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@ DR AKR
Das nennst Bashen? :stirn:
Ich sehe hier eher - was heißt eher, sondern ziemlich deutlich - eine sachliche Diskussion über TS, in der positive und negative Aspekte aufgeriffen werden und nicht nur einseitig gedacht/artikuliert wird.
Wenn man abstreitet, dass Werder mit Schaaf momentan steht und fällt, ist das keine sachliche Diskussion, es ist bestenfalls ignorant!
Wenn ein Trainer so lange in Amt und Würden ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß nach seinem Abschied ein Absturz kommt.
Aber Thomas Schaaf ist nicht Werder Bremen, sondern "nur" ein wenn auch bedeutsames Teil dieser Gesamtstruktur. Und wenn ich daran denke, daß vor etwas mehr als 16 Jahren, als der Abschied von Rehhagel offiziell wurde, haben auch nur die wenigsten daran geglaubt, daß man in Bremen jemals wieder erfolgreichen Fußball sehen wird. Was in gewisser Weise auch eintraf, bis eben Thomas Schaaf zum Cheftrainer befördert wurde.... Ich will nicht über eine mögliches Ende der Ära Schaaf philosophieren, weil ich trotz aller geäußerten Kritik hoffe, daß er Werder wieder auf die Erfolgspur führen kann, aber unabghängig davon bietet ein Ende stets die Chance für einen Neufang, man muß sie eben nur nutzen.
Ich gebe Dir in allen Aussagen dieses Beitrags recht!Das frage ich mich auch, wenn ich sowas lese........Was also wollen wir?
Sorry, aber ausschlaggebend sollte in erster Linie der Erfolg und die Ästhetik des Spiels sein.
Was denn nun?weiß man Werders offensive Spielweise, trotz vieler Gegentore, noch mehr zu schätzen!
Was meinst Du ?Aber: Warum diskutieren wir eigentlich über Schaaf? Weil er 12 Jahre "am Ruder" ist? Weil er erfolglos ist?
Es geht weniger um die Amtszeit oder um Erfolg (wie man ihn immer auch definieren mag). Imho geht es darum, daß es TS innerhalb von 5 Jahren mit Höhen und Tiefen zwar geschafft hat, aus einem Beinahe-Zweitligisten eine Mannschaft zu formen, die spielerisch nicht nur überzeugte, sondern die Liga im Double-Jahr regelrecht dominierte (wie es in mittlerweile 48 Buli-Jahren nur selten der Fall gewesen ist), aber in den 7 darauf folgenen Jahren ebenfalls mit Höhen und Tiefen sich eine gewisse Stagnation entwickelt hat, die über die Jahre die gleichen Sympthome zeigte und aufgrund eines nicht ausreichendem Dagegensteuern oder Weiterentwickeln in den Grottensaison 10/11 gipfelte, deren Nachwirkungen wir auch in dieser Saison spüren müssen.

Und jetzt? Wenn es gerade wieder der 15. Tabellenplatz wäre, könnte ich die Zweifel und die Kritik ja nachvollziehen. Angesichts des nicht zu leugnenden Aufwärtstrends und des 4. Tabellenplatzes in einer sehr ausgeglichenen Bundesliga halte ich die Trainerdiskussionen allerdings für vollkommen hanebüchen. Mit ihren Möglichkeiten müssten die Bayern jede Saison das Double holen - das tun sie auch nicht. Warum sollte es unter Schaaf immer nur aufwärts gehen - und vor allem, wohin? Zudem kann ich nur denjenigen zustimmen, die sagen, dass andere Trainer längst nicht die Konstanz nachgewiesen haben, die Werder unter Schaaf erreicht hat, trotz der Ausfälle nach unten. Wenn es bei den Bayern schlecht läuft, wechseln sie sofort den Trainer - oder man denke an Hamburg, Schalke und Konsorten: Zustände, die zumindest auf mich so wirken, dass ich sie bei Werder auf keinen Fall erleben möchte. Und zuletzt: Wenn es wieder gegen den Abstieg gehen sollte, könnte ich die Forderung nach einem Trainerwechsel ja verstehen. Aber welcher Trainer sollte folgen? Mir fällt auf Anhieb niemand ein (außer solche, die momentan erfolgreich sind und nicht wechseln würden, wie Slomka oder Favre, die nicht nur fachlich gut, sondern auch sympathisch sind).

Isgesamt schöner Post, nur diesen zitierten Satz halte ich derzeit für höchst fragwürdig...Schaaf hat sein System und da passen die Leute auch rein.
Zudem kann ich nur denjenigen zustimmen, die sagen, dass andere Trainer längst nicht die Konstanz nachgewiesen haben, die Werder unter Schaaf erreicht hat, trotz der Ausfälle nach unten.

Würde man dieser (nicht nur deiner) Argumentation folgen, dann gäbe es ja nur noch zwei mögliche Nachfolger, sollte Schaaf eines Tages aufhören: Arsene Wenger und Alex Ferguson. Dann hoffen wir mal, dass die beiden noch lange genug leben ...![]()
@ Schmolle:
Guter Beitrag!
Ich halte das Schaafsche System auch für ideal für Werder! Und viele Experten (Schumacher, Bobic u. a.) sehen es genauso! Auch nach 12 Jahren noch!
Das Gerede von "veraltertem System" ist für mich "bullshit"! Wir sollten froh sein, dass wir KATS haben und hoffen, dass beide verlängern! Mit den beiden steht und fällt momentan bei Werder sehr viel!
Apropos Solbacken: Was haben viele Experten oder "Möchtegerns" in Deutschland den Kölner Trainer noch vor 4 Wochen nach deftigen Niederlagen kritisiert. Plötzlich ist er ein moderner Trainer? Das passt nicht! Die Wahrheit ist, wie immer, irgendwo in der Mitte!
:svw_applaus:
Macht TS nicht größer als er ist.![]()


(hier fehlt ein Symbol für Lebkuchen und Glühwein)
- vorab genug Punkte haben, geht der Quatsch von vorne los. Im Haifischbecken BL ist allein Erfolg entscheidend, das hat doch Werder letzten Sommer selbst finanziell erfahren müssen. Und nicht, dass wenns gut läuft, ein paar Tore "anbietet" andererseits aber seine Mannschaft wohlwollend ins Verderben laufen lässt, scheiss drauf. Genau in diesem Zusammenhang würde aus meiner Sicht vieles für einen Trainerwechsel sprechen.Tja, wenn man denn unbedingt einen Anderen haben will, weil´s ja auf jeden Fall besser laufen wird.
