Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Zitat von [SVW]Andi;114829:
Gut. Ich setze die Grün-weiße Brille ab und stelle fest, dass wir uns immer für die CL qualifiziert haben, in der letzten Saison sogar souverän und den schönsten Fussball gespielt haben (das wirst du bestimmt auch mitbekommen haben, schließlich wird das häufiger in Übertragungen erwähnt), die meisten Tore geschossen haben. Und nun? Ich erkenne nichts von Stagnation.

Käpten Reality hat schon recht. 2006-2007 hatten wir einen super Kader und hätten mehr erreichen müssen. 2007-2008 war der Kader schwächer (das U weg, CA Flop). Dieses Jahr haben wir einen stärkeren Kader als letztes Jahr und wir haben das schon ein paar Mal gezeigt. Warum uns die Konstanz fehlt, weiß ich nicht und bei so schwachen Vorstellungen darf man ruhig mal draufhaun.

Die Stagnation der letzten Jahre hängt meiner Meinung nach viel mit Carlos Alberto und der daraus resultierenden übertriebenen Zurückhaltung bei Transferausgaben zusammen. Dass man aus Christian Schulz keinen Roberto Carlos machen kann, ist aber auch klar. Trotzdem denke ich, dass der Verein gegenüber einigen Spielern mal ein bisschen härter sein sollte. Wir brauchen nicht so viele Spieler, die jahrelang im Verein sind, kaum spielen und wenn sie spielen, auch nur durchschnittlich sind.
 
Käpten Reality hat schon recht. 2006-2007 hatten wir einen super Kader und hätten mehr erreichen müssen. 2007-2008 war der Kader schwächer (das U weg, CA Flop). Dieses Jahr haben wir einen stärkeren Kader als letztes Jahr und wir haben das schon ein paar Mal gezeigt. Warum uns die Konstanz fehlt, weiß ich nicht und bei so schwachen Vorstellungen darf man ruhig mal draufhaun.

Die Stagnation der letzten Jahre hängt meiner Meinung nach viel mit Carlos Alberto und der daraus resultierenden übertriebenen Zurückhaltung bei Transferausgaben zusammen. Dass man aus Christian Schulz keinen Roberto Carlos machen kann, ist aber auch klar. Trotzdem denke ich, dass der Verein gegenüber einigen Spielern mal ein bisschen härter sein sollte. Wir brauchen nicht so viele Spieler, die jahrelang im Verein sind, kaum spielen und wenn sie spielen, auch nur durchschnittlich sind.

Das Leben spielt leider nicht im Konjunktiv. 2006-2007 haben wir eine super Hinrunde gespielt, dann aber einen Einbruch erlitten (den wir übrigens auch im Meisterjahr hatten, da aber glücklicherweise immer Remis gespielt).
Ob wir 2007/2008 einen schwächeren Kader hatten, ist diskussionswürdig. Ohne Klo$€ hat man praktisch schon in der Rückrunde der Vorsaison gespielt, CA hat leider nicht eingeschlagen, aber war keine Schwächung. Dennoch waren wir in der Saison wieder der größte Konkurrent der Bayern.

Intern wird man übrigens mit Sicherheit auch mal lauter werden, mach dir da mal keine Sorgen ;)
 
Und da haben das alte Problem schon wieder ....

Jetzt machen wir uns kleiner als wir eigentlich sind, um die Entwicklung der letzten Jahre schön zu reden.

Der HSV ist letztes Jahr 6. geworden, hat seinen unbestritten besten Mann verloren,hat einen neuen Trainer und hat 4 Spieler verpflichtet, wovon 2 Brasilianer sind und noch nicht integriert und mit Jansen jemand der zwischen Bank und Platz wechselt.

Werder sollte 3-4 Jahre Vorsprung in der Kaderentwicklung, deutlich mehr Erfahrung und mehr "cleverneß" haben als der HSV. Die wirklichkeit sieht aber anders aus. 2-3 Jahre Stagnation bei Werder hinterlassen halt Spuren. Nach 7 Spieltagen ist der HSV vorne, was sicherlich noch nicht viel zu sagen hat, aber es gibt keine Anzeichen das es sich noch groß ändern wird. Und das trotz angeblich konstant guter Arbeit seit 5 Jahren bei Werder ......


Schalke ist die spielerische Armut schlechthin, der Sturm ist ein laues Lüftchen und das Mittelfeld so kreativ wie ein halber Diego. Ohne Standards und ihre Abwehr sind die nichts. Und auch die stehen vor uns.

