Werder Bremen vs. Bayern München - das Spiel gegen den Schiedsrichter

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Mick_666
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Die Namen der Schiedsrichter und vermeintliche Fehlentscheidungen miteinander statistisch verknüpfen.

Bei hohen Korrelationen wie bsp. Kinhöfer und übersehene Handspiele, gezielt nachschulen. Entweder in Regelkunde oder Wahrnehmung oder im Entscheidungsprozess unter Stress auf dem Feld. Was anderes fällt mir nicht ein!

Davon rate ich ganz dringend ab, weil: Bei so vielen Schiedsrichtern, ist es absolut logisch, dass bei 2-3 Schiedsrichtern zutrifft, dass sie "erstaunlich oft" für/gegen einen Verein gepfiffen haben. Reine Statistik!

Kleines Beispiel: Lass bitte mal 10 Leute eine Münze dreimal werfen. Wer es schafft, dreimal Kopf (oder Zahl) zu werfen, erhält einen Preis. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirft einer dreimal Kopf (oder Zahl). Stellst du ihn dann als Betrüger hin, weil ihm etwas sehr sehr unwahrscheinliches gelungen ist? Das Problem dabei ist: Die Wahrscheinlichkeit, dass es ihm gelingt, war sehr niedrig; aber die Wahrscheinlichkeit, dass einer dieser 10 Personen dreimal Kopf (oder Zahl) wirft, war hingegen sehr hoch. Dieses Beispiel lässt sich auf verdammt viel übertragen :)

Ich hoffe, ihr seid mir jetzt nicht böse, dass ich hier noch etwas zu schreibe, aber Mick_666 hat den Link zu diesem Thread in den FCB-Thread gepostet :cool:
 
Mick_666 hat den Link zu diesem Thread heute (oder gestern) im FCB-Thread gepostet. Ich wurde also erst heute (oder gestern) auf diesen Thread aufmerksam. Folglich konnte ich auch erst heute etwas in diesen Thread schreiben.
 
In meinen Augen völliger Blödsinn und ich kann als Schiedsrichter - entschuldigt die Wortwahl - nur abkotzen wenn ich so etwas lesen muss.

Von Leuten wie Robert Hoyzer mal abgesehen (der glücklicherweise einen absoluten Ausnahmefall darstellt) bevorzugt kein Schiedsrichter bewusst eine der Mannschaften.


Was ich eher für möglich halte ist ein unterbewusster Einfluß.
Dabei denke ich weniger an "schnelle" Entscheidungen, wie Abseitsstellungen oder Foulentscheidungen, sondern vielmehr an z.B. die Vergabe der persönlichen Strafen.
Hier habe auch ich manchmal das Gefühl das zu großer Respekt vor den großen Namen, vor den großten Stars vorherrscht. Das bei Spielern wie Ribery oder Robben einfach auch der Mut fehlt die Spieler einfach rauszuhauen.
Ich meine also Entscheidungen bei denen man als Schiedsrichter ins Grübeln kommen kann: "War das wirklich Rot? Reicht da nicht eine Verwarnung?"

Spätestens da spielt der Druck unterbewusst bestimmt eine Rolle. Trotzdem wird sich aber kein Schiedsrichter bewusst dafür entscheiden die Karte stecken zu lassen, weil er sich denkt "Ach das sind die Bayern". Daran glaube ich nicht und das würde sich auch nicht in Einklang bringen lassen mit meinen eigenen Erfahrungen als Schiedsrichter.
 
Welche Effekte Wirkungen kann eine Schiedsrichterkritik haben? Wie sind diese Effekte Wirkungen abbildbar und wie könnte man diese aufzeigen. Welche Kritik ist wie lange Teil der Medienlandschaft? Gibt es Gründe dafür?

In welchen Medien werden diese Kritiken veröffentlicht? Haben diese Medien eher regionalen oder überregionalen Charakter? Haben diese Medien Einfluss auf andere Medien oder nicht?

