Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
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@ DR AKR

Das nennst Bashen? :stirn:

Ich sehe hier eher - was heißt eher, sondern ziemlich deutlich - eine sachliche Diskussion über TS, in der positive und negative Aspekte aufgeriffen werden und nicht nur einseitig gedacht/artikuliert wird.
 
@ DR AKR

Das nennst Bashen? :stirn:

Ich sehe hier eher - was heißt eher, sondern ziemlich deutlich - eine sachliche Diskussion über TS, in der positive und negative Aspekte aufgeriffen werden und nicht nur einseitig gedacht/artikuliert wird.

Wenn man abstreitet, dass Werder mit Schaaf momentan steht und fällt, ist das keine sachliche Diskussion, es ist bestenfalls ignorant!
 
Wenn man abstreitet, dass Werder mit Schaaf momentan steht und fällt, ist das keine sachliche Diskussion, es ist bestenfalls ignorant!

Wenn ein Trainer so lange in Amt und Würden ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß nach seinem Abschied ein Absturz kommt.

Aber Thomas Schaaf ist nicht Werder Bremen, sondern "nur" ein wenn auch bedeutsames Teil dieser Gesamtstruktur. Und wenn ich daran denke, daß vor etwas mehr als 16 Jahren, als der Abschied von Rehhagel offiziell wurde, haben auch nur die wenigsten daran geglaubt, daß man in Bremen jemals wieder erfolgreichen Fußball sehen wird. Was in gewisser Weise auch eintraf, bis eben Thomas Schaaf zum Cheftrainer befördert wurde.... Ich will nicht über eine mögliches Ende der Ära Schaaf philosophieren, weil ich trotz aller geäußerten Kritik hoffe, daß er Werder wieder auf die Erfolgspur führen kann, aber unabghängig davon bietet ein Ende stets die Chance für einen Neufang, man muß sie eben nur nutzen.
 
Wenn ein Trainer so lange in Amt und Würden ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß nach seinem Abschied ein Absturz kommt.

Aber Thomas Schaaf ist nicht Werder Bremen, sondern "nur" ein wenn auch bedeutsames Teil dieser Gesamtstruktur. Und wenn ich daran denke, daß vor etwas mehr als 16 Jahren, als der Abschied von Rehhagel offiziell wurde, haben auch nur die wenigsten daran geglaubt, daß man in Bremen jemals wieder erfolgreichen Fußball sehen wird. Was in gewisser Weise auch eintraf, bis eben Thomas Schaaf zum Cheftrainer befördert wurde.... Ich will nicht über eine mögliches Ende der Ära Schaaf philosophieren, weil ich trotz aller geäußerten Kritik hoffe, daß er Werder wieder auf die Erfolgspur führen kann, aber unabghängig davon bietet ein Ende stets die Chance für einen Neufang, man muß sie eben nur nutzen.

:tnx: Ich gebe Dir in allen Aussagen dieses Beitrags recht!

Aber: Warum diskutieren wir eigentlich über Schaaf? Weil er 12 Jahre "am Ruder" ist? Weil er erfolglos ist? Weil er nicht dem Forums-Willen nachgibt?

Sorry, aber ausschlaggebend sollte in erster Linie der Erfolg und die Ästhetik des Spiels sein. Beides war bei uns unter Schaaf schon mal besser! Aber ich bin mir sicher, dass wir da, unter Schaaf, wieder hinkommen werden.

Bei Werder-Spielen ist, in jeder Hinsicht, immer etwas los. Am letzten Wochenende hatte ich das "zweifelhafte Vergnügen" in Hannover das Spiel 96 - Leverkusen zu sehen. Mehrmals im Spiel habe ich mich nach einem Werder-Spiel gesehnt. Wenn man dieses lahme und langweilige "Gekicke" unserer Konkurrenten gesehen hat, weiß man Werders offensive Spielweise, trotz vieler Gegentore, noch mehr zu schätzen!

