... Für den Erfurter Verein MitMenschen, insbesondere dessen Einrichtung Schlupfwinkel, fand nun eine vorweihnachtliche Bescherung statt. Neben zwei Familien, die nicht genannt werden wollen, erhält er die erste finanzielle Unterstützung aus der Fritz-Stiftung. Geschäftsführer Christoph Feest war dementsprechend glücklich: "Es gibt viele Menschen, denen wir mit dem Geld helfen können. Dafür sind wir sehr dankbar." Er findet es beeindruckend, dass ein junger Mann mit 28 Jahren bereits an solche Dinge denkt. Ähnliches Lob erfuhr Fritz von den Gästen, zu denen Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Rot-Weiß-Ehrenpräsident Klaus Neumann und Wegbegleiter des Nationalspielers gehörten. Der Schlupfwinkel, der als erste Einrichtung unterstützt wird, ist eine Kinder- und Jugendschutzstelle und ein Anlaufpunkt für Sechs- bis 18-Jährige bei Problemen in der Schule, in der Familie oder im Freundeskreis. Nicht selten sind auch Gewaltopfer darunter, erläuterte Feest.
Sein Verein soll aber nur der erste sein, der von dem Projekt profitiert. Fritz will mit seiner Stiftung regelmäßig helfen und plant für den 17. Mai 2009 eine große Benefiz-Gala in Erfurt, bei der für einen guten Zweck gesammelt werden soll. Dann werden neben Nationalmannschafts-Kollege Adler ("Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, diese tolle Aktion zu unterstützen.") auch Vertreter des FC Rot-Weiß dabei sein. Stellvertretend für die Mannschaft zollte gestern Kapitän Schnetzler dem Engagement von Fritz höchste Anerkennung. Insgesamt zeigt es vor allem, dass der gebürtige Erfurter nicht vergessen hat, wo seine Wurzeln liegen. Dass er auch noch dort, wo er herkommt, sozial Schwachen hilft, verdient größten Respekt.