FC Schalke 04

Slomka zu entlassen habe ich damals nicht verstanden und verstehe es bis heute nicht. Der Mann war höchst erfolgreich. Simac hats ja oben nochmal dargestellt. Es gibt eine einzige Mannschaft in Deutschland, die von sich verlangen kann Meister zu werden und das ist der FC Bayern. Und auch den Bayern gelingt es - zu unserer aller Freude - nicht immer.

Im übrigen beweist Slomka ja jetzt auch in Hannover welche Qualität er als Trainer hat.

Ich glaube, dass Rangnick Slomka fachlich wegsteckt. Rangnick ist für mich absolute Spitze als Trainer, der ist ein Kenner der Szene. Er war es beispielsweise, der relativ unbekannte Spieler wie Ba und Obasi, Gustavo und Eduardo zur TSG geholt hat. Er hat in den Augen vieler Stuttgarter die Vorarbeit und Jugendausbildung der "jungen Wilden" geleistet, die viele Magath zugeschrieben haben. Bei Schalke hat er zweimal gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, wie das Umfeld einem dort im Weg stehen kann. Ich verstehe auch nicht, wieso Rangnick hier im Forum so belächelt wird. Einer der besten deutschen Trainer, dem ich alles Gute wünschen möchte.

Slomka ist in meinen Augen ein guter Trainer, aber nicht überragend. Jemand, der vieles kann, aber in keinem Bereich heraussticht. Ich glaube, er passt einfach nach Hannover.
 
Ich glaube, dass Rangnick Slomka fachlich wegsteckt. Rangnick ist für mich absolute Spitze als Trainer, der ist ein Kenner der Szene. Er war es beispielsweise, der relativ unbekannte Spieler wie Ba und Obasi, Gustavo und Eduardo zur TSG geholt hat. Er hat in den Augen vieler Stuttgarter die Vorarbeit und Jugendausbildung der "jungen Wilden" geleistet, die viele Magath zugeschrieben haben. Bei Schalke hat er zweimal gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, wie das Umfeld einem dort im Weg stehen kann. Ich verstehe auch nicht, wieso Rangnick hier im Forum so belächelt wird. Einer der besten deutschen Trainer, dem ich alles Gute wünschen möchte.

Slomka ist in meinen Augen ein guter Trainer, aber nicht überragend. Jemand, der vieles kann, aber in keinem Bereich heraussticht. Ich glaube, er passt einfach nach Hannover.

Ich finde auch, dass RR einer der besten Trainer der BL ist. Und das er teilweise so belächelt wird, kann ich auch nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich in einer halbwegs grammatikalisch einwandfreien Sprache artikulieren kann. Das könnte den Einen oder Anderen schon mal überfordern.

Schade ist, dass dem Vernehmen nach die Freundschaft zwischen Slomka und Rangnick zerbrochen ist, nachdem Slomka das Traineramt bei S04 als Nachfolger von RR übernahm.

Slomka leistet jedenfalls in Hannover in Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor Schmadtke eine hervorragende Arbeit.
 
Ich glaube, dass Rangnick Slomka fachlich wegsteckt.

Das glaubst du aber alleine... Slomka hat mit Hannover etwas erreicht, was Rangnick mit einer personell besseren Truppe und mehr Möglichkeiten in Hheim nicht geschafft hatte. Und Slomka hat Schalke ins Viertelfinale der CL geführt.

Er war es beispielsweise, der relativ unbekannte Spieler wie Ba und Obasi, Gustavo und Eduardo zur TSG geholt hat.

Gustavo und Eduardo waren damals bereits herausragende Talente in Brasilien. Ba, Obasi und Eduardo haben zusammen 21 Millionen gekostet, so unbekannt waren die also nicht.
 