Was also wollen wir?
 
Das frage ich mich auch, wenn ich sowas lese........
Sorry, aber ausschlaggebend sollte in erster Linie der Erfolg und die Ästhetik des Spiels sein.
weiß man Werders offensive Spielweise, trotz vieler Gegentore, noch mehr zu schätzen!
Was denn nun?
Ich weiss ja nicht, was Du für seltsame Spiele siehst........
 

:confused: Was meinst Du ?

Ich sehe keinen Widerspruch!

Wir stehen offensiv, schießen und kassieren viele Tore. Mit diesem Stil sind wir seit Jahren, mit einer Ausnahme, sehr erfolgreich!

Gibt es da einen Widerspruch?

Wir haben einen Trainer, der über viele Jahre Konstanz bewiesen und Erfolg gehabt hat. Viele hier rufen anch Trainern wie Klopp, Slomka, Dutt, Favre u.a , die derzeit reüssieren oder kürzlich vor Schaaf gelandet sind. Deren Konstanz aber längst noch nicht nachgewiesen ist.

Einen erfolgreichen Trainer zu wechseln, nur, weil er schon 12 Jahre vor Ort ist, halte ich für fahrlässig bis dumm!
 
Aber: Warum diskutieren wir eigentlich über Schaaf? Weil er 12 Jahre "am Ruder" ist? Weil er erfolglos ist?

Es geht weniger um die Amtszeit oder um Erfolg (wie man ihn immer auch definieren mag). Imho geht es darum, daß es TS innerhalb von 5 Jahren mit Höhen und Tiefen zwar geschafft hat, aus einem Beinahe-Zweitligisten eine Mannschaft zu formen, die spielerisch nicht nur überzeugte, sondern die Liga im Double-Jahr regelrecht dominierte (wie es in mittlerweile 48 Buli-Jahren nur selten der Fall gewesen ist), aber in den 7 darauf folgenen Jahren ebenfalls mit Höhen und Tiefen sich eine gewisse Stagnation entwickelt hat, die über die Jahre die gleichen Sympthome zeigte und aufgrund eines nicht ausreichendem Dagegensteuern oder Weiterentwickeln in den Grottensaison 10/11 gipfelte, deren Nachwirkungen wir auch in dieser Saison spüren müssen.
 
Es geht weniger um die Amtszeit oder um Erfolg (wie man ihn immer auch definieren mag). Imho geht es darum, daß es TS innerhalb von 5 Jahren mit Höhen und Tiefen zwar geschafft hat, aus einem Beinahe-Zweitligisten eine Mannschaft zu formen, die spielerisch nicht nur überzeugte, sondern die Liga im Double-Jahr regelrecht dominierte (wie es in mittlerweile 48 Buli-Jahren nur selten der Fall gewesen ist), aber in den 7 darauf folgenen Jahren ebenfalls mit Höhen und Tiefen sich eine gewisse Stagnation entwickelt hat, die über die Jahre die gleichen Sympthome zeigte und aufgrund eines nicht ausreichendem Dagegensteuern oder Weiterentwickeln in den Grottensaison 10/11 gipfelte, deren Nachwirkungen wir auch in dieser Saison spüren müssen.

