
Die Defensivsschwäche auf den Halbpositionen würde Bargfrede als 6er interessant machen, der zumindest bewiesen hat, das Zentrum in der Rückwärtsbewegung unter Kontrolle zu haben. Spielen beispielsweise Hunt (der sich defensiv schonmal verbessert hat) und Ekici auf den Halbpositionen, so kann Bargfrede trotz schwächerer Spieleröffnung als Trybull wertvoller als 6er sein.

lol, das ist sein job....
Ich hoffe auch, dass er in der nächsten Saison endlich durchstarten kann und zeigt was er kann. Und das wünsche ich sowohl ihm als auch Werder.Zitat von ben010:ich hoffe er zeigt nächste saison, dass er die kohle wert war.
Ein 10er steht grundsätzlich oft im engsten Raum des Feldes. Das kann er auf zweierlei weisen lösen. Entweder ist er selber so durchsetzungsstark und/oder dribbelstark, dass er Situationen, in denen er eng gedeckt wird, selber bewältigen kann (z.T. Diego). Oder er braucht Mitspieler, die so neue Räume reißen, dass er Platz hat, diese mit Pässen zu bedienen. Das ist quasi eine Wechselbeziehung.
(Oder: Man kombiniert zwei solcher Spieler miteinander - Diego und Özil).
Insofern unterschreibe ich, dass Ekicis Leistungen auf der 10 auch vom restlichen Mittelfeld unmittelbar abhängen.
Die Defensivsschwäche auf den Halbpositionen würde Bargfrede als 6er interessant machen, der zumindest bewiesen hat, das Zentrum in der Rückwärtsbewegung unter Kontrolle zu haben. Spielen beispielsweise Hunt (der sich defensiv schonmal verbessert hat) und Ekici auf den Halbpositionen, so kann Bargfrede trotz schwächerer Spieleröffnung als Trybull wertvoller als 6er sein.
:thumb:Nicht ganz. Dieter Hecking hat ihn vielseitig gesehen. Entweder im OM im Nürnberger System, die ja nur mit einem Mittelstürmer gespielt haben. Er sieht Ekici außerdem nicht als alleinigen 6er, sondern als Doppel-6er bzw. offensiveren der ZM. Und gegen schwächere AV durfte er auch auf den Außen ran. Deswegen kann bekräftigt werden, dann Ekici in der Raute, die wir spielen werden, auf der Halbposition spielen sollte.
Ekici wird in Bremen auf der Spielmacherposition eingesetzt, bei Ihnen hat er meistens im rechten Mittelfeld gespielt.
Stimmt, aber wir haben eine andere Aufteilung. Werder spielt mit einer Raute, da ist Memo schon für die Zehnerposition prädestiniert. Wir haben ein 4-1-4-1 gespielt, in dem ich Memo oft als eine Art Außenspieler habe spielen lassen, meistens gegen den schwächeren Außenverteidiger. Er hatte dann alle Freiheiten. Diese Rolle hat er hervorragend ausgefüllt.
In München soll Louis van Gaal Ekici eher als Sechser gesehen haben. Könnten Sie sich so etwas für ihn auch vorstellen?
Ja, aber nicht alleine.
Als Doppel-Sechs?
Wenn er nicht ständig den Druck des Gegenspielers spürt, ist er einer, der aus der Tiefe gute Bälle spielen kann. Aber ich glaube nach wie vor, dass er in einer offensiveren Rolle besser zum Tragen kommt
Geht mir ähnlich, für mich ist er auch soetwas wie ein zumindest halber neuzugang. Was sich neben den o.g. Punkten allerdingd auch noch deutlich ändern muss, ist sein Zweikampfverhalten. Da muß er merkbar robuster werden und sich besser behaupten, da er hierbei noch viel zu leicht vom Ball zu trennen ist.
Ich bin bei ihm sehr gespannt und erwarte einiges...
Das allein hilft nicht. Es muss auch genug Bewegung der Spieler ohne Ball dabei sein und diese Laufwege müssen dann auch noch zum Spielsystem passen. Bei all diesen Dingen gab es bei Werder große Defizite, was aber eben nicht nur am Trainer, sondern eben auch an der übergroßen Verletztenmisere und den ständigen Wechseln lag.
Wie schon oft genug betont: Erst wenn es diese Verletztenmisere nicht mehr oder wenigstens nicht mehr so krass gibt, fällt eine wesentliche "Ausrede" weg und man kann als Fan besser erkennen und beurteilen, was der Trainer vorgibt und was die Mannschaft leistet.
Bei Memo gilt das doppelt, denn er hatte ja die letzte Saisonvorbereitung weitestgehend verpasst und war danach die ganze Saison nie richtig beschwerdefrei fit. Dazu kam dann seine eigene Unzufriedenheit mit seiner Leistung und natürlich auch das Wissen um die relative Enttäuschung bei den Werder-Verantwortlichen und den Fans.
