Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Der HSV wäre gut beraten, Oenning zu halten. Ich halte Oenning für einen guten Trainer. Der ist im Moment mit die ärmste Sau der Liga. Die positive Tendenz sehe ich auch. Mit seiner sachlichen und guten analytischen Art kann der das richtig aufarbeiten. In einen ganz frisch zusammengestellten Kader einen neuen Trainer reinzustellen, der mit manchen Strukturen wieder von vorne anfangen muss, kann sogar zurückwerfen.
 
Also Oenning ist sicher fachlisch kein schlechter Trainer, aber wenn man seine Bilanz von 4 Siegen in 30 Bundelisgaspielen als Trainer sieht, dann muss man schon sagen, dass ihm wohl irgendetwas fehlt.
 
Mich wundert etwas wie unkritisch die bisherige Arbeit von Arnesen scheinbar bei den HSV-Fans gesehen wird.

Da ist tatsächlich weitestgehend von guten Transfers die Rede, was aus diese Spieler aus meiner Sicht bisher nicht wirklich nachweisen konnten.
Mal abgesehen davon das diese Transfers vielleicht vieles waren, aber sicher nicht besonders kreativ.

Mir ist dabei auch klar das es zu früh ist seine Arbeit abschließend zu bewerten, bisher sieht seine Bilanz in meinen Augen jedenfalls noch nicht gut aus. Da wundert es mich etwas wenn in einer vagen Hoffnung auf das Entwicklungspotential dieser Spieler seine Arbeit gelobt wird.

Das Zwischenfazit kann doch zur Zeit nicht besonders positiv ausfallen - für alles weitere heißt es abwarten.
 
Mich wundert etwas wie unkritisch die bisherige Arbeit von Arnesen scheinbar bei den HSV-Fans gesehen wird.

Ich denke, daß dies eine Kombination aus eingekehrtem Realismus und Zweckoptimismus ist.

Realismus deshalb, denn auch wenn man dem HSV-Boß Jarchow nachsagt, daß er an diesen Posten gekommen ist, weil er wohl gerade Zeit hatte, so hat er mit der Forderung nach Kontinuität dem einen oder anderen Fan schon die Augen geöffnet, daß die bisherige Hire-and-Fire-Mentalität den HSV erst in die aktuelle missliche Lage gebracht hat, so daß man den handelnden Protagonisten beim HSV z.Zt. mehr Kredit gewährt – auch weil man durchaus die mögliche Gefahr erkannt hat, daß der HSV mit weiteren vorzeitigen Rauswürfen an den Schlüsselstellen ins Bodenlose abstürzen könnte.

Und damit ist man auch schon beim Zweckoptimismus angelangt, denn es werden einige HSV-Fans mittlerweile auch eingesehen haben, daß wenn der HSV sich nach den ganzen Fehlgriffen und Possenspiele bei diesen Schlüsselpositionen erneut vorzeitig von Trainer und/oder Sportdirektor trennt, die Zahl der fähigen und bereitwilligen Kandidaten gen Null tendiert, so daß man Arnesen und auch Oenning erst mal machen läßt.
 
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