Mesut Özil

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Was soll Polster denn machen? Nach Berlin in die Rudi-Dutschke-Straße fahren und die Zentrale vom Axel-Springer-Verlag anzünden, damit die nicht wie an jedem verdammten Tag der Woche so einen Dreck schreiben? Von mir aus gerne, aber Anlass genug hätten andere auch.

Eben, den Springer-Verlag kann man nur damit treffen, wenn man das Schmierenblatt nicht mehr kauft, aber leider wollen immer Millionen Menschen von der Böld verblödet werden.
 
Ich finde es sehr bedauerlich, wenn ein Spieler, der seit zwei Jahren bester Torvorbereiter der Bundesliga ist, zudem ganz wichtige Tore für Werder erzielte und nicht zuletzt schon mit 21 Jahren einen unserer zwei einzigen Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft - das in tragender Rolle! - stellt, hier als "Mittelfeldtalent mit vermeintlich guten Ansätzen", der noch keine "konstant gute Saison" gespielt hat, deklariert wird.

Bezeichnend werden derlei Sprüche besonders dann, wenn solche "Fans" beim Hauch von Relativieren der Leistungen anderer (ihnen beliebter) Akteure gleich "Undankbarkeit gegenüber verdienten Spielern" erkennen wollen.

Was ich komisch finde, ist, dass bei der "Katze im Sack", die praktisch nicht einzuschätzen ist, selbst WM-Beobachter wie Wenger und Olsen schon bemerken, dass einer wie Özil genau derjenige ist, der Deutschland so lange fehlte, weil er aufgrund seines Spielstils dem früher fast nur ökonomischen Fussball auch entscheidende spielerische Elemente hinzugefügt hat und Gary Lineker auf BBC erkennt, dass Özil das Gehirn eines und auch dieses Teams ist. Das bei einem Turnier, wo er ja so schwach gewesen sein soll.

Typisch auch der immer wieder kehrende Vorwurf der "Elanlosigkeit". Angesichts der Laufleistungen, die Özil abliefert und mit welchem Aufwand - ständig schnelle Antritte, mal in die Diagonale, mal quer, mal in den freien Raum, Starten im richtigen Moment und meist dahin, wo es Platz gibt. Nur sind offensive Laufwege meist umsonst, besonders wenn einer sein Spiel so interpretiert wie Özil und besonders, wenn eine relativ unstrukturierte Spielentwicklung von hinten heraus wie bei Werder letzte Saison stattfindet. Natürlich spielt einer unauffälliger, der so agiert - mit klugem Positionsspiel, raumgreifenden und spielverlagernden Pässen, damit es möglichst viele Varianten für die Mannschaft zum Spielen gibt und vor allem damit das Tempo hoch gehalten wird. Doch spielt er uneffektiv, nur weil es der "gemeine Fan" nicht sieht? Dass einer bei dieser kraftaufwendigen Spielweise nicht auch noch sämtlichen Bällen nachgeht, ist doch wohl völlig normal. Wenn es auf höchstem Niveau um sinnvolle Laufwege, um klare Aufgabenverteilungen, um Raumaufteilung, eben um das Haushalten mit Kräften geht. Aber dass dadurch oder durch "hängende Schultern" immer wieder auf Lustlosigkeit und "sich Verstecken" geschlossen wird, mitunter auch noch Charaktereigenschaften festgelegt werden, ist schon erstaunlich.

Man kann MÖ verwerfen, dass er die Bälle zu schlecht abschirmt, das wohl, man kann ihm auch vorwerfen, wenn er in der Spielgestaltung zu wenig bringt. Was hier aber von einigen veranstaltet wird, ist eine ständige Grundsatzdiskussion über angebliche Unkonstanz, die fusst auf fehlender Präsenz auf dem Rasen. Das ist ziemlich realitätsfern.
 
"Tranfermarkt",Barça habe sich mit Werder grundsätzlich auf eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro verständigt.
Ich lach mich tot...und elia wird mit 20 mio.gehandelt ein witz !!! da stimmt doch was nicht!!!:wall:
mehr gibt es dazu nicht zusagen...
 
