@Maddin:

Ich hätte die Note zur Finanzkrise am Besten nicht gebracht.

Ich hätte die Note zur Finanzkrise am Besten nicht gebracht.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.

@Feli:
Putz mal Deine Brille. Wenn die FDP mit der CDU gekonnt hätte, wäre der Schaden wohl eher noch größer. Dein politischer Beißreflex ist bisweilen zum Kotzen, weil er Dir so dermaßen nen Knick in die Pupille macht. Echt krass!
Die Ursachen der Finanzkrise sind zum einen in den USA zu suchen. Die Ursachen für die Probleme in der Eurozone zu einem großen Teil bei der Schröder/Fischer Regierung. Bei strikter Anwendung Aufnahmekriterien wäre Griechenland niemals Mitglied der Eurozone geworden..

Die Ursachen der Finanzkrise sind zum einen in den USA zu suchen. Die Ursachen für die Probleme in der Eurozone zu einem großen Teil bei der Schröder/Fischer Regierung. Bei strikter Anwendung Aufnahmekriterien wäre Griechenland niemals Mitglied der Eurozone geworden. Bei Anwendung der Maastricht Kriterien wäre solch derbe Überschuldung der Euroländer ebenfalls ausgeblieben. Da hätte es wohl schon früher einige schmerzhafte Sparmaßnahmen in einigen Euroländern bedurft, aber es wäre nicht so ausgeartet. Im Grunde kehrt man seit 2008 die Scherben der Vergangenheit zusammen.
.
Ich würde auch der Analyse von felis keineswegs zustimmen. Krisen kommen nicht "aus den USA" sondern liegen in der krisenhaftigkeit der kapitalistischen Produktionsweise begründet, sind also systemimmanent.
Das würde ich widersprechen wollen. Nicht die Anwendung von Maastricht ist das Problem, sondern Maastricht an sich ist das Problem. Sagen wir es mal so Kohl konnte bei Einführung des Euros nicht noch mehr Vergemeinschaftung durchsetzen, wie es nötig gewesen wäre. Ihm standen die Egoismen der Nationalstaaten im Wege, auch aus Deutschland gab es viel Widerstand zu mehr Vergemeinschaftung. Griechenlands Beitritt zur Euro-Zone hätte auch Schröder, wenn er es gewollt hätte, damals nicht aufhalten können. Auch eine aus anderen Parteien bestehende deutsche Regierung hätte daran nichts ändern können.
Und es war nun einmal die Regierung Schröder/Fischer, die die Kriterien nicht eingehalten haben und deswegen den fatalen Fehler, aus eigene Interesse heraus begangen haben, diese Kriterien so aufzuweichen, dass sie ab dann gar keinen Wert mehr hatten.
..
Natürlich ist die rot/grüne Regierung daran völlig unschuldig. Ich vergaß, dass ja die FDP an allem übel dieser Welt schuld ist. Enschuldig den Zynismus. Aber ganz ehrlich.
..


"Wer es fair betrachtet, weiß, dass das nicht stimmt. Es war seinerzeit die Europäische Kommission, die die Voraussetzungen erfüllt sah. Im Europäischen Parlament haben alle relevanten Gruppierungen der Aufnahme Griechenlands zugestimmt. Übrigens auch die CDU und die FDP. Nur die CSU war dagegen".
Gerhard Schröder
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80266936.html![]()

Du schreibst so, als wäre die EU von Deutschland regiert. Das ist doch unsinnig.
Deutschland hätte es aber verhindern können. Einstimmigkeitsprinzip. Es war ja auch Deutschland, welches vornehmlich auf recht strenge Kriterien gepocht hatte ursprünglich.
Ich weiß es nicht, wie ich es dir begreiflich machen soll. Ein Staat alleine kann sich nicht so einfach hinstellen und sagen, ein bestimmter anderer Staat darf nicht rein.
Ich will ja nichts sagen, aber als die Aufnahme Griechenlands in Euro beschlossen wurde, war die FDP gar nicht im EP vertreten. Soweit ich mich entsinne ist die Aufnahme im Jahr 2000 beschlossen worden. Die FDP ist aber von 1994 bis 2004 gar nicht mit Abgeordneten im EP vertreten gewesen.
Also kann die FDP der Aufnahme Griechenland im EP gar nicht zugestimmt haben.![]()

Natürlich kann er. Das ist ja der Sinn des Einstimmigkeitsprinzips. Das ist zwar insgesamt ein wenig aufgeweicht worden, aber nicht ganz. Was meinst du warum die Briten gerade wieder so ein Theater veranstalten. Die Briten haben sich auch in der EU gerne Vergünstigungen im Gegenzug für ihre Zustimmung gewähren lassen.
Ja, bei Schröder muss man vorsichtig sein
Er meinte aber wohl die "Liberalen"..
siehe http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:EP_Groups_1979-2009.png&filetimestamp=20090714144410
Es ist ja auch was anderes, wenn ein Staat sagt, ich will mich an einer Sache nicht beteiligen, als wenn er sagt ich will nicht, dass ein anderer Staat sich an einer Sache beteiligt an der ich selbst beteiligt bin.
Die Deutsche Einheit und auch die damals dann angedachte europäische Gemeinschaftswährung waren eine zusammenhängende politische Entscheidung.
Nein, diese beiden Ereignisse fanden in einem sehr engen Zeitffenster statt, mehr nicht. Die deutsche Einheit war eine Entscheidung zwischen den beiden deutschen Staaten mit dem "Segen" vier Siegermächte, die Veträge von Masstricht eine Vereinbarung der Staaten, die diese ratifiziert haben.
Die Maastrichter Veträge wären auch ohne die Deutsche Einheit ratifiziert worden und die europäische Gemeinschaftswährung ist auch kein "Kind" der frühen 90er Jahre, denn der Vorgänger des , der ECU existierte schon seit 1979, wenn auch nur als nicht gesetzliches und bargeldloses Zahlungsmittel.