Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

:tnx:

ein arroganter Fatzke, der nur bei einem finanzstarken Verein anheuern will und einer,

Hat Rangnick dies jemals gesagt? Ansonsten könnte ich sehr gut mit Rangnick leben, auch wenn er nicht gerade symphatisch auf einige wirkt.

der bisher nix gezeigt hat, sind keine sinnvollen Alternativen.

TS hatte vor seinem Amtsamtritt auch keine Erfolge vorzuweisen. Hier zählen für mich nicht nur die Erfolge, sondern das Konzept welches der Trainer/Manager haben. ;) Und bei TS/KA sehe ich 0 Konzept bzw. ihnen traue ich den großen Umbruch leider nicht zu.

Tuchel noch am Ehesten, aber der wird Mainz wohl kaum verlassen und ich finde ihn fast so arrogant wie Rangnick.

:tnx:

Tuchel wird wissen das er auf Dauer mit Bremen mehr erreichen könnte als mit Mainz allerdings stimme ich dir zu das er Mainz wohl nicht verlassen wird.

Ich bin weiterhin für Dutt und bin nun off Pizza futtern. :ugly: :D

GWG
 
Zitat von Löw der wahre Werder Trainer;1609850:
:tnx:



Hat Rangnick dies jemals gesagt? Ansonsten könnte ich sehr gut mit Rangnick leben, auch wenn er nicht gerade symphatisch auf einige wirkt.



TS hatte vor seinem Amtsamtritt auch keine Erfolge vorzuweisen. Hier zählen für mich nicht nur die Erfolge, sondern das Konzept welches der Trainer/Manager haben. ;) Und bei TS/KA sehe ich 0 Konzept bzw. ihnen traue ich den großen Umbruch leider nicht zu.



:tnx:

Tuchel wird wissen das er auf Dauer mit Bremen mehr erreichen könnte als mit Mainz allerdings stimme ich dir zu das er Mainz wohl nicht verlassen wird.

Ich bin weiterhin für Dutt und bin nun off Pizza futtern. :ugly: :D

GWG


Zu so später Stunde aber extrem ungesund :ugly: :D
Guten Hunger! :p;)
 
Ja die Alternative wäre Rangnik oder ein Herr Tuchel und bis Saisonende ein Herr Rehhagel
eigentlich hätte ich mir ein Herr Favre gewünscht, aber den hat die Borussia geschnappt.

Zum Glück geschnappt!Wenn DU SEINEN Werdegang bei Hertha verfolgt hast!Sinnvoll fände ich CHRISTOPH DAUM.Das genaue Gegenteil von TS.Extrovertiert,vulkanische Temperamentsausbrüche,international dekorierter Meistertrainer-brüllt aber grundsätzlich während des Trainings spieler an;)O.K.,Spitzname "Kokser",aber hat nicht auch jeder in good old germany ne 2.Chance verdient...Aber nur,wenn´s wirklich nen neuen Trainer geben muss.Stehe persönlich immer noch hinter TS:thumb:
 
Wo von ich mich einfach nicht losreisen will, ist das Werder das ich kenne.
Ich bin erst seit 2006 Werderfan. Es ist unumstritten das KATS das wissen und das Knowhow haben, diesen Verein zu führen.
Und Sie garantieren eine Offensives, ein Spektakuläres SVW, die Torfabrik. Dieses Geile Werder das jeder kennt.
Was kommt danach? Nur noch Siege mit ein Tor unterschied? Und kaum Gegentore? Laaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.
Ich will die Reporter von einer "Denkwürdigen Pokalnacht" reden hören.

Ich gebe zu KA ist ersetzbar. Aber TS??? Was kommt danach? Dann lieber eine Saison 2. Liga riskieren mit TS. Als auf dieses Werder der letzten Jahre zu verzichten.
PRO KATS!
 