Ich glaube, dass Rangnick Slomka fachlich wegsteckt. Rangnick ist für mich absolute Spitze als Trainer, der ist ein Kenner der Szene. Er war es beispielsweise, der relativ unbekannte Spieler wie Ba und Obasi, Gustavo und Eduardo zur TSG geholt hat. Er hat in den Augen vieler Stuttgarter die Vorarbeit und Jugendausbildung der "jungen Wilden" geleistet, die viele Magath zugeschrieben haben. Bei Schalke hat er zweimal gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, wie das Umfeld einem dort im Weg stehen kann. Ich verstehe auch nicht, wieso Rangnick hier im Forum so belächelt wird. Einer der besten deutschen Trainer, dem ich alles Gute wünschen möchte.

Slomka ist in meinen Augen ein guter Trainer, aber nicht überragend. Jemand, der vieles kann, aber in keinem Bereich heraussticht. Ich glaube, er passt einfach nach Hannover.

Mein Post war auch nicht gegen RR gerichtet sondern eher ein Statement für Slomka.
Halte Rangnick auch für einen ausgezeichneten Fachmann. Halte ihn aber nicht für einen Übertrainer.

Warum er häufig belächelt wird, liegt glaube ich daran, dass er es ne Zeitlang mit der Schirischelte übertrieben hat.
 
Ich glaube, dass Rangnick Slomka fachlich wegsteckt. Rangnick ist für mich absolute Spitze als Trainer, der ist ein Kenner der Szene. Er war es beispielsweise, der relativ unbekannte Spieler wie Ba und Obasi, Gustavo und Eduardo zur TSG geholt hat. Er hat in den Augen vieler Stuttgarter die Vorarbeit und Jugendausbildung der "jungen Wilden" geleistet, die viele Magath zugeschrieben haben. Bei Schalke hat er zweimal gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, wie das Umfeld einem dort im Weg stehen kann. Ich verstehe auch nicht, wieso Rangnick hier im Forum so belächelt wird. Einer der besten deutschen Trainer, dem ich alles Gute wünschen möchte.

Slomka ist in meinen Augen ein guter Trainer, aber nicht überragend. Jemand, der vieles kann, aber in keinem Bereich heraussticht. Ich glaube, er passt einfach nach Hannover.

Natürlich ist er ein guter Trainer, aber kein überragender. Ihn über Slomka zu stellen, halte ich für gewagt. Titel haben sie beide nicht gewonnen. Die Eigenschaften, die Du Rangnick zuschreibst, kann man auch Slomka nachweisen. Der hat schließlich die beiden Torhüter Neuer und Zieler entdeckt und/oder entscheidend gefördert.

Mir ist Rangnick in erster Linie menschlich aufgefallen. Dabei habe ich ihn häufig als ziemlich überheblich, besserwisserisch und "neunmalklug" empfunden. Seine polarisierende Art hat ihm bei einigen Vereinen (Schalke, Hoffenheim) Schwierigkeiten eingebracht (isolierte Stellung), bei anderen hat ihm die Perspektive nicht ausgereicht (Hannover). Oft hat er sich nicht gerade in "beiderseitigem Einvernehmen" von seinen Vereinen getrennt.

Nach den heutigen Aussagen könnte man evtl. deuten, "er stand sich häufig selbst im Weg". Jetzt aber gilt es ihm die Daumen zu drücken. Burnout entwickelt sich zwar zu einer Art Volkskrankheit, ist aber nicht zu unterschätzen. Ich drücke ihm die Daumen, dass er sich erholen kann, dass er genug Ruhe geschenkt bekommt und dass er lernt, auch mit weniger zufrieden zu sein, genügsamer zu sein.

Alles Gute!
 
Ich finde auch, dass RR einer der besten Trainer der BL ist. Und das er teilweise so belächelt wird, kann ich auch nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich in einer halbwegs grammatikalisch einwandfreien Sprache artikulieren kann. Das könnte den Einen oder Anderen schon mal überfordern.

Schade ist, dass dem Vernehmen nach die Freundschaft zwischen Slomka und Rangnick zerbrochen ist, nachdem Slomka das Traineramt bei S04 als Nachfolger von RR übernahm.

Slomka leistet jedenfalls in Hannover in Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor Schmadtke eine hervorragende Arbeit.

