Klaus Allofs

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Das wird werderlike geregelt: Jetzt kommt bald die Vertragsverlängerung. Und all die Unken, KNB und Co., werden sich - kurzfristig - wieder in ihre Löcher verkriechen.
 
Die werden dann noch versuchen, ihr anderes Eisen, Thomas Schaaf, zu schmieden. Aber auch hier wird die Flamme versiegen. :lol:

Man muss aber auch mal die Bedeutung solcher Debatten für die Bremer Fan- und Journalistenseele verstehen. Während sie andernorts ständig irgendjemandes Rauswurf fordern dürfen, um ihr Mütchen zu kühlen, stoßen solche Forderungen hier auf blankes Unverständnis. Und wer als Journalist allzu hart mit der Führung ins Gericht geht, den trifft nicht nur der Unmut der Leserschaft, sondern womöglich auch eine Sanktion des Vereins.

Umso schöner ist doch diese Lappalie mit den Transfergeldern und den Vertragsverlängerungen. Da kann man endlich mal ungeniert und unwidersprochen nach der Entlassung einer Person, wenn auch nur einer Randfigur wie des Aufsichtsratsvorsitzenden, krakeelen und so tun, als gäbe es bei Werder mächtig Stunk. Das tut der Bremer Seele wohl, sie fühlt sich mit ihrer Kontinuität und dem Tabu, das über einer Entlassung von Schaaf oder Allofs liegt, offenbar sehr belastet. Dann eben Lemke.
 
Also ich finde auch dass die Presse eine große Macht hat Menschen in den verschiedensten Institutionen ferig zu machen und so auch Unruhe in den Verein reinbringen kann, sodass ein verzerrtes Bild entsteht. z.B. als ich den Doppelpass geschehen hatte fand ich diese Gespräche sehr angenehm aber als ich die Schlagzeilen in der Bildzeitung gelesen hatte, bekam ich auf einmal ein ganz falsches Bild von dem Verein. Die Überschrift und die Darstellung des Schreibers fand ich unfäir und könnte mir vorstellen, dass dieser schreiber was gegen Werder Bremen hat. Deshalb sollte man den Konflikt Allofs Lemke nicht so hochspielen und sich nicht zu sehr von der Presse manipulieren lassen.
 
aber als ich die Schlagzeilen in der Bildzeitung gelesen hatte, bekam ich auf einmal ein ganz falsches Bild von dem Verein. Die Überschrift und die Darstellung des Schreibers fand ich unfäir und könnte mir vorstellen, dass dieser schreiber was gegen Werder Bremen hat.

Jede Zeitung hat das Ziel, eine möglichst hohe Auflage zu verkaufen und die Boulevardzeitungen wie Bild & Co. bedienen sich dabei einer populistischen Rhetorik, von der man sich besser nicht manipulieren lassen sollte.;)
 
Dafür brauchst Du Spieler wie Micoud oder Baumann, also Spieler, von denen die Jungen wirklich etwas lernen können. Iggy muss doch von Fritz nicht lernen, Einsatz zu zeigen und ein gutes Beispiel zu geben. Wenn es erfahrene Spieler braucht, dann deswegen, weil sie die ruhe haben, ein Spiel lesen und lenken können. Fritz kann nichts dergleichen.
Es gehört vieles dazu. Ein "Denker und Lenker" neigt tendenziell dazu, in punkto Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft eher die Flügel schleifen zu lassen. Je mehr unterschiedlicher "input" von den erfahrenen Kollegen kommt, umso lehrreicher ist es für einen jungen Spieler.
Finde ich nicht, entspricht zudem nicht meinen praktischen Erfahrungen. Auch wenn ich Maddin hinsichtlich der Qualitäten von Fritz grösstenteils, aber nicht zu 100% zustimme, so trifft er mMn doch den Kern.

