Allgemeiner Politik Thread

Wollte eigentlich nur die Meinung der Mitdiskutanten zu dem Anschlag in der Schweiz hören. Schon bemerkswert, dass diese Tat bisher keines Kommentares wert war, sondern allein die Person, die die Nachricht hier eingestellt hat.
Im übrigen halte ich tatsächliche Teile der Anti-AKW-Bewegung für militant und höchstkriminiell. Schottern und Unterhöhlen von Gleisanlagen. Angriffe auf Polizisten und Mitarbeiter der DB, sind halt kein Ausdruck eines friedlichen und demokratischen Prozesses.

Was genau willst du lesen?
Soll es in diese Richtung gehen: "Finde ich toll! Endlich mal jemand, der aktiv wird?"
Wirst du bei mir nicht finden!
Ich bin AKW-Gegner, war mehrfach auf Antiatom-Demos und werde wahrscheinlich, abhängig von der Politik, wieder hingehen.
Ich bin aber auch gegen jegliche Art von Gewalt, was ich schon mehrfach geschrieben habe. Kriminelle Handlungen (Schottern o. ä.) lehne ich ebenso grundsätzlich ab.
Ich habe zusätzlich nullkommanull Verständnis für diese Chaoten.
Und ja, es gibt auch in der Antiatombewegung genügend Spinner, die immer wieder Gesetzesverstöße begehen und diese irgendwie auf abstruse Art und Weise versuchen zu legitimieren.
Mit diesen Menschen habe ich wenig zu tun und ich verurteile deren Taten.
Punkt!

Was in meinen Augen aber - das habe ich zwei Seiten zuvor schon mal geschrieben - schlicht daran liegt, dass selbst ein Malermeister keine geeigneten Kandidaten für eine Lehrstelle mehr unter den Bewerbern mit HS-Abschluss findet. Die Schulabschlüsse sind völlig abgewertet worden in den vergangenen Jahren.

Wieder die Frage:
Hast du eine belastbare Quelle?
(Nur zur Info: der HS-Abschluss ist durch zentrale Prüfungen qualitativ abgesichert. Alle HS-SchülerInnen über einen Kamm zu scheren, hat für mich ein wenig den Anschein, dass hier etwas vorurteilbelastet gewertet wird. Irgendwie werden die SchülerInnen offenbar in eine bestimmte (Opfer-)Rolle gesteckt.)
 
Die "Förderer" stehen doch alle auf der Seite. Von Unternehmen, die sich etwas vom der Rekommunalisierung versprechen, bis hin zu dem gesamten linken Spektrum von Initiativen und Parteien. Dir ist schon klar, dass das im Grunde auch nichts anderes als Interessenvertretungen für bestimmte Leute sind.

Hier noch eine Kritik. Hier wird insbesondere die "fehlende journalistische Distanz" beklagt.

Das ist ja ein tolles Argument. Wer soll bitte sonst für solche Filme spenden? Die Konzerne, deren Machenschaften aufgedeckt werden? Ist links für dich generell schlecht und unglaubwürdig?

Habe auch ein paar Quellen, die den Film insgesamt eher als investigativen Journalismus bezeichnen.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig=2011/03/22/a0101&cHash=69d8ebe280
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8759
http://programm.ard.de/Homepage?sendung=287246263788629

Ich meine die meisten Sachen im Film sind ja überprüfbar.. z.B. warum Paris die Wasserversorgung rekommunalisiert hat oder dass in Berlin auch so etwas vorgeht:
http://www.welt.de/politik/deutschl...id-ueber-Wasser-wird-Schlappe-fuer-Senat.html

Sehr gewagt, sowas einfach mal als linke Propaganda abzutun, sagt einiges über dich aus.
 
Nur zur Info: der HS-Abschluss ist durch zentrale Prüfungen qualitativ abgesichert. Alle HS-SchülerInnen über einen Kamm zu scheren, hat für mich ein wenig den Anschein, dass hier etwas vorurteilbelastet gewertet wird.

Nein, alle über einen Kamm scheren darf man nicht, dennoch wirst du, wenn du dich mit Ausbildungsbetrieben unterhältst, immer wieder hören, dass die Suche nach geeigneten Bewerbern oftmals extrem schwierig ist. Die Hauptschulabschlüsse folgen zwar zentralen Prüfungen, aber das macht sie nicht notwendigerweise qualitativ besser, sondern nur vergleichbarer. Die Themen der Prüfungen stehen nämlich lange vorher fest, so dass die Schüler darauf gezielt vorbereitet werden können.

Hinzu kommt, dass vielfach eben auch die schon angesprochenen sozialen Qualifikationen fehlen. Ein Bewerber muss im Bewerbungsgespräch schon unglaublich gut sein, um die Stelle zu bekommen, wenn er beim Betreten des Raums nicht gegrüßt hat und sich wie ein nasser Mehlsack auf dem Stuhl lümmelt. Bei denen, die tatsächlich einen Platz bekommen, setzt sich das Problem vielfach fort. Ich kann dir mühelos einen Haufen von Fällen nennen, in denen Lehrlinge selbst mit minimaler Kritik an ihrer Arbeit nicht zurecht kamen und dem Ausbilder ihr Werkzeug vor die Füße warfen. Teilweise marschierten hinterher sogar noch empörte Eltern im Betrieb auf, um sich über die menschenunwürdige Behandlung ihres Lieblings zu beschweren...

Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch, dass sich viele Berufsbilder immens verändert haben. Im Kfz-Gewerbe ist es für Hauptschüler kaum noch möglich, einen Platz zu finden, weil durch den zunehmenden Einsatz von Elektronik in Autos die Anforderungen auf ein Maß gestiegen sind, das von ihnen nur noch in Ausnahmefällen bewältigt werden kann, und in vielen anderen früher typischen Berufsfeldern sieht es kaum anders aus.
 
Wieder die Frage:
Hast du eine belastbare Quelle?

Beziehe mich dabei auf die Aussagen von Handwerksmeistern. Und eben die von dem Vater meines Freundes, den ich dabei für durchaus am glaubwürdigsten halte. Wie gesagt von seinen acht Angestellten sind immer zwei Lehrlinge gewesen. Er selbst hat ja auch "nur" den Hauptschulabschluss gemacht.
Und wenn die Qualität durch Abschlussarbeiten abgesichert wird, wie kommt es dann, dass diese Schüler nicht in der Lage sind die Größe einer Fläche abzutun.
 
Zu der Gewalt bei den Atom Protesten: ich handhabe das so: Gewalt lehne ich in jeder Form ab, zivilen Ungehorsam toleriere ich meist. In dem Fall war es Gewalt und damit ablehnenswert.
 
Das ist ja ein tolles Argument. Wer soll bitte sonst für solche Filme spenden? Die Konzerne, deren Machenschaften aufgedeckt werden? Ist links für dich generell schlecht und unglaubwürdig?

Habe auch ein paar Quellen, die den Film insgesamt eher als investigativen Journalismus bezeichnen.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig=2011/03/22/a0101&cHash=69d8ebe280
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8759
http://programm.ard.de/Homepage?sendung=287246263788629

Ich meine die meisten Sachen im Film sind ja überprüfbar.. z.B. warum Paris die Wasserversorgung rekommunalisiert hat oder dass in Berlin auch so etwas vorgeht:
http://www.welt.de/politik/deutschl...id-ueber-Wasser-wird-Schlappe-fuer-Senat.html

Sehr gewagt, sowas einfach mal als linke Propaganda abzutun, sagt einiges über dich aus.

Wenn du dies so siehst. Aber du würdest einem Film über die Atomkraft, der von den Jungen Liberalen, E-on, Areva und Siemens finanziert wäre und von der "eigentümlich frei" als herausragender investigativer Jorunalismus gefeiert wird, auch misstrauen.

Wie gesagt ich bin grundsätzlich kritisch gegenüber Filmen, die von vornherein nicht über unabhänguge Fonds finanziert werden, sondern von irgendwelchen Interessengruppen. Ein guter Film wird von einer Fernsehanstalt gekauft.