Weil sich Rangnick damals sehr despektierlich gegenüber Slomka, seinem ehemaligen Co-Trainer, geäußert hat.
 
Mir ist Rangnick in erster Linie menschlich aufgefallen. Dabei habe ich ihn häufig als ziemlich überheblich, besserwisserisch und "neunmalklug" empfunden. Seine polarisierende Art hat ihm bei einigen Vereinen (Schalke, Hoffenheim) Schwierigkeiten eingebracht (isolierte Stellung), bei anderen hat ihm die Perspektive nicht ausgereicht (Hannover). Oft hat er sich nicht gerade in "beiderseitigem Einvernehmen" von seinen Vereinen getrennt.

:tnx::tnx::tnx:

Genau SO sehe ich ihn auch...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Interessant, dass hier diskutiert wird, ob Rangnick oder Slomka der bessere Trainer ist. Ich kann das überhaupt nicht beurteilen, weil mir die Maßstäbe fehlen, anhand derer ich überhaupt urteilen könnte. Anzahl Meisterschaften oder Platzierungen heranzuziehen, klingt verlockend, hat für mich aber kaum Aussagekraft.

Davon ab, gelingt es doch kaum einem Trainer (Schaaf mal außen vor), ein Konzept in einem Verein durchzusetzen, das i.d.R. mindestens mittelfristig angesetzt ist. So viel Zeit bekommen die Trainer heute nicht mehr, da der aktuelle Erfolg im Vordergrund steht. Egal, wie dieser zustande gekommen ist.

Wie heißt es so schön? Ich brauche den richtigen Trainer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Der Verein S04 muss abwägen, wohin die Reise gehen soll. Man kann einen Trainer holen, der Rangnicks Konzept weiterverfolgt (womit einige erfahrene Trainer schon mal durchs Raster fallen). Ich vermute mal, dass man Eichkorn bis zur Winterpause machen lässt und zur Rückrunde einen anderen Trainer präsentiert. Und das sollte jemand sein, der zum S04 passt. Eichkorn kann doch gar nicht so viel falsch machen. Entscheidend ist hier für mich, wie gut er eine Mannschaft motivieren kann. Ich wette auch, dass man übergangsweise einen Motivator ohne Buli-Erfahrung auf die Bauernbank setzen könnte, der trotzdem erfolgreich sein würde.

Mein Wunschkandidat ist Mike Büskens. Er kennt Schalke und Schalke kennt ihn. Büskens selbst würde - trotz seines Rauswurfs - sofort zum S04 kommen. Da bin ich mir sicher. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass von dem damaligen Dreigestirn Büskens derjenige war/ist, der gute Ideen hat, wenn man ihn machen lässt und nicht so Figuren wie Reck ihm im Weg stehen.
 
Fernab der rein sportlich-fachlichen Qualifikation, liegt MS bei den Sympathiewerten bei mir zumindest weit vorne.
RR ist mir deutlich zu sehr winw Art belehrender, besserwisserischer Professor, der den "modernen" Fußball quasi erfand.

Wenn ich aktuell die Reaktionen auf RR´s Situation lese, ist mir das irgendwie teilweise dann doch etwas seeehr düster kommentiert.
Wenn ich lese "meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie", hört sich das fast wie ein Nachruf an. Too much.
Er ist auasgebrannt, plattt, leer, antriebslos, wie auch immer. Mir wird nur, grade nach der Enke-Geschichte, hierbei zu sehr schwarz gemalt, so daß man nach den kommentaren fast den Eindruck gewinnen konnte, RR steht quasi schon in der Garage und knotet den Strick. Überspitzt formuliert.
Ich fände es jedenfalls soinnvoller, daß ganze etwas sachlicher und neutraler zu behandeln und weniger melancholische Trauerstimmung dabei einfliessen zu lassen.
 