Gegen Hamburg stellt man mit Frings , Bargfrede und Fritz drei wirklich defensiv orientierte Leute ins Mittelfeld und einen zentralen Stürmer (Arnautovic) vorne rein.
Anstelle nun die beiden vornehmlich mit wechselnden Schwerpunkten auf dem Feld zu konzentrieren und in die dann ja auch vorhandenen Räume mit langen Bällen zu schicken (füttern), um schnell vors Tor zu kommen (was primitiv aber erfolgversprechend gewesen wäre), versuchte man beim offensiven Mittelfeldspiel ein vom System schwer erkennbares Misch-masch, das aber um so einfacher zu zerstören war und bei dem zu sehen war, dass Bargfrede und Fritz völlig überfordert sind, wenn sie ein kreatives offensives Mittelfeldspiel selber (ohne technisch versierten Spielmacher) betreiben sollen. Die Folge davon war, dass man das Mittelfeld stets langsam überbrückte kaum in die Lage kam, Arnautovic Bälle zu geben und wenn doch, dann stand er aufgrund Konzentrationsfehlern im Abseits oder lief vorher schon falsch.
.....ohne das danach ein direkter Pass auf einen in Freiräume startenden anderen Mittelfeldspieler kam. Entweder war keiner da, der hier lief oder die defensiven MF Spieler waren zu schnellen Pässen technisch oder weil sie nicht gut standen läuferisch nicht in der Lage.
Das ist eine recht gute Zusammenfassung der Dinge, wie ich finde. Vor allem wird hier der Knackpunkt (fettmarkiert) - das defensive Mittelfeld angesprochen. :tnx: Ich würde noch hinzufügen, dass bereits letzte Saison die von dir beschriebenen eklatanten Mängel - schneller, geradliniger Umkehrfussball, strategische Spielübersicht-/und Verlagerung sowie Eröffnung schon recht deutlich zu sehen waren. Und zwar ab dem Zeitpunkt, wo Pizarro ausfiel und sich unsere kreative Offensive zusätzlich eine Auszeit nahm.
Genau in diesen Dingen hat Baumann ein gefährliches Loch gerissen, er war der einzige Spieler, dessen Abgang wir schon 2009 in keinster Weise ersetzen konnten. Deshalb habe ich schon letzte Saison einen, solchen DM gefordert. Seitdem stellt sich auch (wie Du ebenfalls korrekt erwähnt hast) die Frage nach einem System, welches Schaaf zur Umsetzung "seines Fussballs" braucht, noch vehementer als je zuvor. Hier haben wir ganz klar die größte Schieflage, die mMn ursächlich für viele der derzeitigen Defizite steht.

Denn wenn das, was Du ansprichst, "vornehmlich mit wechselnden Schwerpunkten auf dem Feld zu konzentrieren" gelänge, stellte sich nie die Frage nach einem sogenannten Spielmacher/ Zehner (was ich in der Diskussion ohnehin für grandios überwertet halte). Dann lassen sich auch die Fähigkeiten eines Duo` s Hunt/ Marin ausspielen. Bspw. haben Dortmund und Bayern auch keinen solchen Zehner, aber sie haben ein DM-Duo, welches es versteht, die Qualitäten von Ribery/ Robben oder Großkreutz/Lewandowski sowie die genialen Laufwege und die Übersicht von Müller oder Götze zielbringend einzusetzen. Letzte Saison hat Özil bei uns zwar einiges kaschiert. Aber nicht, weil er ein genialer Gestalter (der ist er nämlich nicht), sondern weil er ein Ballverteiler von Weltklasse ist. So konnten wir zumindest gegen einige Mannschaften die Konter schnell und clever ausspielen, waren zudem bei Standards gefährlich. Doch auch letzte Saison haben wir schon mit Özil gegen Teams wie Frankfurt oder Dortmund, die konzentrierten Systemfussball spielten, schlecht ausgesehen. Und zwar deshalb, weil Özil nicht der typische Spielmacher ist und zusätzlich schon da der Gestalter aus der Tiefe fehlte.

