Klaus Allofs

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Ja, sehe ich auch so. Wer weiß, ob nicht sogar in dieser Umbruchphase seine Erfahrung nochmal ganz wichtig sein wird.

Mhh weiß nicht. Boro erinnert mich immer an einen Schierenbeck (auch wenn er nur eine Saison im Mittelfeld gespielt hat). Die langen Lulatsche wirken einfach zu ungelenkig und haben einfach keinen Spurt. Sie machen das Spiel langsam und treffen das Tor nur, wenn der Ball schon auf der Linie liegt. Die einzig richtig gute Saison vom ihm, war 2005/06. Ich denke, dass seine Zeit vorbei ist.
 

Seine Reaktion auf die Kritik allerdings schon. Sehr unsouverän.

Aber es wurde doch mehrfach begründet, dass und warum die Kritik von Wontorra in etlichen Punkten nicht stichhaltig ist. Die Kritik muss am sportlichen Bereich ansetzen und nicht bei den älteren Herren, die sich für Werder seit Jahrzehnten den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aufreißen und der sportlichen Leitung Rückendeckung geben. Die sind nicht das Problem, die sind der Grund dafür, dass wir auf Platz 2 der ewigen Tabelle stehen. Das können sich Werders alte Männer, das können sich KDF, Willi, Franz Böhmert, Manfred Müller und wie sie alle heißen mit ans Revers heften, sie haben Otto, Klaus und Thomas machen lassen und deswegen hatte Werder so viel Erfolg. Das sind die Fakten und was Wontorra über Lemke und Fischer schreibt, ist eine Unverschämtheit.

Das ist deine Meinung und die hast du ja nun schon oft genug hier dargelegt. Tut mir leid, wenn dir nicht jeder zustimmt. :rolleyes:
 
Die einzig richtig gute Saison vom ihm, war 2005/06. Ich denke, dass seine Zeit vorbei ist.

Boro hat oft entäuscht - keine Frage - und er ist sicher kein Hoffnungsträger für Werders Zukunft. Allerdings muss man feststellen, dass er in der Rückrunde der letzten Saison keinen kleinen Anteil daran hatte, dass sich die Mannschaft wieder festigte und letztendlich den Klassenerhalt schaffte.
 
Das ist deine Meinung und die hast du ja nun schon oft genug hier dargelegt. Tut mir leid, wenn dir nicht jeder zustimmt. :rolleyes:

:rolleyes:

Es ist nicht meine Meinung, sondern es sind Fakten und leicht einsichtige Tatsachen. Es geht nicht darum, dass mir jeder zustimmt, sondern dass man diesem Wontorra-Schwachsinn nicht oft und entschieden genug widersprechen kann, weil dieser populistische Schwachsinn öffentliche Meinung macht. Darum geht es und wie oft ich das wiederhole, ist selbstredend mir überlassen. Gegenargumente hab ich bis jetzt übrigens kein einziges plausibles gehört. Pro Wontorra wird immer nur diffus von "er hat doch Recht" oder "sehr unsouverän" gefaselt, auch wenn kein Argument Wontorras standhält. Das hat auch nichts mit Meinung zu tun, Schwachsinn ist keine Meinung, sondern bleibt Schwachsinn.
 
Boro hat oft entäuscht - keine Frage - und er ist sicher kein Hoffnungsträger für Werders Zukunft. Allerdings muss man feststellen, dass er in der Rückrunde der letzten Saison keinen kleinen Anteil daran hatte, dass sich die Mannschaft wieder festigte und letztendlich den Klassenerhalt schaffte.

oder einen? :p

Gut, das mag sein. Das war bei Sandro genauso. Er hat schließlich die Buden gemacht. Dass man dann trotzdem nicht wirklich mit ihm planen wollte, halte ich dennoch für richtig. Aber nun gut, wir werden schon noch erfahren wie es da weitergeht ;)
 
@maddin: willst du nicht verstehen, was andere schreiben oder was ist los? :confused:

Nochmal: der Artikel von Wontorra war mMn so wichtig, weil er eine Diskussion in der Öffentlichkeit in Gang gesetzt hat, die es ohne ihn sehr sicher so nicht gegeben hätte. Auf die Details kommt es da nicht so sehr an (und da waren einige nicht sehr sinnig), sondern in diesem Fall auf den Effekt.
 