(....)
Wenn ich aktuell die Reaktionen auf RR´s Situation lese, ist mir das irgendwie teilweise dann doch etwas seeehr düster kommentiert.
Wenn ich lese "meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie", hört sich das fast wie ein Nachruf an. Too much.
Er ist auasgebrannt, plattt, leer, antriebslos, wie auch immer. Mir wird nur, grade nach der Enke-Geschichte, hierbei zu sehr schwarz gemalt, so daß man nach den kommentaren fast den Eindruck gewinnen konnte, RR steht quasi schon in der Garage und knotet den Strick. Überspitzt formuliert.
Ich fände es jedenfalls soinnvoller, daß ganze etwas sachlicher und neutraler zu behandeln und weniger melancholische Trauerstimmung dabei einfliessen zu lassen.

Da kann ich dir schon folgen, völlig legitim das so zu sehen.
Trotzdem sollte man es aber auch positiv sehen, dass der Mensch doch wenn es drauf ankommt über dem daily business steht. Und das ist auch gut so.
Immer wird im Falle psyschicher Sachen das Beispiel Enke gebracht. Was mir da zu sehr untergeht sind die Fälle Deisler oder auch Simak. "Outing" und auch das sich selbst Eingestehen das man professionelle Hilfe braucht und die Reißleine zieht kann erlösend und heilend wirken. Jüngstes Beispiel ja jetzt auch beim H96-Ersatzkeeper.
Melancholie ist da sicher nicht angebracht, da hast du sicher recht. Aber Verständnis vermitteln sollte man schon.
 
Wie ist denn Dein persönlicher Eindruck?

Mal ehrlich: Wie nehmen wir denn diese Trainer wahr? Doch hauptsächlich über ihre Außendarstellung. Ich denke, dass rein sportlich wohl fast alle Trainer auf diesem Niveau fußballerisch so gut ausgebildet sind, dass man hier einige "blind" austauschen könnte. Wichtig ist, welche Philosophie ein Trainer verfolgt,welches "System" (schreckliches Wort) er spielen lässt und - vor allem - wie gut er mit Spielern unterschiedlicher Nationaliäten und Charaktere umgehen kann und sie zu einem Team und dem passenden System formt.

Slomka verkörpert für mich nach außen den freundlichen und netten Onkel Mirko, der vermutlich immer den engen und vertrauten Kontakt zu den Spielern sucht. Vermutlich sind das auch wirklich seine Grundeigenschaften. Ihm kann man eigentlich nichts übel nehmen. Mit ihm würde ich sofort ein paar Bierchen an der Theke trinken.

Rangnick wirkt da im Vergleich schon etwas unnahbar und reserviert. Er verkörpert den Fußballlehrer, der sich mit Haut und Haaren diesem Sport und seiner Entwicklung verschrieben hat. Mit seiner Brille und seinen doch ausgefeilten didaktischen Fähigkeiten kommt er einigen unterkühlt und oberleherhaft rüber. Ich würde ihn gerne mal privat kennenlernen und bin mir sicher, dass dahinter ein sehr netter Kerl steckt, mit dem man sich wunderbar unterhalten kann.

Wen ich als besser einschätze? Vlt. Rangnick, weil er sich offenbar mehr mit den Systemen und der Entwicklung beschäftigt. Aber: Macht Slomka das nicht vlt. auch? Ich weiß es nicht. Beide scheinen gute Trainer zu sein. Wenn beide in einem Umfeld arbeiten, was zu ihnen passt, halte ich beide für sehr gute Trainer.
 
Fernab der rein sportlich-fachlichen Qualifikation, liegt MS bei den Sympathiewerten bei mir zumindest weit vorne.
RR ist mir deutlich zu sehr winw Art belehrender, besserwisserischer Professor, der den "modernen" Fußball quasi erfand.

Wenn ich aktuell die Reaktionen auf RR´s Situation lese, ist mir das irgendwie teilweise dann doch etwas seeehr düster kommentiert.
Wenn ich lese "meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie", hört sich das fast wie ein Nachruf an. Too much.
Er ist auasgebrannt, plattt, leer, antriebslos, wie auch immer. Mir wird nur, grade nach der Enke-Geschichte, hierbei zu sehr schwarz gemalt, so daß man nach den kommentaren fast den Eindruck gewinnen konnte, RR steht quasi schon in der Garage und knotet den Strick. Überspitzt formuliert.
Ich fände es jedenfalls soinnvoller, daß ganze etwas sachlicher und neutraler zu behandeln und weniger melancholische Trauerstimmung dabei einfliessen zu lassen.

Wo sind die ganzen Kondolenzbeiträge, auf die du dich beziehst? Ich habe hier überwiegend sachliche Beiträge in Form von guten Gesundungswünschen gelesen.

Wenn du dir eine sachliche und neutrale Diskussion dazu wünscht, dann fang doch am besten selbst damit an.
 
Melancholie ist da sicher nicht angebracht, da hast du sicher recht. Aber Verständnis vermitteln sollte man schon.
Auf jeden Fall, kein Zweifel. Nur seh ich da lieber mutmachende Aufmunterungen und Stärkungen der Person, als diese teils stattfindenden Abgesänge mit fast schon mitleideigem, weinerlichen Unterton.
Ich finde nur, daß man da etwas optimistischer rangehen sollte, denn man ist nicht gleich, übertrieben formuliert, ein Totgeweihter, sondern, sofern man es frühzeitig behandeln lässt, absolut und vollständig "heilbar".
Wobei heilen da vielleicht das falsche Wort ist. Die Akkus müssen nur wieder vollständig aufgeladen werden, damit der Antrieb und die Kraft wieder vorhanden sind.
Grundsätzlich sollte man bei all dem aber auch wiederum nicht vergessen, daß es Menschen gibt, die zwar nicht in der Öffentlichkeit stehen, die aber sicherlich ein wesentlich schwereres "Säckl" zu tragen haben. Denn eine alleinerziehende Krankenschschester von 3 Kindern bspw. die abend für abend völlig abgebrannt nach Hause kommt, hat sicherlich kein wesentlich leichteres Leben. Nur genießt sie eben nicht die öffentliche Wahrnehmung, was sie sicherlich noch nötiger hätte, als ein gut bezahlter Coach, der es sich allein schon finanziell leisten kann, mal rechts ran zu fahren und den Motor mal 2, 3 Jahre abkühlen lassen kann. Diesen Luxus geniesst die Krankenschwester leider nicht.
 
Wo sind die ganzen Kondolenzbeiträge, auf die du dich beziehst? Ich habe hier überwiegend sachliche Beiträge in Form von guten Gesundungswünschen gelesen.
Ich rede nicht hier vom Forum, sondern von den Kommentaren "der Branche" in den einschlägigen Medien.
Wenn du dir eine sachliche und neutrale Diskussion dazu wünscht, dann fang doch am besten selbst damit an.
War das 12. Veltins gestern schal?!:zweifeln:;)
 
Ich rede nicht hier vom Forum, sondern von den Kommentaren "der Branche" in den einschlägigen Medien.

War das 12. Veltins gestern schal?!:zweifeln:;)

Ich trinke kein Veltins;)

Wenn du mit den einschlägigen Medien die Regenbogenpresse meinst: War doch klar, dass die so ein Thema ordentlich ausschlachten. Dort wirst du nie die sachlichen Diskussionen finden, die du suchst. Deshalb hatte ich auch gedacht, dass du dich auf die Forenbeiträge beziehst.

Ich kann in Sachen Regenbogenpresse auch nicht mitreden, da ich mir weder eine BLÖD, SPORT-BLÖD oder sonst was kaufen würde. Das Gleiche gilt für den Regenbogensender DSF (Sport1 heißen die ja jetzt wohl). Haben die das Thema überhaupt gebracht? Gibt doch sicherlich Wichtigeres von den Bauern zu berichten.
 