Vieles von dem, was wir heute auf dem Platz sehen, ist daher keine Frage der Einstellung, sondern vor allem eine des Könnens/ der falschen Mischung der Qualitäten. Ich bin da ganz bei Karlotto. Deshalb ist auch der Schaaf` sche Fussball nicht umsetzbar, den Schaaf aber immer wieder gerne spielen lassen will. Gegen die These der schlechten Einstellung spricht zum Beispiel, dass Werder in den Spielen in Stuttgart, auf Schalke oder zuletzt in Hamburg durchaus wollte und kämpfte, aber jeweils einbrach, als der Gegner taktisch variierte. Frings, Fritz, Bargfrede sind alles Läufer und Kämpfer, die eigentlich in JEDEM Spiel alles geben (wollen), aber das ist Fussball ohne Hirn. Hinzugekommen ist mit Wesley noch einer, der praktisch genauso spielt. Bei dem abzuwarten bleibt, ob er da noch aufholt.
Mir ist es immer noch ein absolutes Rätsel, warum auf diese Mängel nicht wenigstens in diesem Sommer nicht ansatzweise reagiert wurde, die erstmals (teilweise) auftraten, als Fabian Ernst uns verließ. Für das, was Wesley kostete, hätten wir mit ein bisschen Glück mindestens zwei Spieler des Formats Kluge, Jones, Kehl oder den Nürnberger Cohen holen können.
 
Das ist eine recht gute Zusammenfassung der Dinge, wie ich finde. Vor allem wird hier der Knackpunkt (fettmarkiert) - das defensive Mittelfeld angesprochen. :tnx: Ich würde noch hinzufügen, dass bereits letzte Saison die von dir beschriebenen eklatanten Mängel - schneller, geradliniger Umkehrfussball, strategische Spielübersicht-/und Verlagerung sowie Eröffnung schon recht deutlich zu sehen waren. Und zwar ab dem Zeitpunkt, wo Pizarro ausfiel und sich unsere kreative Offensive zusätzlich eine Auszeit nahm.
Genau in diesen Dingen hat Baumann ein gefährliches Loch gerissen, er war der einzige Spieler, dessen Abgang wir schon 2009 in keinster Weise ersetzen konnten. Deshalb habe ich schon letzte Saison einen, solchen DM gefordert. Seitdem stellt sich auch (wie Du ebenfalls korrekt erwähnt hast) die Frage nach einem System, welches Schaaf zur Umsetzung "seines Fussballs" braucht, noch vehementer als je zuvor. Hier haben wir ganz klar die größte Schieflage, die mMn ursächlich für viele der derzeitigen Defizite steht.

Denn wenn das, was Du ansprichst, "vornehmlich mit wechselnden Schwerpunkten auf dem Feld zu konzentrieren" gelänge, stellte sich nie die Frage nach einem sogenannten Spielmacher/ Zehner (was ich in der Diskussion ohnehin für grandios überwertet halte). Dann lassen sich auch die Fähigkeiten eines Duo` s Hunt/ Marin ausspielen. Bspw. haben Dortmund und Bayern auch keinen solchen Zehner, aber sie haben ein DM-Duo, welches es versteht, die Qualitäten von Ribery/ Robben oder Großkreutz/Lewandowski sowie die genialen Laufwege und die Übersicht von Müller oder Götze zielbringend einzusetzen. Letzte Saison hat Özil bei uns zwar einiges kaschiert. Aber nicht, weil er ein genialer Gestalter (der ist er nämlich nicht), sondern weil er ein Ballverteiler von Weltklasse ist. So konnten wir zumindest gegen einige Mannschaften die Konter schnell und clever ausspielen, waren zudem bei Standards gefährlich. Doch auch letzte Saison haben wir schon mit Özil gegen Teams wie Frankfurt oder Dortmund, die konzentrierten Systemfussball spielten, schlecht ausgesehen. Und zwar deshalb, weil Özil nicht der typische Spielmacher ist und zusätzlich schon da der Gestalter aus der Tiefe fehlte.