Wolfsburg hat in 2 Jahren mit ordentlich Kohle etwas aufgebaut, aber auch die dürften in so kurzer Zeit nicht so nah an uns rankommen wenn man sich die letzten 3 jahre weiter entwickelt hätte.

Aber das haben wir leider nicht, sondern im Gegenteil, wir stagnieren. Und Stagnation ist bekanntlich Rückschritt. Auch wenns vielen nicht gefallen wird......


Übrigens habe ich nie gesagt das Werder Meister werden muß, ich habe gesagt das sie das Ziel haben müssen. Und wenn die Herren Allofs und Schaaf ununterbrochen davon reden wie schön es ist Meister zu werden und das man trotz der XY Niederlage noch Chancen hat Meister zu werden, dann schließe ich einfach mal daraus das man das intern als Ziel ausgegeben hat.

:applaus::knutsch::beer:
 
Dass die Entwicklung immer langsamer läuft ist absolut richtig. Das liegt in meinen Augen aber nicht an Verfehlungen bei der Transferpolitik (auch wenn hier vielleicht Potenzial liegengelassen wurde) oder an falschen sportlichen Entscheidungen, sondern liegt nach einigen Jahren spürbarer Entwicklung einfach in der Natur der Sache.

Sicher hatte Werder auch einige Jahre Vorsprung vor Schalke oder Hamburg was die Kaderentwicklung angeht.

Aber man kann doch nicht davon ausgehen, dass sich Werder bis auf weiteres diesen Vorsprung erhalten kann. Denn irgendwann ist der Kader mit einer Qualität gespickt, dass eine weitere Qualitätssteigerung in gewohntem Ausmaß finanzielle Formen annimmt, die für uns nicht mehr tragbar sind. Die Bayern haben es vor einem Jahr gezeigt; wollten sich spürbar verbessern und mussten dafür allein an Ablösesummen 70 Millionen ausgeben.

Hamburg und Schalke versuchen es im Hau-Ruck-Verfahren, geben Unmengen an Ablösesummen aus, heften sich hohe Gehälter an die Backe - sind dafür aber zum Erfolg verdammt, weil diese Kosten auch erst einmal wieder eingespielt werden müssen.

Werder geht einen kontinuierlichen Weg. Dieser führte uns dazu, dass wir nicht auf einige teure Stützen angewiesen sind sondern (vielleicht mit Ausnahme von Diego) einen recht ausgeglichenen Kader haben. Abgänge haben uns deshalb in den vergangenen Jahren nie so hart getroffen wie andere Vereine.

Nun könnte Werder auch den riskanteren Weg gehen, und mehrere namhafte Spieler aus Fremdkapital verpflichten. Nur: wollen wir diesen Tanz auf der Rasierklinge? Was ist, wenn die neuen Joker nicht stechen und wir für eine gewisse Zeit nicht in der Champions-League spielen?

Die Kritik an der momentanten Weiterentwicklung finde ich OK, es ist legitim darüber zu sprechen. Für mich, und da wiederhole ich mich, wird aber ein Punkt immer wieder vergessen:

Es geht weiß Gott nicht von allein, den Champions-League-Platz über Jahre zu verteidigen. Auch das erfordert harte Arbeit. Wie schon richtig gesagt wurde, entwickeln sich auch andere Teams qualitativ weiter. Deshalb ist auch in Bremen eine kontinuierliche Weiterentwicklung nötig. Ich behaupte mal, das haben wir hinbekommen und uns den Lohn in Form von weiteren CL-Teilnahmen abgeholt. Denn wenn wir stagnieren würden, dann hätten uns Vereine wie Schalke, Hamburg oder Leverkusen längst den Rang abgelaufen.

Wenn ich nun lese, dass wir immer den Anspruch haben, Meister zu werden - OK. Kann man sich zum Ziel setzen und ist sicherlich auch ein machbares Ziel.
Dann darf man aber einen 2. Platz nicht als Misserfolg ansehen. Denn wenn man bedenkt, wie die anderen Mannschaften sich entwickelt haben, kann der freie Fall ins Mittelfeld ganz schnell kommen. Und vor diesen Hintergrund kann ich für mich behaupten, dass ich mit den letzten Jahren zufrieden bin.
 
