Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

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  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

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Es ging bei der Debatte doch gar nicht darum, ob die Ärzte in Deutschland es nicht konnten oder einfach keine Lust dazu hatten; es ging ausschließlich darum, ob die Operation sinnvoll war oder nicht. Interessanterweise waren sich da in Deutschland alle Experten einig...

Richtig, und obwohl Dr. Müller-Wohlfahrt, vor allem aber Kniespezialist Dr. Ulrich Boenisch aus Straubing diesbezüglich gewichtige Mediziner sind, muss man fairerweise festhalten, dass auch Dr. Jose Luis Runco, seineszeichens Mannschaftsarzt der Selecao, und Dr. Carlos Bergamasch einen exzellenten Ruf genießen, was die Schlussfolgerung nahe legt, dass Naldo lediglich die Wahl zwischen zwei konträren Ärztemeinungen hatte, es letztlich aber trotz der Tatsache, dass wir gerne alles in Schwarz und Weiß unterteilen, keine "richtig" oder "falsch" gab.

Von daher kann sich wohl auch niemand abschließend eine Meinung darüber bilden, welche dieser beiden mit vagen Prognosen über den Heilungsverlauf verbundenen Meinungen für Naldo letztlich besser gewesen sein. Wir werden nie erfahren, wie der Heilungsverlauf gewesen wäre, wenn er sich nicht hätte operieren lassen. Das einzige, was die Zukunft uns bringen wäre die Gewissheit darüber, dass der von Naldo gewählte Weg der falsche war, wenn er nicht wieder fit wird. Wobei selbst in diesem Fall keineswegs belegt wäre, dass er ohne Operation fit geworden wäre. Wird er dagegen fit, hat er alles richtig gemacht - wenngleich man diese Feststellung mit der Einschränkung verbinden müsste, dass man nicht weiß, ob es vielleicht ohne Operation besser und schneller verlaufen wäre.

Nichts genaues weiß man nicht - und daher ist es müßig, weiter über den Ärztestreit und Naldos Entscheidung zu diskutieren.

Was allerdings für Werder durchaus von Belang sein sollte, sind die Vorwürfe von Naldo, er wäre falsch behandelt worden. Ob dieses nun den Tatsachen entspricht oder nicht, wir werden es, wie bereits erwähnt, nicht in Erfahrung bringen. Dennoch bleibt die Feststellung, dass diese Kritik auch ein Ausdruck mangelndes Vertrauen in Dr. Dimanski ist - unabhängig davon, dass mit den Doktoren Müller-Wohlfahrt und Boenisch zwei Koryphäen der deutschen Sportmedizin seine Ansicht teilten.

In einem Geschäft, in dem der eigene Körper für jeden Spieler von existenzieller Bedeutung ist, ist ein solcher Vertrauensverlust für einen Club nicht einfach nur zur Kenntnis zu nehmen. Er erfordert, unabhängig von den Qualitäten der medizinischen Abteilung ein Handeln, um Spekulationen vorzubeugen, die letztlich dem gesamten Verein großen Schaden zufügen (können).

Hätte man einen normalen Verletztenstand mit normalen Genesungszeiten und keinen Fall Klasnic in der jüngeren Vergangenheit aufzuweisen, so wäre es fraglos richtig gewesen, den Spieler mit dem Verweis auf die unbestrittenen Qualitäten des medizinischen Stabes in seine Schranken zu verweisen.

Werder jedoch beließ es dabei, die Naldo-Kritik an die Ärzte weitgehend zu ignorieren, um sich dem anderen, für Allofs offenbar schwerwiegenderen, da ihn selbst betreffenden, Kritikpunkt Naldos zu widmen: Dem Vorwurf, Werder würde nicht genug dafür tun, um die finanziellen Interessen Naldos im Krankenstand gegenüber seiner privaten Zusatzversicherung zu vertreten.