Wie ist es für Schiedsrichter derart in der Öffentlichkeit zu stehen?
Was ist überhaupt die Intention des Kritikers sowie die des veröffentlichenden Mediums?
Warum übt TS oder KA keine Schiedsrichterkritik aus?
 
Welche Effekte Wirkungen kann eine Schiedsrichterkritik haben? Wie sind diese Effekte Wirkungen abbildbar und wie könnte man diese aufzeigen.

Die Frage ist sicher schwierig zu beantworten, da die Schiedsrichterkritik mit Sicherheit bei dem Einen mehr und bei dem Anderen weniger Wirkung zeigt.

Einer macht sich von Haus aus vielleicht ohnehin mehr Gedanken bevor er die Karte zückt, der andere weniger. Sind eben auch viele unterschiedliche Charaktere.


Wie ist es für Schiedsrichter derart in der Öffentlichkeit zu stehen?

Einfach ist das sicher nicht. Den Druck eines Bundesliga-Schiedsrichters kenne ich natürlich nicht, aber ich fand die Erfahrung dennoch interessant das man sich als Schiedsrichter letztlich doch über den Fehler an sich viel mehr ärgert und viel mehr Gedanken macht, als über einen möglichen Verriss in der Presse.
 
Die Frage ist sicher schwierig zu beantworten, da die Schiedsrichterkritik mit Sicherheit bei dem Einen mehr und bei dem Anderen weniger Wirkung zeigt.

Einer macht sich von Haus aus vielleicht ohnehin mehr Gedanken bevor er die Karte zückt, der andere weniger. Sind eben auch viele unterschiedliche Charaktere.




Einfach ist das sicher nicht. Den Druck eines Bundesliga-Schiedsrichters kenne ich natürlich nicht, aber ich fand die Erfahrung dennoch interessant das man sich als Schiedsrichter letztlich doch über den Fehler an sich viel mehr ärgert und viel mehr Gedanken macht, als über einen möglichen Verriss in der Presse.

Schiris verdienen richtig gut Kohle für den Druck...:) Ich glaube die bekommen 4.000€ für EIN Bundesliga Spiel. Wir reden hier von 4.000 für ein Paar Stunden Arbeit...:mad: Was die Fehler angeht regen mich die arroganten Schiris auf, die nicht zu ihren Fehlern stehen und entweder gar nichts sagen, oder noch behaupten, sie lägen richtig...Fandel ist so einer, Weiner, Brych und vor allem Franz-Xaver Wack :wuerg:
 
Schiris verdienen richtig gut Kohle für den Druck...:) Ich glaube die bekommen 4.000€ für EIN Bundesliga Spiel. Wir reden hier von 4.000 für ein Paar Stunden Arbeit...:mad:

Naja, das ist schon deutlich mehr Arbeit als die paar Stunden. Da gehen mit An- und Abreise ganze Wochenenden bei drauf, dazu kommt noch Training (auch die Schiedsrichter müssen schließlich Laufnormen erfüllen), Lehrarbeit und der Besuch von Lehrgängen.
Also kein Vergleich zu dem was ein Fußballer verdient (der das natürlich aber hauptberuflich macht).

Was die Fehler angeht regen mich die arroganten Schiris auf, die nicht zu ihren Fehlern stehen und entweder gar nichts sagen, oder noch behaupten, sie lägen richtig...Fandel ist so einer, Weiner, Brych und vor allem Franz-Xaver Wack :wuerg:

Was das angeht äußern sich einige sicher nicht clever, ich gebe allerdings zu bedenken das sich die Schiedsrichter nicht einfach aussuchen dürfen ob sie sich in der Presse äußern wollen und auch dann sicher nicht "frei Schnauze" reden dürfen.
Vor der Spielanalyse mit dem Spielbeobachter darf schonmal gar nichts gesagt werden, und auch danach ist es dem Schiedsrichter nicht immer gestattet sich zu äußern.
 
Naja, das ist schon deutlich mehr Arbeit als die paar Stunden. Da gehen mit An- und Abreise ganze Wochenenden bei drauf, dazu kommt noch Training (auch die Schiedsrichter müssen schließlich Laufnormen erfüllen), Lehrarbeit und der Besuch von Lehrgängen.
Also kein Vergleich zu dem was ein Fußballer verdient (der das natürlich aber hauptberuflich macht).



Was das angeht äußern sich einige sicher nicht clever, ich gebe allerdings zu bedenken das sich die Schiedsrichter nicht einfach aussuchen dürfen ob sie sich in der Presse äußern wollen und auch dann sicher nicht "frei Schnauze" reden dürfen.
Vor der Spielanalyse mit dem Spielbeobachter darf schonmal gar nichts gesagt werden, und auch danach ist es dem Schiedsrichter nicht immer gestattet sich zu äußern
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Ah, OK, gut zu wissen, hatte ich vorher noch gar nicht gehört. :tnx: Aber trotzdem könnten die Schiris dann wenigstens sagen: "Ich darf mich nicht äußern.." oder so ähnlich. Statt stur auf ihrer Sicht zu beharren. :wild:
 
Ah, OK, gut zu wissen, hatte ich vorher noch gar nicht gehört. :tnx: Aber trotzdem könnten die Schiris dann wenigstens sagen: "Ich darf mich nicht äußern.." oder so ähnlich. Statt stur auf ihrer Sicht zu beharren. :wild:

Was das angeht bin ich durchaus deiner Meinung, da wurde in der Außendarstellung in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) einiges Falsch gemacht.

Der DFB scheint dort die Philosophie zu Verfolgen das zu häufige Entschuldigungen im TV die Autorität der Schiedrichter untergraben - was ich nicht glaube.
 
Was das angeht bin ich durchaus deiner Meinung, da wurde in der Außendarstellung in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) einiges Falsch gemacht.

Der DFB scheint dort die Philosophie zu Verfolgen das zu häufige Entschuldigungen im TV die Autorität der Schiedrichter untergraben - was ich nicht glaube.

Eben zu mal es auch keine Entschuldigung wäre, sondern eher ein Ausweichen. Man müsste den Schiris nur ein Paar diplomatische Floskeln beibringen:

"Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich so kurz nach dem Spiel nicht zu einzelnen Szenen äußern möchte. Ich werde mir einige Szenen noch mal mit meinen Assistenten zusammen anschauen." oder so ähnlich.:tnx:
 
Diesmal alles okay?
Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf) Note 3
an sich eine hervorragende Vorstellung, übersah aber den Ellbogenschlag von Pizarro an Badstuber (41.), und pfiff das Tor von Gomez wegen Abseits zu Unrecht ab
Naja, also ich habe eine einseitige Pfeiferei im Zweifelsfall, insbesondere bei der Zweikampfbewertung festgestellt. Wodurch mMn erst diese Auswüchse wie bei Pizarro oder Hunt zustande kamen (was natürlich nicht passieren darf, soweit klar). Bayern hat mE enorm (ungestraft) zugelangt.

Ansonsten aber keine typische Schiri-Vorstellung in Spielen gegen diesen Gegner. :tnx:
 
Diesmal alles okay?
Naja, also ich habe eine einseitige Pfeiferei im Zweifelsfall, insbesondere bei der Zweikampfbewertung festgestellt. Wodurch mMn erst diese Auswüchse wie bei Pizarro oder Hunt zustande kamen (was natürlich nicht passieren darf, soweit klar). Bayern hat mE enorm (ungestraft) zugelangt.

Ansonsten aber keine typische Schiri-Vorstellung in Spielen gegen diesen Gegner. :tnx:

Gomez war nicht im Abseits aber vorher war Müller schon im Abseits als er den Ball zu Gomez spielte...also zurecht abgepfiffen
 
Bayern wird also jetzt von Schieris im Zweifelsfall benachteiligt?

Unglaublich..........
 
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