Jetzt ist Memo ein Quasi-Neuzugang und tut anscheinend alles einschließlich Verzicht auf Urlaub, was für den Erfolg nötig ist. Ich bin sehr gespannt und wünsche das Beste. Allerdings sollte er doch einen Kurzurlaub machen. Hat er gut gearbeitet, kommt er dadurch nicht zu sehr in Rückstand und bei dem geschäft tut etwas Abstand auch gut, um aufzutanken. Die neue Saison wird wichtig und sie ist nicht kürzer.
...
Das MF hat nie die Fähigkeiten gezeigt und imo auch nie gehabt, um Schaaf Ideen umzusetzen. Und davor habe ich die meiste Angst - eben, dass Schaaf meint mit technisch limitierten Spielern im MF dominieren zu wollen.
Mal schauen. Ich hoffe, dass er fit in die Saison geht und ihm die Zehn erspart bleibt ;-).
Welche "schaafsche" Idee ?? ...aus meiner Sicht der Dinge hat Joe Micoud durch seine Spielweise und gepaart mit etlichen überdurchschnittlichen Fussballern den Fussball zelebriert, den TS selbst in der Theorie nicht mehr erklären kann.
Etliche überdurchschnittliche Fußballer finde ich dann doch übertrieben.
Wir hatten um 2004 herum mit Micoud ein ideenreiches und technisch versiertes Schlitzohr. Eine Beschreibung, die man auch auf Diego anwenden könnte. Bleiben wir bei Micoud: er hatte auf den Halbpositionen Spieler wie Ernst, Borowski oder Lisztes um sich, mit denen er One-Touch-Fußball vom feinsten zelebrieren konnte. Und das war durchaus Schaaf's Philosophie von schnellem Offensivfußball. Dahinter gab es noch einen Frank Baumann, der zwar unauffällig war, aber eine super Auffassungsgabe hatte und damit eine gute Spieleröffnung gewährleisten konnte.
Jeder Mittelfeldspieler für sich war in meinen Augen aber nicht unbedingt überdurchschnittlich. Sie passten einerseits gut ins System, andererseits haben sie ein Kollektiv gebildet, wozu neben Fußballerischen Dingen aber auch der Charakter stimmen muss. Was diese Jungs in ihren neuen Vereinen gebracht haben bzw. wieviele Länderspiele sie nach ihren Abgängen gemacht haben, ist bekannt.
Natürlich hat Micoud den Unterschied gemacht, aber er hat die Spiele keineswegs allein entschieden.
Und hier war nach Micoud's Abgang das Problem. Es kamen mit Diego und Özil ebenfalls noch zwei Ausnahmefußballer, aber neben ihnen spielten Leute, die in Sachen Auffassungsgabe und Gedankenschnelligkeit der Meistermannschaft von 2004 nicht das Wasser reichen konnte. Oft wurden die Ideen der Spielmacher zunichte gemacht, weil die Ideen nicht mitgetragen wurden oder ein anderer das Tempo wieder herausgenommen hat. Dennoch waren es Özil oder Diego, wie auch einigermaßen treffsichere Stürmer, die uns weitere Erfolge beschert haben - die eigentliche Idee von Schaaf hatte aber im Laufe der Zeit schon etwas gelitten.
Jetzt fehlt einerseits die Gedankenschnelligkeit und Ordnung im gesamten Mittelfeld, andererseits ein 10er, der solche Defizite durch gute Einzelleistungen auch mal ausgleichen kann. Erschwerend hinzu kam noch ein Sturm, der trotz ordentlicher Trefferzahl von Rosenberg und Pizarro relativ viele Chancen brauchte.
Ob ein Ekici (respektive Arnautovic, den ich aber eher als Stürmer sehe) in diese Rolle hereinwachsen kann, bleibt abzuwarten. Anfangs hatte er Probleme mit der Eingewöhnung. Als dann ein paar ordentliche Partien kam, ist er gesundheitlich aus der Bahn geworfen worden. Er ist jung und vor allem ein leidenschaftlicher Typ, so wie man es bei türkischen Spielern häufiger sieht. Insofern habe ich ihn noch nicht ganz abgeschrieben und hoffe, dass er gesund die Vorbereitung bestreiten kann und uns in der kommenden Saison zeigt, warum er verpflichtet wurde.
Geht mir ähnlich, für mich ist er auch soetwas wie ein zumindest halber neuzugang. Was sich neben den o.g. Punkten allerdingd auch noch deutlich ändern muss, ist sein Zweikampfverhalten. Da muß er merkbar robuster werden und sich besser behaupten, da er hierbei noch viel zu leicht vom Ball zu trennen ist.
Ich bin bei ihm sehr gespannt und erwarte einiges...