Zugegeben, die Argumente des Vereins waren in diesem Teil der Naldo-Kritik weitaus besser, als sie in Bezug auf die Kritik an den Medizinern gewesen wäre, und es mag auch nachvollziehbar erscheinen, dass man durch den kausalen Zusammenhang davon ausging, die komplette Kritik Naldos in der Öffentlichkeit entkräftet zu haben, klar Stellung für die Mediziner hat Allofs allerdings nicht bezogen, als er dem Kicker am 18.März ins Notizbuch diktierte, dass er es "leid" sei, dass alles "immer nur auf den Klub und die Führung" gehe und es im Fall der finanziellen Forderungen Naldos gegenüber seine privaten Zusatzversicherung "keine Verfehlungen von Werder-Seite" gebe.

Wie bereits angesprochen, die schlagkräftigeren Argumente in diesem Teil der Naldo-Kritik lagen, wie der Kicker, ebenfalls in seinem Artikel vom 18.März, darlegte, in der Tat klar beim SV Werder. In besagtem Artikel heißt es:

In dem Gespräch hat der Werder-Boss dem Angestellten jegliche Unterstützung in der Angelegenheit zugesagt. Doch, wie der kicker erfuhr, hat Naldo bislang versäumt, Papiere aus Brasilien beizubringen, insofern die Sache selbst verschleppt.

Die Kritik am medizinischen Stab hingegen wurde seinerzeit nicht explizit aufgegriffen, wohlwissend, dass man angesichts des eingangs schon erwähnten Fall Klasnic und der Flut Verletzter Spieler, die zudem nicht selten weit länger pausieren, als es andere Spieler mit ähnlichen Verletzung tun (müssen), kaum Argumente vorzuweisen hat.

Eine Diskussion über die Dr. Dimanski und sein Team würde für Allofs mit hoher Wahrscheinlichkeit guten Ausgang nehmen, was einerseits zwar die Cleverness von Allofs dadurch belegt, dass er gar sich erst gar nicht auf eine solche Diskussion einläßt, gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit darlegt, in diesem Bereich zu handeln.

Wohl niemand hier kann die Qualitäten von Dr. Dimanski und seinem Team beurteilen und zumindest mir liegt es fern, diese Qualitäten anzuzweifeln, wie ich auch zu bedenken gebe, dass auch Ärzte nur Menschen sind, die, so ärgerlich und verhängnisvoll das in ihrem Beruf ist, nicht frei von Fehlern sind. Ich halte es jedenfalls für nicht ausgeschlossen, ja, sogar für sehr wahrscheinlich, dass es sich bei Dr. Dimanski um einen ganz hervorragenden Mediziner handelt.

ABER: Der Fall Klasnic ist nun einmal nicht weg zu leugnen. Er verändert die Wahrnehmung maßgeblich, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor allem bei unserem kickenden Personal. Vor allem dann, wenn Komplikationen beim Heilungsverlauf nahezu schon an der Tagesordnung sind.

So wurde Sebastian Boenisch Anfang September 2010 von Dr. Boenisch in Straubing am Knie operiert, Anfang März 2011 kam es laut Dr. Dimanski zu einer nicht näher beschrieben "seltenen und unerwarteten Komplikation, die eine Arthroskopie erforderlich" mache. Für Boenisch bedeutete das, dass aus dem anfangs prognostizierten halben Jahr eine Zwangspause von mindestens neun Monaten wurde.

Zumindest ungewöhnlich waren auch die ständig wiederkehrenden muskulären Probleme bei den Spielern Pizarro und Borowski, bei denen es unmittelbar nach vermeintlicher Genesung immer wieder zu Rückschlägen kam, wie auch in den vergangenen Jahren immer wieder ungewöhnliche Ereignisse zu verzeichnen waren.

