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Bloß bei uns ist ein sehr schlechtes Spiel scheinbar imemr der Anlass für grundsätzliche Befreiungsschläge: Der Trainer stellt die Mannschaft immer wieder falsch ein, das System ist endgültig veraltet, der Kapitän endgültig zu alt, wir haben falsch eingekauft. Darüber wird dann ein paar Tage lang rumgeheult, ehe wir das nächste Spiel überzeugend gespielt haben. Vielleicht gewinnen wir auch wieder, wie zuletzt, drei Spiele am Stück. Dann herrscht hier das große Troubleshooting-Alzheimer und die einschneidenden Probleme sind wie weggeblasen. Wenn wir dann allerdings mal wieder ein Spiel schlecht spielen, au weia, dann ist wieder alles ganz kurz vor dem kollabieren und es müssen Köpfe rollen.
Das ist viel zu einfach.
Wofür haben wir dann Trainer wenn es Teams gibt gegen die man halt immer verliert weil sie einem nicht liegen ?
Ein Trainer ist dafür da um die Mannschaft so aufzustellen und auszurichten das sie mit solchen Vereinen klar kommen.
Aber wenn man im Jahr 2006 4 Tore kassiert gegen Stuttgart, davon 3 mal mit einem Spielzug ausgekontert wird und im nächsten Jahr mit der identischen Taktik wiederkommt und 6 Tore kassiert, wovon wieder 4 Tore identisch waren, dann hat das nichts damit zu tun das einem der Gegner nicht liegt.
Dann ist das unfähigkeit des Trainers. Man kann nach so einer Klatsche nicht ein Jahr später wiederkommen und erneut das gleiche spielen. Und erst recht darf man nicht nochmal ein Jahr später kommen und sich zu den 2 Klatschen noch eine dritte abholen ohne auch nur irgendwas taktisch geändert zu haben.
Für sowas braucht man keinen Trainer.

ich hab hier aber schon oft gelesen, wie auch nach siegen hier sachliche (und auch berechtigte) kritik an sachen geübt wurde, die auch beim sieg nicht gepasst haben. aber wenn man sich grade nach nem sieg hier im forum erlaubt irgendwas an der leistung schlecht gefunden zu haben, kommt es ja fast zur digitalen hexenverbrennung... da würde ich nicht von troubleshooting alsheimer sprechen. ein troubleshooting wird hier ja von einer nicht unerheblichen zahl von usern gar nicht erst zugelassen, weil die leistung immer toll ist, der trainer ein heiliger und ne niederlage ja alle 2,3 spiele vorkommen kann. grad wenn eine mannschaft mit qualität im kader wie bremen ma gegen gladbach oder die quasi-2.-mannschaft von stuttgart verliert.
ich hab hier aber schon oft gelesen, wie auch nach siegen hier sachliche (und auch berechtigte) kritik an sachen geübt wurde, die auch beim sieg nicht gepasst haben. aber wenn man sich grade nach nem sieg hier im forum erlaubt irgendwas an der leistung schlecht gefunden zu haben, kommt es ja fast zur digitalen hexenverbrennung...
Das ist mal ein guter Ansatz, um Verständnis auch für die "Trainer-raus-Protagonisten" aufzubringen. Dann will ich jetzt mal den folgenden Seiten "Traumabewältigung" mit verständnisvollerem Blick folgen. Wenn denn das Verfassen "realitätsferner und Untergangsstimmung verbreitender Grütze" wenigstens dazu beiträgt, diesen Usern psychologisch über das Niederlagentrauma hinwegzuhelfen, dann erfüllen diese Seltsamkeiten ja immerhin zumindest einen Zweck.Ich denke nur, daß viele ihren Frust über ein verlorenes Spiel abbauen, indem sie hier möglichst lange Diskussionen anzetteln, in denen sie ihnen Unmut dann entsprechend kanalisieren können. Ist doch praktisch nach jeder Niederlage das gleiche Bild. Allerdings will ich das nichtmal kritisieren. Im Grunde steckt nichts anderes dahinter als das Bedürfnis "darüber zu sprechen". Aus psychologischer Sicht der erste Schritt zur Verarbeitung eines Traumas. Von daher: Seiten voller realitätsferner und Untergangsstimmung verbreitender Grütze sind vollkommen normal, wenn's mal schlecht gelaufen ist.
Wieso aus Fehlern lernen? Immer volle Pulle nach vorne!
Jede F-Jugendmannschaft hat taktisch mehr drauf!
@ Linienrichter Jablonski.
bitte dich es geht nicht um die Tatsache,das man verliert.
es geht um die Art der Niederlagen,die immer das gleiche Gen tragen.
zumindest sehe ich das so.
IZ ON

Also - ich jedenfalls nicht !Es gibt bestimmt Möglichkeiten, sich in München einzugeln und keine zwei Gegentore zuzulassen, oder gegen Hoffenheim zuhause auf ein 1:0 zu spielen. Und, will das jemand?
. Außerdem müsste Tim Wiese da einen wirklich tollen Tag erwischen - und so häufig sind die ja nun auch nicht, als dass man das in das Spielkonzept mit einbeziehen könnte.

Was mir allerdings bei den traumatischen Posts immer noch fehlt, sind die konkreten Anregungen, mit welchem Personal - Trainer/Sportdirektor - der SV Werder in den letzten 4 Spielzeiten 1-2 Titel geholt hätte. Also - welche konkreten Personen (die man für einen Verein wie den SV Werder begeistern könnte) hätten neben den die regelmäßige CL-Teilnahme ermöglichenden Erfolgen auch noch 1-2 Titel geholt ? Das würde mich ehrlich mal interessieren.