Und ich finde überall und immer negative Beispiele. Die Liberalisierung des Telekommunikationmarktes ist europaweit sehr gut gelaufen.
 
Wenn du dies so siehst. Aber du würdest einem Film über die Atomkraft, der von den Jungen Liberalen, E-on, Areva und Siemens finanziert wäre und von der "eigentümlich frei" als herausragender investigativer Jorunalismus gefeiert wird, auch misstrauen.

Wie gesagt ich bin grundsätzlich kritisch gegenüber Filmen, die von vornherein nicht über unabhänguge Fonds finanziert werden, sondern von irgendwelchen Interessengruppen. Ein guter Film wird von einer Fernsehanstalt gekauft.

Und ich finde überall und immer negative Beispiele. Die Liberalisierung des Telekommunikationmarktes ist europaweit sehr gut gelaufen.

Naja, wenn es deutliche Anzeichen gibt, dass der Junge Liberale Film Recht hat, würde ich dem nicht grundsätzlich misstrauen. Misstrauen generell würde ich nur Werbung der Atomkonzerne - aber Werbung ist ja eh was anderes als ein Film.

Bei solchen Filmen ist es in der Tat oft üblich, diese spendenfinanziert zu drehen, da man gerade dadurch unabhängig ist, z.B. von Fernsehanstalten.

Ich sage ja nicht, dass jede Privatisierung schlecht ist, aber im Bereich der Daseinsvorsorge bin ich durchaus dafür, dass sich da der Staat drum kümmert (auch weil der Staat eher ein Interesse hat den Leuten zum Energie sparen zu helfen und hat keine Gewinnintererssen wie ein Unternehmen), oder so streng kontrolliert und reguliert, dass die Bürger da etwas von haben und nicht die Aktionäre von Konzernen.

PS: Hast du dir den Film eigentlich angesehen? Nur interessehalber
PPS: Besonders wichtig und gut ist, dass man auch zeigt, von wem die Spenden kommen.
PPPS: Und was sollten die Jusos z.B. davon haben wirtschaftlich gesehen, so einen Film zu unterstützen?
 
Das ist ja ein tolles Argument. Wer soll bitte sonst für solche Filme spenden? Die Konzerne, deren Machenschaften aufgedeckt werden? Ist links für dich generell schlecht und unglaubwürdig?

Habe auch ein paar Quellen, die den Film insgesamt eher als investigativen Journalismus bezeichnen.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig=2011/03/22/a0101&cHash=69d8ebe280
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8759
http://programm.ard.de/Homepage?sendung=287246263788629

Ich meine die meisten Sachen im Film sind ja überprüfbar.. z.B. warum Paris die Wasserversorgung rekommunalisiert hat oder dass in Berlin auch so etwas vorgeht:
http://www.welt.de/politik/deutschl...id-ueber-Wasser-wird-Schlappe-fuer-Senat.html

Sehr gewagt, sowas einfach mal als linke Propaganda abzutun, sagt einiges über dich aus.

Ich habe den Film auf arte gesehen und ich freue mich darüber, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender trotz Drohungen des Konzerns und nach ausführlicher rechtlicher Würdigung diesen Film ausgestrahlt hat.
 
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Ich sage ja nicht, dass jede Privatisierung schlecht ist, aber im Bereich der Daseinsvorsorge bin ich durchaus dafür, dass sich da der Staat drum kümmert, oder so streng kontrolliert und reguliert, dass die Bürger da etwas von haben und nicht die Aktionäre von Konzernen.

Regulierungen sind wichtig und richtig. Das der Staat es aber nicht besser kann als Private ist doch hinlänglich bekannt. Wie gesagt in der DDR war die gesamte Volkswirtschaft in der Hand des Staates und da ist alles vor sich hingegammelt.
Und der Bürger hat von der Rekommunalisierung meistens nichts. Und damit komme ich dann nämlich zu der Beantwortung deiner Fragen:

.PS: Hast du dir den Film eigentlich angesehen? Nur interessehalber

Jupp! Aber nicht bis zum Ende.

PPS: Besonders wichtig und gut ist, dass man auch zeigt, von wem die Spenden kommen.

Richtig. Das kritisiert auch niemand. Nur der Film ist denkbar schlecht geeignet, um sich ein wirkliches Bild zu machen.

PPPS: Und was sollten die Jusos z.B. davon haben wirtschaftlich gesehen, so einen Film zu unterstützen?

Die Jusos als Organisation direkt nicht. Aber zum eine Untestützt der Film deren politische Position. Dient also indirekt als Werbung. Und zweitens hast du mal gesehen welche Parteifunktionäre besonders gern ihr Geld in Aufsichtsräten von kommunalen Unternehmen aufbessern? Die FDP verzichtet in vielen Kommunen gezielt darauf Vertreter in die Aufsichtsräte zu entsenden oder das Geld wird für Tierheime oder ähnliches gespendet.

Das ist auch mein Hauptkritikpunkt an den "Linken". Sie predigen immer Wasser, aber gerade sie trinken immer besonders gerne Wein. Übrigens in allen sozialistischen Gemeinwesen immer wieder gut zu erkennen gewesen.
 
Regulierungen sind wichtig und richtig. Das der Staat es aber nicht besser kann als Private ist doch hinlänglich bekannt. Wie gesagt in der DDR war die gesamte Volkswirtschaft in der Hand des Staates und da ist alles vor sich hingegammelt.
Und der Bürger hat von der Rekommunalisierung meistens nichts. Und damit komme ich dann nämlich zu der Beantwortung deiner Fragen:

Ne nicht besser, aber wenn man sich fähige Manager zur Verwaltung einstellt, kann man es sicher gleich gut bzw. für die Bürger ist es wahrscheinlich im Endeffekt besser und günstiger.
In dem Film wurden ja einige Beispiele genannt, dass sich die Rekommunalisierung sehr positiv ausgewirkt hat. Auch vom Preis her.

Richtig. Das kritisiert auch niemand. Nur der Film ist denkbar schlecht geeignet, um sich ein wirkliches Bild zu machen.

Warum? Was ist besser geeignet? Man darf ja selber nicht in die Verträge reingucken, siehe Braunschweig / Berlin (die dürfen das nur wegen einem erfolgreichen Volksentscheid).

Die Jusos als Organisation direkt nicht. Aber zum eine Untestützt der Film deren politische Position. Dient also indirekt als Werbung. Und zweitens hast du mal gesehen welche Parteifunktionäre besonders gern ihr Geld in Aufsichtsräten von kommunalen Unternehmen aufbessern? Die FDP verzichtet in vielen Kommunen gezielt darauf Vertreter in die Aufsichtsräte zu entsenden oder das Geld wird für Tierheime oder ähnliches gespendet.

Aber wie gesagt erwartest du, dass die FDP, die für komplette Privatisierung ist, einen kritischen Film zum Thema Privatisierung unterstützt? Wäre ja idiotisch.
Ne habe ich nicht gesehen, wo sehe ich das? Dass die FDP auf sowas verzichten würde, wäre mir aber neu.

Das ist auch mein Hauptkritikpunkt an den "Linken". Sie predigen immer Wasser, aber gerade sie trinken immer besonders gerne Wein. Übrigens in allen sozialistischen Gemeinwesen immer wieder gut zu erkennen gewesen.

Ich spreche mich ja nicht für Sozialismus aus, nur für keine Privatisierung im Bereich der Daseinsvorsorge.
 
bekannt. Wie gesagt in der DDR war die gesamte Volkswirtschaft in der Hand des Staates und da ist alles vor sich hingegammelt.
Du kennst ja sicherlich den beliebten Witz in der DDR: Was sind die schlimmsten Feinde des Sozialismus? Antwort: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Ausfall der Klimaanlagen, Verspätungen, ausgefallene Züge, eingeforene Leitungen: Diese Antwort kann jetzt auch die Deutsche Bahn AG geben. Dummerweise ist die DB quasi privatisiert. Ist also alles besser geworden.
 
Nein, alle über einen Kamm scheren darf man nicht, dennoch wirst du, wenn du dich mit Ausbildungsbetrieben unterhältst, immer wieder hören, dass die Suche nach geeigneten Bewerbern oftmals extrem schwierig ist. Die Hauptschulabschlüsse folgen zwar zentralen Prüfungen, aber das macht sie nicht notwendigerweise qualitativ besser, sondern nur vergleichbarer. Die Themen der Prüfungen stehen nämlich lange vorher fest, so dass die Schüler darauf gezielt vorbereitet werden können.

Ich muss dir widersprechen, das stimmt so nicht.

Hier kannst du dich für Niedersachsen schlau machen:

www.nibis.de (Stichwort: Zentrale Abschlussprüfungen)

Es werden nur die Themenbereiche genannt. Diese werden grob umrissen und die Darstellung ist einem Inhaltsverzeichnis eines Mathebuchs sehr ähnlich. (Die Themen ergeben sich aus dem Kerncurricula der 9. und 10. Klasse!) Zur Vorbereitung gibt es die Arbeiten der letzten Jahre!

Hinzu kommt, dass vielfach eben auch die schon angesprochenen sozialen Qualifikationen fehlen. Ein Bewerber muss im Bewerbungsgespräch schon unglaublich gut sein, um die Stelle zu bekommen, wenn er beim Betreten des Raums nicht gegrüßt hat und sich wie ein nasser Mehlsack auf dem Stuhl lümmelt. Bei denen, die tatsächlich einen Platz bekommen, setzt sich das Problem vielfach fort. Ich kann dir mühelos einen Haufen von Fällen nennen, in denen Lehrlinge selbst mit minimaler Kritik an ihrer Arbeit nicht zurecht kamen und dem Ausbilder ihr Werkzeug vor die Füße warfen. Teilweise marschierten hinterher sogar noch empörte Eltern im Betrieb auf, um sich über die menschenunwürdige Behandlung ihres Lieblings zu beschweren...

Ich bin eine Lehrkraft an einer HS, das seit 11 Jahren! (So, jetzt ist es heraus! Ich fühle mich etwas besser. ;))
Wir haben an unserer Schule eine Abschlussquote von 95% (gemessen am Einschulungsjahrgang 5). Unsere Quote an Realschulabschlüssen liegt bei >60%. Davon haben wir im letzten Jahr sechs erw. Sek I Abschlüsse erteilen dürfen. (Von diesen SchülerInnen besuchen 4 derzeit ein Wirtschaftsgymnasium und das recht erfolgreich.)
Im Bereich der Ausbildung und der Ausbildungsfähigkeit arbeiten wir intensiv mit der lokalen Wirtschaft und der Berufsschule zusammen. Hier hören wir kaum etwas über deine beschriebenen Probleme.
Die allermeisten Jugendlichen werden nach der Gesellenprüfung übernommen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch, dass sich viele Berufsbilder immens verändert haben. Im Kfz-Gewerbe ist es für Hauptschüler kaum noch möglich, einen Platz zu finden, weil durch den zunehmenden Einsatz von Elektronik in Autos die Anforderungen auf ein Maß gestiegen sind, das von ihnen nur noch in Ausnahmefällen bewältigt werden kann, und in vielen anderen früher typischen Berufsfeldern sieht es kaum anders aus.

Das ist ein wirkliches Problem.
Dennoch werden die Ansprüche oft künstlich hochgeschraubt.
Warum sollte ein Drucker (Mediengestalter) unbedingt ein Realschulabschluss haben? Von diesen Beispielen gibt es mehr als 100, oft wird der hohe Anspruch der Kammern an die Schulabschlüsse der SchülerInnen zwar deutlich aber nicht erklärbar.
Dennoch halte ich mal dagegen: viele Betriebe legen eine HS-Bewerbung ungesehen gleich zur Seite, weil sie ja genügend Bewerber mit Abitur und notfalls mit RS-Abschluss haben.
 