Es geht weiß Gott nicht von allein, den Champions-League-Platz über Jahre zu verteidigen. Auch das erfordert harte Arbeit. Wie schon richtig gesagt wurde, entwickeln sich auch andere Teams qualitativ weiter. Deshalb ist auch in Bremen eine kontinuierliche Weiterentwicklung nötig. Ich behaupte mal, das haben wir hinbekommen und uns den Lohn in Form von weiteren CL-Teilnahmen abgeholt. Denn wenn wir stagnieren würden, dann hätten uns Vereine wie Schalke, Hamburg oder Leverkusen längst den Rang abgelaufen.

Wenn ich nun lese, dass wir immer den Anspruch haben, Meister zu werden - OK. Kann man sich zum Ziel setzen und ist sicherlich auch ein machbares Ziel.
Dann darf man aber einen 2. Platz nicht als Misserfolg ansehen. Denn wenn man bedenkt, wie die anderen Mannschaften sich entwickelt haben, kann der freie Fall ins Mittelfeld ganz schnell kommen. Und vor diesen Hintergrund kann ich für mich behaupten, dass ich mit den letzten Jahren zufrieden bin.

:tnx: Diesen Gesichtspunkt sollte man sich auch unter den finanziellen Mitteln der jeweiligen Vereine ansehen. Schalke hat Gazprom, Leverkusen Bayer und Wolfsburg VW. Beim HSV kommt hinzu, dass sie ein höheres Einzugsgebiet haben als Bremen und somit auch dort Vorteile haben. Dennoch liegen wir immer noch vor ihnen, dank guter Arbeit des Vorstandes und KATS.

Auch in vielen anderen Punkten stimme ich mit dir überein.
 
Zitat von [SVW]Andi;114829:
Gut. Ich setze die Grün-weiße Brille ab und stelle fest, dass wir uns immer für die CL qualifiziert haben, in der letzten Saison sogar souverän und den schönsten Fussball gespielt haben (das wirst du bestimmt auch mitbekommen haben, schließlich wird das häufiger in Übertragungen erwähnt), die meisten Tore geschossen haben. Und nun? Ich erkenne nichts von Stagnation.

lass sein das bringt nichts! Bei manchen wird das Glas immer halb leer bleiben und nie halb voll sein. Daher kann man sich die Mühe sparen.
 
wir haben in München gewonnen, den Tabellenführer geschlagen, bei dem 3 mal in Folge Meister in Italien unentschieden gespielt und bei einem famos aufspielenden VFB verloren. Auch wenn die Ecken besser sein könnten ist mein Glas halb voll.
 
ich bin strikt gegen die entlassung von TS... eig. ne Idiotische Idee sowieso...


Guckt mal, bei Schalke, HSV und Co. da wird so ungefähr jedes Jahr der Trainer gewelchselt aber am ende der Saison stehen sie immer gleich, Werder braucht den Trainer nicht wechseln und steht auch immer gleich. Zudem hasse ich es, wenn man die Trainer kritisiert, ich glaub Trappatoni hats damals ganz gut vormuliert, weil der Trainer steht nicht auf dem Platz, manchmal liegt es einfach an der Einstellung der Spieler..
 
"Stagnation" bezieht sich für mich auch nicht unbedingt auf die Transferpolitik. Die entspricht eben der ganzen Philosophie von Werder und deswegen mag ich den Verein ja.

Was Taktik und Spielverständnis angeht, würde ich mich aber denen anschließen, die hier von Stillstand sprechen. Es kann einfach nicht sein, dass eben eine Mannschaft, die über Jahre in der Spitze mitspielt, Jahr für Jahr in ähnlichen Spielsituationen ähnlich untergeht.
Da gibt es für mich einfach nichts schön zu reden. Da muss ein Trainer auf den Tisch hauen, notfalls die Kabine zusammen schreien, bestrafen...was auch immer...und aber auch flexibel in seinem eigenen System sein. Und das fehlt mir bei TS, den ich eigentlich sehr schätze.
Ich möchte auf keinen Fall auf den schönen Offensivfussball verzichten...das ist einfach Werder. Aber ein wenig mehr Flexibilität, sich auf den Gegner einzustellen, erwarte ich einfach nach so viel Erfahrung
 
Jede Niederlage ist generell entweder Zufall oder es liegt an der Einstellung der Spieler. Das wir seit Jahren ein Problem mit der Abwehr haben liegt nicht im Verantwortungsbereich des Trainers, es liegt an der Einstellung der Spieler oder es ist generell Zufall. Das wir seit Lody Roembiak und Mario Basler keine Flanken und Ecken treten können ist ebenfalls sicherlich nur Zufall, oder es liegt daran das unsere Spieler sowas nicht können. In den Verantwortungsbereich des Trainers fällt 10jährige Armut bei Flanken und Standards sicherlich nicht.