Ich würde sagen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es sich in der Tat um unglückliche und unerwartete Ereignisse handelte, die mit einer fehlerhaften Behandlung durch die medizinische Abteilung des SV Werder rein gar nichts zu tun haben, doch spielen die wahren Hintergründe in einem solch sensiblen Themengebiet keine große Rolle, da es in erster Linie um das Vertrauen der Spieler in die Fähigkeiten der medizinischen Abteilung geht, während man auch die Auswirkungen durch in diese Richtung gehende Presseberichte nicht unterschätzen darf.

Es ist dem SV Werder hoch anzurechnen, sich gegenüber Dr. Dimanski bislang sehr loyal gezeigt zu haben, und diesen nicht zum Bauernopfer zumachen. Hier hat man fraglos sehr verantwortungsbewusst gehandelt und nicht leichtfertig die Reputation eines Mediziners beschädigt.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man sich selbst einen Gefallen damit getan hat, so vorzugehen.
 
DJs Abgang liess tief blicken: DJ wollte trotz Verletzung/Reha für seine Nati spielen, verletzte sich wieder, obwohl ihn Werder gebeten hatte sich für seinen Arbeitgeber fit zu machen, da man ihn bräuchte. Aber neeeeeiiiiin, DJ wusste es besser und verhielt sich illoyal. Warum sollte sich TS dem Spieler gegenüber besser verhalten, als der sich gegenüber dem Verein verhielt? Am Ende verabschiedet er sich nicht mal von den Fans, die ihn jehrelang unterstützt haben. Alleine für das Plakat hätte er ja mal winken können, oder was?

Erstens: Woher weißt du so genau, dass DJ noch verletzt war, als er für Dänemark auflief?

Zweitens: DJ hat über Jahre hinweg kein kritisches Wort darüber verloren, dass er ein Edelreservist war. Das ist heutzutage unter Spielern kaum noch üblich und verdient Respekt.

Drittens: Es gab Spieler, die sich wirklich illoyal verhalten haben. Das was DJ hier in die Schuhe geschoben wird, ist - wenn es stimmt - Kleinkram.

Viertens: Das Plakat hat er vielleicht übersehen. Und wenn schon: Wer lässt sich gerne feiern, wenn er nicht gespielt hat?

Fünftens: Schaafs schmerzhafte Konsequenz muss nicht in allen Belangen von Vorteil sein. Lassen wir das so stehen. Ich möchte nicht wieder die "Starrsinn-Debatte" hochkochen.

Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.
 
Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

Gewagte These bzw. gewagter Beleg. Wer sagt dir, dass er durch die Behandlung vom Werder-Doc nicht auch gesund wird? Immerhin hatte er die Unterstützung von Dr. Müller-Wohlfahrt und Dr. Boenisch, (denen du damit ja aber auch ihre Kompetenz absprechen würdest.)
 
Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

Kompletter Unsinn:

Einmal wegen der hier schon gefühlte 1002 Mal angesprochenen ärztlichen Meinungen der bekannten und berühmten Kniespezialisten Müller-Wohlfarth und Boenisch.

Zum Anderen deswegen, weil die sehr zurück haltenden Prognosen bei der von den deutschen Ärzten vorgeschlagenen "konservativen" Therapie davon ausgingen, das Naldo zur kommenden Vorbereitung wieder fit gewesen wäre. Damit wäre er mit der von Naldo abgelehnten Therapie schneller fit gewesen und nicht umgekehrt. Zumindest hat man nichts in der Hand, um seriös das Gegenteil behaupten zu können.

Und drittens, weil man im Moment nicht mal sicher weiß, ob Naldo mit dem in Brasilien kaputt gebohrten Knie (immerhin hat man damit das Ödem weg bekommen) überhaupt wieder auflaufen kann und wenn ja, wann. Vor diesem Hintergrund sind derartige Aussagen wie die oben zitierte einfach nur desinformatorisch und leider nahe an böswilliger Verleumdung.

Zumindest ist die oben stehende Schlussfolgerung aus diesen Gründen unhaltbar.
 
Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

Ja? Wieso?
Woher weisst du, dass es mit der "alternativen" Behandlung die die "deutschen" Ärzte empfohlen haben nicht sogar schneller gewesen wäre?

Es zeigt sich ja bisher, das die Prognose der Ärzte in Brasilien schonmal nicht passen.
 
Erstens: Woher weißt du so genau, dass DJ noch verletzt war, als er für Dänemark auflief?

Zweitens: DJ hat über Jahre hinweg kein kritisches Wort darüber verloren, dass er ein Edelreservist war. Das ist heutzutage unter Spielern kaum noch üblich und verdient Respekt.

Drittens: Es gab Spieler, die sich wirklich illoyal verhalten haben. Das was DJ hier in die Schuhe geschoben wird, ist - wenn es stimmt - Kleinkram.

Viertens: Das Plakat hat er vielleicht übersehen. Und wenn schon: Wer lässt sich gerne feiern, wenn er nicht gespielt hat?

Fünftens: Schaafs schmerzhafte Konsequenz muss nicht in allen Belangen von Vorteil sein. Lassen wir das so stehen. Ich möchte nicht wieder die "Starrsinn-Debatte" hochkochen.

Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

1. Aus der Zeitung. Allofs war seinerzeit "not amused".
2. DJ war auch häufig verletzt und mit der Reha beschäftigt. Dass er dann a) 'ne Weile braucht um sich ans Team ran zu arbeiten und b) dann nicht sofort etablierte verdrängen kann versteht sich von selbst. Aber du hast recht, besonderes Gemosere war von ihm nicht öffentlich zu hören.
3. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass einige bekannte Details den logischen Schluß zulassen, dass es weitere Aktionen ähnlicher Art gab, die nicht öffentlich gemacht wurden. Ihn vom Hörensagen her schlecht machen wollte ich DJ nicht. Nur halte ich KATS für erfahrene Führungskräfte, die sich überlegen, wie sie ihre Angestellten Sanktionieren. Immerhin handelt es sich bei Spielern um Millioneninvestitionen und einen entscheidenden Imagefaktor. Die straft man nicht mir nichts dir nichts öffentlich ab, es wird trifftige Gründe gegeben haben; DAVON bin ich überzeugt.
4. (Ich.) Jemand, der sich für die Unterstützung der Fans bedanken möchte, die ja nicht vertraglich vereinbart war. Jemand, dem es wichtig ist, wenigstens "auf Wiedersehen" zu sagen, bevor er geht.
5. Nicht jede Facette eines Menschen kann vorteilhaft sein. Dass er mir so erscheint war auch kein explizites Lob sondern eher eine Feststellung.
 
Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

Hatte Dimanski nicht behauptet, dass es mit OP nicht schneller/risikofreier wäre als ohne; was auch Müller-Wohlfahrt und Dr. Boenisch aussagten? Von "Du bist Sportinvalide, kannst dir das Bein auch abhacken lassen" habe ich nie etwas gehört. Offensichtlich hat die OP den Heilungsprozess nicht (wenigstens wesentlich?) beschleunigt. Womit Dr. Dimanski bereits bestätigt wurde.
 
Hatte Dimanski nicht behauptet, dass es mit OP nicht schneller/risikofreier wäre als ohne; was auch Müller-Wohlfahrt und Dr. Boenisch aussagten? Von "Du bist Sportinvalide, kannst dir das Bein auch abhacken lassen" habe ich nie etwas gehört. Offensichtlich hat die OP den Heilungsprozess nicht (wenigstens wesentlich?) beschleunigt. Womit Dr. Dimanski bereits bestätigt wurde.

Ich erinnere mich an andere Aussagen: KA wollte eine OP in Brasilien doch zuerst verhindern, weil Dimanski und Müller-Wohlfahrt erklärt hatten, dass sie dem Heilungsverlauf schade.

http://www.kreiszeitung.de/sport/fussball/werder-bremen/aerzte-krach-naldo-1069813.html
http://www.bild.de/sport/fussball/w...wird-der-brasi-star-gesund-15323298.bild.html

Wird Naldo wieder gesund, wären somit schon mal die Einwände von Dimanski und den anderen widerlegt. Dass die brasilianischen Prognosen in Sachen Genesungsfortgang nicht stimmen, bestreite ich nicht.

