Wer liesst denn noch heutzutage?

"Die 13 3/4 Leben des Adrian Mole" (Achtung: schlechter Joke) steht auf meiner to read list schon länger. aber da stehen so viele Bücher... Man ey! :confused:
 
@ Adrian Mole: Ja, mir ging es bisher ganz wie Schmolle. Und irgendwie hat mich irgendwas anderes mehr interessiert, aber da es jetzt ein Sonderangebot bei Amazon gab hab ich mir gedacht, es waere mal an der Zeit :)


@Nachteule: Nr. 2 wuerde mich interessieren, kannnst dann gerne mal berichten, wenn du magst :)
 
Ich bin im Moment in der Phase, in der ich (gezwungernermaßen) mehr selber schreibe als dass ich lesen kann. Mehr als der wöchentliche Spiegel und der entsprechenden Uniliteratur ist zur Zeit nicht dran. Das hat mich ja hier schon vor Wochen gestört.

Umso besser, dass Semesterferien sind und ich nach den Pürfungen zumindest morgens im Bett nicht losfahren muss, sondern mir entsprechende Lektüre schnappen kann. Auf der todo-Liste: Hasselmann/Schmolke - "Die 7 Archetypen der Angst":
 
Wenn Du gerne Sach- und Fachbücher liest, hab ich mal ne Frage: Warum nicht mal die richtigen Klassiker lesen? Zum Beispiel Freud? Der kann wenigstens denken und sensationell schreiben.
 
Allgemein bin ich nur bedingt von Freuds Psychoanalyse angetan. Dennoch gehört es zu bedeutsamer Fachliteratur, das stimmt auf jeden Fall.

Oft ist es so, dass die Inhalte bekannter Persönlichkeiten sowieso regelmäßig allerorts wiedergegeben werden und man auch ohne die entsprechende Literatur eh schon einen groben Überblick hat. Das würde dafür sprechen, sich dann eher mit anderen, in der Öffentlichkeit noch nicht derartig publiken Standpunkten auseinander zu setzen. Mit Freud, um bei deinem Beispiel zu bleiben, hatte ich auch so schon zu tun und werde es noch weiter bekommen.
Dennoch habe ich ein Interesse daran, ihn noch zu lesen. Habe ich bei anderen Autoren z.T. schon gemacht, möchte ich auch bei Freud noch.

Letzten Endes kommt es auch darauf an, wie tief man in Themen eintauchen möchte. Möchte man nur Überblickswissen haben, liest man halt Prechts Bücher, der philosophische Standpunkte zusammenfasst, anstelle jeden einzelnen besagter Philosophen selber zu lesen. Nur ein mögliches Beispiel, wie manch einer dort womöglich denkt.

Die Frage ist auch, ob man zwischen (teilweise) hochwissenschaftlicher Lektüre noch Lust auf Ähnliches hat, oder man sich nicht lieber mit Sachliteratur begnügt, die dann doch etwas trivialer ist als zumindest Einiges aus dem Studium. Das ist momentan für mich noch kein Hindernis, ich werde merken, ob und wie es sich in den nächsten Jahren verändert.
 
Semesterferien!

Bücher lesen! :applaus: Keine Fachliteratur! :applaus:

Mein Lesestapel:
The greatest Show on Earth
The Fry Chronicles
Tschick
Believing the Lie
The 100jährige, der aus einem Fenster kletterte und verschwand
Der Mann, der kein Mörder war

Er wird noch weiter wachsen, nachdem ich mal bei meiner Mutter wieder Bücher abgestaubt habe :D
 
The 100jährige, der aus einem Fenster kletterte und verschwand

Ohja, da schleich ich auch schon drum :D Lesezeit und -geduld ist bei mir aber leider momentan eingeschraenkt, deshalb kaufe ich jetzt erst mal keine neuen Buecher nach den 3en letztens. Ich hab mir eigentlich eh vorgenommen nicht mehr als 2 Buecher pro Monat zu kaufen, ich geb zu viel Geld dafuer aus, und man koennte Buecher ja auch zure Not mal leihen.... :rolleyes:
 
Ohja, da schleich ich auch schon drum :D Lesezeit und -geduld ist bei mir aber leider momentan eingeschraenkt, deshalb kaufe ich jetzt erst mal keine neuen Buecher nach den 3en letztens. Ich hab mir eigentlich eh vorgenommen nicht mehr als 2 Buecher pro Monat zu kaufen, ich geb zu viel Geld dafuer aus, und man koennte Buecher ja auch zure Not mal leihen.... :rolleyes:

Ich mag Bücherleihen nicht... Brrr... Da schüttelts mich...

