G
gelöscht
Guest
Erstmal vorweg: Diese Meldung ist natürlich überhaupt nichts neues und ich glaube Allofs, wenn er sich optimistisch äußert, dass Pizarro verlängern wird. Bessere Optionen wachsen nicht auf Bäumen und hier weiß er, was er hat. Dass er und insbesondere Delgado harte Verhandlungspartner sind, hat ebenso einen Neuigkeitswert, der sich mit der Aussage "Wasser ist nass" vergleichen lässt. Dies nurmal vorweg, bevor ich meine spekulativen Gedanken entfalten kann.
Pizarros Abgang wäre natürlich ein großer Verlust. Einerseits. Aber andererseits sehe ich es so, dass zwar nicht in Bezug auf die Saison 12/13, aber in Bezug auf die Saisons 13/14 und 14/15 sein Abgang Werder großen Nutzen bringen würde. Pizarros Gehalt ist ein Relikt aus den goldenen CL-Zeiten und das kann Werder sich nicht mehr leisten. Hinzu kommen aber zwei weitere Faktoren, die mich glauben lassen, dass Werder mittelfristig ohne Pizarro besser dran ist.
Der erste Grund liegt darin, dass eine Weiterverpflichtung Pizarros über 2 oder gar 3 weitere Jahre plus signing fee und Weiterbeschäftigung im Verein eine enorme Summe des Etats binden würde, die einer rechtzeitigen Nachfolgerregelung sowie der Behebung der dringlicheren Lücken im Mittelfeld im Wege stünden. Es wäre darum, im Rahmen des propagierten Umbruchs und der finanziellen Neubesinnung sehr viel sinnvoller, das Geld in einen aufstrebenden Pizarro, Diego, Özil etc. pp. zu investieren. Dies wäre nicht nur finanziell gesehen über die nächsten 3 Jahre von der finanziellen Belastung ca. deckungsgleich, es hätte zudem den Vorteil, dass ein solcher Spieler bei entsprechender sportlicher Entwicklung zusätzlich noch teuer weiterverkauft werden könnte.
Der Grund, warum ich aber überhaupt so nachzudenken beginne, ist ein sportlicher. Es ist für mich weder ein Zufall, dass Rosenberg weniger trifft mit Pizarro als vorher, noch dass Almeida plötzlich öfter traf, als Pizarro oft verletzt war. Das sehr auf Pizarro zugeschnittene Sturmspiel hemmt die anderen Spieler dort und meine Vermutung (Skeptiker könnten sagen: vage Hoffnung) geht dahin, dass Spieler wie Arnautovic, Füllkrug oder sogar ggf Rosenberg von einem Abgang profitieren könnten, da sie sich im Offensivspiel mehr Spielanteile sichern könnten und dass das Loch damit zumindest teilweise zu kompensieren wäre.
Es ist ja kein seltenes Phänomen, das kennt man aus jeder Theken- bis zur Landesligatruppe, dass die Existenz eines besonders guten Spielers im Offensivbereich die anderen Spieler hemmen kann, weil dieser Spieler zu viele Bälle schluckt, zu viel allein probiert. Es ist immer besser, man hat ein gutes Duo, man hat zwei Stürmer, die sich annähernd auf Augenhöhe begegnen und die sich ergänzen, die füreinander arbeiten und im Idealfall noch einen dahinter mit guter Übersicht. Dann kriegt man so ein "magisches Dreieck" vielleicht mal hin oder so ein Trio wie Ailton/Klose, Klasnic und Micoud.
Die derzeitige Hierarchie nicht nur im Sturm finde ich dagegen extrem problematisch - Pizarro tront über allem und der Rest ist Geschmeiß. Darum meine Vermutung, dass ein Abgang für Werders Zukunft das Beste wäre.
Pizarros Abgang wäre natürlich ein großer Verlust. Einerseits. Aber andererseits sehe ich es so, dass zwar nicht in Bezug auf die Saison 12/13, aber in Bezug auf die Saisons 13/14 und 14/15 sein Abgang Werder großen Nutzen bringen würde. Pizarros Gehalt ist ein Relikt aus den goldenen CL-Zeiten und das kann Werder sich nicht mehr leisten. Hinzu kommen aber zwei weitere Faktoren, die mich glauben lassen, dass Werder mittelfristig ohne Pizarro besser dran ist.
Der erste Grund liegt darin, dass eine Weiterverpflichtung Pizarros über 2 oder gar 3 weitere Jahre plus signing fee und Weiterbeschäftigung im Verein eine enorme Summe des Etats binden würde, die einer rechtzeitigen Nachfolgerregelung sowie der Behebung der dringlicheren Lücken im Mittelfeld im Wege stünden. Es wäre darum, im Rahmen des propagierten Umbruchs und der finanziellen Neubesinnung sehr viel sinnvoller, das Geld in einen aufstrebenden Pizarro, Diego, Özil etc. pp. zu investieren. Dies wäre nicht nur finanziell gesehen über die nächsten 3 Jahre von der finanziellen Belastung ca. deckungsgleich, es hätte zudem den Vorteil, dass ein solcher Spieler bei entsprechender sportlicher Entwicklung zusätzlich noch teuer weiterverkauft werden könnte.
Der Grund, warum ich aber überhaupt so nachzudenken beginne, ist ein sportlicher. Es ist für mich weder ein Zufall, dass Rosenberg weniger trifft mit Pizarro als vorher, noch dass Almeida plötzlich öfter traf, als Pizarro oft verletzt war. Das sehr auf Pizarro zugeschnittene Sturmspiel hemmt die anderen Spieler dort und meine Vermutung (Skeptiker könnten sagen: vage Hoffnung) geht dahin, dass Spieler wie Arnautovic, Füllkrug oder sogar ggf Rosenberg von einem Abgang profitieren könnten, da sie sich im Offensivspiel mehr Spielanteile sichern könnten und dass das Loch damit zumindest teilweise zu kompensieren wäre.
Es ist ja kein seltenes Phänomen, das kennt man aus jeder Theken- bis zur Landesligatruppe, dass die Existenz eines besonders guten Spielers im Offensivbereich die anderen Spieler hemmen kann, weil dieser Spieler zu viele Bälle schluckt, zu viel allein probiert. Es ist immer besser, man hat ein gutes Duo, man hat zwei Stürmer, die sich annähernd auf Augenhöhe begegnen und die sich ergänzen, die füreinander arbeiten und im Idealfall noch einen dahinter mit guter Übersicht. Dann kriegt man so ein "magisches Dreieck" vielleicht mal hin oder so ein Trio wie Ailton/Klose, Klasnic und Micoud.
Die derzeitige Hierarchie nicht nur im Sturm finde ich dagegen extrem problematisch - Pizarro tront über allem und der Rest ist Geschmeiß. Darum meine Vermutung, dass ein Abgang für Werders Zukunft das Beste wäre.



