Ich war gestern im Stadion und möchte gern drei Dinge loswerden:
1. Ohne die Ultras kam teilweise mal wieder mehr von den "normalen" Ostkurvenbesuchern, so wie es in den 90ern mal üblich war.
Trotzdem glaube ich, dass gerade dort die Ultras durch ihren "Boykott"

auch einiges an möglicher Stimmung zerstört haben. Gerade, wenn die einfachen Schlachtrufe nachlassen oder man merkt, dass keine Koordination der Anfeuerungen da ist, könnten die "Ultras" für Stimmung sorgen. (Dabei meine ich aber nicht diese Sklavendauergesänge!).
Man muss eine Mischung finden und die "Normalos" mit einbinden. Positive Ansätze waren da. Teilweise haben die Leute ihre Anspannung einfach herausgebrüllt. Manchmal leider eben etwas unkoordiniert. Aber darauf kann man aufbauen!
2. Wenn man ein Stadion so umbaut, dass die Gästefans den akustisch optimalen Bereich direkt unterm Dach bekommen und mit 3000 halbwegs engagierten Fans ein ganzes Stadion zusammensingen können, dann darf man sich auch nicht wundern!
Vielleicht ändert sich die Akustik ja zum Guten, wenn auf der Ost wieder ein Dach ist und die Oberrangzuschauer wieder da sind.
Trotzdem kann ich die Platzierung der Gästefans absolut nicht nachvollziehen! Es sollen ja sogar Soundakkustiker beim Umbau am Werk gewesen sein. Waren das denn alle Stellinger???
3. Wenn ein Tor fällt, hört man in anderen Stadien die Tormelodie auch! Besonders deutlich fällt mir das beim HSV und bei Hoffenheim auf. Dort hört man das Lied und auch die Fans, die mitgehen.
Bei uns ist nach dem Nebelhorn meist irgendwie Schluss. Zumindest empfinde ich es immer wieder so.
Gruß,
Tim