Und jetzt? Wenn es gerade wieder der 15. Tabellenplatz wäre, könnte ich die Zweifel und die Kritik ja nachvollziehen. Angesichts des nicht zu leugnenden Aufwärtstrends und des 4. Tabellenplatzes in einer sehr ausgeglichenen Bundesliga halte ich die Trainerdiskussionen allerdings für vollkommen hanebüchen. Mit ihren Möglichkeiten müssten die Bayern jede Saison das Double holen - das tun sie auch nicht. Warum sollte es unter Schaaf immer nur aufwärts gehen - und vor allem, wohin? Zudem kann ich nur denjenigen zustimmen, die sagen, dass andere Trainer längst nicht die Konstanz nachgewiesen haben, die Werder unter Schaaf erreicht hat, trotz der Ausfälle nach unten. Wenn es bei den Bayern schlecht läuft, wechseln sie sofort den Trainer - oder man denke an Hamburg, Schalke und Konsorten: Zustände, die zumindest auf mich so wirken, dass ich sie bei Werder auf keinen Fall erleben möchte. Und zuletzt: Wenn es wieder gegen den Abstieg gehen sollte, könnte ich die Forderung nach einem Trainerwechsel ja verstehen. Aber welcher Trainer sollte folgen? Mir fällt auf Anhieb niemand ein (außer solche, die momentan erfolgreich sind und nicht wechseln würden, wie Slomka oder Favre, die nicht nur fachlich gut, sondern auch sympathisch sind).


P. S.: Es ist wie bei Rocky - Er bekommt so richtig auf die Fresse und steht trotzdem wieder auf. Ich würde ja behaupten, dass es die Symbolik ist, die solche Figuren für viele Menschen sympathisch und - im Moment des Film-Schauens - identifikatorisch wirken lässt. Es geht im Leben auch nicht immer aufwärts und man muss Rückschläge wegstecken und verarbeiten können - warum sollte es im Fußball anders sein? ;)
Schließlich haben wir es auch hier mit Menschen zu tun, die nun mal nicht zu jeder Zeit perfekt funktionieren. Nach der letzten Saison ist die jetzige Situation doch recht komfortabel - und zudem völlig angemessen. Zudem zeigt sich am Beispiel Arnautovic (oder man denke an andere, wie Schlaudraff oder Lewandowski), dass manche Spieler mindestens eine Saison im neuen Verein brauchen, um anzukommen und gute Leistungen abzuliefern. Wer weiß, wie es nach der Rückrunde mit Ekici funktionieren wird - abschreiben sollte man ihn noch nicht. Zudem hat Allofs mit den Transfers von Ignjovski, Schmitz und Sokratis wieder gute Arbeit abgeliefert. Mit Trinks, Aycicek und anderen gibt es Talente, die durchaus nachrücken können - und vielleicht braucht auch Schaaf noch etwas Zeit, um der Mannschaft wieder jenen Fußball zu vermitteln, der attraktiver sein wird als jetzt, und erfolgreicher als ohnehin schon (oder will jemand behaupten, der 4. Platz sei momentan nicht erfolgreich?)

Daher finde ich, dass einigen Kritikern und Bashern etwas mehr Entspannung durchaus gut zu Gesicht stünde.
 
Man muß dann aber auch sagen das seit Double die Mannscahft, der Verein immer mit zwei Ausnahmen unter den Top drei der Liga zu finden war 5 mal hintereinander in die CL einzog, was im selben zeitraum in Deutschland nur Werder gelang. Das war dann Stagnation auf hohem Niveau und die Kritik wurde zum ersten mal geführt - aufgrund unserer CL Auftritte ab CL Saison 2006/2007 vielleicht 2007/2008, wahscheinlich letztere CL Saison da wir in der 2006/2007er Gruppe arivierte namen dabei hatten und danach auf dem papier machbare Gegner in der Gruppe hatten. nevertheless sprangen also danach europamäßig "nur" ein halbfinale und ein finale im Uefa cup heraus.
Und?
an Mannschaften die auf dem papier machbar sind ist dortmund mit einer Punktzahl gescheitert, die wir selbst letztes jahr nie hatten (schlechtestes Ergebnis 5 Punkte CL Saison 2010/2011). dortmund scheiterte in der EL in der gruppenphase. dortmund wird hier in dieser Diskussion als das paradebeispiel für modernes und erfolgreiches System und Mannschaft und mantra für ein "Ogottogottogott" Szenario beschworen. kann man machen, aber ich denke das trägt nicht viel zur Sinnbildung bei - wir spielen halt keinen malocherfußball mehr wie damals in den 70ern - und nichts anderes spielt Dortmund, wenn auch schneller als noch in den glorreichen Sechzigern, als man als erstes deutsches Team einen europäischen Pokal nach Deutschland holte.

