Ich glaube auch nicht, dass das ein spezifisches Jugendproblem ist. Ich glaube es hängt eher damit zusammen, dass täuschende Eindrücke schnell entstehen können, wenn ein 45-Jähriger die Allgemeinbildung eines 20 Jährigen prüft, weil beide schulisch, und umfeldbedingt andere Wissensnormen mitgegeben bekommen haben. Drehen wir den Spieß mal um und lassen einen Frischling den Veteranen prüfen.
"Wie, Sie kennen Justin Bieber nicht?"
Mir selbst ist übrigens vor ein paar Tagen aufgefallen, dass ich mich bei längeren Aufgaben mich erst wieder reinfuchsen musste, bis ich schriftlich multiplizieren und dividieren konnte. Und weil ich mir Formeln eh nicht merken kann und in meinem Alltag darauf nicht stoße, kann ich auch das Volumen einer Kugel nicht spontan berechnen. Dafür habe ich in anderen bereichen Fachwissen, wo mancher studierte Mathematiker vllt nicht mithalten könnte.
(Davon ab können studierte Mathematiker selber nichts schriftlich rechnen.

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