Aaron Hunt (Laufbahn beendet)

Auch ich bin gegen Pfiffe gegen einzelne Spieler.Trotzdem dürfen wir als Werderfans nicht alles kritklos über uns ergehen lassen.Denn die Leistungen in dieser Saison waren zum Teil erschreckend. Also wenn gepfiffen wird dann nach einem Spiel.

Dann aber bitte wirklich erst nach dem Spiel und nicht in der Halbzeitpause, weil es 0:0 gegen Mainz steht. Und pfeiffen nach dem Spiel darf auch nur der, der vorher selber als Fan alles an Unterstützung gegeben hat.
 
Die eigenen Spieler auspfeifen??? Nur wenn die Mannschaft nicht kämpft!!!

Die endlose Kritik an AH, ziemlich langweilig mittlerweile gääähhhhnnn

Er muß schon wirklich super spielen, damit hier von einigen ein Lob über die Tastatur kommt.

Aber naja mittlerweile ist ja fast die ganze Mannschaft unbeliebt.
Wiese nicht mehr gut genug, Fritz nur Durchschnitt, Merte zu viele Fehler, Prödl kann ja eh nichts, Sylvestre ne Katastrophe, Frings zu langsam, Bargi außer Form, Hunt total überschätzt, Marin fummelt nur, Arnautovic zu arrogant, Wagner Fehleinkauf, Bönisch einfach nur schlecht, Boro was will der hier......
Hab ich noch jemanden vergessen??

Immerhin Naldo hoffentlich bald zurück, Wesley super, Pizza wenn wir den nicht hätte, Hugo der kämpft wenigstens, Pasanen der ist sooo nett

Frage ich mich nur warum es soviele wirkliche Werder Fans gibt???

Die Mannschaft spielt momentan sicherlich nicht ihren besten Fußball und wir alle möchten das es sich wieder ändert.
Pfiffe, Beleidigungen etc werden dies aber nicht unterstützen!!!!

Übrigens neben dem Torjubel haben mir die Haare von AH auch überhaupt nicht gefallen!! Da muß er dringend was machen, sonst bin ich beleidigt!!!

:tnx: Danke, Danke, Danke :tnx::tnx:
 
Lustig, diese Doppelmoral von Dir. Denn Du sparst ja nun auch nicht mit Kritik an den eigenen Spielern (Thema Wiese)...

Lustig, dieser unnötige Post von dir... denn ich habe nur Wieses aktuelle Form und die Angelegenheit mit Aaron Hunt in der Öffentlichkeit kritisiert (wo ich auch Hunt kritisiert hab). Und zwar alles sachlich und mit Argumenten...
(Und dabei mehrmals gesagt, dss ich Wiese sehr mag... aber ich muss mich wohl dran gewöhnen dass manche hier meine Beiträge nur zur Hälfte lesen)
 
Alle paar Jahre dasselbe Theater.

Nach der Tradition ist es so, das es für das Auspfeifen der eigenen Spieler nur einen Grund gibt: Nämlich wenn man den 100% sicheren Eindruck hat, das ein oder mehrere Spieler sich nicht annähernd so bemühen, wie sie es können, also ganz auffällig keinen Einsatz zeigen. Denn Einsatz kann man immer erwarten und zwar je mehr, je schlechter es läuft.

Diese Tradition finde ich gut. Man sollte sie weiter pflegen.

Alle die pfeifen, nur weil ein Spiel mal verloren geht oder nicht der erträumte Zauberfußball auf Kommando gespielt wird, sind nach meiner persönlichen Mienung nach Kinder (auch wenn sie "groß" sind) bzw. Erfolgsfans.
 
Alle paar Jahre dasselbe Theater.

Nach der Tradition ist es so, das es für das Auspfeifen der eigenen Spieler nur einen Grund gibt: Nämlich wenn man den 100% sicheren Eindruck hat, das ein oder mehrere Spieler sich nicht annähernd so bemühen, wie sie es können, also ganz auffällig keinen Einsatz zeigen. Denn Einsatz kann man immer erwarten und zwar je mehr, je schlechter es läuft.

Diese Tradition finde ich gut. Man sollte sie weiter pflegen.

Alle die pfeifen, nur weil ein Spiel mal verloren geht oder nicht der erträumte Zauberfußball auf Kommando gespielt wird, sind nach meiner persönlichen Mienung nach Kinder (auch wenn sie "groß" sind) bzw. Erfolgsfans.

Da stellen sich gleich zwei Fragen von selbst:

1. Warum kann man, in diesem Falle Hunt, davon ausgehen, dass sich der Spieler sich nicht bemüht? Warum trifft diese Form der Kritik immer wieder auf Leute, wie Hunt, Borowski oder früher Özil, zu? Körpersprache?

2. Verschärft man dennoch mit Pfiffen eher nicht doch das Problem? Wärst Du motivierter, wenn Dich bei der Arbeit noch jemand auspfeift - bildlich gesprochen?

