Allgemeiner Politik Thread

Stimmt, aber im Grunde sind "Tip" und "Stop" entlehnte Wörter aus dem Englischen und ich persönliche finde es furchtbar wenn man Fremdwörter unsere Grammatik aufzwingt! :wild:
Stimmt schon, aber wenn man die Sprache für Ausländer einfacher machen will, sollte man die eigenen Regeln auch einhalten und nicht diverse Ausnahmen machen. Lustig besonders bei den Artikeln. Erklär mal, warum ein Bus männlich ist oder eine Tür weiblich. Um Kaya Yanar zu zitieren: "Darum benutzen wir Türken den Universalartikel De....de Auto, de Frau, de Tür, de Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)..." :D
 
Wobei man bei dem Thema Rechtschreibung ja auch mal ein bisschen die Schüler in Schutz nehmen muss. Weiss doch auch gar nicht mehr, was jetzt nach Duden richtig und was falsch ist, wenn ich ehrlich bin. ;) Auch etwas, was die Politik völlig sinnlos vergeigt hat.

Das diese Fehler passieren, hat doch nichts mit der Rechtschreibreform zu tun. Kann man ja auch wunderbar hier im Forum beobachten.

Dawerdenteilweiseohnesinnundverstandsätzedahingeschrieben. Groß- und Kleinschreibung, Interpunktion und die einfachste Grammatik werden nicht angewandt.

Die "Generation SMS und Chat", so nenne ich sie mal so, verblödet immer mehr. Insbesondere bei den Jugendlichen sind m. E. nicht unbedingt die Politik oder die Schulen gefordert, sondern viel eher die Elternhäuser.
 
Zum einen bestand der Sinn ja angeblich darin, dass alles einfacher, logischer sein sollte. Dass man z.B. "Spaghetti" ohne "h" schreiben soll, weil wir ja im Deutschen das "h" nicht brauchen. Im italienischen würde aus "Spaghetti" ohne "h" ja ein "Spadschetti" werden. Das gleiche ja mit Friseur und Frisör. Aber warum man nun "Tip" mit 2 "p" schreiben muss? Nur weil es mit "tippen" einher geht, oder wie? Und "Betttuch" mit 3 "t" ist ja auch völlig:wall:

Nö, ist doch völlig logisch: oder weißt du etwa, was ein Uch ist?
 
Aber es war höchst unlogisch, weshalb bei einem Vokal der 3. Konsonant (Dampfschiffahrt) wegfallen durfte, und bei einem 4. Konsonant (Sauerstoffflasche) mussten die 3 geschrieben werden! Bring das mal Kindern bei! :stirn:

Und jetzt heißt es einfach: Das Wort wird zusammengesetzt aus Bett und Tuch! Fertig.
 
Das ist ein haltloses Klischee, das dazu noch völlig hirnrissig ist.

Meine Beobachtungen sind vielleicht nicht repräsentativ, aber sie sind vorhanden. Und ich, der auch als Ausbilder tätig bin, frage mich natürlich, wie es sein kann, dass die einfachsten Mathematikkenntnisse oder Rechtschreibregeln nicht vorhanden bzw.eingehalten werden. Von der mangelhaften Allgemeinbildung möchte ich erst gar nicht reden.
 
Meine Beobachtungen sind vielleicht nicht repräsentativ, aber sie sind vorhanden. Und ich als auch Auszubildener frage mich natürlich, wie es sein kann, dass die einfachsten Mathematikkenntnisse oder Rechtschreibregeln nicht vorhanden bzw.eingehalten werden. Von der mangelhaften Allgemeinbildung möchte ich erst gar nicht reden.

Das ist aber kein spezifisches Problem der jüngeren Generation, sondern geht hoch bis in die '60er-Jahrgänge. Und beim Vergleich eines durchschnittlich begabten 45-Jährigen mit einem durchschnittlichen 20-Jährigen glaube ich, dass der junge Erwachsene nicht schlechter abschneidet, eher besser.
 
Das ist aber kein spezifisches Problem der jüngeren Generation, sondern geht hoch bis in die '60er-Jahrgänge. Und beim Vergleich eines durchschnittlich begabten 45-Jährigen mit einem durchschnittlichen 20-Jährigen glaube ich, dass der junge Erwachsene nicht schlechter abschneidet, eher besser.