Ich finde es sehr bedauerlich, wenn ein Spieler, der seit zwei Jahren bester Torvorbereiter der Bundesliga ist, zudem ganz wichtige Tore für Werder erzielte und nicht zuletzt schon mit 21 Jahren einen unserer zwei einzigen Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft - das in tragender Rolle! - stellt, hier als "Mittelfeldtalent mit vermeintlich guten Ansätzen", der noch keine "konstant gute Saison" gespielt hat, deklariert wird.

Bezeichnend werden derlei Sprüche besonders dann, wenn solche "Fans" beim Hauch von Relativieren der Leistungen anderer (ihnen beliebter) Akteure gleich "Undankbarkeit gegenüber verdienten Spielern" erkennen wollen.

:tnx:

Zweifellos, Özils Leistungen werden hier sehr gerne heruntergespielt und kleingeredet. Er ist dann eben nur noch ein Spieler mit guten Ansätzen, statt ein sehr guter Bundesligaspieler der mit seiner individuellen Klasse auch international Spiele entscheiden kann. Das er dies bereits ist, dürfte eigentlich unstrittig sein.
Aber das darf man hier im Grund ja nicht schreiben, weil dann gleich daraus gemacht wird das man Özil vergöttere und ihn für einen absoluten Weltklassespieler halte...

Es ist schade das ein so guter Spieler hier ein so miserables Standig hat.
 
:tnx:

Zweifellos, Özils Leistungen werden hier sehr gerne heruntergespielt und kleingeredet. Er ist dann eben nur noch ein Spieler mit guten Ansätzen, statt ein sehr guter Bundesligaspieler der mit seiner individuellen Klasse auch international Spiele entscheiden kann. Das er dies bereits ist, dürfte eigentlich unstrittig sein.
Aber das darf man hier im Grund ja nicht schreiben, weil dann gleich daraus gemacht wird das man Özil vergöttere und ihn für einen absoluten Weltklassespieler halte...

Es ist schade das ein so guter Spieler hier ein so miserables Standig hat.

Das war doch bei dem Wechseltheater um Diego genauso...jeder der Spieler, der den Verein wechselt, ist erstmal per se schlecht...
 
an Mick und Blacki: :tnx:

Ich verstehe das auch nicht so ganz. Allein die nackten Zahlen sprechen für einen 21-jährigen doch Bände:

107 Spiele für Werder, 16 Tore, 54 Vorlagen dazu wird er an einigen Toren mit Sicherheit noch indirekt beteiligt gewesen sein. Was erwartet man denn noch von einem Spieler seines Alters? Zumal seine angebliche "Unkonstanz" meiner Meinung nach in einen Zeitraum fällt, in dem die ganze Mannschaft beschiss.. äh bescheiden war, hiermit meine ich die sieglose Zeit nach unserer 23ger Serie ohne Niederlage. Zudem sollte man auch nicht vergessen, dass Özil deutlich weniger Regeneration genießt, als andere Spieler.

Und diese Neverending-Story ala der Spieler müsse Dankbarkeit gegenüber dem Verein zeigen, ich kann es nicht mehr hören. ICH bin dankbar für seine Leistungen auf dem Platz, die er gezeigt hat, denn auch durch Leistung zahlt man seinem Verein etwas zurück. Und seine Leistungen lassen sich mit Sicherheit nicht weg- bzw. kleinreden.
 
Was ich komisch finde, ist, dass bei der "Katze im Sack", die praktisch nicht einzuschätzen ist, selbst WM-Beobachter wie Wenger und Olsen schon bemerken, dass einer wie Özil genau derjenige ist, der Deutschland so lange fehlte, weil er aufgrund seines Spielstils dem früher fast nur ökonomischen Fussball auch entscheidende spielerische Elemente hinzugefügt hat und Gary Lineker auf BBC erkennt, dass Özil das Gehirn eines und auch dieses Teams ist. Das bei einem Turnier, wo er ja so schwach gewesen sein soll.