Ganz gleich, aus welchem Grund einer schlechter spielt, als man es als Zuschauer erwartet: In jedem Fall ist die Pfeiferei destruktiv.
 
Jetzt fühle ich mich veräppelt.

Du pfeifst selbst nicht, merkst selbst das pfeifen einer Mannschaft nicht hilft, und verteidigst die Pfeifer trotzdem bis aufs Blut?

Sorry, aber das verstehe ich nicht so ganz... muss ich auch nicht.

ich verteidige die nicht, ich hab nur gesagt, dass ich es lächerlich finde, so auf die einzuhauen, nur weil die nicht deine und meine auffassung haben, was support angeht! nur darum geht es mir! es steht dir und mir nicht zu, über diese leute zu urteilen!
 
<snip>es steht dir und mir nicht zu, über diese leute zu urteilen!
Ich finde absolut in Ordnung ihr Verhalten zu kritisieren. Man tut sich aber keinen Gefallen, wenn man es in Zusammenhang setzt mit ihren geistigen Voraussetzungen ("dumm", "IQ-niedrig") wie Campino es tut.

Von etwas früher:
<snip>es ist doch ihr gutes recht zu pfeifen, wenn sie mit der gezeigten leistung unzufrieden sind, was auch immer für beweggründe dahinter stecken mögen!<snip>
Ich glaube, Campino hat schon mehrfach deutlich gemacht, dass es ihm nicht um ein "Recht" geht, sondern vielmehr darum, ob es einem Fan gut zu Gesicht steht, wenn er einen Spieler auspfeift, der (höchstwahrscheinlich nicht absichtlich) seine Leistung nicht abruft.

Wenn man Fan ist, möchte man doch seine Mannschaft unterstützen und nicht ihr schaden.
 
Pfeifen ist Kritik und mit Kritik soll man ja bekanntlich besser werden. Jetzt kann man natürlich sagen, das Pfeifen keine konstruktive Kritik ist und es eben, wie viele hier meinen, den Spielern schadet.

Die Frage die sich mir stellt, wie soll man konstruktive Kritik an die Spieler heranbringen. Hier gebe es mehrere Möglichkeiten: 1. E-Mail an den betreffenden Spieler/Trainer/Manager schicken, 2. Rießiges Banner ins Stadion schleppen und dort all die Sachen drauf schreiben die einen so stören, 3. sich als Platzwart ins Stadion schleichen und Zettel mit kritischen Bemerkungen an die Umkleidschränke hängen.

So..., ist natürlich totaler Kokolores, aber dennoch zeigt es mir (als nichtpfeiffender, aber pfeifenverstehender, Fan) das es kaum Möglichkeiten gibt seine Kritik an den Spielern und der momentanen Situation zu äußern. Der Fan als solches ist Teil der Mannschaft, des Vereins und hat m.M. nach auch das Stimmrecht Kritik zu äußern.

Natürlich muss sowas im Rahmen bleiben und nicht nur bei vereinzelnden Spielern passieren (außer sie bauen richtig Bockmist "U"). Auch nach 5 Spielen ohne Sieg ist das Pfeifen fraglich, solang man merkt das die Spieler sich wenigstens Mühe geben.

Ich kann einige gut verstehen warum sie quasi auf den Barrikaden stehen, weil man manchmal einfach nicht das Gefühl hat das die Jungs auf dem Platz wirklich 100% geben bzw. es versuchen.

btt
 
Da stellen sich gleich zwei Fragen von selbst:

1. Warum kann man, in diesem Falle Hunt, davon ausgehen, dass sich der Spieler sich nicht bemüht? Warum trifft diese Form der Kritik immer wieder auf Leute, wie Hunt, Borowski oder früher Özil, zu? Körpersprache?

2. Verschärft man dennoch mit Pfiffen eher nicht doch das Problem? Wärst Du motivierter, wenn Dich bei der Arbeit noch jemand auspfeift - bildlich gesprochen?

Ganz gleich, aus welchem Grund einer schlechter spielt, als man es als Zuschauer erwartet: In jedem Fall ist die Pfeiferei destruktiv.

Ich weiß nicht, auf wen Du da reagierst. Auf mich jedenfalls nicht. Ich habe mit keinem Wort für gut befunden, Hunt auszupfeifen.

Wenn Du meine Beiträge verfolgst, wirst Du feststellen, das ich im Gegenteil sehr häufig gerade in den Fällen Hunt und Borowski mich gegen diejenigen gestellt habe, die diese Spieler kaputt schreiben.

Und nur um meinen Beitrag klar zu stellen: Das ein Spieler so sehr die Arbeit verweigert, das man den 100% Eindruck bekommt, er strengt sich nicht mal an, ist eine absolute Ausnahme, die sehr selten ist. Und genauso selten sollte das Auspfeifen eigener Spieler sein.