Ich denke, es kommt drauf, wo du schaust, in welcher Bevölkerungsschicht.
Meine Beobachtungen sind eben die, dass in vielen bildungsfernen Schichten einfach zu wenig kommuniziert, ganz einfach, gesprochen wird mit den Kindern. Die "Vermittlung der Welt", was man den Eltern ja originär zuschreibt, wird immer mehr den Medien überlassen. Klar, dass da einiges auf der Strecke bleibt an Wissensvermittlung und Allgemeinwissen, das die Schule im übrigen, zumindest wie sie jetzt strukturiert ist, nicht alles leisten kann.
Und ich denke, das funktionierte früher schon noch besser.
 
Ich glaube auch nicht, dass das ein spezifisches Jugendproblem ist. Ich glaube es hängt eher damit zusammen, dass täuschende Eindrücke schnell entstehen können, wenn ein 45-Jähriger die Allgemeinbildung eines 20 Jährigen prüft, weil beide schulisch, und umfeldbedingt andere Wissensnormen mitgegeben bekommen haben. Drehen wir den Spieß mal um und lassen einen Frischling den Veteranen prüfen.
"Wie, Sie kennen Justin Bieber nicht?"

Mir selbst ist übrigens vor ein paar Tagen aufgefallen, dass ich mich bei längeren Aufgaben mich erst wieder reinfuchsen musste, bis ich schriftlich multiplizieren und dividieren konnte. Und weil ich mir Formeln eh nicht merken kann und in meinem Alltag darauf nicht stoße, kann ich auch das Volumen einer Kugel nicht spontan berechnen. Dafür habe ich in anderen bereichen Fachwissen, wo mancher studierte Mathematiker vllt nicht mithalten könnte.

(Davon ab können studierte Mathematiker selber nichts schriftlich rechnen. :D)
 
Ich glaube auch nicht, dass das ein spezifisches Jugendproblem ist. Ich glaube es hängt eher damit zusammen, dass täuschende Eindrücke schnell entstehen können, wenn ein 45-Jähriger die Allgemeinbildung eines 20 Jährigen prüft, weil beide schulisch, und umfeldbedingt andere Wissensnormen mitgegeben bekommen haben. Drehen wir den Spieß mal um und lassen einen Frischling den Veteranen prüfen.
"Wie, Sie kennen Justin Bieber nicht?"

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Und das ist genau das, was man den Eltern wiederum vorwerfen kann, dass sie sich nicht genügend um die Interessen ihrer Kinder kümmern, nicht mehr wissen (wollen), welche Idole sie haben, welche Spiele sie spielen, mit welchen Freunden sie rumhängen. Fehlende Kommunikation eben, und das auf beiden Seiten.
Sonst würden sie wohl wissen, wer Justin Bieber ist. ;)
 
Du meintest ja, dass die Vermittlung der Welt mehr und mehr den Medien überlassen wird. Klar, früher war die Medienlandschaft eine andere.

Ich glaube aber nicht, dass das ein primäres Problem der Medien ist. Ihre Wissensschwerpunkte setzt sich v.a. jeder selber, aber jede Generation unter sich.


Wichtig in der Erziehung ist: Das Kind soll sich für etwas interessieren. Politische Wissenslücke sind kein Doofheitsresultat, und nur bedingt auf mangelnde politische Bildung z.B. in der Schule oder gar dem Elternhaus zurückzuführen, sondern eine reine Interessensfrage des Kindes.
 
Ich glaube auch nicht, dass das ein spezifisches Jugendproblem ist. Ich glaube es hängt eher damit zusammen, dass täuschende Eindrücke schnell entstehen können, wenn ein 45-Jähriger die Allgemeinbildung eines 20 Jährigen prüft, weil beide schulisch, und umfeldbedingt andere Wissensnormen mitgegeben bekommen haben. Drehen wir den Spieß mal um und lassen einen Frischling den Veteranen prüfen.
"Wie, Sie kennen Justin Bieber nicht?"