In den 100jährigen habe ich reingelesen und es ist einfach klasse! Da freu ich mich schon richtig drauf *froi*

Wenn bei mir Ebbe ist, dann geh ich zu meiner Mutter und schau mir an, was sie so zu bieten hat :D Ich habe die Liebe zu Büchern von ihr und sie ist immer up to date :)

Ach, welches Buch ich auch noch auf jeden Fall lesen muss:

Das Alphabethaus von Jussi Adler Olsen :D
 
Ich hasse es! Ich habe auch noch reichlich ungelesene Buecher zu Hause bei meinen Eltern und meine Eltern haben selber auch nochmal viele Buecher, aber das hin und her transportieren ist halt immer laestig... :rolleyes:

Da hab ichs ganz gut, ich wohn in derselben Stadt, nur in einem anderen Stadtteil... Meiner Mutter missfällt nur immer, dass mein Zimmer ein schwarzes Loch ist.. Die Bücher, die sie mir gibt, die kriegt sie einfach nicht zurück :rolleyes: Meine Billy- Regale fressen die regelrecht auf :D

@ oceandreamer
Nesbö hab ich noch nie gelesen, habe mal in einen Band reingeschnuppert, fand es aber nicht so prickelnd. Was macht ihn/sie (ich weiß es grad nicht) so gut?
 
@maddin
Habe mir heute Musils Klassiker "Der Mann ohne Eigenschaften" geliehen und werds nach dem "Fänger" wohl lesen.

Und sag mal: Hast du was von dem "Der Mann ohne Eigenschaften Remix" gehört? Das stand in meiner Bibo auch rum. Hab auf deinen tipp hin vom letzten jahr auch nach dem Hörbuch gesucht und bin da (leider?) nur auf besagten Remix gestoßen.
 
Oft ist es so, dass die Inhalte bekannter Persönlichkeiten sowieso regelmäßig allerorts wiedergegeben werden und man auch ohne die entsprechende Literatur eh schon einen groben Überblick hat.

Wobei zu bedenken ist, das solche Wiedergaben oftmals nur noch bedingt etwas mit dem Original zu tun haben. Eins der besten Beispiele dafür ist die Geschichte vom Sündenfall, wo heutzutage die meisten Menschen davon überzeugt sind, dass dabei ein Apfel eine Rolle spielt, obwohl der in der Bibel dort gar nicht vorkommt.
 
Wobei zu bedenken ist, das solche Wiedergaben oftmals nur noch bedingt etwas mit dem Original zu tun haben. Eins der besten Beispiele dafür ist die Geschichte vom Sündenfall, wo heutzutage die meisten Menschen davon überzeugt sind, dass dabei ein Apfel eine Rolle spielt, obwohl der in der Bibel dort gar nicht vorkommt.

Jede Wiedergabe ist dem Original verändert. Bekanntlich "lügen wir ja alle".

Im Fall der Schöpfungsgeschichte mit Sündenfallerzählung steht in der Bibelübersetzung "Frucht" statt Apfel. Im Gehirn des Menschen existieren bestimmte Bilder, die assoziativ zugeordnet werden. Frage jemanden nach einer Frucht, und die Person nennt den Apfel. Frage sie nach einem Werkzeug, und du erhälst den Hammer als Antwort.

Was eine Rolle spielen kann ist das religiöse Symbol des Apfels aus der Mythologie und der Religion, das ggf. in mündlichen Nacherzählungen Einzug gefunden hat.
 
Jede Wiedergabe ist dem Original verändert. Bekanntlich "lügen wir ja alle".

Im Fall der Schöpfungsgeschichte mit Sündenfallerzählung steht in der Bibelübersetzung "Frucht" statt Apfel. Im Gehirn des Menschen existieren bestimmte Bilder, die assoziativ zugeordnet werden. Frage jemanden nach einer Frucht, und die Person nennt den Apfel. Frage sie nach einem Werkzeug, und du erhälst den Hammer als Antwort.

Was eine Rolle spielen kann ist das religiöse Symbol des Apfels aus der Mythologie und der Religion, das ggf. in mündlichen Nacherzählungen Einzug gefunden hat.

Ich weiss ja nicht was zuerst da war (vielleicht ist es auch eine Huhn und Ei Frage ;)), die Nacherzaehlung oder die visuelle Aufarbeitung, aber da diese Geschichte ja auch oft in der Kunst dargestellt wurde, ist es klar, dass man sich auf eine bestimmte Frucht einigen wuerde. :)
 
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