Hat der Trainer überhaupt einen Verantwortungsbereich, denn komischerweise kann er für gar keinen Mißstand irgendwas? Warum haben wir noch einen Trainer wenn er eh nichts zu sagen und zu verantworten hat? Dann können wir doch gleich die Fans im Internet die Aufstellung abstimmen lassen und der Gewinner des Kreuzworträtsels im Werder Magazin darf das Spiel von der Bank verfolgen und bekommt für ein Spiel den Trainertitel zugesprochen, denn er hat ja eh keinen Einfluß, da kann man also nichts falsch machen.

- Dass Werder Defensivschwächen hat, darüber sind wir uns durchaus einig. Daran kann man Kritik üben und diskutieren (habe ich auch schon öfters getan). Aber nur punktuell. Wenn Werder in Normalform ist, dann sind diese zwar auch vorhanden aufgrund der offensiven Ausrichtung, aber wenn jeder in der Defensive seinen Job macht, ist trotzdem eine Art Gleichgewicht vorhanden.
In dem Zusammenhang ist es aber grundfalsch, das katastrophale Spiel in Stuttgart und Hoffenheim in einem Topf zu werfen. Gegen Hoffenheim hat Werderangesichts einer (scheinbar) deutlichen Überlegenheit die Defensive vernachlässigt, spielte gegen eine sehr spielstarke Mannschaft und hat am Ende aufgrund der überragenden Offensive, die ja nun neben der Defensivprobleme auch existiert, ja nun gewonnen. Auch durch noch so viele "wenns" wird daraus keine Niederlage. Und solche Spiele gab es in der Vergangenheit viele. Wer damit nicht leben kann, dem wird nichts anderes übrig bleiben als sich (zumindest bis Schaaf und Allofs weg sind) einen anderen Verein zu suchen. Denn was bei allen diesen diskutablen Defensivschwchen bleibt, ist eine trotzdem sehr erfolgreiche Mannschaft.


Ähnliches gilt für das Thema Standards und das Thema Flanken. Wobei bei den Standards wirklich eine gewisse Einfallslosigkeit zu beobachten ist. Warum auch immer. Was Flanken betrifft, ist es ähnlich wie mit der Defensive. Das Spielsystem Werders beruht nunmal darauf, dass versucht wird, durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Sicher wäre eine gewisse Flexibilität schön, es ist ja nicht so, dass Werder perfekt wäre. Aber auch hier gilt: Der Erfolg spricht letztendlich meiner Überzeugung nach für die Realität und für Schaaf. Zudem ist es meiner Erinnerung nach so, dass statistisch herausgefunden wurde, dass der Weg durch die Mitte der erfolgversprechendste ist.

"No Time for Winners, cause we are the zweitplatzierten ."

"The Second takes it all."


Wenn Werder nicht den Anspruch hat Meister zu werden, dann sollen sie sich bitte vom Spielbetrieb in der Bundesliga abmelden und als Zirkustruppe a la Harlem Globe Trotters über die Dörfer tingeln. Da kann man dann dann den sportlichen Aspekt endlich ablegen und sich ausschließlich darauf konzentrieren der Event Crowd etwas anzubieten, ohne diesen Leistungsgedanken.

Das ist doch Quatsch. In der Bundesliga gibt es 18 Plätze und um jeden muss man kämpfen. Wenn man nur auf den ersten Platz fixiert ist, sieht ein zweiter Platz natürlich wie eine Niederlage aus. Aber das ist realitätsfern. Wie kan man nur so geringschätzen, was Werder in den letzten 5 Jahren erreicht hat.

Also entweder bin ich so traumatisiert das ich nicht mehr klar denken kann ( Das ist doch mal eine super Vorlage für euch, oder ? ) oder ihr verdrängt die Mitschuld des Trainers weil ihr Angst vor der Wahrheit und den notwendigen Veränderungen habt ?