Knüppelverteidiger hinten, die die Kirsche lang auf die außen bolzen, die scharf reinflanken oder die Tore mit Fernschüssen erzielen - stark vereinfacht ist das, das was Dortmund spielt. Das ist heutzutage in Europa nicht mehr bühnenreif allerhöchstens showreif, wie selbst Götze sagt: "wir haben uns halt zu blöd angestellt!"

Unsere Slapstickeinlagen insbesondere gegen Mittelmeerteams relativieren sich dann schon wieder, weil sich auch Dortmund von diesen einlullen ließ.

Zum jetzigen zeitpunkt - in Ermangelung denkwürdiger europaauftritte - wird also ein Ligavergleich gezogen. Den mit dortmund habe ich erwähnt. Seit 4 jahren wird nahezu erwartet das Wolfsburg die kommende Fußballmacht wird und uns den Rang abläuft - was HSV ausnimmt, die sich mit uns in der Realität einen Kampf um das zweitbeste Team ever in Bundesliga liefern komplett ausblendet. europamäßig spielte wolfsburg keine rolle und nach der meistersaison war wieder business as usual angesagt: Platz im untrem Mittelfeld.
Leverkusen - spielen eine okaye CL Saison, darüber wird ausgeblendet, daß sie in den Europaleagueauftritten nach vorletztem CL Auftrittüber nur einmal adäquat platziert waren wird ebenso als das große Fußballwunder beschworen.
Stuttgart - schwankt noch viel mehr als wir.
Schalke: Betreibt einen Mordsaufwand um Konkurrenzfähig zu sein was nur alle drei Jahre zu gelingen scheint. Taktisch und spielerisch ein Dortmund Pendant.
in jüngster zeit unter den Eindrücken der letzten Saison kamen dann plötzlich auch noch Mainz und hannover 96 dazu.

Jedem team sei ein ausreißerjahr zugestanden. Daraus aber gleich ähnliche Ären abzuleiten, wie wir sie hier schon zweimal erlebten und eerleben ist doch nicht stilbildend.
wir lachten über die trainigsmethoden von magath und Klinsmann und feiern jetzt Slomkas 10sekunden Regel - was bringt das. Ich meine da ist Augenwischerei dabei - in dem sinne das das andere höher eingeschätzt wird als das eigene.

ist ein teil des "normalen Wesenstum" sich auch an anderen zu orientieren aber ich plädiere für dinge die Funktionieren, dauerhaft funktionieren. tuchel bekommt in mainz Probleme - lag sein Erfolg nun an guten speilern fürs System oder am System selbst (im übrigen spielt er das gleiche wie Werder, nur mal so am Rande) fängt sich aber mittlerweile. slomkas "Überfallkonter" laufen auch nicht mehr so - sind seine Spieler jetzt blind geworden? Oder verkraften sie die Doppel-Dreifachbelastung nicht?
sicher sind da neue Elemente aber deswegen gleich einen eingefahrenen Kurs komplett zu ändern?

die eine hohe Schule besagt auch, das man trotz Unbill festhält. Stoisch, selbstbequem. Und das ist Werder- Undich sage Gott sei Dank. In den zeiten der Trainerwechsel waren wir nicht erfolgreich. Es wurde unter taktisch versierten Trainern langweiliger und unästhetischer und was hinzukommt unerfolgreicher fußball gespielt, z.b. Ad de Mos, Fritz Langner. nen magath Typen hatten wir auch schon (magath auch selber): zapf Gebhardt - da kotzten die Spieler weil sie 10 mal 400m Sprints laufen mußten und kein Wasser trinken durften (bzw. kaum Wasser).