Und das paradoxe ist, daß es vielen Deutschen, die sich mit Fußball befassen, gar nicht auffällt, daß Deutschland so einer lange fehlte, selbst bei denjenigen, die es eigentlich sehen müßten: nach dem Australien-Spiel waren die ausländischen Journalisten und Experten voll des Lobes über MÖ, und die selbsternannte "führende Fußballzeitschrift in Deutschland, di zur Standardlektüre der Fußballinteressierten gehört" benotet ihn nach dieser Partie nur mit 2,5.
 
Ich finde es sehr bedauerlich, wenn ein Spieler, der seit zwei Jahren bester Torvorbereiter der Bundesliga ist, zudem ganz wichtige Tore für Werder erzielte und nicht zuletzt schon mit 21 Jahren einen unserer zwei einzigen Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft - das in tragender Rolle! - stellt, hier als "Mittelfeldtalent mit vermeintlich guten Ansätzen", der noch keine "konstant gute Saison" gespielt hat, deklariert wird.

Bezeichnend werden derlei Sprüche besonders dann, wenn solche "Fans" beim Hauch von Relativieren der Leistungen anderer (ihnen beliebter) Akteure gleich "Undankbarkeit gegenüber verdienten Spielern" erkennen wollen.

Was ich komisch finde, ist, dass bei der "Katze im Sack", die praktisch nicht einzuschätzen ist, selbst WM-Beobachter wie Wenger und Olsen schon bemerken, dass einer wie Özil genau derjenige ist, der Deutschland so lange fehlte, weil er aufgrund seines Spielstils dem früher fast nur ökonomischen Fussball auch entscheidende spielerische Elemente hinzugefügt hat und Gary Lineker auf BBC erkennt, dass Özil das Gehirn eines und auch dieses Teams ist. Das bei einem Turnier, wo er ja so schwach gewesen sein soll.

Typisch auch der immer wieder kehrende Vorwurf der "Elanlosigkeit". Angesichts der Laufleistungen, die Özil abliefert und mit welchem Aufwand - ständig schnelle Antritte, mal in die Diagonale, mal quer, mal in den freien Raum, Starten im richtigen Moment und meist dahin, wo es Platz gibt. Nur sind offensive Laufwege meist umsonst, besonders wenn einer sein Spiel so interpretiert wie Özil und besonders, wenn eine relativ unstrukturierte Spielentwicklung von hinten heraus wie bei Werder letzte Saison stattfindet. Natürlich spielt einer unauffälliger, der so agiert - mit klugem Positionsspiel, raumgreifenden und spielverlagernden Pässen, damit es möglichst viele Varianten für die Mannschaft zum Spielen gibt und vor allem damit das Tempo hoch gehalten wird. Doch spielt er uneffektiv, nur weil es der "gemeine Fan" nicht sieht? Dass einer bei dieser kraftaufwendigen Spielweise nicht auch noch sämtlichen Bällen nachgeht, ist doch wohl völlig normal. Wenn es auf höchstem Niveau um sinnvolle Laufwege, um klare Aufgabenverteilungen, um Raumaufteilung, eben um das Haushalten mit Kräften geht. Aber dass dadurch oder durch "hängende Schultern" immer wieder auf Lustlosigkeit und "sich Verstecken" geschlossen wird, mitunter auch noch Charaktereigenschaften festgelegt werden, ist schon erstaunlich.

Man kann MÖ verwerfen, dass er die Bälle zu schlecht abschirmt, das wohl, man kann ihm auch vorwerfen, wenn er in der Spielgestaltung zu wenig bringt. Was hier aber von einigen veranstaltet wird, ist eine ständige Grundsatzdiskussion über angebliche Unkonstanz, die fusst auf fehlender Präsenz auf dem Rasen. Das ist ziemlich realitätsfern.

ich habe hier noch nie jemandem so zugestimmt :tnx:
 
An dem miserablen Standing ist doch wohl der Spieler selber schuld!!!
Ich hätte ein klares Bekenntnis PRO Werder erwartet!
Er hätte den Vertrag nochmal verlängern können! Ausstiegsklauseln und festgeschriebene Ablösesummen sind heute Gang und Gäbe!
Damit hätte Mesut Ö. auch Werder ein bißchen zurückgeben können!
Für mich ist er ein verwöhnter Jungstar! Mehr nicht!
Wie man in den Wald hineinschreit....
 
