Boubacar Sanogo

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Nicu21
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Also wenn es wirklich Interessenten gibt, würde ich ihn abgeben. In meinen Augen hat Almeida (Rosi sowieso) das größere Potential. Zudem ergäben sich für Harnik wieder Chancen.
 
Frankreich und Le Havre locken

Der französische Ligue 1-Klub Le Havre hat ein Auge auf den Bremer Stürmer geworfen. Nachdem bereits mehrere Wunschkandidaten abgesagt hatten, ist Sanogo nun offenbar der neue Favorit. 24 Tore in 80 Bundesligaspielen stehen auf dem Konto des Ivorers, der erst im Juli 2007 für knapp 4,5 Millionen Euro vom Hamburger SV an die Weser wechselte. Le Havre visiert ein Leihgeschäft plus einer Kaufoption an, doch Boubacar Sanogo hat sich längst öffentlich für die englische Premier League ausgesprochen.

http://www.goal.com/de/Articolo.aspx?ContenutoId=889132
 
Letzte Saison haben Rosenberg, Almeida, Klasnic und Sanogo auf der Bank gesessen - jeweils in bestimmten Phasen. Aber alle 4 haben auch immer wieder ihre Chancen gekriegt, sich zu beweisen. Wer sich dann mit guten Leistungen emphohlen hat, durfte wieder in die Startelf rücken.
Harnik bekam weniger Spielzeit, aber immerhin häufiger Kurzeinsätze.


Das hat sich in dieser Saison geändert. Rosenberg hat sich seien Stammplatz gewissermaßen noch verdient, als bester Torschütez des Vorjahres und auch der ersten Spiele dieser Saison. Das Problem ist aber, dass mit Pizarro ein neuer Stürmer gekommen ist, für den das Leistungs/Formkurve-Prizip nicht mehr gilt. Pizzaro durfte von Anfang an und darf immer noch in der Startelf auflaufen - ohne sich diese Einsätze durch gute Leistungen verdienen zu müssen.
Er kam frisch an - und sofort ab in die Startelf. Er machte nach passablem Debüt 3-4 allenfalls mäßige Spiele - und durfte trotzdem weiter von Beginn und sogar meistens durch spielen.


Damit wurde das gut funktionierende System der Vorsaison aus dem Gleichgewicht gebracht. Sanogo, Almeida und erst recht Harnik bekommen kaum noch Spielzeit. Man hat auch nicht das Gefühl, dass sie überhaupt eine faire Chance bekommen, sich wieder in die Startelf zu spielen (Es sei denn Rosi oder Pizza würden mehrere wirklich schlechte Leistungen in Folge bringen, worauf die anderen aber ja keinen Einfluss haben).

Dies führt natürlich unweigerlich dazu, dass diese drei frustriert sind, und natürlich dann auch an einen Wechsel denken.
Die Verpfilchtung und "Sonderbehandlung", die Pizza bekommt, stört nicht nur das Gleichgewicht und die Harmonie in der Mannschaft, das könnte uns auch den Weggang von Bouba, Hugo und Harnik bescheren. Da Pizza selbst auch am Saisonende wieder geht, bleibt dann nur Rosenberg.
Diese Entwicklung finde ich sehr schade.


Ich habe nichts gegen Pizzaro, der Mann hat sicherlich auch seine Qualitäten. Aber er hätte imho gleich behandelt werden müssen, wie die anderen. Wie sonst auch bei Neuzugängen hätte er erstmal den eingespielten den Vortritt lassen püssen, und dann für einen Kurzeinsatz eingewechselt usw...Und dann hätte Schaaf, wie in der Vorsaison, nach Leistung und Formkurve aufstellen sollen. Z.B hatte Pizza ja 2-3 nicht so tolle Spiele, während Sanogo bei zwei Kurzeinsätzen sich empfohlen hat. Trotzdem durfte im nächsten Spiel wieder Pizza von Beginn ran, während Bouba wieder auf die Bank musste. Da kann ich es gut verstehen, wenn er jetzt nach anderen Vereinen Ausschau hält.
 
Ich sehe keine ungerechte behandlung im Falle Pizarro.

Klar, er kann spielen wie er will, er wird auf jeden Fall einen Stammplatz haben. Aber bisher macht er seine Sache nicht überragend, aber ordentlich. Und es ist auch unbestritten das Pizarro und Sanogo/Almeida in verschiedenen Ligen spielen. Da ist es doch normal das ein Spieler auch mal schlecht spielen kann und nicht ausgewechselt, wenn mal ein Spiel nicht läuft. Dafür ist die spielerische Klasse einfach zu groß.

Heikel wirds dann nur wenn es zu Klose ähnlichen Leistungen kommt, die Pizarro sicher nicht zeigen wird. Dann wird er weiterhin den Stammplatz haben, und dann wirds brodeln im Team.
 
Sehe ich ähnlich. Pizarro zeigt finde ich schon, dass er zurecht einen Stammplatz hat. Er spielt sehr gut mit, ist engagiert, und auch wenn er noch nicht so viele Tore geschossen hat, zeigt er, dass er kaltschnäuzig und erfahren ist; siehe die beiden Tore bei Bayern und gegen Hoffenheim. Ich bezweifle, dass sonst jemand bei Werder (außer vielleicht Rosenberg) zur Zeit in der Lage ist, solche Tore zu schießen. Oder die Szene am Anfang in München, wo er einen Verteidiger narrt und dann den Ball sehr schön an den Pfosten hebt. Von daher ist er meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Gewinn.

Allerdings hat Peter Panther auch nicht ganz unrecht. So eine Verpflichtung hat einfach zwei Seiten. Die eine ist, dass man einen Stürmer dazubekommen hat, der gesetzt ist und das - zumindest meiner Meinung nach - auch zurecht.
Die andere Seite ist, dass das zwangsläufig dazu führt, dass die Stürmer nicht in der Breite Einsatzchancen bekommen wie letztes Jahr. Damals wollte das aber kaum einer hören, weil alle im Toni-Taumel ware, der als gesetzter Stürmer positiv als Konstante gesehen wurde. Aber Werder hatte mit seinen 4 stürmern,die fast gleichwertig waren, auch einen Trumpf, nämlich dass man mal tauschen konnte, dass jeder seine Chance bekam und dadurch auch Stürmer ohne Stammplatz ihre Erfolgserlebnisse hatten und einen Rythmus hatten, den Sanogo oder Almeida jetzt in der Form nicht mehr haben werden. 4 x 8 sind halt nicht weniger als 2 x 16. Und mit der möglichen Unzufriedenheit, die in der letzten Saison eigentlich nur Harnik als Numemr 5 befiel. muss man dann auch umgehen.

MFG dkbs
 
Ich sehe keine ungerechte behandlung im Falle Pizarro.

Klar, er kann spielen wie er will, er wird auf jeden Fall einen Stammplatz haben.

Und das ist Deiner Meinung nach fair und gerecht gegenüber den anderen? Wenn es keinen fairen Konkurrenzkampf gibt, bei dem Leistung und Form entscheiden, sondern der eine per se den Vorzug erhält, und die anderen nichtmal ne sportliche Chance bekommen? :confused::mad:
 
Und das ist Deiner Meinung nach fair und gerecht gegenüber den anderen? Wenn es keinen fairen Konkurrenzkampf gibt, bei dem Leistung und Form entscheiden, sondern der eine per se den Vorzug erhält, und die anderen nichtmal ne sportliche Chance bekommen? :confused::mad:

Daß musst du mir nicht erzählen, ich könnte seit Jahren kotzen wenn ich sehe wie der Trainer das Leistungsprinzip mit Füßen tritt.Aber Pizarro spielt derzeit halt auch so wie jemand der den Stammplatz verdient hat.

Es ist ja nicht so das wir mit Rosenberg und Sanogo/Almeida ein Topteam hatten und man einen der Megastürmer abgesägt hat um Pizarro reinzudrängen. Ganz im Gegenteil, Rosenberg war die NR. 1 im Sturm und die anderen beiden haben enttäuscht, also wirft man halt den neuen ins Team von dem man weiß das er sehr viel mehr auf den Kasten hat als Sanogo/Almeida. Ich seh da kein Problem .
 
wenn das halbwegs stimmt, was er hier

http://www.goal.com/de/Articolo.aspx?ContenutoId=889132

zum besten gibt, kann er gerne gehen. Das sieht mir doch eher an Wahrnehmungstörungen aus als sich einem harten Konkurrenzkampf zu stellen

"Ich habe die nötige Fähigkeit, ich war in der Bundesliga gefürchtet ....."
> etwas übertrieben

"Ich habe Gespräche geführt, als ich noch in Hamburg Tore geschossen habe."

> ganze 4

"Ich wurde von Bremen kontaktiert und wollte ihnen im Titelkampf helfen"
> wie gnädig Herr Sanogo

Bilanz bei Werder

1) eine gute Hinrunde
2) eine katastrophale Rückrunde
3) Pizza und Rosenberg sind derzeit nicht unberechtigt erstmal gesetzt (siehe dazu auch Punkt 2)
 
Unbestritten bleibt, das Sanogo für uns wichtige Tore auf internationaler Ebene erzielt hat. Ich persönlich würde mich freuen, enn er das weiterhin für Werder machen könnte.
 
Und das ist Deiner Meinung nach fair und gerecht gegenüber den anderen? Wenn es keinen fairen Konkurrenzkampf gibt, bei dem Leistung und Form entscheiden, sondern der eine per se den Vorzug erhält, und die anderen nichtmal ne sportliche Chance bekommen? :confused::mad:

Es geht weder um Fairness irgendeinem gutbezahlten Profi ggü., noch um empirische Gerechtigkeit und Gleichbehandlung allen gegenüber. Es geht um Erfolg - und das beinhaltet zum einen, daß es durchaus vorkommen kann, jemanden bevorzugt zu behandeln, weil man sich auf längere Sicht davon mehr Erfolg verspricht. Ist hart, ist Leistungsgesellschaft, ist Profifußball.
 
ich muss gestehen, nach der ansprechenden hinrunde letzten jahres, fehlt mir im moment das letzte bisschen. auch die rückrunde war nicht wirklich gut.
beide male hatte er in der vorbereitung probleme oder termine. aber letzte hinrunde hat er auch von 0 auf 100 bei werder gespielt und die vorbereitung im nahbarverein getan.
da muss mehr kommen um ansprüche zu stellen. und wenn er das nicht einsieht und lieber in england psielen will, soll er das gerne tun!!aber wenn dann bitte erst zur sommerpause und frühzeitig bekannt geben.

naja wir werden sehen, vll bombt er ja ab heute wieder richtig los, ich fänds schön :)
 
da muss mehr kommen um ansprüche zu stellen.

Dafür muss er aber auch erstmal eine Chance bekommen.
Man kann ihm, anders als für die letzte Rückrunde, was die laufende Saison angeht, keinen Vorwurf mangelnder Leistung machen: Er hat sogar die beste Effizienz aller Werder-Stürmer bisher (Scorepunkte je Spielzeit).
Trotzdem durfte er noch kein einziges Mal von Beginn an ran, alle Einsätze zusammen addiert, kommt er nicht mal auf ein ganzes Spiel in der Buli! Wie soll von ihm etwas kommen, wenn man ihn kaum spielen lässt?
Pizzaro hat drei, vier ganze Spiele gebraucht, bis er zuletzt dann endlich gut gespielt und getroffen hat.
 
Unabhängig von Sanogo, dem ich auch ein Erfolgserlebnis (bzw. erstmal die BEwährungsprobe dazu) wünschen würde, sehe ich es bei Pizarro anders.
Er war in seinem ersten Spiel gegen Schalke zumindest vielversprechend und spielerischgut,, gehörte auch in Gladbach zu den wenigen positiven Erscheinungen. Gegen Cottbus war er ok. Gegen Famagusta war ein schwaches Spiel, aber gegen Bayern, Aue und Hoffenheim hat er gut gespielt und auch getroffen.
Ich sehe keinen wirklichen Ansatzpunkt, Pizarro in Frage zu stellen.

MFG dkbs
 
Es geht weder um Fairness irgendeinem gutbezahlten Profi ggü., noch um empirische Gerechtigkeit und Gleichbehandlung allen gegenüber. Es geht um Erfolg - und das beinhaltet zum einen, daß es durchaus vorkommen kann, jemanden bevorzugt zu behandeln, weil man sich auf längere Sicht davon mehr Erfolg verspricht. Ist hart, ist Leistungsgesellschaft, ist Profifußball.

So sehe ich das auch. Das was hier immer wieder kritisiert wird, ist kein Pizarro-Problem. Wenn wir Pizarro, Rosenberg, Almeida und Sanogo vergleichen, dann ist Pizarro derjenige mit der höchsten Qualität. Für mich ist es mehr als nachvollziehbar, dass man einem Spieler wie Pizarro den nötigen Rhytmus verschaffen will, den er für ein erfolgreiches Spiel braucht. Wenn man einen Spieler nachhaltig aufbauen will, ist das auch genau der richtige Weg, auch wenn man krurzfristig Abstriche machen muss. Das krasse Gegenteil wäre, wenn man nach 1-2 schlechten Spielen sofort den entsprechenden Spieler ersetzen würde. Dann würde man nie wirklich Kontinuität ins Team bringen, und die halte ich für unser Spiel für sehr wichig.

Deshalb sind meiner Ansicht nach auch Spieler wie Fritz, Frings oder Baumann auch bei schlechten Phasen sehr lange in der Startelf, ehe ihnen mal die Bank blüht. Denn in Topform sind das verdammt wichtige Spieler für uns.

Bei aller Kritik am Festhalten mancher Spieler kommt mir vor allem eines zu kurz: die Beurteilung der Alternativen. Man kann sich einen Spieler auf die Bank wünschen, muss dann aber auch angemessenen Ersatz aufbieten können. Und der größte Gradmesser für mögliche Einsätze sind natürlich die Trainingsleistungen. Hier müssen sich die Spieler aufdrängen. Wenn hier von den Kandidaten nur Grütze produziert wird, dann ist doch klar dass der Trainer hier keine Experimente eingeht und weiterhin auf die Stammkräfte vertraut. Wie Karlotto schon sagte: es geht um den größtmöglichen Erfolg. Und wenn sich dieser mit schwächelnden Stammkraften wahrscheinlicher erscheint als mit Ersatzspielern, die keine Anstalten machen, sich anzubieten, dann wird eben an diesen Kräften festgehalten.

Ein solches Beispiel haben wir mit Klose gehabt. Viele sagen, er habe Arbeitsverweigerung begangen. OK, gemessen an seiner Hochform war er nachher richtig grottig. Ich sage dagegen: was immer vergessen wird ist, dass er selbst in der besagten schwachen Rückrunde noch unser bester und konstantester Scorer war, auch wenn er kaum noch selbst getroffen hat. Beim Sturmpartner gab es dagegen ständig Wechselspielchen, weil sich niemand behaupten konnte. Weder mit Toren, noch mit Vorlagen - es hat sich einfach niemand aufgedrängt. Und so blieb TS immer wieder an Klose hängen, weil er der einzige war der was nach hinten getan hat und weiterhin zumindest als Passgeber erfolgreich war.

Aber wie gesagt, Hauptgrund am Festhalten gewisser Spieler ist für mich, dass man die starken Spieler gern in Bestform auf dem Platz sehen möchte. Und dafür nimmt man eben in Kauf, dass sie ein paar Spiele brauchen um ihren Rythmus zu finden.
 
Unglaublich.

Da bekommt man endlich die Chance, sich in einer Halbzeit zu präsentieren... und dann endet das erneut wieder in einem absoluten Desaster.
 
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