Vieles von dem, was wir heute auf dem Platz sehen, ist daher keine Frage der Einstellung, sondern vor allem eine des Könnens/ der falschen Mischung der Qualitäten. Ich bin da ganz bei Karlotto. Deshalb ist auch der Schaaf` sche Fussball nicht umsetzbar, den Schaaf aber immer wieder gerne spielen lassen will. Gegen die These der schlechten Einstellung spricht zum Beispiel, dass Werder in den Spielen in Stuttgart, auf Schalke oder zuletzt in Hamburg durchaus wollte und kämpfte, aber jeweils einbrach, als der Gegner taktisch variierte. Frings, Fritz, Bargfrede sind alles Läufer und Kämpfer, die eigentlich in JEDEM Spiel alles geben (wollen), aber das ist Fussball ohne Hirn. Hinzugekommen ist mit Wesley noch einer, der praktisch genauso spielt. Bei dem abzuwarten bleibt, ob er da noch aufholt.
Mir ist es immer noch ein absolutes Rätsel, warum auf diese Mängel nicht wenigstens in diesem Sommer nicht ansatzweise reagiert wurde, die erstmals (teilweise) auftraten, als Fabian Ernst uns verließ. Für das, was Wesley kostete, hätten wir mit ein bisschen Glück mindestens zwei Spieler des Formats Kluge, Jones, Kehl oder den Nürnberger Cohen holen können.

Die Vorschläge werden immer lustiger. Cohen? Oh Gott oh Gott.
Am besten man sagt einfach nichts mehr dazu.
 
...
Für das, was Wesley kostete, hätten wir mit ein bisschen Glück mindestens zwei Spieler des Formats Kluge, Jones, Kehl oder den Nürnberger Cohen holen können.

Cohen ist kein spielgestaltender DM; er kann zwar gute Pässe spielen (ist da Bargfrede klar überlegen) aber was die Spielübersicht angeht muss er noch einiges lernen, der Nürnberger Defensivstratege ist der 34 Jahre Alte Simmons, der seine Erfahrung gut umsetzt. Cohen ist eher der Beißer; so eine Art jüngerer Frings:lol:


aber ansonsten hast du recht und ein DM-Stratege mit dem Talent eines Sahin gepaart mit spieleröffnenden Innenverteidigern wie z. B. Nürnbergs Wollscheid, Dortmunds Hummels oder Schalkes Höwedes könnte das Spiel auch ohne 10er belebt werden
 
Er hat keine alte sondern eine gute Mannschaft hinterlassen, ganz nach dem Rehhagel Motto es gibt keine jungen oder alten Fussballer sondern nur gute und schlechte! :thumb:
Ihm daraus einen Vorwurf zu machen ist einfach nur :stirn:

Er hat einen Kader mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren hinterlassen, und da sind damalige Ergänzungen aus dem Amateurkader schon mit eingerechnet. Er hatte Spieler, die auf jahrelange Erfahrung mit einem damals schon bröckelnden Spielsystem zurückblicken konnten. Zudem ist wohl kein Geheimnis, dass ein Ü30-Spieler verhältnismäßig schnell abbauen kann.

So sehr Aad de Mos danach auch gescholten wurde, die Aufgabe war undankbar. Einerseits hat er versucht, die Mannschaft zu verjüngen und andererseits wollte er ein moderneres Spielsystem etablieren. Dies war gegenüber den Vorjahren ein Quantensprung, für den er gerade mal ein halbes Jahr Zeit hatte. Ich werfe ihm im Nachhinein höchstens vor, dass er den taktischen Umbruch mit dem Spielermaterial durchführen wollte, das zuvor mit einem anderen System Erfolg hatte. Stattdessen hätte man vielleicht auf warten sollen, bis einige Spieler aufhören (das wären ohnehin nicht wenig gewesen) und das neue Spielermaterial nach den neuen taktischen Anforderungen holen sollen. Sei's drum, das ist nun Geschichte.

Hätten die Bayern damals nicht angeklopft, hätte Rehhagel zumindest das Problem der Kaderverjüngung gehabt - ob er was am Spielsystem geändert hätte sei dahingestellt. Ich denke aber, dass kaum ein anderer Trainer am Libero mit Flügelzange festgehalten hätte, sondern ebenfalls eine Viererkette mit flexiblerem Mittelfeld zu etablieren versucht hätte. Jedenfalls hätte meiner Ansicht nach auch König Otto eine schwierige Aufgabe gehabt, auf mehrere beendete Karrieren von Spielern mit langjährigen Verdiensten zu reagieren. Denn es hätte in den folgenden 2-3 Jahren eine Fluktuation im Kader gegeben wie er sie bis dato noch gar nicht zu bewältigen hatte.