Schaaf hat sein System und da passen die Leute auch rein. du kannst nicht verhindern das dies auch mal in die Hose geht - aber du kannst es minimieren. Deswegen bleibt er bei Kombinationsfußball innerhalb der Raute offensiv ausgerichtet, mit Verteidigung auf Höhe von 25m vom eigenen tor entfernt und übt das bis zum Erbrechen im Training. Warum? weil sich dann die "Automatismen" einstellen. jedenfalls eher als wenn man ständig was ändert.


Oh - jetzt wurde es aber mal lang. Hoffe ihr seht mir das nach.
Wie auch die Rechtschreibfehler, ist schon spät gerade.
 
Und jetzt? Wenn es gerade wieder der 15. Tabellenplatz wäre, könnte ich die Zweifel und die Kritik ja nachvollziehen. Angesichts des nicht zu leugnenden Aufwärtstrends und des 4. Tabellenplatzes in einer sehr ausgeglichenen Bundesliga halte ich die Trainerdiskussionen allerdings für vollkommen hanebüchen. Mit ihren Möglichkeiten müssten die Bayern jede Saison das Double holen - das tun sie auch nicht. Warum sollte es unter Schaaf immer nur aufwärts gehen - und vor allem, wohin? Zudem kann ich nur denjenigen zustimmen, die sagen, dass andere Trainer längst nicht die Konstanz nachgewiesen haben, die Werder unter Schaaf erreicht hat, trotz der Ausfälle nach unten. Wenn es bei den Bayern schlecht läuft, wechseln sie sofort den Trainer - oder man denke an Hamburg, Schalke und Konsorten: Zustände, die zumindest auf mich so wirken, dass ich sie bei Werder auf keinen Fall erleben möchte. Und zuletzt: Wenn es wieder gegen den Abstieg gehen sollte, könnte ich die Forderung nach einem Trainerwechsel ja verstehen. Aber welcher Trainer sollte folgen? Mir fällt auf Anhieb niemand ein (außer solche, die momentan erfolgreich sind und nicht wechseln würden, wie Slomka oder Favre, die nicht nur fachlich gut, sondern auch sympathisch sind).

Ich kann mich jedesmal köstlich darüber amüsieren, wenn man die unterm Strich gute Arbeit von Thomas Schaaf kritisch durchleuchtet, einige daraufhin gleich beinahe panikartig die Forderung nach einem Trainerwechsel reininterpretieren.
 
Es ist richtig, dass wir mit TS auf einem guten 5. Platz stehen. Aber erstens ist der Drops erst zur Hälfte gelutscht und zweitens wärt ihr mit einem der teuersten Kader, mit nur einer Spielbelastung in der Woche, mit einem Kader einer Spitzenmannschaft wirklich mit einem Platz zwischen 10 - 6 zu frieden?

Also ich nicht. Und da lege ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster - ich glaube einige gute Trainer aus der BL hätten diesen Tabellenplatz mit Werder in dieser Saison heraus gespielt. Macht TS nicht größer als er ist. ;)
 

:applaus:

Außer natürlich die These, dass Dortmund heute, einen ähnlichen Fußball spielt, wie in den Siebzigern. Damals wurde generell mehr abgegrätscht und es entstanden Legenden um Katsche etc. Aber das, was Dortmund heute macht, ist dann weniger Grubenfußball. Das liegt allerdings nicht unbedingt am System, sondern an den exzellenten Kickern, die da drin stehen. Am WE und heute fällt neben Bender, auch noch Götze aus. Das sind imo mit die besten Kicker der Liga. Mich würde es überraschen, wenn es heute keine Überrschung in DD gibt und am WE in Freiburg.
 
Zudem kann ich nur denjenigen zustimmen, die sagen, dass andere Trainer längst nicht die Konstanz nachgewiesen haben, die Werder unter Schaaf erreicht hat, trotz der Ausfälle nach unten.