Zumindest waren wir mit einem ungewohnt "filigranen" Deutschen nicht wirklich erfolgreicher als mit den guten, alten deutschen Holzfällern zuvor.:18:;)
 
An dem miserablen Standing ist doch wohl der Spieler selber schuld!!!
Ich hätte ein klares Bekenntnis PRO Werder erwartet!
Er hätte den Vertrag nochmal verlängern können! Ausstiegsklauseln und festgeschriebene Ablösesummen sind heute Gang und Gäbe!
Damit hätte Mesut Ö. auch Werder ein bißchen zurückgeben können!
Für mich ist er ein verwöhnter Jungstar! Mehr nicht!
Wie man in den Wald hineinschreit....
Er hat doch nix gemacht. :wall:
Das ist doch nur noch Hass hier.
 
An dem miserablen Standing ist doch wohl der Spieler selber schuld!!!
Ich hätte ein klares Bekenntnis PRO Werder erwartet!
Er hätte den Vertrag nochmal verlängern können! Ausstiegsklauseln und festgeschriebene Ablösesummen sind heute Gang und Gäbe!
Damit hätte Mesut Ö. auch Werder ein bißchen zurückgeben können!
Für mich ist er ein verwöhnter Jungstar! Mehr nicht!
Wie man in den Wald hineinschreit....

Was ein Witz :applaus:

Er hätte Werder was zurückgeben können...MÖ wird von Werder dafür bezahlt, hier guten Fussball zu zeigen und die Mannschaft nach vorne zu führen und genau das hat er gemacht - Vertrag erfüllt.

Wenn er sich hier wohlfühlt, verlängert er, aber wer macht das schon, wenn er Aussicht auf eine goldene Zukunft bei einem großen Verein in Europa hat.

Ich bin froh, das Özil bei Werder ist/war und bin dankbar für die Zeit.
Mit solch einem Spielmacher hatte nach Diego doch keiner so schnell gerechnet...
 
ihr habt mich nicht verstanden:
Mit zurückgeben meinte ich eine Vertragsverlängerung, die Werder Bremen eine hohe Ablöse garantiert hätte ! Ein Giovane Elber tat dies seinerzeit in Stuttgart ! Es stand schon bei der Verlängerung damals fest dass er den VfB verlassen wird. So aber kassierte der Club wenigstens eine satte Ablöse!
Hier wird ein Spieler heroisiert, der noch GARNICHTS gezeigt hat. Der gegen Donezk genauso unterging wie alle anderen. DORT hätte er etwas zeigen können. Das Siegtor gg Vizekusen war wohl das einzige Highlight.
 
Zitat von WÜ-HB;1185861:
besonders lächerlich wird es dann wenn dieselben Özil-Schlechtredner ihn zig Mios wert finden

laßt doch den Jungen mal in Ruhe oder versucht euch mal in ihn rein zu versetzen

Ich versetze mich "in den armen, verfolgten Jungen " hinein: ich hätte das Angebot von Werder angenommen! Ich hätte mich KLAR zum Verein bekannt! Das habe ich von ihm noch nie gehört! Ich hätte nicht Klaus Allofs und Werder monatelang an der Nase herumgeführt, Unruhe reingebracht...
Genug hineinversetzt?
 
An dem miserablen Standing ist doch wohl der Spieler selber schuld!!!
Ich hätte ein klares Bekenntnis PRO Werder erwartet!
Er hätte den Vertrag nochmal verlängern können! Ausstiegsklauseln und festgeschriebene Ablösesummen sind heute Gang und Gäbe!
Damit hätte Mesut Ö. auch Werder ein bißchen zurückgeben können!
Für mich ist er ein verwöhnter Jungstar! Mehr nicht!
Wie man in den Wald hineinschreit....

Das hätte für Dich einen Unterschied gemacht: Dass er einen Vertrag unterschreibt, der es ihm ermöglicht, den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme zu verlassen? Ich wage das zu bezweifeln.
Du bezeichnest ihn doch selbst als einen "verwöhnten Jungstar". Da stelle ich mir eher vor, dass Du es als noch übler empfunden hättest, wäre es so verfahren.
 
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