Jurica Vranješ

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@ Libelle2009

In dem Punkt, daß TS auch mal Fehler zuzgeben kann, stimme ich Dir zu, aber ich sehe im Fall Vranjes keinen Fehler von Thomas Schaaf - höchtens den, daß er trotz durchwachsener Leistungen von Vranjes zu lange an ihm festgehalten hat (bzw. daß er gar nicht erst hätte verpflichtet werden sollen).
 
Ja, natürlich ist das ein Unterschied, aber Vranjes hat gesagt es war für ihn eine große menschliche Enttäuschung. Ich finde so etwas sollte man schon einmal sagen dürfen. Und seinen Trainer in aller Öffentlichkeit sportlich zu kritisieren wird doch auch nie hingenommen (was ich sogar noch verstehen kann).
Die Enttäuschung bei Vranjes beruhte meiner Meinung nach auch vor allem darauf, dass man mit ihm den Vertrag verlängert und ihm sagt, man würde weiterhin auf ihn bauen, ihm dann kurz darauf aber den wesentlich schlechteren Tzolis vor die Nase setzt und er kaum noch Einsatzzeiten bekam. Vranjes hat auch im gleichen Interview gesagt, dass er selber auch Fehler gemacht habe (nämlich dann irgendwann wirklich schlechter trainierte). Ich finde einem Trainer wie Schaaf würde das auch mal ganz gut zu Gesicht stehen zu sagen: Ja, da hab ich einen Fehler gemacht. Das wäre ja auch nicht weiter schlimm in mehr als 10 Jahren als Cheftrainer.

Und wenn ich öffentlich äußern würde, dass ich von meinem Chef menschlich enttäuscht bin und der mich danach feuern will, würde ich ihn vors Arbeitsgericht ziehen.

dann irgendwann stimmt so nicht, das er schlecht trainiert hat war in der Winterpause, wo man den Grundstein für ne ordentliche Rückrunde legt! Und Tziolis wurde meines Wissens nach während der Winterpause geholt. Also passt dein konstruierter Zusammenhang hier einfach nicht. Und wenn man schlecht trainiert muss man damit leben das man nicht aufgestellt wird!
 
.... aber ich sehe im Fall Vranjes keinen Fehler von Thomas Schaaf - höchtens den, daß er trotz durchwachsener Leistungen von Vranjes zu lange an ihm festgehalten hat ....
Ja? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass TS lange an ihm unumstößlich festgehalten hat. Ähnlich wie bei Pasanen oder Almeida war Juri in der Regel draussen, wenn andere wieder fit wurden, völlig egal, wie er vorher gespielt hatte. Da gab`s einige andere, an denen Schaaf erheblich länger festhielt, manchmal auch relativ egal, wie sie eine oder zwei Wochen vorher gespielt haben.

Und dass bei Werder Spieler wie JV, die solide, möglichst fehlervermeidend und mannschaftsdienlich spielen, taktisch ein ordentliches Raumverständnis und eine gute Gabe für die entstehenden Spielsituation haben, weitaus weniger hoch in der Gunst stehen, als technisch brilliante Offensivkünstler, ist auch nicht erst seit gestern so. In der letzten Saison wäre ich während der sieben sieglosen Spiele-Serie, nach dem Bargfrede-Ausfall froh gewesen, wenn wir da einen wie Juri gehabt hätten.

Was im Training lief oder nicht lief, können doch hier die wenigsten beurteilen. Sicherlich werden`s die meisten hier wieder als völligen Unsinn deklarieren - aber es war nun einmal so, dass die zunehmende (sportlich unverständliche) Nichtberücksichtigung und die totale Ausbootung in der Rückrunde 09 nahezu parallel mit dem ausufernden Klasnic-Rechtsstreit einherging. Natürlich alles Zufall....

Achso, @Peggy76, selbst in einer Amateurmannschaft verliert einer auf Dauer die Lust, auch am Training, wenn er aus für ihn nicht nachvollziehbaren Gründen wie in diesem Fall nicht mehr zum Zuge kommt. Das hat auch nichts mit seinem hohen Verdienst zu tun, auch ein Fussball-Profi ist nur ein Mensch. So falsch war das schon nicht, was Libelle schrieb.
 
Was im Training lief oder nicht lief, können doch hier die wenigsten beurteilen.[...]Natürlich alles Zufall....

Du musst ja dein Leben echt völlig auf Werder auslegen, wenn du regelmäßig aus Sachsen-Anhalt zum Training anreist.

Anders kann ich mir diese Äußerung nicht erklären.

Außer natürlich du widersprichst dir selbst, aber das kann ja nicht sein.