Auf jeden Fall, kein Zweifel. Nur seh ich da lieber mutmachende Aufmunterungen und Stärkungen der Person, als diese teils stattfindenden Abgesänge mit fast schon mitleideigem, weinerlichen Unterton.
Ich finde nur, daß man da etwas optimistischer rangehen sollte, denn man ist nicht gleich, übertrieben formuliert, ein Totgeweihter, sondern, sofern man es frühzeitig behandeln lässt, absolut und vollständig "heilbar".
Wobei heilen da vielleicht das falsche Wort ist. Die Akkus müssen nur wieder vollständig aufgeladen werden, damit der Antrieb und die Kraft wieder vorhanden sind.
Grundsätzlich sollte man bei all dem aber auch wiederum nicht vergessen, daß es Menschen gibt, die zwar nicht in der Öffentlichkeit stehen, die aber sicherlich ein wesentlich schwereres "Säckl" zu tragen haben. Denn eine alleinerziehende Krankenschschester von 3 Kindern bspw. die abend für abend völlig abgebrannt nach Hause kommt, hat sicherlich kein wesentlich leichteres Leben. Nur genießt sie eben nicht die öffentliche Wahrnehmung, was sie sicherlich noch nötiger hätte, als ein gut bezahlter Coach, der es sich allein schon finanziell leisten kann, mal rechts ran zu fahren und den Motor mal 2, 3 Jahre abkühlen lassen kann. Diesen Luxus geniesst die Krankenschwester leider nicht.

Bin ja grundsätzlich deiner Meinung. Beim burn-out reicht es aber bei weitem nicht aus, mal eben den Akku wieder aufzuladen. Das ist sogar äußerst gefährlich. Wenn du nach einem burn-out und Akkuaufladung wieder unverändert weitermachst im Berufs- und Privatleben, kann der Schuss aber richtig nach hinten losgehen.

Ich habe in meinem engsten Freundeskreis zwei Fälle in den letzten vier Jahren mitbekommen. Ein Freund hat die richtige Konsequenz gezogen, sich eine Auszeit genommen und versucht, die Ursachen zu erkennen und zu behandeln. Er hat in seinem Arbeitsleben hinterher rigoros ein paar Dinge geändert, was anfangs auf viel Unverständnis gestoßen ist. Im nachhinein war es aber seine Rettung.

Der zweite Fall ist frisch. Mein Freund und Schwager hatte im Frühjahr einen burn-out. Er hat sich eine Auszeit genommen und sich professionell behandeln lassen. Das Problem war nur, dass man es nicht hinbekommen hat, sein Verhalten an einigen Stellen zu ändern. Anfang August (wohl auch viel zu früh) ist er wieder zurückgekehrt ins Arbeitsleben. Geändert hat sich nichts. Vor zwei Wochen bekam er einen regelrechten Rückfall und leidet jetzt unter starken Depressionen und Komplexen, weil er schon wieder "schlapp macht". Wann und ob die ihn überhaupt wieder auf die Füße stellen können, ist noch völlig offen.
 
Grundsätzlich sollte man bei all dem aber auch wiederum nicht vergessen, daß es Menschen gibt, die zwar nicht in der Öffentlichkeit stehen, die aber sicherlich ein wesentlich schwereres "Säckl" zu tragen haben. Denn eine alleinerziehende Krankenschschester von 3 Kindern bspw. die abend für abend völlig abgebrannt nach Hause kommt, hat sicherlich kein wesentlich leichteres Leben. Nur genießt sie eben nicht die öffentliche Wahrnehmung, was sie sicherlich noch nötiger hätte, als ein gut bezahlter Coach, der es sich allein schon finanziell leisten kann, mal rechts ran zu fahren und den Motor mal 2, 3 Jahre abkühlen lassen kann. Diesen Luxus geniesst die Krankenschwester leider nicht.

Bin hier bei dir, aber man sollte nicht unterschätzen, wie sehr eine solche öffentliche Geschichte auch den Menschen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, helfen könnte. Denn es gibt über diese moderne Krankheit einen öffentlichen Diskurs, der bewirken könnte, dass für solche Schicksale mehr Verständnis aufgezeigt werden kann.
 
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