FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Ist natürlich Ansichtssache ob man den dritten Platz nun als den Riesenerfolg sieht,oder ob das für Deutschland bei einer WM im eigenen Land eher Pflicht ist.Auch wenn die Form vor der WM eher bescheiden war,ist es natürlich spekulativ wieviel der Heimvorteil am Ende wirklich gebracht hat.Ich fand das der dritte Platz in Ordnung war,aber keine Sensation.Was der Heimvorteil ausmacht hat man ja auch 2002 gesehen als Südkorea auch das Halbfinale erreicht hat.
 
Ich finde das Interview insbesondere deswegen interessant, weil Klinsmann recht offen erklärt, Fehler gemacht zu haben.

Es gibt meiner Meinung nach im Profifussball nicht sehr viele Trainer, die die Größe aufbringen, Fehler zuzugeben.
 
...Wenn eine Nationalmannschaft siebenmal das Finale bei Weltmeisterschaften erreicht,und bei einer Heim-WM nicht,dann mag das Halbfinale in Ordnung sein,aber sicherlich kein Erfolg....

Das ist, wie Karlotto bereits sagte, so nicht richtig. Spätestens nach der EM 2004 war Deutschland raus aus dem Kreis der großen Favoriten, und als Klinsmann 2004 davon sprach, bei der WM den Titel anzupeilen, wurde er auch und vor allem in Deutschland von den meisten belächelt. Was nutzt es dem jeweils aktuellen Team, wenn seine Vorgänger sieben Mal in Finals gestanden haben?? Nüschte! Oder ist Nürnberg heute noch ständiger Anwärter auf die Meisterschaft, weil sie vor 780 Jahren neun mal Deutscher Meister waren? Was Klinsmann oder die Mannschaft 2006 erreicht haben, war aller Ehren wert, insbesondere wenn man die Art und Weise, wie sie Fußball gespielt haben, hinzuzieht.

Seine System-Versuche bei Bayern fand ich in jedem Fall legitim. Er wurde nicht dafür geholt, um Hitzfelds Erbe zu verwalten, dann müsste man ihm nicht das 3 bis 5fache von Hitzfeld zahlen (je nachdem, welchen Zahlen man glaubt). Hitzfeld war in seiner zweiten Amtszeit bei Bayern m.M.n. auch nicht mehr das, was er bei seiner ersten war. Erstens ständig auf dem Absprung bereits seit Amtsantritt, und für die CL hätt's wohl auch nicht mehr wirklich gereicht. Ob das Klinsmann anders wird, bleibt abzuwarten, bin ich auch nicht unbedingt von überzeugt. Aber dass die Bayern was tun mussten, war lag nun mal auf der Hand.
 
Stimmt das eigentlich, dass am Freitag zum Rückrundenauftakt HSV-Bayern im öffentlich-rechtlichen live gezeigt wird? Und wenn ja: Gab es nicht mal eine Ansage, dass zum BuLi-Auftakt immer der Meister und zum Rückrundenauftakt der Herbstmeister live gezeigt wird?

Also falls das stimmt, geht mir die Bayern-Subventionierung mit öffentlichen Mitteln langsam extrem auf die Nerven. Auch, wenn's ein alter Hut ist.
 
Berechtigt... Bayern - Spiele gibt für die öffentlich rechtlichen eben die meisten Zuschauer. Würde ich als Programmchef genauso machen...
 
Dann sollen sie auch Dschungelcamp, Big Brother und Uri Geller zeigen. Dafür interessieren sich auch viele Leute (okay, für Big Brother inzwischen nicht mehr). ARD und ZDF würden damit der Öffentlichkeit gerecht werden. ;)

Die Öffentlich-rechtlichen fordern jedes Jahr eine Erhöhung der GEZ-Zwangsgebühr. Immer mit der Argumentation, dass die 7 Milliarden Euro (!) nicht ausreichen würden, um ein ausgewogenes Fernsehprogramm zu produzieren und den Rundfunkauftrag zu erfüllen. Anders als die Privaten würden ARD und ZDF nicht auf die Einschaltquoten schielen. Bei der Auswahl der Pokal-Livespiele wird dann aber wieder das Quoten-Argument hervorgebracht... Irgendwie heuchlerisch.
 
In dem Sinne schon. Sie könnten aber auch argumentieren, dass sie das Spiel zeigen wollen was die meisten Menschen sehen wollen, um der Öffentlichkeit gerecht zu werden. ;)

Die Diskussion ist wie gesagt ein alter Hut, aber wenn in den vergangenen 5-6 Jahren im DFB-Pokal bis auf zwei Ausnahmen immer die Bayern gezeigt wurden, wenn sie noch im Rennen waren (hat mal ein User hier nachgeschaut), das ZDF den Bayern sogar für das Kahn-Abschiedsspiel über 2 Mios. zukommen lässt und dann im Rahmen der BuLi-Liveberichterstattung auch noch gegen selbst aufgestellte Grundsätze verstößt (Hinrunde: Meister, Rückrunde: Herbstmeister), würd ich das schon als öffentliche Subventionierung in nicht unerheblichen Ausmaß bezeichnen.

