Allgemeiner Politik Thread

Bei Wiki kann man auch schreiben, daß 1+1=3 ist, und trotzdem wäre das nicht korrekt.

"Ewiggestriger" wird natürlich in erster Linie mit dem politisch rechten Rand assoziiert, aber bei diesem Wort besteht keine Alleinverwendungslegitimation für dieses politische Spektrum. Ein Ewiggestriger kann z.B. auch jemand sein, der politisch auf dem gegenüberliegenden politischen Rand beheimatet ist, sprich kommunistisches Gedankengut wie in der ehemaligen DDR vertritt.
 
@Weserlady



Natürlich kann man einen Begriff im Duden nachschlagen, und eine objektive Übersetzung dafür finden. Wichtig ist doch aber immer die Konnotation, die damit verbunden ist, und die ist bei diesem Ausdruck eher rechtslastig als links gebunden.

Aber das wars dann auch von mir dazu, mehr gibt das Thema ja wohl auch nicht her.
 
Zitat von Stürmerbraut;1768919:
Aber das wars dann auch von mir dazu, mehr gibt das Thema ja wohl auch nicht her.

Also ein bisschen was gibt es doch noch her. Unabhängig von den Begrifflichkeiten, die in irgendwelchen Lexikas zu finden sind, würde ich z. B. die Katholische Kirche als "Ewiggestrig" einstufen. Ein "Ewiggestriger" ist für mich auch jemand, der immer noch bedingungslos pro Kernkraft eintritt oder meint, die Frau gehöre nur hinter den Herd und ist allein für die Kindererziehung zuständig. Es müssen demnach nicht unbedingt politische Richtungen damit gemeint sein.
 
Also ein bisschen was gibt es doch noch her. Unabhängig von den Begrifflichkeiten, die in irgendwelchen Lexikas zu finden sind, würde ich z. B. die Katholische Kirche als "Ewiggestrig" einstufen. Ein "Ewiggestriger" ist für mich auch jemand, der immer noch bedingungslos pro Kernkraft eintritt oder meint, die Frau gehöre nur hinter den Herd und ist allein für die Kindererziehung zuständig. Es müssen demnach nicht unbedingt politische Richtungen damit gemeint sein.

:thumb: Vielen Dank, genau das meine ich damit!
@Stürmerbraut: Ist doch Deine Meinung, dass Du das in den Kontext mit rechtsgesinnten Menschen stellst. Aber Andere meinen das eben nicht unbedingt. Und daher kann man nicht per se vermuten, dass jemand Anderes damit Rechte meint.

Und Wikipedia ist ja schön und gut, aber man sollte schon etwas seriösere Quellen heranziehen um Wörter nachzuschlagen. Amen!
 
Und Wikipedia ist ja schön und gut, aber man sollte schon etwas seriösere Quellen heranziehen um Wörter nachzuschlagen. Amen!

ich mein ist ja nicht so das wiki einfach alles übernimmt... es basiert ja quasi auf ein million augen prinzip, wenn jemand einen fehler findet wird das eingereicht und dann ggf geändert. bzw nicht jeder artikel wird direkt veröffentlich die meisten werden vorher noch geprüft dafür gibt es sogar leute die das machen.

und in der regel ist wiki auch soweit akzeptiert das man wiki teils auch getrost als quellen angabe bei hausarbeiten usw für die Uni/HS und dergleichen nutzen kannst... wiki ist nicht mehr das was es mal war wo jeder hans und franz einfach irgendwas eintragen kann... sicher gibt es immer irgendwo fehler aber die hast du auch bei Encarta, Brockhaus usw.
 
ich mein ist ja nicht so das wiki einfach alles übernimmt... es basiert ja quasi auf ein million augen prinzip, wenn jemand einen fehler findet wird das eingereicht und dann ggf geändert. bzw nicht jeder artikel wird direkt veröffentlich die meisten werden vorher noch geprüft dafür gibt es sogar leute die das machen.

und in der regel ist wiki auch soweit akzeptiert das man wiki teils auch getrost als quellen angabe bei hausarbeiten usw für die Uni/HS und dergleichen nutzen kannst... wiki ist nicht mehr das was es mal war wo jeder hans und franz einfach irgendwas eintragen kann... sicher gibt es immer irgendwo fehler aber die hast du auch bei Encarta, Brockhaus usw.

Genau das wurde uns an der Uni nämlich allerstrengstens untersagt, weil es weder eine wissenschaftlich fundierte noch abgesicherte Quelle ist.
Unsere Profs haben dafür schon Noten runtergesetzt, wenn man Wikipedia als Quelle angegeben hatte... aber Off-Topic ;)

Wollte nur sagen, nur weil etwas bei Wiki steht, heißt es nicht, dass es allgemeingültig ist.
 