Ich stolpere etwas über die Worte Mitschuld und notwendige Veränderungen. Das klingt nach einer chronisch erfolglosen Mannschaft, wo dann in der Tat der Trainer auf der Kippe stünde. Aber ich muss auch hier sagen: Vielleicht bin ich ein Schönredner, aber das ist nicht das erste und auch nciht das Zweite, was mir zur Situation Werders und Schaaf einfällt.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, dass das getrige Spiel katastrophal war und ohne ins Detail zu gehen sicherlich auch der Trainer im Boot sitzt. Auch wenn man die Einstellung der Spieler für dieses Spiel verantwortlich macht, ist der Trainer damit nicht aus dem Schneider, denn auch das gehört in seinen Verantwortungsbereich.
Aber: Von dir ist seit einigter Zeit eigentlich permanent Kritik an Werders Spielweise, an Schaaf und überhaupt zu lesen. Punktuell mag das zutreffen. Aber wenn fortgesetzt nicht das Gesamtgebilde betrachtet wird oder zumindest konsequent nach Siegen und sonstigen Erfolgen ein lebenslanger Vertrag für Schaaf gefordert wird, sondern nach Niederlagen auf Schaaf eingehauen wird und nach Siegen die Suppe ebenfalls nach Haaren untersucht wird, die Schaaf in Frage stellen, ist das alles ziemlich unglaubwürdig und ich frage mich wirklich, worum es dir und den anderen, die immer wieder die Trainerfrage stellen, wirklich geht.
Es ist nämlich so, dass es unter jedem Trainer Schwächen Fehler und Misserfolge geben wird. Und auch wenn es selbstverständlich ist, dass es Fehleranalyse geben muss und dass Weiterentwicklung auch bei erfolgreichen Mannschaften sinnvoll ist, kann die Lösung ja nicht sein, immer dann den Trainer zu ebtlassen, wenn eine katastrophale Niederlage passiert. Man stelle sich vor, Werder hätte so nach Pasching reagiert...


MFG dkbs
 
wir haben in München gewonnen, den Tabellenführer geschlagen, bei dem 3 mal in Folge Meister in Italien unentschieden gespielt und bei einem famos aufspielenden VFB verloren. Auch wenn die Ecken besser sein könnten ist mein Glas halb voll.

Wir haben als einzige Mannschaft gegen den jetzigen Tabellenletzten verloren, gegen einen Aufsteiger mit Müh und Not nach einer 4:1 Führung mit 5:4 gewonnen, gegen eine Stuttgarter Notelf eine heftige Klatsche bekommen und sind im Heimspiel gegen einen CL-Neuling aus Zypern nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Und die Ecken sind seit 3 Jahren schlecht!
Mein Glas ist halb leer!;)
 
Das ist doch Quatsch. In der Bundesliga gibt es 18 Plätze und um jeden muss man kämpfen. Wenn man nur auf den ersten Platz fixiert ist, sieht ein zweiter Platz natürlich wie eine Niederlage aus. Aber das ist realitätsfern. Wie kan man nur so geringschätzen, was Werder in den letzten 5 Jahren erreicht hat.

Da bringst du was durcheinander. Ich bin alles andere als auf den ersten Platz fixiert. Mein schönstes Spiel als Werder Fan war z.B. kein Doublegewinn in München, kein CL Sieg gegen Madrid oder Chelsea und auch kein 5:3 gegen Anderlecht, sondern der Gewinn von 3 lausigen Punkten an einem Mittwochabend gegen Schalke im März 99. Soviel zu den Erfolgsfanvorwürfen.....

Ebenso habe ich mich über nach dieser merkwürdigen Saison nach dem Double riesig gefreut das wir nach so viel Betrug seitens der SChiedsrichter noch den dritten Platz erreichen konnten.

Und ich habe auch in der folgenden Saison den Sieg in Hamburg gefeiert und die direkt Quali für die CL und fast noch besser fand ich die CL Spiele gegen Juve, wo man einem echten Weltteam beinahe ein Bein gestellt hat. Da war ich nicht wirklich traurig über das Aus, sondern ich habe tagelang das grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen weil wir die Betonabwehr so gefordert haben. Ich habe ein großes Problem mit dem Wort Stolz, aber ich glaube ich war fast sowas in der Art wie Stolz auf die Mannschaft. Trotz allem hat in dieser Saison diese angesprochene Stagnation und sorglosigkeit angefangen. Zwischen großen Siegen musste man immer einen vollkommenen Totalabsturz haben und wenn man mal 4,5,6 Tore erzielt hat, dann mussten wir immer noch einen blöden Konter einfangen und mindestens ein Gegentor kassieren. Das ging mir damals schon tierisch auf die Klötze und auf mein Vorschlag das ganze mal abzustellen, wurde ich ausgelacht :cool:

Ein Jahr später haben wir genau durch so eine scheiße garniert mit individuellen Trainerpatzern, wahnwitzigen Abwehrleistungen, einem schwächelnden Sturm die Meisterschaft einfach so weggeschenkt. Das war unsere Schale, schließlich hatten wir vor der Saison den besten Kader und das beste Spielniveau ( Nach den Bayern versteht sich, die ja nichts auf die Reihe bekommen hatten ). Aber da haben uns die wertlosen Anschlußtore, die wir im Vorjahr noch bei unsern Kantersiegen kassiert haben und gegen die wir nciths unternommen haben irgendwann das Genick gebrochen bei unserer Sturmmisere. Die Einstellung daß man immer Tor kassieren kann, weil man halt jedesmal 2 Tore selber schießt erweist sich halt als Eigentor wenn keine Treffer erzielt. Und genau weil es da geharkt hat wurde in Stuttgart ordentlich gefeiert und nicht in Bremen.

Und ja, im letzten Jahr haben wir es unnötig spannend gemacht. Immer mal wieder eine Serie, immer mal wieder eine peinliche Klatsche, am besten immer gegen die gleichen Gegner weil man immer das gleiche System ausprobiert hat. Ich glaube kaum das Werder echte Meisterchancen hatte, dafür Bayern diese Saison einfach zu stark, aber wir haben durch dummheit, einfältigkeit, 45 Gegentoren viele viele Punkte in den Sand gesetzt. Von Platz 3 in der CL Killergruppe gegen mit Piräus und Lazio ganz zu schweigen. Es ist schon hart trotz 3 Punkte aus den Spielen gegen Real Madrid gegen solche Teams rauszufliegen.

Und dieses Jahr haben wir wieder viele Punkte liegen gelassen, und wir sind erst beim 7. Spieltag.

Ich habe kein Problem damit 4. zu werden wenn 3 Teams besser sind, aber ich kriege Pickel wenn wir Punkte verschenken wegen uneinsichtigkeit und immer wiederkehrenden Unzulänglichkeiten die nicht ernst genommen werden vom Trainer.


Aber: Von dir ist seit einigter Zeit eigentlich permanent Kritik an Werders Spielweise, an Schaaf und überhaupt zu lesen. Punktuell mag das zutreffen. Aber wenn fortgesetzt nicht das Gesamtgebilde betrachtet wird oder zumindest konsequent nach Siegen und sonstigen Erfolgen ein lebenslanger Vertrag für Schaaf gefordert wird, sondern nach Niederlagen auf Schaaf eingehauen wird und nach Siegen die Suppe ebenfalls nach Haaren untersucht wird, die Schaaf in Frage stellen, ist das alles ziemlich unglaubwürdig und ich frage mich wirklich, worum es dir und den anderen, die immer wieder die Trainerfrage stellen, wirklich geht.
Es ist nämlich so, dass es unter jedem Trainer Schwächen Fehler und Misserfolge geben wird. Und auch wenn es selbstverständlich ist, dass es Fehleranalyse geben muss und dass Weiterentwicklung auch bei erfolgreichen Mannschaften sinnvoll ist, kann die Lösung ja nicht sein, immer dann den Trainer zu ebtlassen, wenn eine katastrophale Niederlage passiert. Man stelle sich vor, Werder hätte so nach Pasching reagiert...


MFG dkbs

Mir gehts eigentlich nur darum das der Trainer die Biege macht, da bin ich ganz ehrlich. Er hat sich abgenutzt, obwohl er mich gestern mit seinem Interview nach dem Spiel doch überrascht hat, da er mal nicht um den heißen Brei rumgeredet hat und die Wörter "anbieten, annehmen, belohnen" verwendet hat.

Der alte Zopf muß ab, neuer Wind muß ins Weserstadion. Wenn es schief geht, gehts halt schief, aber das wäre mir lieber als der Running Gag vom Verein der sich regelmäßig selber ein Bein stellt und alles mit dem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) einreißt was man sich aufgebaut hat.