Für Laufen, Kämpfen, Grätschen brauchst Du "nur" Einstellung, die Bereitschaft alles geben zu wollen, aber keinen besonderen "Input". Den brauchst Du, um zu lernen, wie Fussball funktioniert, was letztlich ausschlaggebend für persönliche Weiterentwicklung ist. Das ist ja eines von Werder`s grossen Problemen seit geraumer Zeit. Fritz, Frings, Borowski, Silvestre usw. sind/ waren alles erfahrene Spieler, aber keine Strategen mit hohem Spielverständnis, die dazu taugen, den Jungen die nötigen Dinge wie Raumaufteilung, taktisches Verschieben oder Passgenauigkeit (wann, wie) beizubringen.
 

Auch ein Indiz dafür, das Schaaf mit seiner Vertragsverlängerung so lange wartet, bis mit Allofs verlängert wird. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, sehe ich auch bei Schaaf leider schwarz...

Drei Jahre bei Allofs machen Sinn, weil man ja künftig unterschiedliche Vertragsauslaufzeiten bei den beiden will. Schaaf wird dann ein Zwei-Jahresvertrag angeboten werden.

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Ein 2 Jahresvertrag für Schaaf wäre mMn ein "schlechtes" Angebot.
Sollte man wirklich auf unterschiedliche Laufzeiten hinauswollen, dann hoffe ich, das man 3 und 4 Jahre (wem auch immer wie lange) anbietet.
 
Ich hab einfach das Gefühl (und das schon seit Mitte der 1980er Jahre), dass der gute Willi L. unter einer gehörigen Profilneurose leidet, die immer wieder mal zum falschen Zeitpunkt Blüten treibt. Er hat es damals auch geschafft, Rehagel zu den Bauern zu vertreiben (und Werder damit bis an den Rand des Abgrunds gebracht - Dabrowskis goldenes Tor gegen Schalke und so...), und ich fürchte fast, mit Allofs könnte ihm Ähnliches wieder gelingen (natürlich alles unter der Maxime, nur das Allerbeste für Werder zu wollen). :wall:
 
Niemand hat Rehhagel zu den Bayern getrieben. Die immergleichen Märchen werden auch durch endlose Wiederholungen nicht richtiger. Vielmehr stimmt, dass Werder damals auf Rehhagels Weggang nicht vorbereitet war. Heute hat man bessere Strukturen und Werder würde auch den Weggang von Allofs und Schaaf überstehen. Und Lemke ist ohnehin in ein paar Jahren Geschichte, er ist auch nicht mehr der Jüngste. Der einzige, den der Verein derzeit nicht ersetzen kann, ist Klaus-Dieter Fischer, weil der wie kein anderer den Vereinsgedanken lebt. Alle anderen sind ersetzbar.
 
Niemand hat Rehhagel zu den Bayern getrieben. Die immergleichen Märchen werden auch durch endlose Wiederholungen nicht richtiger. Vielmehr stimmt, dass Werder damals auf Rehhagels Weggang nicht vorbereitet war. Heute hat man bessere Strukturen und Werder würde auch den Weggang von Allofs und Schaaf überstehen. Und Lemke ist ohnehin in ein paar Jahren Geschichte, er ist auch nicht mehr der Jüngste. Der einzige, den der Verein derzeit nicht ersetzen kann, ist Klaus-Dieter Fischer, weil der wie kein anderer den Vereinsgedanken lebt. Alle anderen sind ersetzbar.

Hallo Maddin,

so sehr ich deine Beiträge schätze, insbesondere auch die fundierten Rückschlüsse, genauso kontrovers sehe ich die Beurteilung von Willi Lemke, dem ich ja schon vor einigen Wochen (auch da waren wir beide im Disput darüber) gewaltige Mitwirkung an dem Abgang von Otto gebe. Ich sehe es nicht als Gerücht an und ich war damals auch schon erwachsen genug um es subjektiv beurteilen zu können :rolleyes:

In einer Sache jedoch gehe ich konform mit dir: Wissen werden wir es nur, wenn sich Otto und/oder Willi dazu äußern werden, denn damals funktionierte unsere "Werder Familie" noch und vieles blieb intern, was auch richtig ist/war.

Soweit o.T.
 
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