:thumb: Vielen Dank, genau das meine ich damit!
@Stürmerbraut: Ist doch Deine Meinung, dass Du das in den Kontext mit rechtsgesinnten Menschen stellst. Aber Andere meinen das eben nicht unbedingt. Und daher kann man nicht per se vermuten, dass jemand Anderes damit Rechte meint.

Und Wikipedia ist ja schön und gut, aber man sollte schon etwas seriösere Quellen heranziehen um Wörter nachzuschlagen. Amen!

Ich habe im übrigen nichts vermutet, sondern ihn konkret gefragt, wen er damit eigentlich meint bzw. ob er die Rechten damit meint.

Die Antwort darauf ist er mir ja leider schuldig geblieben. Einen richtigstellenden Satz dazu hätte mir genügt.

So wie mir die Beiträge im übrigen von Schimmelreiter und Bremen durchaus einleuchten.
 
Zitat von Stürmerbraut;1767813:
Aha, es gibt dann nach deiner Definition eine gute und eine schlechte Gewalt?

Und wen meinst du jetzt konkret damit?

Das doch wohl nicht. http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiggestriger

Du wirst doch nicht die Grünen oder jene Demonstranten nur auch in die Nähe der Rechten bringen wollen? :confused:

Das klingt schon nach mehr als nur einer konkreten Frage;) Wie dem auch sei, wollte ich ja nur einmal klar stellen mit den Begrifflichkeiten. Sowas geht heutzutage viel zu schnell unter.
 
@ Maller

Naja, die Fehlerquote ist bei Wikipedia schon deutlich höher als in Lexikas oder Fachliteratur. Wenn ich bei Wikipedia z.B. Artikel lese, die sich auf die Branche bzw. die Waren meines Berufes beziehen, sträuben sich bei mir über das dort verbreitete Pseudowissen manchmal sämtliche Nackenhaare.

;)
 
@ Maller

Naja, die Fehlerquote ist bei Wikipedia schon deutlich höher als in Lexikas oder Fachliteratur. Wenn ich bei Wikipedia z.B. Artikel lese, die sich auf die Branche bzw. die Waren meines Berufes beziehen, sträuben sich bei mir über das dort verbreitete Pseudowissen manchmal sämtliche Nackenhaare.

;)

dann arbeite mit nach dem prinzip du findest fehler dann korrigiere sie und so ist dann jedem geholfen. ich meinte damit ja auch nicht das man alles aus wiki holen soll bzw alles glauben soll aber im prinzip ist es ein gutes anchschlage werk. meine bachelor arbeit werde ich ja auch nicht mit wiki als hilfe schreiben aber im allgemeinen zum nachschlagen und für hausareiten und so ist es meisten korrekt... wenn ein fehler gefunden wird dann halt einreichen damit er korrigiert wird ;)
 
Was als verständlich Forderung für die Interessen der Polizei gedacht war, endete in einem üblen "Scherz". Denn auch und besonders die Nachwuchsabteilung der Polizeigewerkschaft sollte wissen, daß man Kriminalität und damit die Sorgen und Ängste der Menschen mit dieser Kombination aus Sarkasmus und Populismus nicht begegnen bzw. auch noch schüren sollte.
 
Ich wußte nicht so genau wohin damit...

http://www.jungepolizei-bremen.de/page3/page27/page27.html

Das ist doch wohl hoffentlich ein (schlechter) Scherz oder?

der größte witz ist jawohl das mit der kennzeichnungspflicht.

Als wenn einer private Daten als kennzeichnung wollen würde, ne einfache, individuelle nummer auf der einsatzkleidung reicht völlig und verletzt zu 0% die Privatsphäre. Mal abgesehen davon ist der Polizist im einsatz kein Privatmensch!
 
Eben, denn eine namentliche Kennzeichnung (und auch nur das ist Bestandteil der Debatte um die Kennzeichnungspflicht) ist ja nicht alleine darauf ausgerichtet, in den seltenen Ausnahmefällen einen Beamten bei einem Fehlverhalten haftbar zu machen oder geschweige denn ihn oder seine Familie sogar zu bedrohen, sondern im polizelichen Alltag dem "anonymen" Beamten eine Persönlichkeit zu geben und daduch auch ein Vertrauensverhältnis zwischen Polizei und Bürger zu schaffen.
 
der größte witz ist jawohl das mit der kennzeichnungspflicht.

Als wenn einer private Daten als kennzeichnung wollen würde, ne einfache, individuelle nummer auf der einsatzkleidung reicht völlig und verletzt zu 0% die Privatsphäre. Mal abgesehen davon ist der Polizist im einsatz kein Privatmensch!

es kommt auch vor das die Beamten ihre Ausrüstung tauschen beim Einsatz habe schon live bei Demos gesehen das die Nummern der Uniform nicht mit der nummer zb auf dem Helm zusammenpasste obwohl diese ja zusammen gehören und als Idendifikation gelten.

keiner will die privatadressen usw... Name, Welcher Polizei Direktion bzw Einheit er zugeteilt ist und ggf Dienstnummer (nicht die von seinem Diensttelefon)
 
So, nachdem mein ursprünglicher Nick hier mit dem bekannten Problem nicht mehr funktioniert, habe ich mir bis zur Behebung des Problems einen Ersatzaccount erstellt.

Was gute Gewalt ist, interessiert mich jetzt aber auch. Ich würde es eher in nötige und unnötige Gewalt unterteilen, aber wo Gewalt wirklich gut sein soll, sehe ich jetzt nicht.

Mit der Einteilung in "nötige" und "unnötige" Gewalt kann ich übrigens auch leben. So kann man das auch sehen.

Im Übrigen erleiden und üben wir Gewalt schon vor unserer Existenz aus. Erleiden deswegen, weil uns Niemand gefragt hat, ob wir wirklich auf diese Welt kommen wollen und ausüben deswegen, weil durch unsere Zeugung Millionen Andere Menschen nicht die Möglichkeit hatten, auf die Welt zu kommen. Auch das ist Gewalt, wenn auch philosophisch betrachtet.

der größte witz ist jawohl das mit der kennzeichnungspflicht.

Als wenn einer private Daten als kennzeichnung wollen würde, ne einfache, individuelle nummer auf der einsatzkleidung reicht völlig und verletzt zu 0% die Privatsphäre. Mal abgesehen davon ist der Polizist im einsatz kein Privatmensch!

Was willst Du mit dem letzten Satz aussagen? Ich hoffe doch etwa nicht, dass der Polizist im Dienst, in seiner Rolle als Beamter, nicht etwa die gleichen (Grund)rechte hätte, wie ein "normaler" Mensch?

Wenn man mit dem Eintritt in den Polizeidienst gewisse Recht abgeben müsste, hätten wir schlechte Karten, was den Nachwuchs der Polizei angeht.

Der einzelne Polizeibeamte hat gleichermaßen das durch Artikel 2 GG normierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Nämlich eigenständig über die Preis - und Weitergabe seiner personenbezogenen Daten zu entscheiden! Und der Eingriff gegen das RiS liegt zweifelsohne vor, weil eine Kennzeichnungspflicht von Polizeivollzugsbeamten nämlich ausschließt, dass der Beamte im speziellen Einsatzfall seine Identifizierbarkeit verhindert.

Und dieser Fall wäre gerade gegeben, wenn es sich um Einsatzlagen handelt, in welchen die Beamten politisch extremen Gruppen gegenüber stehen. Es ist keine Seltenheit, dass Polizisten fotografiert oder gefilmt werden und dieses dann ins Internet gestellt wird. Was im Übrigen auch die Persönlichkeitsrechte des Beamten verletzt.

keiner will die privatadressen usw... Name, Welcher Polizei Direktion bzw Einheit er zugeteilt ist und ggf Dienstnummer (nicht die von seinem Diensttelefon)

Nein, natürlich nicht. Ist ein Märchen, dass Polizeibeamte in ihrem Privatleben dann weiter bedroht werden.

Hatte hier nicht ein User im Zuge der Stuttgart21 Diskussion gefordert, ein Bisschen von dem Schwarz-Weiß-Denken Abstand zu nehmen?

Wenn die oben getätigte Aussage nicht schwarz-weiß ist, weiß ich es auch nicht.

Respekt übrigens, dass sowas Bremer Fans schreiben. Möglicherweise habt Ihr vergessen, als vor ca. 2(?) Jahren der Bremer Einsatzleiter in einer mutigen, aber rechtlich sauberen Entscheidung befahl, über 200 Frankfurter "Fans" auf ihrer Anreise in polizeiliches Gewahrsam zu nehmen...bevor sie in Bremen die ganze Innenstadt auseinander genommen hätten. Der Einsatzleiter, Familienvater und Ehemann, musste sich in der Folge auf heftigste bedrohen lassen.

Im Übrigen haben genug Vorfälle in der Vergangenheit gezeigt, dass etwaige Fehlverhalten von Polizeibeamten auch ohne entsprechende Kennzeichnungspflicht sicher aufgedeckt werden können. Bei der Bereitschaftspolizei Hundertschaft ist das genauso unproblematisch wie im normalen Einzeldienst.

Und bitte noch was : Es gibt KEINE Dienstnummer. Vielleicht bei Kojak.
 
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