@maddin: willst du nicht verstehen, was andere schreiben oder was ist los? :confused:

Nochmal: der Artikel von Wontorra war mMn so wichtig, weil er eine Diskussion in der Öffentlichkeit in Gang gesetzt hat, die es ohne ihn sehr sicher so nicht gegeben hätte. Auf die Details kommt es da nicht so sehr an (und da waren einige nicht sehr sinnig), sondern in diesem Fall auf den Effekt.
:tnx: Seh ich auch so. Es ist dadurch zumindest eine Diskussion angeregt worden, die so sonst vermutlich nicht stattgefunden hätte. Kann in der jetzigen Situation ganz sicher nicht schaden.
Ich wäre grundsätzlich zudem mehr denn je dafür M. Bode mit mehr Macht/Verantwortung zu segnen, da ich bei ihm einfach das Gefühl hab, daß er bei Werder auf längere Sicht ein wichtiger und vor allem intelligenter Baustein werden könnte.
 
Wofür brauchen wir Wontorra, um über Werder zu diskutieren?

Und es wäre hilfreich gewesen, wenn dort sinnige Dinge dringestanden hätten, das würde es mir, der die Arbeit von TS sehr kritisch sieht, auch sehr entgegenkommen. In diesem Text wird aber zu viel Unfug und zu viele Nebenkriegsschauplätze aufgemacht.

Man hätte sich mit dieser Kritik, gerade auch bei Werder, sicherlich anders befasst, wenn Wontorra nicht zum wiederholten Male die altbekannte Anti-Vereinsmenschen-Leier angestimmt hätte. Wollte er nicht vor einem Jahr wissen, dass Lemke Allofs absägen und als GF zurückkehren wollte? Muss der Mann sich denn überhaupt nicht an der Wirklichkeit und Wahrheit seiner Aussagen messen lassen? Ist der so senil, dass er jeden Scheiß verzapfen darf?

Darum reagiert auch der Verein, wie er reagiert, weil Wonti nur einen raushaut und keine fundierte Kritik übt. Er hätte doch auch einfach die Versäumnisse von KATS sachlich aufzählen können und Veränderungen im sportlichen Bereich fordern können, ohne 1.) mit diesem Stani- und Sportdirektor-Schaaf Unfug kommen zu müssen und 2.) seine Privatfehde mit Lemke/Fischer und der Rehhagel-Zeit, als er (vermutlich völlig zu Recht und wegen vermutlich unwahrer und verleumderischer Aussagen, genau wie in diesem Artikel) Hausverbot hatte, weiter auszutragen.

Hätte er dies getan, dann hätte man von einem Debattenbeitrag sprechen können. Denn worüber wird jetzt geredet? Na mal wieder über Lemke und nun auch über Fischer. Aber man könnte die wegjagen und nichts würde besser und vermutlich würde einiges schlechter. Diese Front aufzumachen, nur aus gekränkter Eitelkeit und wider jede Wahrheit (wie bei Wontorra üblich, der schreibt halt irgendwas, egal ob es stimmt), desavouiert Wontorra als ernsthaften Kritiker komplett.
 
@maddin: willst du nicht verstehen, was andere schreiben oder was ist los? :confused:

Nochmal: der Artikel von Wontorra war mMn so wichtig, weil er eine Diskussion in der Öffentlichkeit in Gang gesetzt hat, die es ohne ihn sehr sicher so nicht gegeben hätte. Auf die Details kommt es da nicht so sehr an (und da waren einige nicht sehr sinnig), sondern in diesem Fall auf den Effekt.

Und was genau bringt eine Diskussion in der Öffentlichkeit? Ausser vielleicht das Lemke und KDF noch stärker zu KATS halten ?
Marco Bode hat es da schon gut ausgedrückt in dem aktuellen Interview, wie ich finde. Es reichen nicht zwei, drei populistiche Sätze aus. Eine Kritik muss fundierter sein. Ich kann nur hoffen, dass er endlich ins Boot geholt wird. Einer der Werder kennt und liebt und die Philospophie respektiert und trotzdem offen für neues ist. Das sieht man auch daran, dass er KATS kritisiert, aber das richtig schön Werder-Like verpacken kann, dass es nicht zuviel Aufsehen erregt. Er weiss genau, wie der Werder-Hast läuft.
 
Dass Bode in der AR soll, ist beschlossene Sache. Auch Baumann sollte gestärkt werden und Borowski ist für mich auch ein Mann für Aufgaben im Verein. Mehr sportliche Kompetenz in den Gremien ist sicherlich sinnvoll und es würde auch die Diskussion unter Fußballern über fußballerische Probleme bei Werder stärken.

Dies ist aber sicherlich nicht das Allheilmittel, um es klar zu sagen.
 
Und was genau bringt eine Diskussion in der Öffentlichkeit? Ausser vielleicht das Lemke und KDF noch stärker zu KATS halten ?
Marco Bode hat es da schon gut ausgedrückt in dem aktuellen Interview, wie ich finde. Es reichen nicht zwei, drei populistiche Sätze aus. Eine Kritik muss fundierter sein.

Im Laufe einer Diskussion ja, da stimme ich dir zu. Aber manchmal ist es sehr effektives Mittel, erstmal etwas rauszuhauen, um überhaupt eine Diskussion anzuschieben. Und das ist geschehen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich kann nur hoffen, dass [Bode] endlich ins Boot geholt wird. Einer der Werder kennt und liebt und die Philospophie respektiert und trotzdem offen für neues ist. Das sieht man auch daran, dass er KATS kritisiert, aber das richtig schön Werder-Like verpacken kann, dass es nicht zuviel Aufsehen erregt. Er weiss genau, wie der Werder-Hast läuft.

:thumb:
 
Dass Bode in der AR soll, ist beschlossene Sache. Auch Baumann sollte gestärkt werden und Borowski ist für mich auch ein Mann für Aufgaben im Verein.

Bei aller Wertschätzung für Bode, Baumann und Borowski, aber nur auf Eigengewächse mit Stallgeruch zu setzen, ist mMn auch nicht die Antwort. Die haben ja alle noch nie einen Fuß in andere Vereine gesetzt (ich meine nicht als Spieler, sondern in anderen Funktionen). Da fehlt mir in der Summe einfach der Einfluss von Außen. Leute in leitender Funktion sollten immer die Erfahrung von mehreren Arbeitgebern mitbringen. Und da kann max. Bode durch seine Tätigkeiten in den letzten 10 Jahren halbwegs eigene Erfahrungen mitbringen (wobei ich mir auch bei ihm gewünscht hätte, dass er mal woanders angeheuert und dort mehr vom Geschäft gelernt hätte).
 
In welchen Vereinen haben Hoeneß, Beckenbauer, Rummenigge, Breitner, Nerlinger und Co. gearbeitet?

Ich sehe darin kein Problem, externe Erfahrung kann man im Trainerteam einkaufen.
 
Diese Organigramme und ISO-Normierungen bestehen doch größtenteils nur auf'm Papier. Da kommt dann einmal im Jahr der Prüfer, gibt den Stempel, der QM-Beauftragte ist happy - und alles läuft weiter in "gewachsenen" Strukturen.
:thumb: :tnx: ….als ich das gelesen habe.

Was die interessante Diskussion von vor ein paar Seiten angeht, da sollten wir sehr vorsichtig sein, rigides Kaufmannsdenken als veraltete Mentalität abzutun. Gerade Zeiten wie diese, was die allgemeine wirtschaftliche Lage anbetrifft, zeigen das Gegenteil. Tatsächlich kann ein Aufsichtsrat als Kontrollorgan doch nur in zwei Fällen - eingeschränkten - Einfluss auf sportliche Entwicklungen nehmen, a) wenn die Bilanzen nicht stimmen, also ein finanziell kritischer Abwärtstrend stattfindet oder eben b) ein schwer abschätzbares Risiko gegangen werden soll, welches zu a) führen könnte.
Ausserdem hat Werder selbst die Erfahrungen gesammelt, in den 70ern ähnlich wie Köln, Schalke, Frankfurt heute oder Dortmund vor 10 Jahren gehandelt, was schlussendlich im Fiasko endete. Im Gegensatz zu anderen Vereinen jedoch daraus gelernt. Und die Leute, die einst den Scherbenhaufen aufräumen mussten und es so gut hinbekommen haben, dass danach eine lange erfolgreiche Ära möglich wurde, denken halt noch immer so. Zum Glück. Das hanseatische Kaufmannsprinzip hab ich in Lübeck kennen und schätzen gelernt (zumal Lemke aus der Region stammt).