Völlig unmöglich... ;)
 
Es ist eher peinlich, dass sich Vranjes um keinen neuen Verein bemüht... eine andere Option wäre auch eine Vertragsauflösung wie bei Dusko... das er weiterhin in Bremen ist und sein Gehalt bezieht, ist auf jeden Fall die schlechteste Lösung.

Ich finde die Entscheidung absolut nachvollziehbar. Dass Juri noch einmal sportlich gut genug wird, um in unsererm Mittelfeld zu spielen halt ich für nahezu ausgeschlossen. Dann doch lieber einem der deutlich jüngeren und besser veranlagten Spieler eine Chance geben.
Und deswegen macht es keinen Sinn, ihn zu trainieren. Das Argument, dass er die Stimmung nicht eben verbessern dürfte kommt noch hinzu.
 
Du musst ja dein Leben echt völlig auf Werder auslegen, wenn du regelmäßig aus Sachsen-Anhalt zum Training anreist.

Anders kann ich mir diese Äußerung nicht erklären.
Du könntest es Dir erklären, wenn Du richtig gelesen (und verstanden) hättest. Da steht nicht, dass ich mir regelmäßig das Training ansehe, sondern dass es die wenigsten beurteilen können. Diese Vermutung hab ich einfach mal in den Raum gestellt. ;)
 
Achso, @Peggy76, selbst in einer Amateurmannschaft verliert einer auf Dauer die Lust, auch am Training, wenn er aus für ihn nicht nachvollziehbaren Gründen wie in diesem Fall nicht mehr zum Zuge kommt. Das hat auch nichts mit seinem hohen Verdienst zu tun, auch ein Fussball-Profi ist nur ein Mensch. So falsch war das schon nicht, was Libelle schrieb.

Wenn man den Beitrag von Libelle durchliest lese ich da raus, das sie Juris schlechtes Training an dem vorziehen von Tziolis gegenüber ihm festmacht. Das wiederrum kann so nicht sein! Da Juri eingestanden hat in der Winterpause schlecht trainiert zu haben, Tziolis ist allerdings erst in der Winterpause gekommen.
 
Wenn man den Beitrag von Libelle durchliest lese ich da raus, das sie Juris schlechtes Training an dem vorziehen von Tziolis gegenüber ihm festmacht. Das wiederrum kann so nicht sein! Da Juri eingestanden hat in der Winterpause schlecht trainiert zu haben, Tziolis ist allerdings erst in der Winterpause gekommen.

Es hängt ja nicht davon ab, ab wann und wie lange danach Juri mit seinen Leistungen unzufrieden war, sondern ab wann das bei Thomas der Fall war. Vielleicht war er schon vor der Pause unzufrieden, holte deswegen Alexandros, und fand die ganze Zeit lang dessen Trainingsleiszung besser als die von Juri.
 
Was hat er denn damals bitte so schlimmes gesagt? Schaaf sei ein guter Trainer, aber menschlich habe er ihn enttäuscht! Ja und? Wir haben doch Demokratie, oder? Was war daran so schlimm?
 
Was hat er denn damals bitte so schlimmes gesagt? Schaaf sei ein guter Trainer, aber menschlich habe er ihn enttäuscht! Ja und? Wir haben doch Demokratie, oder? Was war daran so schlimm?



Sicherlich ist daran nichts schlimm,doch es sollte auch dem Trainer zugestanden sein,das er darauf reagiert wie er es für richtig hält ohne jemanden fragen zu müssen.Vranjes war nun auch nicht in der Position Schaaf zu kritisieren zu können weil er ja so unverzichtbar gewesen ist.
 
Was hat er denn damals bitte so schlimmes gesagt? Schaaf sei ein guter Trainer, aber menschlich habe er ihn enttäuscht! Ja und? Wir haben doch Demokratie, oder? Was war daran so schlimm?

Na ja, gesagt hat er:
"Als Psychologe aber ist er eine Katastrophe und menschlich für mich die größte Enttäuschung meines Lebens.",
"Er ist nie bereit, einen Fehler einzugestehen.",
"Ich [bin] nicht auf Schaaf oder Klaus Allofs angewiesen. Und das ist gut so.",
"Dass ich schlecht trainiert haben soll, ist doch nur eine Alibi-Aussage. Wenn’s nach den Trainingsleistungen geht, dürften 70 bis 80 Prozent nicht spielen.",
"Das Verhältnis zwischen mir und dem Trainer ist zerstört."

Demokratie herrscht in einem Arbeitsverältnis in nur sehr eingeschränktem Maße. Nur die wenigsten Vorgesetzten würden solch kritische Meinungsäußerung ihrer Mitarbeiter hinnehmen. Nicht in Vieraugengespräch, erst recht nicht während der Betriebsfeier und schon gar nicht in einem Massenblatt mit Millionenauflage.

Wenn sich an der Situation noch etwas ändern soll, läge es an Juri, den ersten Schritt zu tun. Schon allein deshalb, weil Thomas am deutlich längeren Hebel sitzt.
 
Demokratie herrscht in einem Arbeitsverältnis in nur sehr eingeschränktem Maße. Nur die wenigsten Vorgesetzten würden solch kritische Meinungsäußerung ihrer Mitarbeiter hinnehmen. Nicht in Vieraugengespräch, erst recht nicht während der Betriebsfeier und schon gar nicht in einem Massenblatt mit Millionenauflage.

Wenn sich an der Situation noch etwas ändern soll, läge es an Juri, den ersten Schritt zu tun. Schon allein deshalb, weil Thomas am deutlich längeren Hebel sitzt.

1899% Zustimmung. :tnx:
 
Na ja, gesagt hat er:
"Als Psychologe aber ist er eine Katastrophe und menschlich für mich die größte Enttäuschung meines Lebens.",
"Er ist nie bereit, einen Fehler einzugestehen.",
"Ich [bin] nicht auf Schaaf oder Klaus Allofs angewiesen. Und das ist gut so.",
"Dass ich schlecht trainiert haben soll, ist doch nur eine Alibi-Aussage. Wenn’s nach den Trainingsleistungen geht, dürften 70 bis 80 Prozent nicht spielen.",
"Das Verhältnis zwischen mir und dem Trainer ist zerstört."

Demokratie herrscht in einem Arbeitsverältnis in nur sehr eingeschränktem Maße. Nur die wenigsten Vorgesetzten würden solch kritische Meinungsäußerung ihrer Mitarbeiter hinnehmen. Nicht in Vieraugengespräch, erst recht nicht während der Betriebsfeier und schon gar nicht in einem Massenblatt mit Millionenauflage.

Wenn sich an der Situation noch etwas ändern soll, läge es an Juri, den ersten Schritt zu tun. Schon allein deshalb, weil Thomas am deutlich längeren Hebel sitzt.

Diese Aussagen sind jetzt ein Jahr alt. Auch Vorgesetzte, die am längeren Hebel sitzen, sollten hin und wieder über ihren eigenen Schatten springen können.
 
Diese Aussagen sind jetzt ein Jahr alt. Auch Vorgesetzte, die am längeren Hebel sitzen, sollten hin und wieder über ihren eigenen Schatten springen können.

Zwei Dinge könnten Thomas vielleicht zu einem solchen Sprung bewegen: Wenn Juri das Gespräch sucht oder wenn er sportlich gebraucht wird.
Bei allen Verdiensten Juris in der Vergangenheit: aktuell scheint er bei weitem nicht gut genug, um es in die Startelf oder auch nur auf die Bank zu schaffen. Da sind andere, jüngere, talentiertere vor ihm dran.
Es bringt daher nichts, ihn zu trainieren, damit er uns als Spieler weiterbringt. Es wäre für beide Seite das Beste, wenn er sich einen anderen Verein sucht.
 
Diese Aussagen sind jetzt ein Jahr alt. Auch Vorgesetzte, die am längeren Hebel sitzen, sollten hin und wieder über ihren eigenen Schatten springen können.


Wäre bei TS nicht unvorstellbar, daß er über seinen Schatten springt, allerdiings müßte Vranjes dann auch so viel A... in der Hose haben, um den ersten Schritt machen, denn schließlich hat er Bockmist gebaut und nicht der Coach.
 
Es wäre für beide Seite das Beste, wenn er sich einen anderen Verein sucht.

Er hat gesucht und gesucht und gesucht...

Ankaragücü hat ihn freundlicherweise ausgeliehen, ihn spielen lassen und zurück geschickt.

Und selbst wenn er ablösefrei wäre, würde den doch keiner verpflichten, wo er auch nur eine einzige Probeeinheit mitgemacht hat.

Am Ende der Woche wird sein Vertrag bei uns endlich aufgelöst und seine Karriere beendet sein.
 
Er hat gesucht und gesucht und gesucht...

Ankaragücü hat ihn freundlicherweise ausgeliehen, ihn spielen lassen und zurück geschickt.

Und selbst wenn er ablösefrei wäre, würde den doch keiner verpflichten, wo er auch nur eine einzige Probeeinheit mitgemacht hat.

Am Ende der Woche wird sein Vertrag bei uns endlich aufgelöst und seine Karriere beendet sein.

geht's noch? :stirn:

man kann spieler, auch wenn sie ihren zenit überschritten haben, noch mit einem gewissen mindestmaß an respekt behandeln.
 
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