Würde man dieser (nicht nur deiner) Argumentation folgen, dann gäbe es ja nur noch zwei mögliche Nachfolger, sollte Schaaf eines Tages aufhören: Arsene Wenger und Alex Ferguson. Dann hoffen wir mal, dass die beiden noch lange genug leben ... :rolleyes:
 
Würde man dieser (nicht nur deiner) Argumentation folgen, dann gäbe es ja nur noch zwei mögliche Nachfolger, sollte Schaaf eines Tages aufhören: Arsene Wenger und Alex Ferguson. Dann hoffen wir mal, dass die beiden noch lange genug leben ... :rolleyes:

Tja, wenn man denn unbedingt einen Anderen haben will, weil´s ja auf jeden Fall besser laufen wird. Man muss sich schon die Frage gefallen lassen, ob es einen Besseren gibt, der auch nachhaltig arbeitet. Ich möchte nicht in einem Jahr die gleiche Diskussion schon wieder führen müssen.
 
@ Schmolle:

:tnx: Guter Beitrag!

Ich halte das Schaafsche System auch für ideal für Werder! Und viele Experten (Schumacher, Bobic u. a.) sehen es genauso! Auch nach 12 Jahren noch!

Das Gerede von "veraltertem System" ist für mich "bullshit"! Wir sollten froh sein, dass wir KATS haben und hoffen, dass beide verlängern! Mit den beiden steht und fällt momentan bei Werder sehr viel!

Apropos Solbacken: Was haben viele Experten oder "Möchtegerns" in Deutschland den Kölner Trainer noch vor 4 Wochen nach deftigen Niederlagen kritisiert. Plötzlich ist er ein moderner Trainer? Das passt nicht! Die Wahrheit ist, wie immer, irgendwo in der Mitte!

:svw_applaus:


Schaaf spielt doch ganz offensichtlich nicht WUNSCHsystem, sondern das, was er derzeit für am Besten hält. Seit spätestens 2007 will Schaaf von der Raute weg. Und wenn er wirklich so unflexibel wäre, dann dürfte man niemals mit ihm verlängern. Aber er war ja flexibel und hat schon einige Systeme in den letzten Jahren spielen lassen.

Ich gebe Dir aber Recht, dass das System Solbacken nicht zu Werder und Schaaf passt. Ich hatte das gestern noch in einer Antwort an Mick versucht darzulegen. Leider ist nichts übertragen worden. Also gleich noch mal. Im Gegensatz zu Schmolle halte ich es durchaus für sinnig auch über Spielsystem zu diskutieren, die Schaaf wohl eher nicht spielen lassen will.
 

Moin:)
Gleichfalls wollen wir die anderen Trainer auch nicht größer machen, als sie sind.;)

Aber einmal konkreter nachgefragt, wer käme denn nun als ein Trainer infrage? Wer taugt denn dort als Garant für nachhaltigen Erfolg? van Gaal?
Oder will man etwas völlig Neues, in eine völlig andere Richtung, z.B. mit Frau Voss-Tecklenburg?

Ich meine, wen stellt Ihr Euch denn vor? -

Schöne Adventszeit!:beer: (hier fehlt ein Symbol für Lebkuchen und Glühwein)
 
@ Berder Wremen :tnx:
Gerade das Wolfsburg-Spiel taugt nicht dazu, hier überzogene Jubelarien anzustimmen.

Bis zum Tor das übliche Bild. Langsamer Aufbau, mäßige Raumaufteilung und Ordnung.
Wir wollen weiterhin schnell durch die Mitte spielen ohne einen Akteur zu haben, der den Pass in die Tiefe oder direktes, raumgreifendes Spiel beherrscht. Durchwachsenes Passpiel, viele Fehler, Hoppelbälle über 3m. Haben wir 5 flache, gut getimte Pässe über wenige Meter in der ersten Halbzeit hinbekommen? Mir ist ein Ball von Fritz in Erinnerung und einer von Bargfrede, die aber sehr gut. Sicherer und vor allem schneller Aufbau durch`s Zentrum und von hinten heraus geht kaum. Spielverlagerung auf die richtige Seite? Abgesehen vom hohen Ball über die Abwehr, Fehlanzeige. Der Freistoß hat uns dann gerettet.