Deshalb war es doch eher normal, dass nach der ersten Meisterschaft und vor der ersten CL-Teilnahme nach 10 Jahren Werder nicht im Vorgriff auf CL-Millionen ein Transfer wie seinerzeit Klose getätigt wurde, ohne das zu hinterfragen. Ich glaube nicht, dass Lemke die sportliche Notwendigkeit bei Klose oder Sokratis bezweifelte, da wird er schon Allofs vertraut haben, sonst hätte er es in letzter Instanz verhindert. Fest steht doch aber, dass die finanzielle Lage in diesen beiden Fällen (vor der ersten und nach der zweiten verpassten CL-Teilnahme) eine andere war als in den Jahren dazwischen. Ansonsten hätte dasselbe bei Transfers wie Marin oder Carlos Alberto passieren müssen. War aber nicht so, weil der Anlass nicht gegeben war. Also ich sehe da schon eine Logik dahinter.

Allerdings erscheint mir die Art und Weise der Abläufe – für Bremer Verhältnisse ungewöhnliches Breittreten in Medien – wie Profilierungsversuche Lemke` s, zu günstigen Zeitpunkten. Bevor mir jetzt wieder die "was man so hört" – Phrase um die Ohren gehauen wird, frage ich lieber in die Runde der Szene – Kenner des Forums: Was hat Lemke als Bildungs- bzw. Innensenator geleistet? Nicht nur, dass die Born-Intrige dazu passt, Lemke hat zwischen 95-99 sehr gut nachgewiesen, was er vom sportlichen Knowhow her zu leisten imstande ist, wenn er einen Rehhagel nicht mehr neben sich hat. Für mich der gravierende Unterschied zu Allofs, zudem glaube ich, dass Werder zum Beispiel in einer Konstellation mit WL als Manager und Schaaf als Trainer nie im Leben eine Ära wie 81-95 gelungen wäre. Unteres Mittelmaß, auf Augenhöhe mit Bochum. Vielleicht. An der Stelle bin ich eben auch zwiegespalten. Zum einen gefällt mir der Weg, möglicherweise zu teure Einkäufe weiterhin hart zu hinterfragen oder teure Fixpunkte a` la Pizarro, Frings, Wiese ziehen zu lassen, um den Neuaufbau voranzutreiben. Andererseits würde mich mal interessieren, ob die problemlos durch gewunkenen Vertragsverlängerungen mit unserem "besten Mann", dessen sportliche Leistungen seit Jahren in keinem Verhältnis mehr dazu stehen, ebenfalls zu stärker leistungsbezogenen oder gar reduzierten Bezügen vereinbart wurden. Mindestens an der Stelle wird der Eindruck eines Werder-Klüngels erweckt, der mir im Vergleich zur ansonsten strikten Finanzpolitik nicht stimmig erscheint.
 
Geschäftsführung und Aufsichtsrat legen zusammen ein Budget fest. In diesem Budget kann Allofs schalten und walten wie er will, ohne sich irgendwie gegenüber dem Aufsichtsrat rechtfertigen zu müssen. Auch aktuelle Transfereinnahmen kann er direkt wieder ausgeben, sofern das irgendwie sinnvoll erscheint. Sollte er das Budget überschreiten, muss er sich aber gegenüber dem Aufsichtsrat rechtfertigen. Entweder dulden die das dann oder nicht. Im Grunde kann er als Geschäftsführer schalten und walten wie er will, wenn er nicht an seinem Job hängt.

So ungefähr haben Allofs und Lemke das erklärt. Lemke in einem längeren Interview letzten Sommer und Allofs im Sportblitz im Winter 2010/2011, wo es auch um Almeida/Avdic ging.
 
In welchen Vereinen haben Hoeneß, Beckenbauer, Rummenigge, Breitner, Nerlinger und Co. gearbeitet?

Geschadet hätte es ihnen auch nicht. Für besondere Innovationskraft steht der FC Bayern ja nun auch nicht gerade. Nur, dass die sich das leisten können, weil Fehler durch die reine Wirtschaftsmacht recht schnell wieder ausgebügelt werden können, während Werder immer wieder neue, kreative Ideen braucht, um da mithalten zu können.
 
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