Eins vorweg: Ich weiß, dass Bieber ein Sänger ist. Mehr aber auch nicht. Ich kenne auch keine seiner Lieder. Hätte ich Kinder, würde ich wohl zwangsläufig mit ihm leben müssen. ;)

Es wird schon so sein, dass ein 45-jähriger andere Wissensnormen mitbekommen hat, als ein heute 16- oder meinetwegen 20-jähriger.

Ich frage mich aber wie es sein kann, dass man den jungen Auszubildenen so einfache Fragen stellen kann wie: Wie viel sind 27 Prozent von 100? Oder: Wie heißt die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt?

Ich erntete häufig nur Schulterzucken oder falsche Antworten.

Und da muss ich @Stürmerbraut recht geben, es fehlt wohl größtenteils an der Kommunikation im Familienverbund. Viele Schwachstellen was die Bildung betrifft, könnten besser behoben werden, wenn die Kommunikation bzw. Erziehung stimmen würde.
 
Ich glaube auch nicht, dass das ein spezifisches Jugendproblem ist. Ich glaube es hängt eher damit zusammen, dass täuschende Eindrücke schnell entstehen können, wenn ein 45-Jähriger die Allgemeinbildung eines 20 Jährigen prüft, weil beide schulisch, und umfeldbedingt andere Wissensnormen mitgegeben bekommen haben. Drehen wir den Spieß mal um und lassen einen Frischling den Veteranen prüfen.
"Wie, Sie kennen Justin Bieber nicht?"

Mir selbst ist übrigens vor ein paar Tagen aufgefallen, dass ich mich bei längeren Aufgaben mich erst wieder reinfuchsen musste, bis ich schriftlich multiplizieren und dividieren konnte. Und weil ich mir Formeln eh nicht merken kann und in meinem Alltag darauf nicht stoße, kann ich auch das Volumen einer Kugel nicht spontan berechnen. Dafür habe ich in anderen bereichen Fachwissen, wo mancher studierte Mathematiker vllt nicht mithalten könnte.

(Davon ab können studierte Mathematiker selber nichts schriftlich rechnen. :D)

Warte erstmal ab, bis Integralrechnung dran ist :ugly:
 
Integralrechnung macht man aber mit dem Taschenrechner.


@schimmelreiter, oh du Werk von Theodor Storm: Ich weiß, welches Problem du meinst. Besagte Wissenslücken sind aber denke ich nicht altersabhängig. Darum ging es mir. Altersabhängig sind eher die Biebers dieser Welt (der war übrigens nur ein beispiel. Die Flitzpiepe hat nichts mit Allgemeinbildung zu tun. Aber nur so nebenbei: Das bekanntese Lied heißt "Baby" .)

Interessant wäre es zu wissen, für was für eine Firma du die Einstellungen managst.

PS: Dass keiner die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt kennt wundert mich nicht. Bielefeld gibt es ja schließlich gar nicht.
 
Integralrechnung macht man aber mit dem Taschenrechner.


@schimmelreiter, oh du Werk von Theodor Storm: Ich weiß, welches Problem du meinst. Besagte Wissenslücken sind aber denke ich nicht altersabhängig. Darum ging es mir. Altersabhängig sind eher die Biebers dieser Welt (der war übrigens nur ein beispiel. Die Flitzpiepe hat nichts mit Allgemeinbildung zu tun. Aber nur so nebenbei: Das bekanntese Lied heißt "Baby" .)

Interessant wäre es zu wissen, für was für eine Firma du die Einstellungen managst.

PS: Dass keiner die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt kennt wundert mich nicht. Bielefeld gibt es ja schließlich gar nicht.


wenn Du Integralrechnung aber nicht begreifst, nützt Dir der beste Taschenrechner nichts.

Ein anderes Beispiel, wo Dir der TR zum Beispiel überhaupt nichts nützt, ist Vektorrechnung.
 
Oder auch nicht, meine Kids (14 und 11) finden ihm zum :wuerg:
;)

Es gab Zeiten, da mussten Kollegen oder Freunde mit ihrem Nachwuchs zum David Hasselhoff Konzert. Da haben nicht die Kinder, sondern die Eltern vor Wut geheult. :D
Der einzige Vorteil war, dass die Konzerte immer so frühzeitig begannen, dass der Nachwuchs spätestens um 8 Uhr zur Schlafenszeit zuhause sein konnte.
 
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