Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Sammer war vermutlich nicht so ganz zufrieden beim DFB und hat mal geschaut, was woanders so geht. Aber so wirklich zum HSV wollte er vermutlich eigentlich nie, sonst hätte er nicht auf dem letzten Drücker einen Rückzug gemacht. Und ich kann mir auch vorstellen, dass man beim DFB ein wenig nachgebessert hat. Dabei denke ich weniger an Geld sondern eher an mehr Kompetenzen oder auch eine Zusage bzgl. der zukünftigen Zusammenarbeit. Möglich ist es schon, dass es Sammer gestunken hat, dass der HSV so deutlich an die Öffentlichkeit gegangen ist und ihn so in Zugzwang gebracht hat. Aber ich denke, dass ist eher eine Ausrede. Wenn er wirklich zum HSV gewollt hätte, hätte ihn das sicherlich nicht aufgehalten.

Edit: Im Gegensatz zur Bild denke ich nicht, dass Sammer als Verlierer aus der Sache hervor geht. Sein Standing dürfte darunter nicht wirklich gelitten haben. Er wird weiterhin bei der Allgemeinheit beliebt sein und als Experte bei diversen Sendern gefragt sein. Er hat weiterhin seinen Job. Und er weiß jetzt, was er als Alternative zum DFB machen und dabei verdienen könnte. Verlierer aus der Sache ist doch alleine der HSV.
 
Hab vor einigen Tagen vor seiner Absage hier schon gepostet, dass ich Sammer als Sportchef duchaus kritisch gesehen habe.
Die Absage von Siegentaler fand ich persönlich aus sportlicher Sicht schlimmer.
Aber Vereinspolitisch sicher kein gutes Bild.

Naja... zumindes sportlich läufts jetzt einigermaßen - im Vergleich zu einigen anderen Teams ;)
 
Moin,

eben kam auf NDR2 ein sehr interessantes Interview des HSV-AUfsichtsratschefs zur Sammerschlappe...so etwas Bissiges hinsichtlich Trainer Veh und seiner Bemerkung zu Reinhardt ("vielleicht doch alles etwas viel, nicht wahr") , wirkte doch sehr dünnhäutig der Mann vom Aufsichtsrat. So ein Geätze untereinander möchte ich beim SVW nie erleben!:eek:
 
Im Gegensatz zur Bild denke ich nicht, dass Sammer als Verlierer aus der Sache hervor geht....Verlierer aus der Sache ist doch alleine der HSV.

"ein starkes Stück. Nach wochenlangen Verhandlungen und einem schon detailliert ausgearbeiteten Vertrag hat sich ein verunsicherter und ständig telefonierender Sammer, wie Teilnehmer der DFB-Präsidiumssitzung berichten, am Freitag überraschend entschieden, das Angebot in letzter Minute, die ihm der DFB gab, noch abzulehnen. Den HSV hat er mit seiner Absage desavouiert – und sich selbst, davon darf man ausgehen, auf unabsehbare Zeit im Fußballgeschäft unmöglich gemacht. ...Auch ansonsten nennt Sammer keinen einzigen sachlichen und triftigen Grund, um in seiner Absage nichts anderes als Wankelmut zu erkennen."

usw usf
 
Im Abendblatt stand heute ein ähnliches Gejammer eines frustrierten HSV-Fans. Zum Schießen. :lol:
Und trotzdem bin ich mir sicher, dass Sammer in den nächsten Jahren Erfolg haben wird. Der HSV nicht.
 
Im Abendblatt stand heute ein ähnliches Gejammer eines frustrierten HSV-Fans. Zum Schießen. :lol:
Und trotzdem bin ich mir sicher, dass Sammer in den nächsten Jahren Erfolg haben wird. Der HSV nicht.

1. ich bin eher erleichtert. ich wollte ihn nicht.
2. es geht nicht darum, wer erfolg hat oder ncht, sondern ob der hsv allein als verlierer dasteht.
3. ich glaube nicht, dass der typ von der faz hsv fan ist. ich hab den link vergessen:
http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C2...31BB9CB6587D487306~ATpl~Ecommon~Scontent.html

oder die sz:
"Doch sein Image als ehrlicher, aufrechter Charakter leidet. "
http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-matthias-sammer-geloeschter-feuerkopf-1.1050054

ich persönlich finde es auch ein wenig dünne, dass sammer meint, nach ca 6 wochen vertragsverhandlungen und vorliegen eines unterschriftsreifen vertrags wäre der zeitliche druck auf einmal so groß geworden, dass er dann doch nicht will.

ps:
"Wenn wir Matthias Sammer richtig verstehen, hätte er vor seiner Entscheidung noch gern seine Nachbarn und den Briefträger befragt."
http://www.welt.de/sport/fussball/b...mer-kuert-sich-selbst-zum-Tor-des-Monats.html
 
ich persönlich finde es auch ein wenig dünne, dass sammer meint, nach ca 6 wochen vertragsverhandlungen und vorliegen eines unterschriftsreifen vertrags wäre der zeitliche druck auf einmal so groß geworden, dass er dann doch nicht will.

Ich denke, daß es beide Seiten verbockt haben, einerseits Sammer, weil ein Egozentriker ist und auch AR-Chef Rieckhoff, dessen öffentliches Vorpreschen, daß die Einigung mit Sammer so gut wie beschlossene Sache ist, nicht gerade von Gepflogenheiten hanseatischer Kaufleute zeugt.

Unter diesem Aspekt kann man beim HSV froh sein, daß die Sache geplatzt ist, weil man sonst wohl einen weiteren Brandherd hätte.
 
Die ganzen Kandidaten haben alle mehr oder weniger fadenscheinige Begründungen für Ihre Absagen gegeben. Da reiht sich Sammer doch jetzt nur ein.
Die Blaupause dafür wie man es nicht macht liefert der HSV - ob nun bewußt oder unbewußt sei mal dahingestellt. Denn: Das müßte eigentlich in Fußballdeutschlands einer der begehrtesten Posten sein, Sportdirektor beim HSV.
 
Die ganzen Kandidaten haben alle mehr oder weniger fadenscheinige Begründungen für Ihre Absagen gegeben. Da reiht sich Sammer doch jetzt nur ein.
Die Blaupause dafür wie man es nicht macht liefert der HSV - ob nun bewußt oder unbewußt sei mal dahingestellt. Denn: Das müßte eigentlich in Fußballdeutschlands einer der begehrtesten Posten sein, Sportdirektor beim HSV.

Grundsätzlich ja, aber es gibt auch viele Punkte, die dagegensprechen bzw. abschrecken: schwieriges Umfeld, die Hamburger Medienlandschaft, fehlende Kontinuität, Bernd Hoffmann...
 
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