Und dann, wenn es auf diese Ausnahmen beschränkt bleibt, ist es entweder ein sehr konstruktiver Tritt in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) oder es ist sowieso alles egal.

Ein anderes Beispiel: Beim Heimspiel, das 1980 den Abstieg besiegelte (gegen Köln, 0:5) waren so viele Leute wütend, ich habe erwachsene Männer heulen sehen (ich erinner mich an alte Opas mit Mantel, Hut und Spazierstock und Tränen in den Augen) , es haben irgendwann glaube ich sogar Fahnen in der Ost gebrannt. Aber die Mannschaft war genauso gelähmt und fertig mit der Welt, ein Teil der Spieler hat gekämpft und ist gelaufen, konnte aber nix mehr ausrichten. Damals hat Woodcock alleine Werder an die Wand gespielt.
Jeder hat das gesehen und die Pfiffe waren trotz dieses üblen Erlebnisses im Verhältnis dazu relativ spärlich.

Wenn die ganze Mannschaft sich NUR hätte hängen lassen und nicht wenigstens was versucht hätte, dann wäre gepfiffen worden und DANN wäre das okay gewesen.

Jetzt alles klar ? ;)
 
@sofatester: Ich wollte nicht gesagt haben, dass Du bei Hunt eine solche Einstellung festgestellt haben willst und deswegen die Pfiffe gutheißt. Das waren lediglich zwei Fragen, die sich mir stellen, wenn die Pfiffe sich aufgrund dessen, nämlich dass die Zuschauer suggerieren, der Spieler gebe vorsätzlich nicht 100 Prozent und deswegen pfeifen - das war doch Deine Annahme, oder? ;)

Grundsätzlich ist es schwer, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. Das Szenario, welches Du von 1980 beschreibst, ist doch die andere Seite - da tritt ob der Erfolgslosigkeit unter Umständen eine Art Lähmung ein. Ein weiteres Beispiel sah ich z.B. in den abgelaufenen Saisons bei Markus Rosenberg. Kein gesund denkender und unvoreingenommener Mensch wäre doch bei ihm auf die Idee gekommen, er spiele absichtlich schlecht. Bei anderen Leuten mit einer anderen Körpersprache, einem anderen Auftreten, wie Borowski oder Hunt liegt die Sache eben anders. Sie strahlen grundsätzlich Selbstvertrauen aus - aber auch das kann halt täuschen. Vielleicht traut man ihnen von daher eine solche "Lähmung" edit: Schwäche, einfach nicht zu oder nimmt sie ihnen nicht ab. Vermutlich ist das das Problem.
 
Ist zwar ein Zitat von dem Astronauten und nicht von Hunt (und zu allem Übel auch noch aus der Bild) und hat somit hier eigentlich nichts zu suchen, passt aber gut zu dem Thema Pfiffe:

BILD: Die Twente-Fans gelten als speziell...

Arnautovic: „Sie sind die besten in ganz Holland! Sie stehen immer hinter der Mannschaft. So wie das Publikum ist, ist auch das Team. Unsere Fans müssen Stimmung machen und uns mitreißen.“
 

Ah ja danke, schön das Du das geklärt hast, hatte ich falsch verstanden. :beer:
Ansonsten guter Beitrag mit Dingen zum Nachdenken. Sollte es grundsätzlich mehr davon geben. :tnx:

Allerdings denke ich nicht, das Boro oder Hunt ausgepfiffen werden, weil man ihnen mehr Selbstbewußtsein als Rosi zutraut. Ich denke eher, es ist eine Mischung aus kindischem Verhalten - was zu einer hohen Anzahl jüngerer Fans passen würde und einem gewissen "Erfolgsfan-Verhalten" bei anderen, häufig älteren Stadionbesuchern (ich sage absichtlich nicht Fans), die so mit der Erwartungshaltung kommen, "ich habe soundsoviel bezahlt, jetzt will ich was sehen" und die denken, je mehr sie ausgeben, um so besser wird das Spiel. Dazu kommt eine gewisse Gruppendynamik, nach dem Motto: "Wenn die Nulpe neben mir den Boro auspfeift, dann pfeif ich auch."

Ist aber trotzdem alles Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). In meinen Augen jedenfalls. Solange man sieht, das die eigenen Spieler sich anstrengen und wollen, werden sie unterstützt. Allenfalls murrt man zwischendurch mal bei missratenen Aktionen. Aber man pfeift nicht. So lange unser Spieler nach einem Fehler über sich selber schimpft und danach weiter kämpft, wird er wie die gesamte Mannschaft unterstützt. Das machen FANS.

Wenn sie beschissen gespielt haben, kann man hinterher hier schimpfen. Oder man geht einen trinken. Die Leute früher haben zu Hause ihre Frauen geschlagen, wenn die ihnen doof gekommen sind, aber das darf man ja heute nicht mehr.
 
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