Dass die Bayern-Spiele Publikum ziehen steht ja außer Frage, somit kann ich auch jeden Privat-Sender gut verstehen, der beim Fußball immer wieder auf die Bayern zurückgreift. Dass die Ö-R aber die Bayern zunehmend wie eine zweite Nationalmannschaft behandeln und fördern, geht mir halt doch deutlich zu weit.
 
Dann sollen sie auch Dschungelcamp, Big Brother und Uri Geller zeigen. Dafür interessieren sich auch viele Leute (okay, für Big Brother inzwischen nicht mehr). ARD und ZDF würden damit der Öffentlichkeit gerecht werden. ;)

Die Öffentlich-rechtlichen fordern jedes Jahr eine Erhöhung der GEZ-Zwangsgebühr. Immer mit der Argumentation, dass die 7 Milliarden Euro (!) nicht ausreichen würden, um ein ausgewogenes Fernsehprogramm zu produzieren und den Rundfunkauftrag zu erfüllen. Anders als die Privaten würden ARD und ZDF nicht auf die Einschaltquoten schielen. Bei der Auswahl der Pokal-Livespiele wird dann aber wieder das Quoten-Argument hervorgebracht... Irgendwie heuchlerisch.

Genau so sieht es aus. Der Auftrag der öffentlich-rechtlichen würde dann wohl eher darin bestehen, eine gewisse Vielfalt im Programm zu haben. Diese besteht dann auch daraus mal ausnahmsweise ein andere Pokalspiel als das mit Bayernbeteiligung zu zeigen. Evt. interessieren sich einige Leute in Fussballdeutschland auch mal für ne andere Mannschaft.

Die öffentlich-rechtlichen unterstützen doch hier nur das Bayernmonopol im dt. Fernsehen. Schon ProSiebern aka BayernTV und die UEFA Cup Übertragungen waren lächerlich. Da konnte man es aber teilweise noch verstehen auf Grund der Quote.
 
Das ist, wie Karlotto bereits sagte, so nicht richtig. Spätestens nach der EM 2004 war Deutschland raus aus dem Kreis der großen Favoriten, und als Klinsmann 2004 davon sprach, bei der WM den Titel anzupeilen, wurde er auch und vor allem in Deutschland von den meisten belächelt. Was nutzt es dem jeweils aktuellen Team, wenn seine Vorgänger sieben Mal in Finals gestanden haben?? Nüschte! Oder ist Nürnberg heute noch ständiger Anwärter auf die Meisterschaft, weil sie vor 780 Jahren neun mal Deutscher Meister waren? Was Klinsmann oder die Mannschaft 2006 erreicht haben, war aller Ehren wert, insbesondere wenn man die Art und Weise, wie sie Fußball gespielt haben, hinzuzieht.

Seine System-Versuche bei Bayern fand ich in jedem Fall legitim. Er wurde nicht dafür geholt, um Hitzfelds Erbe zu verwalten, dann müsste man ihm nicht das 3 bis 5fache von Hitzfeld zahlen (je nachdem, welchen Zahlen man glaubt). Hitzfeld war in seiner zweiten Amtszeit bei Bayern m.M.n. auch nicht mehr das, was er bei seiner ersten war. Erstens ständig auf dem Absprung bereits seit Amtsantritt, und für die CL hätt's wohl auch nicht mehr wirklich gereicht. Ob das Klinsmann anders wird, bleibt abzuwarten, bin ich auch nicht unbedingt von überzeugt. Aber dass die Bayern was tun mussten, war lag nun mal auf der Hand.


Man kann Nürnberg b.z.w.eine Liga nicht mit einer WM vergleichen.Auch wenn es vielleicht nur Statistik ist,bei einer WM ist der jeweilige Gastgeber noch nie in der Vorrunde ausgeschieden.2002 zum Beispiel hat es Südkorea auch is ins Halbfinale geschafft.Oder 1994 die USA bis ins Viertelfinale.Es gibt noch andere Beispiele.Klinsmann selbst sehe ich nicht als den überragenden Trainer zumal man bei einem Stab von ca.14 Co.Trainern die eigentliche Leistung wohl eher in der Koordination der Trainingsabläufe besteht.Bei dem Aufwand und dem hochgepriesenen Personal ist der zweite Platz in der Liga schon eine Enttäuschung.International wäre eine Halbfinalteilhnahme schon als sensationell zu betrachten.Daran ändert auch ein Klinsmann eher weniger.
 
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