Ausfall der Klimaanlagen, Verspätungen, ausgefallene Züge, eingeforene Leitungen: Diese Antwort kann jetzt auch die Deutsche Bahn AG geben. Dummerweise ist die DB quasi privatisiert. Ist also alles besser geworden.

Das ist das perfekte Beispiel. Die CDU und FDP wollen die Bahn gern privatisieren, deswegen versucht das Unternehmen massiv zu sparen, um interessant für Anleger zu sein und dadurch kommen so Dinge zu Stande. Und nach der Privatisierung wird es sicher nicht besser, eher schlechter. Dann muss ja eine Dicke Rendite her.
 
Das ist das perfekte Beispiel. Die CDU und FDP wollen die Bahn gern privatisieren, deswegen versucht das Unternehmen massiv zu sparen, um interessant für Anleger zu sein und dadurch kommen so Dinge zu Stande. Und nach der Privatisierung wird es sicher nicht besser, eher schlechter. Dann muss ja eine Dicke Rendite her.

Der berühmte Blick über den Tellerrand führt nach GB! Wasserleitungen und Eisenbahn privatisiert. Erfolg und Qualität: :(:confused:
Die haben es übrigens auch geschafft die Schulaufsicht und die kommunale Verwaltung zum Teil zu privatisieren.
 
Du kennst ja sicherlich den beliebten Witz in der DDR: Was sind die schlimmsten Feinde des Sozialismus? Antwort: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Ausfall der Klimaanlagen, Verspätungen, ausgefallene Züge, eingeforene Leitungen: Diese Antwort kann jetzt auch die Deutsche Bahn AG geben. Dummerweise ist die DB quasi privatisiert. Ist also alles besser geworden.

Der Markt ist ja eben alles andere als liberalisiert und der die Bahn eben nicht privatisiert. Konkurrenz in der gesamten Personenbeförderung auf der Schiene würde zu insgesamt besseren Ergebnissen führen.
Meinst du die Bahn könnte sich das alles erlauben wenn sie ernstzunehmende Konkurrenz im Langstreckenverkehr hätte? Im Regionalverkehr bieten die privaten Anbieter schon jetzt bessere Leistungen an.
Komischerweise gibt es solche Probleme im Luftverkehr nicht. Und so kann man mit dem Flugzeug mittlerweile günstiger Reisen als mit der Bahn. Gleichzeitig bieten die Fluggesellschaften nicht weniger Komfort.
 
Das Konkurrenz das Geschäft belebt, bestreite ich ja gar nicht. Siehe die Erfolgszahlen beispielsweise von Metronom oder NWB.

Das bedeutet aber nicht, dass ein durch die Öffentliche Hand geförderter Betrieb nicht wettbewerbsfähig ist.

Das ich jetzt für 29 Euro von X nach Y fliegen kann, ist nicht nur ökologisch fragwürdig. Bei diesen Preisen ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Flugzeug wg. mangelnder Wartung mal vom Himmel fällt. Prost Mahlzeit.
 
Der Markt ist ja eben alles andere als liberalisiert und der die Bahn eben nicht privatisiert. Konkurrenz in der gesamten Personenbeförderung auf der Schiene würde zu insgesamt besseren Ergebnissen führen.
Meinst du die Bahn könnte sich das alles erlauben wenn sie ernstzunehmende Konkurrenz im Langstreckenverkehr hätte? Im Regionalverkehr bieten die privaten Anbieter schon jetzt bessere Leistungen an.
Komischerweise gibt es solche Probleme im Luftverkehr nicht. Und so kann man mit dem Flugzeug mittlerweile günstiger Reisen als mit der Bahn. Gleichzeitig bieten die Fluggesellschaften nicht weniger Komfort.

Die CDU und FDP wollen die Bahn gern privatisieren, deswegen versucht das Unternehmen massiv zu sparen, um interessant für Anleger zu sein und dadurch kommen so Dinge zu Stande. Und nach der Privatisierung wird es sicher nicht besser, eher schlechter. Dann muss ja eine Dicke Rendite her.
 
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