Da ist eine Reaktion mit :stirn: doch leicht übertrieben, weil gewisse Dinge doch nicht von der Hand zu weisen sind oder?
 
Es gab diese Fehlstarts, man muss TS aber zu Gute halten, dass er uns in den letzten Jahren schöne Endspurts beschert hat. Wahrscheinlich glaubt er auch diesmal daran.

Ich befürchte, KA und der AR glauben auch daran

Ein Rentner, ein arroganter Fatzke, der nur bei einem finanzstarken Verein anheuern will und einer, der bisher nix gezeigt hat, sind keine sinnvollen Alternativen. Tuchel noch am Ehesten, aber der wird Mainz wohl kaum verlassen und ich finde ihn fast so arrogant wie Rangnick.

Zum Glück interessiert es letztlich keine Sau wen du sympathisch findest oder nicht. Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen im Falle des Falles doch geeignetere Qualifikationen beachten, wie beispielsweise die Fachkompetenz
 
Zum Glück interessiert es letztlich keine Sau wen du sympathisch findest oder nicht. Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen im Falle des Falles doch geeignetere Qualifikationen beachten, wie beispielsweise die Fachkompetenz
Darum gibt es ja zum Glück noch andere Gegenargumente, die ich genannt habe. Dinge wie Sympathie spielen btw. durchaus eine Rolle bei der Trainersuche. Jemand, der so von sich überzeugt ist wie Rangnick, würde langfristig kein gutes Licht auf Werder werfen.
 
Die Vorschläge werden immer lustiger. Cohen? Oh Gott oh Gott.
Am besten man sagt einfach nichts mehr dazu.

Wenn nur solch nichtssagendes Blabla kommt ist es wirklich besser, nichts mehr zu sagen. Cohen spielt eine prima Saison, wenn man es zurückhaltend formulieren will. Keiner unserer def. Mittelfeldspieler zeigt bisher seine Leistungen. Das bei Nürnberg eher Simmons das Spiel gestaltet stimmt nur bedingt. Denn wie angesprochen kommen zunehmend mehr öffnende schnelle Pässe in freie Räume von Cohen und es kommt mitunter auch Direktspiel. Außerdem ist der auch erst 21 und er kommt aus Israel und spielt seine erste BuLi Saison. Der Mann ist eigentlich kontinuierlich dabei, sich zu steigern und wird sich sicher noch weiter entwickeln. Seine Bissigkeit ist ein zusätzliches Plus.

Die Beiträge von Mick_666 und auch der von Sascha79 oben waren prima. :tnx:
 
Spieltag für Spieltag frage ich wann T.S. zurücktritt und ich bin auch zur Erkenntnis gekommen, dass er tatsächlich von alleine nicht sein Amt zur Verfügung stellen wird.
Warum?
Das ist die große Frage?
Spieltag für Spieltag macht T.S. ein Stück seiner über Jahre gewonnenen Reputation kaputt.
Eine klare Niederlage gegen Bayer 04 und der Druck wird doch unerträglich für alle!
Muss man erst gehen, wenn es tatsächlich nur noch bitter für alle Beteiligten ist?
Ich denke, T.S, hat den Absprung schon vor Monaten verpasst und jetzt tut es nur noch weh, T.S. so zum hilflos agieren zu sehen:(
 
@Sascha79 :tnx:
Die Viererkette mit Ramzy und Junior Baiano innen war seinerzeit schon gut gewählt. Aber den Uli Borowka & Co. beibringen zu müssen, dass sie plötzlich AV spielen sollten, war natürlich damals eine gewagte Vorgabe. Und dem Mf mit Eilts, Votava, Scholz und Wolter beizupuhlen, wie die Raumaufteilung geht, wie abgesichert und zugestellt werden muss, wenn im Zentrum eben nicht mehr der Stopper steht, der im Notfall die Bälle rauskloppt und davor zwei klassische Manndecker abräumen, war fast noch schwerer. Ich war seinerzeit beim ersten Heimspiel gegen Düsseldorf im Stadion - das war taktisch erstmal ein Quantensprung gegenüber Rehhagel. Nur hatte AdM das Spielermaterial nicht dafür und es musste wie erwartet schief gehen.