Woher weisst du, dass es mit der "alternativen" Behandlung die die "deutschen" Ärzte empfohlen haben nicht sogar schneller gewesen wäre?

Sinnlose Frage. Darum geht es bei meiner Feststellung gar nicht. Es geht darum, dass die OP von Dimanski als falscher Schritt dargestellt wurde - was sie nur wäre, wenn sie tatsächlich nicht zur Genesung führt.
 
Ich erinnere mich an andere Aussagen: KA wollte eine OP in Brasilien doch zuerst verhindern, weil Dimanski und Müller-Wohlfahrt erklärt hatten, dass sie dem Heilungsverlauf schade.

http://www.kreiszeitung.de/sport/fussball/werder-bremen/aerzte-krach-naldo-1069813.html
http://www.bild.de/sport/fussball/w...wird-der-brasi-star-gesund-15323298.bild.html

Wird Naldo wieder gesund, wären somit schon mal die Einwände von Dimanski und den anderen widerlegt. Dass die brasilianischen Prognosen in Sachen Genesungsfortgang nicht stimmen, bestreite ich nicht.



Sinnlose Frage. Darum geht es bei meiner Feststellung gar nicht. Es geht darum, dass die OP von Dimanski als falscher Schritt dargestellt wurde - was sie nur wäre, wenn sie tatsächlich nicht zur Genesung führt.

Die Frage ist nicht sinnlos. Die OP wäre auch der falsche Schritt, wenn sich dadurch die Genesung verzögert, - was nicht nur Naldo selbst, sondern auch Werder (sportlich) schaden würde.

Nur weil Naldo unter Umständen eventuell vielleicht irgendwann wieder richtig trainieren kann, kannst du doch nicht allen Ernstes behaupten, dass damit die Bedenken der deutschen Ärzte widerlegt wurden. Dass die Prognosen der brasilianische Ärzte nicht stimmen, gestehst du ja selbst ein.
 
Aus dem zitierten Weserkurier-Artikel:

„Das braucht viel Zeit und Geduld. Wichtig ist, dass der Knorpel ernährt wird, eine Durchblutung stattfindet und der Kreislauf in Schwung bleibt.“ Auf keinen Fall dürfe die Längsachse mit dem Körpergewicht belastet werden. An ein mögliches Karriereendes des Spielers glaubt Dimanski nicht: „Solange Naldo die Geduld nicht verliert, sehe ich da keine Gefahr.“

Hundertstelsekunde schrieb:

"Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab."

"Er würde auch so gesund werden" vs. "sollte er wirklich wieder gesund werden" : Ein feiner Unterschied, oder?
 
Sinnlose Frage. Darum geht es bei meiner Feststellung gar nicht. Es geht darum, dass die OP von Dimanski als falscher Schritt dargestellt wurde - was sie nur wäre, wenn sie tatsächlich nicht zur Genesung führt.

Sie ist auch dann ein falscher Schritt, wenn sie ein Risiko jedweder Art darstellt. Beispielsweise durch die Verletzung des Knies, wenn bei der OP etwas schief läuft (Restrisiko). Oder... Oder... Oder... Dimanski hat ausserdem Spezialisten hinzu gezogen. Warum hier also gerade bei dieser Nummer auf Dimanski rumgehackt wird, verstehe ich einfach nicht. Die Klasnic-Story bietet dazu viel mehr Gelegenheit.

Edit sagt:
Sorry, senpas, hatte Deinen Beitrag nicht gelesen.
 