Gut, dass Bargfrede diesmal jenen langen oder hohen Ball in Frings-Gedächtnis-Manier zwei-, dreimal drauf hatte. Hier wird was von Ästhetik erzählt, aber wirklich starke Mannschaften spielen keine hohen Bälle. Es war erfolgreich und lag mMn zu einem Gutteil an den der Personallage geschuldeten, glücklichen Umständen. Denn mit drei Spielern im Mf, die stark gegen den Ball, sowie einem Schmitz, der das Spiel breit machen kann und den Blick für Räume hat, sowie einem sich hin und wieder fallen lassenden Trinks, der zudem den einfachen Ball spielt, haben wir die Wolfsburger sauber zum hohen Aufrücken und Ballverluste provoziert. So geht Konterfussball gut.
Allerdings bezweifle ich, dass es taktisch von Werder gewollt war.

Denn nichts gegen Konterfussball und schnelles Umschalten, wenn dazu die Ordnung stimmt. Aber unsere sah so aus, dass wir selbst nach der Führung gleich dreimal hinten in Not geraten, die Abstände zwischen Sechser und Kette mangels Iggy/ Fritz/ Bargy strategielosem Spiel zu groß werden. Das Gleiche immer noch in HZ 2 ohne eine echte Verbesserung. Jeder kluge Wolfsburger Seitenwechsel brachte denen Überzahl, nur dass ihnen Zielstrebigkeit völlig abging. Absurd! Zufälle und lange Bälle wechseln sich ab, was allerdings vom Gegner wohlwollend begünstigt wird, ab und an garniert mit der Intelligenz Pizarro`s oder einem Pass in die klaffenden Räume.

Schaaf hat es zu Saisonbeginn richtig gut vermittelt. Da sahen wir eine Truppe, die (scheinbar) wusste, wie Spielorganisation geht. Was derzeit passiert, ist meistens viel Risiko bis Chaos, immer am Rande des platzenden Luftballons. Ich will mir übrigens gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn WOB in Führung geht. Mit dieser Ausrichtung/ Spielauffassung/ Strategie wandelt man stets zwischen Auf und Ab, Teams, die nicht aufpassen, werden abgeschossen, die einigermaßen organisiert auftreten, können uns abschiessen. Die Gegentorquote seit 8 Spielen spricht eine klare Sprache. Mir völlig schleierhaft, warum man sich unerzwungen dieses Handicap gibt und etwas wegwirft, was im ersten Saisonviertel mühsam aufgebaut wurde. Und mit "Spiel beherrschen" hat das prinzipiell wenig zu tun.

Schaaf hat es geschafft, ein Team zu formen, Einstellung und Kampf stimmen praktisch immer in dieser Saison. Gegen Wolfsburg war das ein Grundstein zum Erfolg, die glücklichen Personalentscheidungen ein weiterer. TS hat auch schon taktisch öfter bewiesen, dass er`s kann. Nur scheint das lediglich so eine Art Plan B für den Notfall zu sein, und sobald wir - damit der Standardspruch "Werder mit dem Standortnachteil" passt :rolleyes: - vorab genug Punkte haben, geht der Quatsch von vorne los. Im Haifischbecken BL ist allein Erfolg entscheidend, das hat doch Werder letzten Sommer selbst finanziell erfahren müssen. Und nicht, dass wenns gut läuft, ein paar Tore "anbietet" andererseits aber seine Mannschaft wohlwollend ins Verderben laufen lässt, scheiss drauf. Genau in diesem Zusammenhang würde aus meiner Sicht vieles für einen Trainerwechsel sprechen.
 
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