Der Vergleich zu Pasching hinkt allerdings komplett, da Werder damals kein Topteam war und die Mannschaft in einer Phase des Aufbaus. Da darf man zwar auch nicht gegen ein Ösi Team rausfliegen, aber man muß sowas einplanen.
 
Mir gehts eigentlich nur darum das der Trainer die Biege macht, da bin ich ganz ehrlich. Er hat sich abgenutzt, obwohl er mich gestern mit seinem Interview nach dem Spiel doch überrascht hat, da er mal nicht um den heißen Brei rumgeredet hat und die Wörter "anbieten, annehmen, belohnen" verwendet hat.

Das ist wenigstens offen und ehrlich - das respektiere ich, auch wenn ich diese Forderung absolut nicht teile.

Aber nun bitte einmal konkret: Hast du irgendwelche nachprüfbaren Belege - und keine Behauptungen -, daß Schaaf sich "abgenutzt" haben soll?

GWG Niedersachse
 
@ Captain "Reality"(?): Dir geht´s in der Tat nur darum, "dass der Trainer die Biege macht" - das merkt man Deinen Beiträgen seit geraumer Zeit an. Hauptsache weg mit TS, "frischer Wind", und wenn´s schiefgeht, geht´s eben schief - wenn ich sowas lese, gruselt es mich! Ich kann mich noch gut an den vielen frischen Wind zwischen Rehhagel und Schaaf erinnern! Und ich sehe andere Vereine, die jedes Jahr einen frischen Trainer brauchen, der sich dann nach einem halben Jahr leider schon wieder abgenutzt hat.
Ja, das war gestern ein richtiges Scheiß-Spiel! Und sicher ist auch der Trainer begrenzt mitverantwortlich dafür! Hinter verschlossenen Kabinentüren wird es sicher auch mal laut werden - aber eben nicht öffentlich. Und genau das mag ich auch an TS: er ist besonnen und uneitel genug, sich nicht durch öffentliche Kritik auf Kosten der Mannschaft zu profilieren. Hier löst man Probleme ruhig. Das mag ich so an meinem Verein!
Wir haben in den letzten Wochen als Werder-Fans ein paar wirklich besondere Spiele erlebt - München, Hoffenheim, Mailand. Warum nach der Niederlage gestern jetzt wieder alles grundsätzlich in Frage gestellt wird, erschließt sich mir nicht. Du jammerst wirklich auf hohem Niveau. Oder Du hast schlicht Langeweile.
P.S. Zum Zeitpunkt der Pasching-Klatsche war Werder noch kein Top-Team - da hast Du Recht. Aber Schaaf hat es dazu gemacht! Ohne viel Wind...
 
Das ist wenigstens offen und ehrlich - das respektiere ich, auch wenn ich diese Forderung absolut nicht teile.

Aber nun bitte einmal konkret: Hast du irgendwelche nachprüfbaren Belege - und keine Behauptungen -, daß Schaaf sich "abgenutzt" haben soll?

GWG Niedersachse


Ja, ich schaue mir die Spiele von Werder an.


Das lustige an diesem Forum ist das die meisten mir hier Recht geben, aber an der heiligen Kuh darf nicht gerüttelt werden. Jeder ist der Meinung daß wir zuviele Tore kassieren, so gut wie jeder findet daß wir mehr variablität ins System bringen müssen und jeder kriegt bei der Abwehr graue Haare bzw. hat sie schon längst verloren. Dazu finden viele daß der Trainer Spieler aufstellt die nicht ins Team gehören und das die Transferpolitik der letzten 2 Jahre ( die natürlich auch Allofs mitzuverantworten hat ) alles andere als gut ist.

Aber dafür gibt es keine Schuldigen. Das ist einfach so und damit hat der Trainer hier nichts zu tun. Wenn ich alle Fehler hier aufzähle die Werder macht und die auch von vielen so gesehen werden, aber bei denen der Trainer keine Schuld hat, dann bleibt nicht mehr viel woran der Trainer überhaupt Schuld haben könnte.

Das System ist unwichtig, Abwehrleistungen sind Schicksal und Glück, die Transferpolitik wird ausgewürfelt und das Team stellt sich von alleine auf, aber der Trainer ist fein raus. Da frag ich mich wofür wir so einen Übungsleiter überhaupt brauchen wenn die Probleme bekannt sind, aber er für nichts auch nur schuldig oder zuständig ist.

Das ist fast schon ein Fall für die X Akten oder Galileo Mystery
 
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