Analog dazu aktuell Schaaf, der immer noch einen Fussball spielen will, für den er überhaupt keine Leute hat. Insofern ist der Vergleich zu damals gar nicht so falsch und - so leid es mir tut - was ....
Der Trainer, der so ein Desaster und so eine totale Unordnung in der Offensive zu verantworten hat, obwohl er doch immer noch viele gute Leute zur Verfügung hat, ein solcher Trainer hat völlig abgewirtschaftet.
....schreibt, ist wenn auch sehr drastisch formuliert, nicht von der Hand zu weisen.
Sollte Werder gegen Leverkusen wieder versuchen, Schaaf-Taktik-typisch mit dem Anspruch der Ballkontrolle (ohne Ballsicherheit und schnelle Leute mit Übersicht für das Umkehrspiel bei Ballverlust zu haben) zu agieren, kann ich Dir jetzt schon sagen, was ungefähr passieren wird.

Deshalb finde ich auch Schaaf`s derzeitige Vorgehensweise (wenn es denn tatsächlich so ist, wie suggeriert wird!), mindestens grenzwertig. In meinen Augen war sein Problem noch nie die Motivation, die Ansprache, die Fähigkeit, vorhandenes Potential der Spieler rauszukitzeln. Sondern die taktische Schulung.
 
@Wampir
Mag sein, dass Du recht hast. Bei Dortmund ist übrigens Bender der Stratege, der Denker, Sahin der Spielgestalter. Genauso ist/war es bei Bayern mit Schweinsteiger/ van Bommel sowie in der N11 mit BS/ Khedira. Selbst wenn Cohen nur ein reiner Beisser ist, was ich mir bei der Nürnberger Spielweise nicht vorstellen kann, dann ist es immer die Mischung, die es ausmacht. Bei Kontermannschaften, deren OM nicht entlasten, geschweige denn das Spiel machen kann, müssen gerade in der Doppelsechs möglichst zwei Spieler mit Übersicht oder mindestens der nötigen Intuition für Räume (zur Balleroberung) vorhanden sein. Spielsituationen antizipieren, schnell zu erkennen, wenn Gegenspieler C in Ballbesitz ist, welchen kurzen Pass-Weg er zu Mitspieler D und welche Optionen an Laufwegen dessen Mitspieler A und B haben. Oder wenn das nicht geht, durch Beweglichkeit und schnelles Lösen vom Gegenspieler sich selbst sowohl mehr Passoptionen zu erarbeiten als auch bei Ballverlust richtig zu stehen.

Nur können Frings/Bargfrede nichts davon, was unter anderem ein Mitgrund sein dürfte, dass TS Fritz so oft da hin zieht. Frings (ehemaliger) Klassestatus begründete sich auf Zweikampfstärke, Laufbereitschaft, Antreiber- und Offensivqualitäten (besonders wenn er mit Anlauf aus der Tiefe kommen konnte), wo er teilweise Weltklasseniveau erreichte. Ein Spiel organisieren, ordnen, war hingegen noch nie seine Stärke.
Auch heute hat Frings oft mit die meisten Ballkontakte und meistens immer noch eine annehmbare Zweikampfbilanz. Das Dumme ist nur, dass er viel weniger Zweikämpfe im Spiel bestreitet als einst, was uns zusätzlich dieser Stärke beraubt. Weil die Physis abnimmt, die ihn früher befähigte, mangelnde, strategische Übersicht mit Einsatz auszugleichen.

Neben der mangelnden, taktischen Flexibilität verlieren wir regelmäßig in dieser Zone das Spiel. Alle Mannschaften, die gegen uns starkes Pressing gespielt und dieses bis in unsere Hälfte verlagert, haben uns auseinander genommen, sofern der Spielverlauf nicht völlig glücklich pro Werder ablief. Die zu weiten Passwege und die geringe Unterstützung der Offensive verstärkt dann diese Defizite massiv.
 
Ich bin gespannt, was nächsten Montag passiert, wenn es wieder eine Desaster-Niederlage geben sollte. Aber wahrscheinlich gibt es dann nur eine Fan-Demo gegen die Reporter, die kritische Fragen stellen und Jubelgesänge für die sportliche Führung.
 
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