Ich glaube es gibt schon einen Unterschied zwischen Trainingslager/Vorbereitungsspielen und Wettkampfsituationen, was die Eingespieltheit angeht. Und die, wenn auch kleinen, Veränderungen im Kader und auf dem Platz müssen eben erst verinnerlicht sein.
Ich kann das ganze Geschrei über die Unfähigkeit der sportlichen Leitung, der Qualität des Kaders und der mentalen Leistungsverweigerung der Spieler, die hier wieder mal um sich greift, überhaupt nicht nachvollziehen.:stirn:
Viele, die hier mit dem dicken Quast und Pechschwarzer Farbe hantieren, spielen oder spielten doch selber Fussball, oder? Und wie schnell hatte man da einen Gegner, trotz mahnender Worte des Trainers, unterschätzt? Oder weil das Spiel gut lief die Konzentration schleifen lassen? Und wie schwer wurde es dann, wieder ins Spiel zu kommen, nachdem der Gegner einen dafür bestraft hat, und noch nach legte, während man hinter her rannte und noch Fehler auf Fehler türmte?


Ist wahrscheinlich keinem je passiert!
Nicht das ich die miese Leistung irgendwie entschuldige, ich war auch stinksauer! Ich denke jedoch, nur weil die Jungs viel Geld verdienen, sind die doch keine Übermenschen, die über den Unwägbarkeiten des Mannschaftssports stehen.
Ich glaube weder, dass Hoffenheim ein Gradmesser dafür war, was diese Mannschaft in dieser Saison leisten kann, noch, dafür das der Trainer die Mannschaft nicht erreicht, bzw. nicht vernünftig vorbereitet.
Ich bin jedes mal wieder fasziniert, wie schnell hier Leute alles was war und ist in ihrer Wut über Bord werfen und die gesamte Qualität des Kaders und der Verantwortlichen grundsätzlich in Frage stellen. Gerne auch verbunden mit dem leidenden Blick zu anderen, uns vermeintlich immer vorauseilenden, Vereinen.