Sinnlose Frage. Darum geht es bei meiner Feststellung gar nicht. Es geht darum, dass die OP von Dimanski als falscher Schritt dargestellt wurde - was sie nur wäre, wenn sie tatsächlich nicht zur Genesung führt.

Und genau das SCHEINT (ich weiss es auch nicht) der Fall zu sein. Die Prognosen VOR der OP waren, dass er zur Vorbereitung wieder dabei ist. NACH der OP scheint es länger zu dauern.
Du hast festgestellt:
Zur Ärzte-Debatte nur so viel: Sollte Naldo wirklich wieder gesund werden und schmerzfrei spielen können, haben wir einen sichtbaren Beleg dafür, dass Dimanskis Kompetenz nicht optimal ist. Warten wir mal ab.

Das ist und bleibt mMn einfach falsch! Mir sind keine Meinungen bekannt, in den GD gesagt hat, eine OP sei absoluter Schwachsinn, sondern dass sie die "riskantere" und langwierigere Variante sein könnte(!).
Und selbst WENN er super gut wieder gesund geworden wäre, wäre es kein Beleg, da man die Alternative eben nicht kennt.
 
Das ist und bleibt mMn einfach falsch! Mir sind keine Meinungen bekannt, in den GD gesagt hat, eine OP sei absoluter Schwachsinn, sondern dass sie die "riskantere" und langwierigere Variante sein könnte(!).

Was ist der Unterschied zwischen "keinen Sinn"/"kontraproduktiv" (Dimanski) und "Schwachsinn"? Unter kontraproduktiv verstehe ich, dass die OP dem Genesungsverlauf entgegen wirkt. Sie ist mit anderen Worten widersinnig und irrational.

http://www.sportnet.at/de/deutschland/102464633684/wieder_op_sorge_um_naldo_bei_werder

Eigentlich war meine Feststellung neutral: Es ist ja sogar so, dass Dimanski Recht zu behalten scheint, aber hier reagieren ja gleich alle dünnhäutig.

Und selbst WENN er super gut wieder gesund geworden wäre, wäre es kein Beleg, da man die Alternative eben nicht kennt.

Wenn Dimanski von kontraproduktiv spricht, dann heißt das für mich, dass die OP Naldo geschadet haben müsste.
Das kann ja durchaus eintreffen - nämlich wenn Naldo nicht mehr seine alte Belastbarkeit wiedererlangt.

Die Alternative wäre laut Dimanski eine konservative Behandlung mit langwieriger Genesungszeit gewesen. Nichts Genaues weiß man nicht. Da Dimanski keine näheren Angaben machte, kann er auch an keiner gemessen werden. Die brasilianischen Ärzte waren in dieser Hinsicht offensiver und sprachen von 6 Monaten. Die sind fast um. Dimanski hatte Naldo bis zur OP bereits 6 Monate konservativ behandelt und ebenso wenig erreicht.

Unterm Strich bleibt das Ganze ein Hickhack, das einen sportlichen Nachteil schafft. Es fällt in KA's Verantwortungsbereich, solche Dinge zu regeln.
 
Wir werden doch nie herausfinden, was im Endeffekt besser gewesen wäre. Fakt ist, dass Naldo MIT Operation immer noch meilenweit von einem Bundesligaeinsatz entfernt ist. Statt 6 Monaten werden es unter Garantie 8-9 Monate, bis er wieder spielen kann, wenn überhaupt. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ja noch nicht einmal abzusehen. Ob die konservative Behandlung da nun besser oder schlechter gewesen wäre, bleibt unbeantwortet. Im Übrigen ging es den deutschen Ärzten um das hohe Risiko bei der OP. Einerseits hätte sich die Heilung verzögern können, andererseits beschleunigen, aber es hätte auch sein können, dass irgendwas schief geht und er dann gar nicht mehr hätte spielen können.
 
Warum wird im Thread von Thomas Schaaf über Naldo und der medizinischen Abteilung diskutiert? Sind die betreffenden Threads etwa dicht? :confused:;)
 
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