Den Schaaf-Befürwortern pauschal Personenkult zu unterstellen ist aber genauso ein inhaltsleeres Pamphlet...
Es geht nicht darum, Schaaf für fehlerlos oder unantastbar zu erklären, sondern es geht um die Frage, ob sich die Probleme dieser Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch einen Trainerwechsel lösen lassen.
Wenn man glaubt, dass die Geschichte so furchtbar einfach ist, dann lässt sich ein Wechsel leicht befürworten - wobei dann aber immer noch die Frage im Raum steht, ob überhaupt ein Trainer verfügbar wäre, der mit den speziellen Bremer Eigenheiten zurecht kommt.
Wer allerdings der Meinung ist, dass die Ursachen für die magere Saison viel zu vielschichtig sind als dass sie sich durch den Austausch des Trainers lösen ließen, der wehrt sich mit gutem Grund gegen den Versuch einer simplen Lösung.
o.k...akzeptiert. Da schallt es aus Niedersachsen doch mal anders, als gewohnt.

Ein Trainer Wechsel wäre nur in einem Punkt entscheidend fürs Werder Spiel...in der Motivation jedes Einzelnen.
Denn mag der kämpferische Einsatz auch stimmen. Für mich ist Werder ein Team von Individualisten. Körpersprache

Das macht keinen Spaß anzuschauen und es macht auch kein Spaß zusammen zuspielen.
Ich habe meine Gründe für diese Non-Spaß-Community.
In der Motivation, im mentalen Bereich werden Spiele gewonnen oder verloren.
Vielleicht bringt ein "neuer Mann" frischen Wind ins Team, Verkrampfungen lösen sich, die 10 bis 20 Prozent mehr Leistungsschub bringen das Team wieder auf Erfolgstour.
Vielleicht löst ein Mann ja manchen Vertrauensbruch zwischen Team und Chef und Oberchef.
Und endlich bekommen Marin und Hunt mal Anweisungen und Positionen, die sie viel besser erscheinen lassen (Traummodus aus
)
treffend vormuliert :thumb: