Österreich als "Testspiel-Mekka"
Österreich rückt knapp zwei Wochen vor WM-Beginn in den Mittelpunkt des internationalen Fußballinteresses, gehen doch hier am Wochenende teilweise hochkarätige Vorbereitungsspiele über die Bühne. So testen Spanien, England, Serbien und Kamerun in heimischen Stadien für den Ernstfall.
Großes Medieninteresse an England-Match
Die Engländer absolvieren ihr letztes WM-Probematch am Sonntag in der mit über 15.300 Zuschauern ausverkauften Grazer UPC-Arena gegen Japan, einen weiteren Endrundenteilnehmer. Rund 300 Journalisten haben sich angemeldet, 28 Kameras übertragen die Partie in die ganze Welt.
Die Mannschaft von Fabio Capello fliegt unmittelbar nach dem Spiel zurück nach London, von wo sie am Mittwoch in Richtung Südafrika aufbricht. Für die Japaner geht es ebenfalls noch am Sonntag retour ins Teamcamp in der Schweiz.
Spanier mit vollem Programm
Die spanischen Europameister landeten am Freitag in Innsbruck, am Samstag bestreiten sie im Tivoli neu ein Match gegen Saudi-Arabien. Danach folgt ein Aufenthalt in Schruns-Tschagguns, ehe am Donnerstag wieder im Tivoli neu ein Duell mit WM-Starter Südkorea steigt.
Für die Samstag-Partie werden 200 Medienvertreter und bis zu 9.000 Zuschauer erwartet, diese Zahlen dürften sich beim Spiel gegen Südkorea erhöhen.
Doppelveranstaltung in Klagenfurt
Beim Testspieldoppel Slowakei (mit Dusan Svento, dem einzigen WM-Starter aus der österreichischen Bundesliga) - Kamerun und Serbien - Neuseeland am Samstag im Klagenfurter Wörtherseestadion rechnen die Veranstalter mit rund 14.000 Zuschauern, die Partien werden in 22 Ländern live übertragen.
Knapp 250 Journalisten sind akkreditiert, dazu kommen Scouts von namhaften Clubs wie Arsenal, Chelsea und Inter Mailand. Außerdem schickt nahezu jeder deutsche Bundesligist einen Vertreter nach Kärnten.